Kritik der Slawenhypothese

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Nordgermanen -> Ostgermanen -> Wenden -> Slawen

Gelehrt wird folgende Theorie: Die Ostgermanen verließen in der sog. Völkerwanderung ihre Sitze und slawische Völker aus den Pripjet-Sümpfen siedelten sich, bis zur Elbe/Saale, dort an. Später, vom 12. bis 14. Jh. traf die „deutsche Ostsiedlung“ auf diese angeblich Fremdvölkischen, die dann teilweise mit dem Schwert kolonisiert wurden. Die glückliche Wende kam dann mit dem Ende des zweiten Weltkrieges, als die Deutschen aus diesem „urslawischen“ Ost- und Sudetendeutschland „umgesiedelt“ wurden.

So wird ein Völkermordverbrechen größten Ausmaßes an unserem Volk versucht zu legitimieren. Es folgen ein paar Beiträge, die den Slawenmythos zum Gegenstand haben:

Zuerst: Die Sorben sind keine Slawen sondern bestenfalls „Sclaveni“. Soviel Zeit muß sein, bei den Originaltexten zu bleiben. Für die Thematik, daß es gar keine Slawen gibt, spielt die Frage der Sorben aber gar keine Rolle, denn es handelt sich um einen germanischen Stamm. Der Name wurde auch anders gedeutet. Ähnlich ist es mit den andern sog. Stammesnamen.

Die Ostkirche hat hier bei uns sehr wohl missioniert. Das erwähnt Helmold (indem er den Svantevit aus einem St. Vei-Kult erklärt), das belegen die Gründungssiegel Berlins die Jazo von Köpenick vor byzantinischen Zwiebeltürmen zeigen, das belegen aber auch der bezeugte steinerne und östlich ausgerichtete „Tempel der Morgenröte“ in Jüterbog, der tatsächlich eine byzantinische Kirche war. Natürlich waren das nicht Cyril und Metod, die bekanntlich u. a. in Böhmen (Czechei) missionierten.

Die Ostkirche verwendete ihr Griechisch, das sich im Laufe der Jahre weiterentwickelte (wie etwa das heutige Französisch zum Latein). Deswegen kann man in der später „slawischen“ Sprache alte Bestandteile finden, die über das Griechische kamen, andere Wörter wurden von den Ostgermanen (den sog. „Slawen“) übernommen bzw. beibehalten. Die Czechei hat ihren Namen übrigens von einem Unterstamm der Hunnen, den Cichen.

Was soll der Link zur Domowina? Ich bestreite nicht die Existenz irgendwelcher Bräuche der Lausitz. Aber weder die Osterreiter, noch das kunstvolle Bemalen von Ostereiern oder dergleichen sind „typisch sorbisch“, sie finden oder fanden sich auch bei den andern Stämmen.

In einer Quelle wird gesagt, die Varäger in Nowgorod hatten ein großes Götterbild und nannten es Thor. In einer andern Quelle (Nestor-Chronik glaube ich) wird genau dieser Gott dort Perun genannt. Und die Lappen verehren den Gott unter dem Namen Horagalles (entstanden durch Verschleifung aus Thorr-Karl – siehe J. d. Vries). Perkunas („Eichengottheit“) ist sprachlich identisch mit dem römischn Hercules, dem griechischen Herakles und dem germanischen Fiörgyn. Es ist aber ein Beiname des Thorr, der offenbar neben dem Hauptnamen auch von den Varägern verwendet wurde. So wie Radegast ein Odinbeiname ist (und der Tempel in Groß Raden ein Odinstempel war).

Ich bin auch gut mit Czechen, Polen und einer Jugoslavin befreundet, ohne sie zuvor zu Fremden machen zu müssen. Meine eigene Sippe kommt aus dem Gebiet der Böhmisch-Mährischen Höhe. Übrigens war es diese Jugoslavin, die im Austausch des Goethe-Instituts bei uns lebte, der ich zuerst die Theorie, daß es keine Slaven gibt, mitgeteilt hatte. Sie war deswegen gar nicht erstaunt. Ihre Antwort: Ja, wir haben in der Schule gelernt, daß wir von den Goten abstammen.

Quelle: www.tempus-vivit.net

Im 19. Jahrhundert führten die Sorben trotz ihrer “wendischen” Sprache durchweg deutsche Familien- und Vornamen. Man kann daran den Fehlschlag der Umvolkungsbestrebungen erkennen. Eine angebliche “Germanisierung” hätte ja an der Sprache ansetzen müssen, während die Beseitigung der deutschen Namen das erste Ziel jeder Slawisierung war. Beides fand damals nicht statt. (Georg Krausch: Die unbequeme Nation – 2000 Jahre Wirtschafts- und Religionskrieg gegen die Deutschen)

