Beinahe zehn Jahre lang vertrat ich als politischer Aktivist die sog. nationalsozialistische Weltanschauung, dessen wesentliche Grundlage der Rassismus ist. Ich bin froh, 1997 diesen Wahn wie die dazugehörige Szenerie hinter mir gelassen zu haben.
Die NS-Ideologie geht davon aus, daß die „nordische Rasse“ der kulturell höchststehende Menschentyp weltweit darstellt, während alle anderen Menschen quasi Halb- oder Untermenschen sind.
Dabei können wir im Nationalsozialismus die Frühphase einer neuen Religion erkennen: Der „Führer“ als von „Gott“ entsandt, führt das auserwählte arische Volk zur gottgefälligen Führung der Weltgeschicke.
Das Endziel sollte die Weltherrschaft sein, wobei rassistische “Bevölkerungspolitik” im Rahmen des “Großgermanischen Reiches” (“Aufnordung”) auf dem Plane stand. Vorneweg Himmler und seine SS.
Wenn der deutsche Michel resp. “Volksgenosse” dachte und heuer so mancher sich einbildet, unser Volk hätte davon profitiert, dann ist das falsch. Es hat und und hätte maßlos gelitten, Hitler und seinen Gefolgsleuten sei Dank.
Das deutsche Volk spielte in diesem „Spiel“ nur die Rolle des Erfüllungsgehilfen. Rekrutiert hat man den deutschen Bürger und Proletarier mit Phrasen von Sozialismus und nationaler Ehre, bekommen hat er Terror, Unterdrückung, Willkürherrschaft, Blut und Scherben.
Von selbst hielten sich noch nicht mal die SS-Leute an die obskuren Rassengesetze, die ihre natürlichen Triebe im Zaune halten sollten. Denn man muß bedenken, daß der Mensch im ganzen Lauf seiner Geschichte immer selbst bestimmt hat, in wen er sich verliebt bzw. “einläßt”.
Höchstens hatten die Eltern noch mitzubestimmen, was in einigen Gegenden und Kulturen heute noch der Fall ist. Daß aber ein staatliches „Rasseamt“ darüber wachte, blieb dem realexistierenden Nationalsozialismus vorbehalten, der an dieser Stelle zeigte, wie widernatürlich er ausgerichtet ist.
Abusrderweise werden dabei seine Anhänger nicht müde zu behaupten, daß es sich um eine „naturgesetzlich begründete Welt- und Lebensanschauung“ handelt.
„Wieviel Verlogenheit und Sumpf gehört dazu, um im heutigen Mischmascheuropa Rassenfragen aufzuwerfen“, bemerkt Nietzsche und stellt die Maxime auf: „Mit keinem Menschen umgehen, der an dem verlogenen Rasseschwindel Anteil hat.“ E. Niekisch, Das Reich der niederen Dämonen – eine Abrechnung mit dem Nationalsozialismus, S. 126
Mit dem Überfall auf Sowjetrußland kamen viele Wehrmachts- und SS-Soldaten in Kontakt mit sogenannten „slawischen Untermenschen“. Dafür wurden extra Verhaltensregelungen konstruiert. Es zeigte sich aber, daß viele SS-Kämpfer lieber ihren Bedürfnissen folgten, als den Verboten der Sektenoberen die Treue zu halten.
Vielleicht stellten sie sich die Frage: Was ist Treue, was Starrsinn? Muß man, um sich selbst treu zu sein oder zu bleiben, seinen bisherigen Überzeugungen untreu werden? Die Antworten waren oft eindeutig, weil die Natur und der gesunde Menschenverstand stärker ist als weltfremde totalitäre Ideologien.
