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Archiv für April 2008

Heimatkunde: Böhmen und Mähren

April 25, 2008 Detlef Nolde 2 Kommentare

Meine Mutter ist in Tüppelsgrün geboren, einem Ort in Nordwestböhmen/Egerland. Ihr Vater war Albin Pleil, der nach dem letzten Weltkrieg von den „Befreiern“ aus seiner Heimat vertrieben wurde, worauf er sich in Bayern niederließ. Meine Oma mütterlicherseits erzählte mir unter Tränen, mit welcher Brutalität von Seiten der Tschechen die Vertreibung der angestammten deutschen Bevölkerung vor sich ging. Grund genug, mich der Heimat eines Teils meiner Vorfahren zu widmen.

Nicht nur Kaschau, Preßburg, Brünn, Budweis und Pilsen sind deutsche Städte, sondern auch Prag. Dort lag der deutsche Bevölkerungsanteil 1847 bei 64 Prozent, 1857 bei 44 Prozent, 1888 bei 18 und 1900 nur noch 7,5 Prozent. 1910 gab es keinen deutschen Gemeinderat mehr, 1930 gaben noch 42.000 Prager Deutsch als Muttersprache an, sie lebten vor allem im Stadtzentrum (Stadtteile Altstadt und Kleinseite).

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Zitiert: Prof. Israel Shahak und Schlomo Sand

April 19, 2008 Detlef Nolde 2 Kommentare

Als Einstieg sei das Buch des verstorbenen jüdischen Professors Israel Shahak vorgestellt:

Israel Shahak / Norton Mezvinsky:
Jewish Fundamentalism in Israel
London 1999
Pluto Press, 176 S.

Israel Shahak:
Jüdische Geschichte, Jüdische Religion. Der Einfluss von 3000 Jahren
Süderbrarup 1999
Lühe Verlag, 231 S.

Haim Gordon (ed.):
Looking Back at the June 1967 War
Westport 1999
Praeger, 203 S.

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Detlef Nolde – In eigener Sache

April 14, 2008 Detlef Nolde 4 Kommentare

Wer sucht, der setzt sich Gefahr, aber auch Gefährdungen durch eine falsche Urteilsbildung bei seinen Zeitgenossen aus. Er erscheint als „Grenzgänger“, als jemand, der schrittweise die Seiten zu wechseln scheint und deshalb als unzuverlässig, als schillernd gilt. Die Nachgeborenen und Zeitgenossen tun sich oftmals sehr schwer mit „Grenzgängern“. In der Regel suchen sie das Starre und bezeichnen diese Starrheit nicht selten sogar als Ausdruck einer Festigkeit. Sie machen deshalb immer wieder den Grenzgänger verächtlich, weil Suchende in ihren Augen den Herumirrenden zu ähneln scheinen.
(Peter Steinbach in: „Aufbruch“ – Dokumentation einer Zeitschrift zwischen den Fronten, S. 9)

Seit 1987/88 im Rahmen der Möglichkeiten in der DDR als „Nationalsozialist“ aktiv, ab 1990 in NPD, FAP, Kameradschaft Treptow usw. Ab Anfang 1997 Rückzug von politischer Tätigkeit und Entfremdung von wesentlichen Bestandteilen der NS-Ideologie. Im Mai selben Jahres öffentliches Bekenntnis zum Ausstieg aus der „NS-Bewegung“. Seit 2005 Versuche, antikapitalistische und wertkonservative Positionen unter Beachtung der „nationalen Frage“ (bei strikter Abgrenzung von allen Formen des Rassismus u. Extremismus wie z. B. Zionismus, Nationalsozialismus, Antideutsche usw.) unter „linker“ (NL.PNZ, „nationale Antifa“, „Aufbruchkreis“ usw.) und (von Jan. bis Sept. 09) „rechter“ Firmierung (REP, DVU) zu verbinden.
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Sich häuten – Die Schlange, welche sich nicht häuten kann, geht zugrunde. Ebenso die Geister, welche man verhindert, ihre Meinungen zu wechseln; sie hören auf, Geist zu sein. (Friedrich Nietzsche, Morgenröte, 573)
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Kontakt: detlefnolde[a]web.de
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2005 bis 2008:

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