Zunächst noch ein Nachtrag zur polnischen Sprache, die eine Kunstsprache ist. In Polen wurde noch unter König Jagel (Jagiello) weder im amtlichen Verkehr noch in der Literatur die polnische Sprache gebraucht; 1501 bei Johann von Ostrorog heißt es: „Wer in Polen leben will, soll polnisch lernen!“ Im 16. Jh. wird die Bevölkerung mit allen Mitteln der Gewalt, mit Enteignung des Besitzes, Vertreibung und Mord gezwungen, die polnisch-glagolitische Sprache anzunehmen. Dennoch lassen viele polnische Worte noch die ursprüngliche germanische Herkunft erkennen: Garbarz = Gerber, Malarz = Maler, Slusarz = Schlosser, glattki = glatt, krotki = kurz, uregulowac = regeln, falszowac = fälschen, Ratusz = Rathaus usw.

Was die politische Einstellung von Schröcke, Greill usw. betrifft: Wenn das ein Grund sein sollte, deren Forschungsergebnisse abzulehnen, dann dürften wir weder „Herr der Ringe“ ansehen (Tolkien war ein Vertreter der Überlegenheit der „Weißen“), nicht Fontane und Wilhelm Busch lesen (waren Antisemiten), nicht in Luthers Kirche gehen usw. Das Vorwerfen eines politisch anderen Standpunktes ist nicht die Art, wie man sich mit mißliebigen Theorien auseinandersetzen sollte. Ich werde das jedenfalls nicht tun. Ich werde auch Bücher von Links- oder Rechtsextremisten dann lesen, wenn sie mir glaubwürdig erscheinen.

Was nun das Slawenthema angeht. Ich habe mich schon vor 20 Jahren mit „Slawenmachern“ auseinandergesetzt. Ich bin von den Primärquellen überzeugt. Wenn Adam von Bremen etwas über Wenden/Wandalen schreibt, dann ist er mir glaubwürdig, weil zu Adams Zeit jeder einen x-beliebigen Wenden fragen konnte (derartige Stammesüberlieferungen wurden damals noch mündlich weitergegeben). Auch daß das Wort Slaven erst 1520 oder meinetwegen auch schon im 12. Jh. auf Urkunden auftaucht, während schon 7 Jahrhunderte früher die Bezeichnung Sclaveni erscheint, ist für mich ein völlig eindeutiger Beleg, daß das Wort weder slovo = Wort noch slava = Ruhm bedeuten kann. Die Weneder erwähnt Tacitus als Germanen, Tacitus hat seine Informationen teils von Germanen in Rom, teils vom Augenzeugen Plinius, ist also absolut glaubwürdig. Ich werde deswegen aus den Wenedern keine Slaven machen.

Ich persönlich benutze übrigens schon lange die Bezeichnung „Wenden“ (statt Slaven), um die Frage der Zugehörigkeit (entweder Wandalen, oder Slawen) einfach offenzuhalten. Denn immerhin, darin dürften wir wohl übereinstimmen: Sich selbst haben diese Stämme nie „Slaven oder „Sclaveni“ genannt.

Quelle: www.tempus-vivit.net

Deine Auflistung von Belegen gegen die Wenden-Wandalen-Theorie sind meiner Ansicht nach nicht ausreichend. Ich will hier nur kurz darauf eingehen.

Die Sprachreste der Sorben (kein Stammesname, sondern der Raum um Zörbig) rühren daher, daß bekanntlich die Ostkirche hier missioniert hatte. Dort wollte man (da die Sprachvielfalt als heidnisch und nichtgöttlich – Babel – empfunden wurde) eine einheitliche christliche Weltsprache wie Ostrom mit seinem Lateinisch. Daher trugen Mönche das Griechisch-Glagolytische bzw. Kirchenslavisch in die Stämme, wo sie missionierten. Cyril und Metod nahmen z. B. 16 griechische Zeichen unverändert in ihr neues cyrillisches Alphabet. Die sog. „slavische Sprache“ war hier also von Anfang an eine Fremdsprache, die sich durch die Missionierung usw. ausbreiten konnte (in Gallien haben die römischen Besatzer bekanntlich auch ihr Latein eingeführt und deswegen sprechen Franzosen heute eine romanische Sprache, nicht mehr Celtisch). Das erklärt nun auch, warum wir leichter Englisch, als eine slavische Sprache lernen können. Das Slavische war ja zunächst eine liturgische Sprache mit zahlreichen Flüsterlauten. Als später von Westen aus missioniert wurde (die Ostkirche war hier in Mitteldeutschland und der Czechei ziemlich erfolglos gebieben), blieben einige Inseln der früheren Mission übrig, und zwar in den unzugänglichen Sümpfen (Spreewald, Sorben), wo schon die slavische Sprache der Ostkirche Fuß gefaßt hatte. Allein die Bräuche der Sorben zeigen noch heute keine Unterschiede zu germanischen Bräuchen.