Hans Buchheim zitiert im Buch „Treue – zwischen Vertrauen und Starrsinn“ unter der Überschrift „Harte Schale, morscher Kern“, den SS-Stubaf. Greinder, LSS AH. Dieser erklärt im Mai 1943 auf einer SS-Richtertagung: „Geschlechtsverkehr bei der Leibstandarte mit andersrassigen Frauen sei sehr häufig. Das käme schon dadurch, daß die Nachschubformationen und ähnliche Verbände viele weibliche andersrassige Hilfskräfte hätten.“
Der SS-Stubaf. Pfau, Div. `Reich` fügt an: „Die Verhältnisse bei der Division ‚Das Reich’ sind ähnlich.“
SS-Stubaf. Heinz, SS- und Polizeigericht Kiew: „Mindestens 50 % sämtlicher SS- und Polizeiangehörigen verstoßen gegen das Verbot, mit ‚andersrassigen’ Frauen zu verkehren.“
Der Rassismus der Nazis zeitigte jedoch nicht nur Verbote und Gebote, welche die eigenen „arischen“ Untertanen einzuhalten hatten, sondern, damit zusammenhängend, auch allerschlimmste Verbrechen, vor allem gegen Menschen, die “blutsmäßig” als minderwertig eingestuft wurden, z.B. Juden.
Hier war es dem einzelnen Angehörigen schon schwerer, seinem Gewissen zu folgen und den Befehlen untreu zu werden, letztlich auch seiner Weltanschauung. Denn hat der Kommandeur beim Verbot des Verkehrs mit „rassefremden“ Frauen ein Auge zugedrückt, war das nun nicht mehr der Fall.
Die Folge solch einen herrschaftlichen Mißbrauchs des Treuebegriffs war, daß die Tugenden als solche Schaden nahmen. Aus Gehorsam wird blinder Gehorsam, aus Treue wird Starrsinn. Wie sähe die Welt aus, gäbe es mehr Menschen, die weniger borniert und folgsam wären, sondern selbst-kritisch und eigen-sinnig?
„Es handelt sich um ein simples und ungeheures Lebensproblem, das der Treue. An dem Verlorenem festhalten, ewig beharren, bis an den Tod – oder aber leben, weitergehen, hinwegkommen, sich verwandeln, und dennoch nicht zum gedächtnislosen Tier herabsinken.“ Hugo von Hofmannsthal
Aristoteles schrieb: „Treue entschuldigt nicht alles: Dem Ärgsten treu zu sein, wäre schlimmer, als sich von ihm loszusagen“, und ich füge hinzu: Die Treue zur Torheit ist eine zusätzliche Torheit. Für das Denken bedeutet Treue also nicht, sich der Veränderung seiner Ideen zu verweigern.
Treue bedeutet, die Ideen nicht ohne gute und triftige Gründe zu verändern und – da man sie nicht andauernd überprüfen kann – das für wahr zu halten – bis zu einer erneuten Überprüfung –, was einmal klar und deutlich als wahr befunden wurde. Folglich mit der undogmatischen Option der Abkehr.
Anhand des NS-Rassenwahnsinns erkennt man, welche Problemfelder sich dahinter für jeden Menschen auftun und wie eine wirklichkeitsfremde Ideologie zwangsläufig Parallelwelten und Widersprüche erschaffen muß, der herrschaftliche “Zwang”, mit Gewalt die Lebendigkeit bezwingen zu können.
„Ist der Arier auch ein Gespenst, so erfüllt er doch seinen Zweck, wenn die Masse ihre Zeit damit verschwendet, seinen Umtrieben von der geschichtlichen Vergangenheit bis zur Gegenwart nachzuspüren. Wen die Rassenfrage nicht mehr schlafen läßt, der hat sonst keine Sorgen mehr, und wer jüdische Bettlakengeheimnisse ausschnüffelt, der steckt seine Nase gewiß nicht mehr in die Bilanzen der Aktiengesellschaften. Je mehr einer mit Biologie gefüttert wird, desto weniger Appetit hat er auf Soziologie; je mehr einer hinter den Methoden der Aufnordung her ist, desto kälter lassen ihn die kapitalistischen Ausbeutungspraktiken der Bourgeoisie. Die ‚Reinheit des Blutes’ raubt der Kümmerlichkeit des Lebensstandards die Bitterkeit, und wer Rassestolz hat, kommt leichter darüber hinweg, wenn es ihm an Brot fehlt.“ E. Niekisch, Das Reich der niederen Dämonen – eine Abrechnung mit dem Nationalsozialismus, S. 53
In einem “eigentümlich frei”-Interview vom November 2004 mit dem NPD-Vorsitzenden Udo Voigt:
ef: Was war denn in Ihren Augen gut am realexistierenden Nationalsozialismus und was war schlecht?
