Wie die Republikaner (REP) hat sich auch die Deutsche Volksunion (DVU) positioniert -
… zur Diskussion gestellt:
DVU: Nein zu Ausländerhass!
Der folgende Beitrag stammt aus dem Jahr 2000. Er gibt grundlegende Standpunkte der DVU wieder, deren Haltung sich auf die Kurzformel bringen lässt: ‚Ja zum Grundgesetz – Knallhart gegen Gewalt – Nein zu Ausländerhass – Nein zu Nazismus und Neonazismus“:
Im Juni wurde in Dessau der Mozambikaner Alberto Adriano zu Tode geprügelt. In Ludwigshafen fügten am 16. Juli vier Jugendliche aus dem Skinhead-Umfeld durch einen Brandanschlag der elfjährigen Krenare Canbeka aus dem Kosovo Verbrennungen an Bauch und Beinen zu. So kritisch man Medienberichte zu derartigen Ereignissen oft würdigen muss, unleugbar mehren sich erneut Gewalttaten nach dem Strickmuster der Jahre 1991 und 1992, als Anschläge auf Asylbewerber und Asylantenheime verübt wurden. Jeder halbwegs normale Deutsche war damals erbittert, wie einige wenige Deutschland besudelten, und entsetzt über deren Taten. Die DVU reagierte schon damals: „Es gibt keine Rechtfertigung!“; bei den unsäglichen Anschlägen handele es sich um nicht zu entschuldigende Gewalt von Schwerverbrechern, in ungerechter Sache, angewandt gegen Unschuldige, Wehrlose oder gar Kinder. Wie unpolitisch die primitiven Täter oft sind, zeigte sich schon damals an der Wahllosigkeit ihres Vorgehens, das sich teilweise auch gegen Aussiedler und Obdachlose richtet.
„Musik“, die Hass propagiert
Schließlich und nicht zuletzt ist als Besonderheit bei ausländerfeindlicher Gewalt auch die Aufheizung der Täter im Skinhead- und Szenemilieu bedeutsam. Das Angebot an Skinhead- und angeblicher „Rechtsrock“-Musik ist ein regelrechtes Horrorkabinett. Da werden CDs mit den Worten „Eine ordentliche Portion Hass“ oder „brutallastige Scheibe“ angeboten und wird von einer „Aufbruchstimmung der frühen 90er gerade in Hoyerswerda“ geschwärmt. Die Platten heißen „Amok“, „Hass und Wut“, „Brutal deluxe“ und „Vergeltung“, die Bands nennen sich „Triebtäter“, „Kroizfeuer“ oder „Schlachthaus“. Die Produzenten und Vertreiber derartiger Machwerke machen sich mitschuldig an blutiger Gewalt, stellen ein Milieu her, in dem diese mystifiziert wird.
Jedes Verständnis ausgeschlossen!
Gegenüber den so verursachten Taten kann und darf es kein augenzwinkerndes Mitansehen, verstohlene Sympathie oder gar Verständnis geben. Wer Deutschtum als Verbrechertum interpretiert, ist unser erbittertster Feind.
Deutsch, das beinhaltet nach alter idealistischer Vorstellung Kategorien von redlich, aufrecht, offen, ehrlich, von Charakter und Herz. „Deutsch sein und Charakter haben, ist ohne Zweifel gleichbedeutend“, meinte Fichte etwas hochtrabend. Das sind Forderungen, wie es sein sollte. Aber auch Bestandsaufnahmen, wie es ist oder war, weisen in diese Richtung. Madame de Staël (1766 -1817) zeichnete die Deutschen als Volk der Dichter und Denker. Ein anderer großer Franzose, Stendhal (1783 – 1842), schildert die Deutschen in seinem 1822 erschienenen Buch „De l’amour“ (Über die Liebe) als „Volk, in dem Verbrechen selten vorkommen“ und meist „eine Anwandlung von Tollheit in einem schwachen Menschen“ seien. Stendhal spricht darin von einer „angeborenen Gutmütigkeit und Weichherzigkeit der Deutschen“.
Das Vorgehen gegen Unschuldige, gegen Arg- und Wehrlose (Heimtücke) oder gar gegen Kinder steht auf sittlich tiefster Stufe. In der Verurteilung solchen Verhaltens kann niemand härter sein als die DVU.
Dr. Gerhard Frey: „Nazismus und Neonazismus sind das Allerletzte, was das patriotische Lager brauchen und ertragen kann.“
Pressemitteilung vom 23.01.2009
Matthias Faust (DVU): Die Herausforderungen von heute und morgen
Klartext vom DVU-Bundesvorsitzenden
Wenn es etablierten Politikern und ihrem Medien-Anhängsel nicht gelingt, die politischen Ziele und Ideen der demokratischen Rechten auf der politischen Ebene zu bekämpfen, so versucht man dies auf unterstem Kolportage-Niveau. Zum Beispiel mit dem haltlosen Versuch, die DVU in die Nähe neonazistischer Agitatoren zu rücken.
Ich stelle grundsätzlich und eindeutig fest, dass die DVU auch weiterhin ihren klaren und durch das Grundgesetz legitimierten Weg gehen wird und die politische Ideologie des Nationalsozialismus mit allem Nachdruck ablehnt. Der Nationalsozialismus ist ein trauriger Teil der deutschen Geschichte, der nunmehr bald 65 Jahre zurückliegt. Unsere Politik beschäftigt sich nicht mit der Aufbereitung oder Wiederauferstehung vergangener Unrechtsregime, sondern stellt sich den Herausforderungen von heute und morgen, bietet hier adäquate Alternativen zu den zweifelhaften Zielen der etablierten Politiker-Clique.
Wir laden alle Nationalen zur Mitarbeit ein, für die Rechtstaatlichkeit und Gewaltfreiheit genauso selbstverständlich sind, wie dies für die DVU gilt. Unser Ziel ist eine andere, eine bessere Politik für unser Heimatland Deutschland.
Helmut Schmidt (SPD):
Bundeskanzler Willy Brandt (SPD), 1973:
Heinz Kühn (SPD), Ausländerbeauftragter, 1980:
Heinz Kühn (SPD) Ausländerbeauftragter, 1981:
Herbert Bath (SPD), Landesschulrat von Berlin, 1982:
Alfred Dregger (CDU), 1982:
Sowenig, wie diese Leute Nazis oder ähnliches sind, trifft dies auf die ganz gleichlautenden Positionen der Republikaner (REP) und der Deutschen Volksunion (DVU) zu.
[...] August 2010: Leiter Ortsverband Treptow-Köpenick bei Republikaner (REP) (Jan. 09 – Mai 09) und Deutscher Volksunion – Die Neue Rechte (DVU) (Mai 09 – Sept. 09). Von Mai bis Aug./Sept. 10 Mitglied in der Volksinitiative gegen das [...]