Die Räumungstheorie (Germanen zogen ab, Slaven kamen ins Land) ist gar nicht nachweisbar (auch nicht archäologisch), selbst die Volkssagen widersprechen dieser Theorie. Woher kommen den Sagen vom Wilden Jäger „Wode“, wenn Germanen weggezogen waren und Slaven hier lebten? Die kannten Wodan doch angeblich gar nicht. Und die deutschen Siedler waren Christen und wollten erst recht mit Wodan nichts zu tun haben. Wie konnte sich die Sage vom Königsgrab von Seddin (Bronzezeit) erhalten, wenn ihre ßberlieferer weggezogen waren? Da geht es um den Schatz im Hügelgrab, eine Geschichte, die ein vielleich zurückgebliebener Germane sicher keinem slavischen Einwanderer mit anderer Sprache erzählt haben wird. Wieso erzählen mittelalterliche Chronisten (Ordericus Vitalis, Doderik) von den Göttern Thor, Frey und Oden bei den „Slaven“

Ob die Bezeichnung „Sclabenoi“ (Unfreie, Sklaven) erst im 6. Jh. entstand, oder schon älter ist, lasse ich einmal unberücksichtigt. Jedenfalls hat „Servus“ eine andere Bedeutung (Diener). Herder hatte die Bezeichnung Slaven allgemein verbreitet, nicht selbst erfunden. Es ist die unzulässige ßberbewertung einer Schreibvariante.

Das Wort „Sclaveni“ kommt bei Jordanis vor (nicht aber „Slavi“), nur wenige jüngere Quellen haben auch die Schreibweise „Slavi“ (auch diese führt Schröcke an). Die rührt daher, daß man das „c“ irgendwann wie ein „z“ sprach: „Szlavi“, dadurch fiel es fort. Die Nachkommen des Frankenreiches nennen sich heute auch nur „La France“ (wie „z“ gesprochen). Wir finden die Z-Verschleifung auch im „slavischen“ Götternamen Daschbog (Dazbog), der aus älterem Dac-Bog (der Gott „Dagr“) entstanden ist. Siwa ist nur Schreibvariante zu nord. Sif. Die anderen von Dir genannten Götternamen werden heute selbst von slavischer Forschung teilweise gar nicht mehr anerkannt. Percunas ist Pruzzisch/Baltisch, „slavisch“ heißt der Gott Perun (der „Schläger“, wahrscheinlich aus Perkunas=Eichengottheit abgeleitet und in einer Chronik wurde der Perun von Nowgorod sogar Thor genannt). Triglav ist Verkürzung aus griechisch „Tricephalos“ (die Dreiköpfige), ein Beiname der Hecate. Eine Gottheit (Göttin) dieses Namens wurde hier niemals verehrt, aber byzantinische Mönche benutzten in ihren Texten nun einmal Namen der griechischen Mythologie, um die heidnischen Gottheiten erklären zu können (Interpretatio Graeco), wie die römischen Chronisten entsprechend römische Namen verwendeten.

Rußland und Weißrußland waren sehr wohl germanisch besiedelt (u. a. Goten, später Varäger-Vikinger), das Gebiet hieß im Mittelalter Groß- oder Kaltschweden. „Ruß“ ist eine Landschaft in Norwegen, deren Namen man mit in dieses Land gebracht hatte. Daß „Asien“ vielleicht auch mit den Asen (Göttersippe) zusammenhängt, scheint nahezuliegen, und daß noch heute im Russischen „odin“ das Zahlwort „Ein/Eins“ bedeutet, weil Odin der „Erste der Asen“ ist, sei am Rande bemerkt. Auch die Bezeichnung Wojewode (und viele andere Begriffe) sind germanisch. Denn natürlich konnten die Mönche der Ostkirche nicht die gesamte Sprache abschaffen, zahlreiche Begriffe der alten Sprache vermischten sich mit der Missionierungssprache und haben sich bis heute erhalten. Deswegen sprechen wir ja auch von slavischen Sprachen, nicht mehr vom Griechisch/Glagolitisch.

Die Theorie, daß die Wandalen über Spanien bis Nordafrika zogen und in der alten Heimat ein menschenleeres Land hinterließen, läßt sich nur durch einen Blick in das Werk des Ammianus Marcellinus widerlegen. Da schicken nämlich die zahlreichen zurückgebliebenen Wandalen eine Delegation nach Nordafrika und bitten die dortigen Wandalen, doch auf ihre heimatlichen Höfe zu verzichten, man brauche den Platz dringend für die zahlreichen Nachgeborenen. In dieses übervolle Land sollen irgendwelche „Slaven“ eingesickert sein? Völlig unhaltbar.

Die sog. „slavischen“ Stammesnamen entpuppen sich bei genauerer Untersuchung als reine Siedlungsnamen. Etwa „Circipanen“ (lat. Circus = Kreis, Panen = Peene: Kreis Peene), Warnower (an der Warnow), Redarier (um Rethra), Obodriten bzw. Abodriten (die Abgetretenen), Sorben (um Zörbig), Ukranen (die Ranen an der Ucker, Ranen sind die germ. Raner oder Runer), Heveller (an der Havel) usw.