Voigt: Dies umfassend zu beantworten würde den Rahmen dieses Interviews sprengen. In der Hoffnung, zumindest nicht böswillig missverstanden oder aus dem Zusammenhang zitiert zu werden, beschränke ich mich auf Begriffe und Handlungsergebnisse, ohne diese selbst zu definieren. „Gut“ und „Schlecht“ sind hier Definitionsformen, die nur sehr oberflächlich meine Meinung widerspiegeln.
Also, gut waren: die Durchsetzung sozialer Gerechtigkeit, Vollbeschäftigung, Förderung und Schutz von Familie, Mutter und Kind, Verwirklichung der Volksgemeinschaft, Bündelung und Freisetzung von Kräften durch gemeinschaftliches Handeln, Förderung von Sport, Talenten und Elitenbildung.
Schlecht waren: Rassenwahn und Herrenmenschenideologie, Ausgrenzung und Verfolgung von Menschengruppen, die nicht dazu gehören durften, unkontrollierbares Führerprinzip, Ausschaltung von Oppositionellen, Verlust der Rechtsstaatlichkeit und die ausgeprägte Bereitschaft, als Konfliktlösung zu schnell das Mittel des Krieges einzusetzen.
Der historische Nationalsozialismus war ein komplexes geschichtliches Geschehen. Von ihm war ein 80-Millionen- Volk in seinen verschiedensten Seinsweisen – geistig, kulturell, politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, organisatorisch, militärisch – erfasst beziehungsweise betroffen. Er enthielt Momente der Kontinuität und Diskontinuität. Er war Ausdruck einer nicht wiederholbaren geschichtlichen Konstellation.
Das genuin nationalsozialistische Gedankengut hatte seine Wirkungen in den Zeitströmungen, die über größere Räume hinweg wirkten und in denen sich vielfältige Einflüsse europäischer Denkschulen vereinigten. Dieses Gedankengut erhielt seine geschichtliche Bedeutung durch die Reflexion der materiellen und ideellen Not des deutschen Volkes in den Jahren nach der militärischen Niederlage im Jahre 1918. Es ist aus bundesrepublikanischer Sicht weder erklärbar noch einfach in Gut oder Böse einzuteilen.
Quelle u. vollständiges Interview: http://ef-magazin.de/media/assets/pdf/ef047-screen.pdf
In punkto “Durchsetzung sozialer Gerechtigkeit, Vollbeschäftigung und Verwirklichung der Volksgemeinschaft” empfehle ich die hier zitierten Aussagen von Ernst Niekisch (samt Kommtentar) und diesen Beitrag von “Kortschagin”, woraus klar wird, daß Voigt hier also alte lediglich braune Sozialdemagogie aufwärmt.
Was Voigt wiederum als “schlecht” am “realexistierenden Nationalsozialismus” erwähnt, ist jedoch letztlich das, was die NS-Ideologie in ihrem Kern ausmacht, nämlich “Rassenwahn und Herrenmenschenideologie, Ausgrenzung und Verfolgung von Menschengruppen, die nicht dazu gehören durften,Verlust der Rechtsstaatlichkeit usw.”
Und nach Günther Deckert hat vor allem Udo Voigt die NPD grad für jene geöffnet, die genau diese menschenverachtende, volksfeindliche Ideologie vertreten und sie in den Bundesvorstand und andere Funktionen geholt, was diese Partei sukzessive zu einer neonazistischen machte.