Was das Buch von Schröcke betrifft, so habe ich es mir nun besorgt und teilweise gelesen. Ich finde es inhaltlich in Ordnung, gut recherchiert und empfehlenswert (wurde auch in Karfunkel positiv besprochen). Wenn man ein Buch liest, muß man nicht die politischen Ideen des Autoren übernehmen. Man kann ihm unterstellen, daß er vielleicht von einem Großgermanien träumt (dafür habe ich allerdings noch keinen Beleg gefunden). Es ist ja an uns, diese Theoien positiv zu verwenden: Wenn wir uns bewußt sind, daß es keine Slaven gibt, und wir mit Polen, Russen, Czechen usw. nur Goten, Wandalen, Weneder, Gepiden, Markomannen, Quaden usw. vor uns haben (mit durch die Missionierung veränderter Sprache), dann können wir viel leichter die alte Feindschaft mit den Polen oder Czechen überwinden und diese können viel eher in den Deutschen nicht die früheren Kriegsgegner, sondern die verwandten Stämme im Westen sehen. Man kann also Forschungsergebnisse ganz unterschiedlich nutzen, und daher finde ich dieses Buch wichtig. Schon vor Jahren gab es von Lothar Greill „Die Slawenlegende“, auch wohl ein Autor aus dem konservativen Spektrum, deswegen dennoch ein wertvolles Buch.

Also: Bitte etwas weniger Dogmatismus, mehr Buchkritik statt Autorenkritik, und etwas Gelassenheit: Ein derartiges Buch wird weder zu revanchistischen Forderungen, noch zu einem neuen Hitler führen. Es könnte aber dazu führen, daß Europa auch hier etwas enger zusammenkommt.

Quelle: www.tempus-vivit.net

Das Ur-Atlreich der Sudentendeutschen und Schlesier

Am Ostrand des deutschen Sprachraumes wurde eine Siedlungskultur unterbrochen, die im Falle Böhmens, Mährens und Schlesiens in ununterbrochener Folge zwei Jahrtausende gedauert hatte.

Geschichtslüge

Bereits im 15. Jahrhundert, als mit den Hussiten und Taboriten ein völkisches Erwachen der Tschechen erkennbar geworden war, hatten diese erstmalig in den Sudetengebieten versucht, einen territorialen Anspruch zu erheben. Was damals nicht gelingen konnte, das bewirkten 500 Jahre später zwei verlorene Weltkriege und eine Reihe Irritationen, Desinformationen und Manipulationen in der Geschichtsdarstellung. Der aus dem Boden gestampfte tschecho-slowakische Staat, in den man auch die dreieinhalb Millionen Sudetendeutschen gepreßt hatte, erklärte diese zu Staatsbürgern minderen Rechts, die angeblich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert von tschechischen Fürsten als Immigranten und Kolonisten ins Land gerufen worden wären. Mit dieser Geschichtslüge hatte Prag die „moralische Grundlage“ zur Hand für den Hinauswurf der angestammten Bevölkerung.

Der Philosoph Arthur Schopenhauer sagt, jeder Irrtum, der falsch stehenbleibt, müsse früher oder später Schaden stiften. In diesem Falle geht der „Irrtum“ vor allem auf das Konto des Panslawisten und Geschichtsschreibers Frantisek Palacky (1798-1876), der im vorigen Jahrhundert diese Kolonisationslüge und andere Unwahrheiten in die tschechische Nationalgeschichte geschrieben hat. Galileo Galilei stellt zu solchem fest: „Wer die Wahrheit nicht weiß, ist bloß ein Dummkopf – wer sie aber weiß und dennoch Lügen spricht, der ist ein Verbrecher.“ Ein solches Urteil kann freilich nur für Leute gelten, die mit der komplexen Materie vertraut sind. In der Politik, der Publizistik oder auch der Landsmannschaft wäre meines Erachtens ein Menetekel erst dann erkennbar, wenn die erste Reichsgründung in der kelto-germanisch-deutschen Geschichte, die im Jahre 9 vor Christi Geburt durch den Markomannenfürsten Marbod erfolgte, etwa übergangen werden würde.

Sie wird nämlich im Jahre 1991 zweitausend Jahre alt. Diese erste Reichsgründung steht zugleich für das 2000jährige Jubiläum der Besiedlung der böhmisch-mährisch-schlesischen Gebiete durch Germanen, die sich mit den dort schon 400 Jahren länger anwesend gewesenen keltischen Bojern zu den heutigen Sudetendeutschen gemischt haben.

Zum ersten Male erwähnt werden die Markomannen, ein Teilstamm der germanischen Sweben, von dem römischen Feldherrn und Staatsmann Gajus Julius Cäsar, und zwar in seinen Berichten über den Gallischen Krieg im 1. Jahrhundert v. Chr. Die zweite Erwähnung stammt aus dem Jahre 9 vor Christus, als der römische Feldherr Drusus den Markomannen in der Gegend von Bad Nauheim eine Niederlage beibrachte. Dieses Ereignis dürfte der äußere Anlaß für Marbod gewesen sein, seinen Stamm in die natürliche Festung Böhmen zu führen. Allerdings ist auch nicht auszuschließen, daß die dort lebenden keltischen Bojer die Markomannen zur Stärkung der Abwehrkraft gegen die expandierenden Römer herbeigerufen haben. Jedenfalls haben die Kelten beim Eintreffen der Germanen das Land nicht verlassen.

Das Reich der Markomannen

Mit seinem Reich schuf König Marbod in Böhmen, Mähren und Schlesien ein wehrhaftes Staatswesen, das – wie wir aus zahlreichen römischen Quellen wissen – das Weltreich Rom vier Jahrhunderte militärisch in Atem gehalten hat. Als Kernstämme gehörten ihm an: die Markomannen, der swebische Bruderstamm der Quaden, ein Teil der Wandalen und nicht zuletzt die Bojer. An bekannten Gefolgsstämmen kamen hinzu: zeitweise die in Thüringen lebenden Hermunduren (ein anderer swebischer Teilstamm), die Semnonen (noch ein Teilstamm der Sweben), sowie rund 200 Jahre lang die Langobarden. Dieser Germanenstamm aus dem Gebiet der Wesermündung durchquerte Böhmen auf einer Nord-Süd-Wanderung mit dem Ziel Italien. Gebietsmäßig erstreckte sich das Markomannenreich über Böhmen, Mähren, Schlesien, den nördlichen Teil Niederösterreichs und die Westslowakei.

Dem „Chronikon Altinate“, einer Quelle des 10. Jahrhunderts, ist zu entnehmen, daß diese Gebiete dann im 5. Jahrhundert unter die Herrschaft des Hunnenkönigs Attila gerieten. Ein Teil der Bevölkerung ist damals vor den Hunnen geflüchtet – der andere geblieben. Viele Völker haben im Lauf der Geschichte ein ähnliches Schicksal zu tragen gehabt. Der Name der Markomannen schließlich begegnet uns letztmalig in der „Gotengeschichte des Jordanes“ aus dem Jahr 551 nach Christus.

Sein Verschwinden hängt wohl weniger mit dem Auszug der Langobarden zusammen, der um diese Zeit erfolgte, als mit dem abermaligen Einfall eines mongolischen Reitervolkes in die Sudetengebiete: der Awaren. Im Gefolge dieser awarischen Eindringlinge – wie zuvor wahrscheinlich schon im Troß der Hunnen – sind die Vorfahren der heutigen Tschechen ins Land gekommen.

Erster Holocaust in Europa

Soweit die offizielle Lesart, wie sie in den Geschichtsbüchern steht. Der Grund, weswegen die tatsächlichen Eindringlinge hinter den Awaren versteckt werden, ist möglicherweise auf die Verwirrung zurückzuführen, die der Namenswechsel der Hunnen lange verursacht hatte.

Dieses vitale Volk hatte sich nämlich nach dem Tod Attilas und seinem Rückzug aus Europa am Wolgabogen in Südrußland niedergelassen, ein neues Reich gegründet und sich den Namen „Chasaren“ zugelegt. Nachdem es alle Völker ringsherum unterworfen hatte, begann es bald weiter zu expandieren und im 7. Jahrhundert einen Kriegszug ins Donaugebiet zu unternehmen.

Nach alter hunnischer Sitte nahmen die Chasaren bei ihren Kriegszügen Sklaven für Kriegsdienste mit, in diesem Fall sogar vier komplette kaukasische Stämme mit Frauen und Kindern. Diesen oblag es, den Heerbann auf dem Marsch zu versorgen und ihre chasarischen Herren bei Laune zu halten. In Mähren und der Westslowakei setzten sie sich dann für rund 200 Jahre fest und behielten Land und Leute unter der Knute. Als einzig erhalten gebliebenem Geschichtswerk aus dieser Zeit, das der Quellenstürmerei im Mittelalter entgangen ist, wird in der „Chronik Fredegars und der Frankenkönige“ anschaulich über dieses weithin unbekannte Kapitel berichtet. Im Jahre 830 schüttelten die kaukasischen Sklaven schließlich ihr Joch ab und nahmen blutige Rache an ihren Unterdrückern, die mittlerweile den jüdischen Glauben angenommen hatten. Dabei vernichteten sie auch die dortigen chasarischen Siedlungen mit Kind und Kegel so gründlich, daß rund 600 Jahre lang nichts von jüdischem Leben in Böhmen, Mähren und der Slowakei mehr zeugte. Anschließend gründeten sie einen eigenen Staat, den sie in einem Anflug von Größenwahn „Großmährisches Reich“ nannten, weil sie auch Böhmen und die Restslowakei dazuerobert hatten. Von Karl dem Großen und den Ungarn ist dieses Staatengebilde 907 endgültig liquidiert worden.