Prof. Bernd Rabehl in einem Interview mit der NPD-Zeitung “Deutsche Stimme”:
Ob nun DVU oder NPD eine rechte Radikalopposition bilden können, die irgendwie anschließt an die APO der sechziger Jahre, hängt davon ab, inwieweit sie sich von nationalsozialistischen und rassistischen Positionen freihalten können und inwieweit sie die Wiedergeburt einer Nation mit den bedeutenden historischen Tugenden der Deutschen in Verbindung setzen: mit Solidarität, Verantwortung, Fleiß, Selbstbehauptung und Toleranz.
Prof. Rabehl müßte mittlerweile gemerkt haben, daß sich die NPD nicht von “nationalsozialistischen und rassistischen Positionen freihalten” konnte, lediglich da und dort nach außen hin Kreide gefressen hat. Warum bewegt er sich trotzdem weiter in diesem Milieu bewegt, gibt Interviews mit der braunen Parteizeitung?
Empfehlenswert:
Hans J. Massaquoi: “Neger, Neger Schornsteinfeger! Meine Kindheit in Deutschland”
Mo Asumang: “Roots Germania”
“Verschenkte Jahre – Eine Jugend im Nazi-Hass” von Nick W. Greger
Es klingt wie ein modernes Märchen, was Nick W. Greger in seinem Buch „Verschenkte Jahre“ erzählt: Ein militanter Neonazi aus Deutschland reist nach Südafrika, um sich dort rassistischen Paramilitärs anzuschließen. Aber es kommt ganz anders. Er verliebt sich in ein Hereromädchen und muss feststellen, dass seine rassistische Ideologie völliger Unfug ist.
(“Neues Deutschland”, März 2006)
Rasse Mensch. Jeder Mensch en Mischling von Christian Schüller und Petrus van der Let
Der Mythos von den angeblichen “Rassen” der Menschheit:
http://www.efodon.de/html/archiv/sonstiges/friedrich/rassen.html
Themenverwandte Blogbeiträge:
http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/odfried-hepp/
http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/stefan-jahnel/
http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/jan-zobel/
http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/stefan-michael-bar/
http://detlefnolde.wordpress.com/2010/01/30/neonazi-szene-aussteiger-berichten/
http://detlefnolde.wordpress.com/2009/10/04/patrioten-vs-neonazis/
http://detlefnolde.wordpress.com/2010/11/03/nazi-judenverfolgung/
http://detlefnolde.wordpress.com/2010/09/22/klassenanalyse-und-faschismusbegriff/
http://detlefnolde.wordpress.com/2010/04/20/gedenken-an-georg-elser/
Schlecht waren: Rassenwahn und Herrenmenschenideologie, Ausgrenzung und Verfolgung von Menschengruppen, die nicht dazu gehören durften, unkontrollierbares Führerprinzip, Ausschaltung von Oppositionellen, Verlust der Rechtsstaatlichkeit und die ausgeprägte Bereitschaft, als Konfliktlösung zu schnell das Mittel des Krieges einzusetzen.
Zitate zur NPD:
Von mir kommentierte Passagen aus dem NPD-Parteiprogramm:
Entgegen dem Bekenntniss des NPD-Bundesgeschäftsführers Frank Schwerdt, wonach sich die Partei zu einem „nationalen Sozialismus“ resp. “Nationalsozialismus” bekenne, wird hier deutlich, daß das nicht der Fall ist.
Die NPD steht, ähnlich wie SPD und die einstige NSDAP, fest auf den Boden von Marktwirtschaft und Privateigentum an Produktionsmitteln, also des Kapitalismus.
Es wird noch nicht einmal davon gesprochen wird, zumindest die Konzerne, Banken und Versicherungen, Eisenbahn, Post-/Fernmeldewesen sowie Energie-/Wasserwirtschaft zu verstaatlichen.
Auch das hat mit Sozialismus nichts zu tun.
Der „totale Wohlfahrtsstaat“ wird also nicht angestrebt, da ist man sich mit Guido Westerwelle einig. Dieses „Traumbild“ lehnt man ab. Wie die „soziale Lohn- und Gehaltspolitik“ im Kapitalismus durchgesetzt werden soll, bleibt ein Geheimnis.