Nach der Zerschlagung des Sklavenstaates dürften die eingeschleppten kaukasischen Stämme, bei denen es sich zweifelsfrei um die Frühtschechen handelt, bei der einheimischen Bevölkerung lange in einem ähnlichen Abhängigkeitsverhältnis gestanden haben, d.h. „Unfreie“ gewesen sein. Eine eigene Oberschicht haben sie jedenfalls nicht gehabt. Nur so ist zu erklären, daß der Chronist Karls des Großen, Einhard, rund 250 Jahre später nur von germanischen Namen in Böhmen zu berichten wußte. Auch die „Xantener Annalen“ berichten zum Jahre 846 nur von „Böhmen, die wir Wenden (also Wandalen) heißen.“ Von Einhard ist dann aber ein Wort überliefert, das 1000 Jahre später falsch interpretiert werden sollte und allergrößte Irritationen hervorgerufen hat.

„Slawen“ – Legende

Einhard schreibt zum Jahr 805 nach Christus: „Im selben Jahr schickte Karl sein Heer mit seinem Sohn Karl ins Land der Sclavi, welche Behaimi genannt werden.“ Dieses war natürlich mißverständlich. Andererseits können die frühtschechischen Unfreien im Lande kaum ein so großes Gewicht gehabt haben, daß Einhard die Sudetengebiete nach ihnen als „Land der Sclavi“ genannt hat.

Als Volksgruppenbezeichnung kann „Sclavi“ also nicht gemeint gewesen sein, zumal der Begriff dafür – so wie wir ihn heute kennen – erst im 18. Jahrhundert durch einen Schreibfehler bei der Übersetzung des deutschen Historikers August-Ludwig Schlözer (1735-1809) entstanden ist. Schlözer hat bei „Sclavi“ einfach das „c“ vergessen und ist damit zum Erfinder der „Slawen“ geworden. Ein Partizipant an diesem kardinalen Mißverständnis war der deutsche Philosoph Johann-Gottfried Herder, der darum sein „Slawenkapitel“ entwickelte und die Legende von den Slawen wissenschaftlich absicherte.

Die Wahrheit aber ist: Zur Zeit Karls des Großen hat man unter „Sclavi“ schlicht das Gegenteil von Christen verstanden, nämlich Ungläubige, Ungetaufte oder Heiden. Auch im frühen Judentum hat man diesesn Ausdruck gekannt und für Leute anderen Glaubens gebraucht. Aufgrund des Einhardschen Berichts haben sich dann auch vierzig Jahre später „vierzehn behaimische Herzöge“ dieses Makels entledigt und sich in Regensburg taufen lassen. Die Tschechen aber haben diesen Schreibfehler trefflich zu nutzen gewußt, fortan „Sclavi“ als „Slawen“ interpretiert und daraus ein Totschlagargument entwickelt, das lange Zeit jeden Zweifel an ihrem Erstgeburtsanspruch auf Böhmen, Mähren und Schlesien im Keime erstickte.

Irrlehre wird geglaubt

Kein Wunder, daß die Sudetendeutschen inzwischen zu einem hohen Prozentsatz selbst glauben, ihre Vorfahren wären – von tschechischen Fürsten gerufen – als eine Art Gastarbeiter in die Sudetengebiete gekommen. Dieses völlig auf dem Kopf stehende Bild ist so verbreitet, daß es inhaltlich kaum noch in Frage gestellt wird. Stellvertretend für alle anderen sei hier nur ein Vertreter dieser Schule genannt, der auf deutscher Seite entscheidend zu dieser Meinungsbildung beigetragen hat:

Der Prager Universitätsprofessor Dr. Wilhelm Wostry. Wostrys Glaubensbekenntnis lautete: „Nichts kann an der Tatsache etwas ändern, daß alle Quellen des 9. Jahrhunderts – sobald sie die Nationalität der Einwohner Böhmens und Mährens erwähnen – Land und Leute als slawisch bezeichnen. Der Wissensstand des hochangesehenen Universitätsprofessors ist offenbar keinesweg so umfassend gewesen, sonst könnte er sich keine solch hochnotpeinliche Blöße gegeben haben.

Der große Physiker Max Planck hat Phänomene dieser Art folgendermaßen charakterisiert: „Irrlehren der Wissenschaft brauchen 50 Jahre und länger, bis sie durch neue Erkenntnisse abgelöst werden, weil nicht nur die alten Professoren aussterben müssen, sondern auch ihre Schüler!“

Der bedeutendste Vertreter des sudetendeutschen Standpunktes war der deutsch-jüdische Landesarchivdirektor aus Brünn, Prof. Dr. Bertold Bretholz, eine seltene Mischung aus hoher Fachkompetenz, bemerkenswerter Zivilcourage und feinem Gespür für unredliche Absichten. Er scheint geahnt zu haben, was für die angestammte Bevölkerung auf dem Spiele stand und setzte den „Kolonisationstheoretikern“ daher seine „Kontinuitätsthese“ entgegen: „Das deutsche Volk in Böhmen und Mähren ist nicht zurückzuführen auf eine spätere Kolonisation, sondern auf uralte, durch nichts unterbrochene Ansässigkeit zuerst germanischer, dann deutscher Stämme.“

Im Jahre 1922 veröffentlichte Bretholz, der zuvor schon einige größere Geschichtswerke über Böhmen und Mähren geschrieben hatte, seine berühmtgewordene Streitschrift „Palacky´s Kolonisationstheorie“.

Wegweiser aus dem Lügengewirr

Obgleich Bretholz damals noch nicht wissen konnte, daß sechzig Jahre später sowohl die „Slawenlegende“ geplatzt ist, als auch die „Chronik des Cosmas“ – auf der die gesamte tschechische Frühgeschichte basiert – als Fälschung dasteht, ist es ihm in dieser Streitschrift trotzdem gelungen, seine „Kontinuitätsthese“ schlüssig und fundiert zu entwickeln. Diese 23-seitige Broschüre, deren Inhalt niemals widerlegt werden konnte und der seine Aktualität bis heute erhalten hat, gehört als geistiges Rüstzeug in die Hand jedes bewußten Sudetendeutschen. Bertold Bretholz selbst, der den Sudetendeutschen die von Gott gegebene Heimat vergeblich zu erhalten versuchte, hat weder das Münchner Abkommen noch die Austreibung erlebt. Er ist 1936 im Alter von 74 Jahren in Brünn gestorben. Seine berühmte Streitschrift aber, die heute so aktuell ist wie damals, ist geblieben. Sie harrt ihres Einsatzes als Wegweiser aus dem babylonischen Lügengewirr.“

Literaturhinweise:
Die Chronik Fredegars und der Frankenkönige.
Phaidon-Verlag, Essen und Stuttgart 1986
Der dreizehnte Stamm.
Gustav Lübbe-Verlag, Bergisch-Gladbach 1989

(Quelle: Rolf-Josef Eibicht/Anne Hipp: Der Vertreibungs-Holocaust – Politik zur Wiedergutmachung eines Jahrtausend-Verbrechens, Riesa 2000, Seite 103 – 107)

Aus: www.info-serve.de

Keine slawischen Vorfahren

Der Wikingerkönig Bolsleib der Kühne (992 bis 1025) aus dem Geschlecht der Dagoner/Daglinger ist keineswegs polnischer Herkunft. Bolsleib der Kühne (polonisiert: „Boleslaw Chrobry“) weitete sein Reich nach Westen bis zu den Grenzen der Ottonen und nach Osten zu den Grenzen des Reichs der Kiewer Rus aus. Das geschah in Nachfolge seines Vaters, der nach schlauer und listiger Wikingerart mit der Annahme des römisch-katholischen Glaubens als Heide einer Zwangschristianisierung zuvorkam, nun aber ab 967 seinerseits dem christlichen Auftrag gemäß alle alle umgebenden Heiden dem Glauben zuführte.

966 unterstellte Dago Mesico I. sein Reich dem Stuhle Petri als „Terra Petri“ (daher rührt das besondere Verhältnis der Polen zum Vatikan) und machte es gleichzeitig unabhängig von West und Ost. Es war kein „Lehen“. Die Hauptstadt des Mesico-Reiches war Posen, die Bischofsstadt Gnesen, wo ja auch die Gebeine der Dagonen ruhen, von Polen sinnigerweise umgefälscht in „Jagellonen“.

Die Schwestern Bolsleib des Kühnen hießen Gunhild, Geira und Astrid und heirateten norwegische, dänische und schwedische Könige. Was wohl diese Nationen zu ihren „polnischen“ Vorfahren sagen? Ich bin darauf gespannt, nach wieviel Jahren Friedrich der Große als polnischer Vorfahr auftaucht.

Ingrid Goldberg, Stuttgart
(Quelle)

Wiederum läßt sich feststellen, wie erbittert sich die deutsche Bevölkerung gegen die sprachliche Vergewaltigung wehrte. Zwar wurden fast alle Zeugnisse darüber unterdrückt, doch zeigt die Sprachenkarte von 1900 eine kaum vorstellbare Zahl von deutschen Sprachinseln im Polentum. Überall, wo sich ein paar freie Bauern und Bürger erhalten hatten, stieß die Umvolkung auf unüberwindlichen Widerstand. (Georg Krausch: Die unbequeme Nation – 2000 Jahre Wirtschafts- und Religionskrieg gegen die Deutschen)

Aufräumung mit der Slawenlgegende

In dem Heft von Jochen Wittmann, Grabert Verlag, Tübingen wird mit der Slawenlegende aufgeräumt. Denn „sclavi“ wurden im 18. Jahrhundert zu Slawen, der Begriff „sclavi“ wurde von der römisch-katholischen Kirche für alle germanischen Stämme benützt, die noch Heiden waren. Dazu gehören alle Völker, die östlich und südlich der Ostseeküste siedelten, es ist das Gebiet, welches Polen und Tschechen nach dem Zweiten Weltkrieg besetzt haben und als urslawisch bezeichnen.