Wieso gibt es unter einer NPD-Regierung denn „sozial Schwache“, wenn der Lohn als „Anteil am Volkseinkommen“ für jedermann „ausreichend und gerecht“ sein soll, die Arbeitslosigkeit beseitigt ist?
Ganz einfach: Weil man “sozial Schwache” instinktiv als zugehörig zum Kapitalismus bestrachtet, den man widerum nicht antasten, sondern schützen will.
Man kann zur ökonomischen Ordnung diese oder jene Meinung haben, die soziale Demagogie der neonazistisch dominierten NPD ist jedoch in weiten Teilen dieselbe wie jene der NSDAP.
Wo Antikapitalismus und Sozialismus drauf steht, ist Faschismus drin.
NPD-Aussteiger berichten über die Folgen der braunen Unterwanderung, die mit Deckert und Voigt begann, die die Abgrenzungsbeschlüsse gegenüber Nazis aufgehoben haben -
Mirko Schmidt verlässt NPD-Fraktion:
Klaus Baier und Jürgen Schön hinterher …
Dazu passend:
[...] MND/JN/NPD (Vorsitzender Kreisverband Ostberlin u. Kandidatur zur [...]
Die Idiotie der selbsternannten Rassenvolkstumskrieger wird in folgenden Filmchen ganz gut zum Ausdruck gebracht …
Martin Sonneborn interviewt den ex-SPD und nun NPDler Hans Püschel, der mit seinem dümmlichen Rassismus eine passende politische Heimat gefunden hat:
Broder und Abdel-Samad bringen NPDler, u. a. dem mir aus meiner einstigen NPD-Zeit von 1990/91 noch gut bekannten Andreas Storr, aus der rasseideologischen Fassung (ab Min. 7:10):
Der Nazi und Ex-NPD-Funktionär Jürgen Rieger ging relativ offen mit seinem Rassenwahn hausieren und wird mit diesem im folgenden Interview bloßgestellt:
Es ist tatsächlich die Frage zu stellen, warum die NPD nicht verboten wird. Weil die Verbotsgründe nicht ausreichen, zuviele V-Männer da drin sind? Oder weil sie gebraucht wird, um jeden normalen Patriotismus, vernünftige Politik zum Wohle des Volkes, also nationale Politik zu diskreditieren?
Andreas Molau, mit dem ich vor gut zwei Jahren zu tun hatte, als wir beide vergeblich versuchten, mit der DVU-Die Neue Rechte eine neue Partei in Anlehnung der FPÖ zu etablieren, die sich nicht nur in Erklärungen, sondern auch in praxi von der NPD und Nazis abgrenzt und sich gegen diese positioniert, hat recht wenn er im April diesen Jahres im Hinblick auf die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern resp. der NPD bzw. Udo Pastörs feststellt:
Daß Broder, Gysi und seit jüngster Zeit auch Molau prozionistische Positionen vertreten ist unappetitlich und macht sie in gewisser Weise auch angreifbar und unglaubwürdig, wenn sie sich gegen Nazis resp. hiesige Rassisten aussprechen, was aber nicht heißt, daß sie per se falsch liegen, wenn sie Nazis mit Argumenten und Fragen aus der Fassung bringen, ihre ganze Armseligkeit offenlegen.
Richtig ist aber auch, daß es nicht nur die Schwäche der demokratischen Rechten aber auch der Linken hierzulande, sondern vor allem des ganzen etablierten Politikbetriebs ist, die der NPD immer mal wieder einen Haufen Wähler zutreibt.
Wo man Probleme unter dem Teppich kehrt und sich nicht an das Grundgesetz hält, das Wohl des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden, jede richtige ausländerpolitische Forderung kriminalisiert und der Globalisierung huldigt, muß man sich nicht wundern, wenn politisch wenig informierte oder sensibilisierte Leute ihr Kreuz bei der NPD machen.
[...] http://detlefnolde.wordpress.com/2010/10/09/rassenwahn-nationalsozialismus/ [...]
[...] Ablehnung des (lediglich benutzten) Judaismus oder gar des (massiv geförderten) Zionismus, sondern puren Rassismus. Es handelt sich um [...]