Im Heft von J. Wittmann heißt es: „Die Sprache dieser ,Sclavi‘ genannten germ. Volksgruppen waren vielfältige örtlich unterschiedliche Mundarten mit althochdeutschen oder altniederdeutschen Idiomen als Kultus und Kultursprache, so daß es keine überlieferten Sprachschwierigkeiten gab, sie wurde jedoch aus klerikaler Sicht ,sclavonica lingua/verba‘ genannt. Die Siedlungsgebiete der Heiden in der Germaniae provincia nannte man analog ,sclavianiae regiones‘“.

Mesiko I. war ein Normanne/ Daglinger. Zur Frage, ob Wikinger und Goten in Ostpreußen gesiedelt haben, läßt sich feststellen, daß Truso bei Elbing ein Handelsplatz der Wikinger war und Agilla/Haffwerder am Kurischen Haff bei Labiau den gleichen Namen wie der 555 n. Chr. in Spanien ermordete Gotenführer Agila hat.

Hannelore Sommerer, Rosenfeld
(Quelle)

Literatur:

Àrpád von Nahodyl Neményi: Der Slawen-Mythos: Wie aus Ostgermanen ein Volk der Slawen“ mit fremder Sprache und Mythologie wurde

• Lothar Greil: Slawenlegende, Iptinger, Wiernsheim 1982, ISBN 3-923568-002

• Heinrich Schlifkowitz: Der germanisch-deutsche Charakter des Wendlandes im Licht einer korrekten Personen- und Ortsnamenforschung, München 1986.

• (ders.) Typische Ortsnamen zwischen Elbe und Weichsel, München 1988.

• Franz Wolff: Ostgermanien – Waren die Ostvölker Slawen? Widerlegung einer polnischen Legende, Grabert Verlag, Tübingen 1977, ISBN 3-87847-037-1

• Schröcke: Germanen/Slawen – Vor- und Frühgeschichte des ostgermanischen Raumes, Nordfriesische Verlagsanstalt, ISBN 3-922314-97-X

• Richard Vindelicius: Die „Schlawiner“ – Die Geschichte der Sclavi/Slavi/Sclaviner/Schlawiner auf dem Prüfstand, Damböck-Verlag

• Franc Jeza: Der skandinavische Ursprung der Slowenen, Verlag Michael Damböck

• Rainer Schulz: Die wahre Bedeutung der deutschen Ortsnamen – Das Ende der Slawenlegende, Verlag Der Schelm

• Jochen Wittmann: Der Streit um die Herkunft der Slawen – Enthüllung einer Legende, Grabert Verlag, ISBN 3-87847-176-9 —> Hier

• Jochen Wittmann: DIE DAGLINGER/“PIASTEN“ und die germanische Kontinuität („Es ist wohl das besondere Verdienst des Autors, mit diesem Buch die vollständige Genealogie des erst seit dem 13. Jhdt. „Piasten“ genannten Daglinger-Geschlechts einer breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht zu haben. Daraus ergibt sich wie von selbst mit ergänzend erläuterten Namensgebungen und aufgezeigten Heiraten die durchgehend germanische Kontinuität dieses ursprünglich aus dem heutigen Norwegen stammenden Geschlechts, welches mit Dago/Dagr, genannt miseco/mesica (poln. Mieszko I.), den Grundstein an Warthe und Neetze für das spätere und allgemein ebenfalls erst vom 13. Jhdt. an als Polen benannte Land im ostgermanischen Bereich legte.“)
—> Anhang zum Buch: STAMMTAFELN UND GENEALOGISCHE ÜBERSICHTEN DER DAGLINGER / „PIASTEN“

Zu den Kaschuben in Westpreußen schreibt Jochen Wittman:

Die nicht nur im pommerschen Urkundenbuch erwähnten Kaschuben/Cassubie in Pomerellen waren ihrerseits ein Teilstamm der germanichen Pomeranen auf überwiegend burgundisch-gotischer Volksgrundlage. Ihr unabhänigier Herzog Swantopolk von Danzig-Pomerellen (um 1217-1266), seine Brüder Wratislaw I., Sambor II. und Ratibor sowie seine Söhne Westwin II. und Wratislaw II. führten unschwer erkennbar althochdeutsche Namenszusammensetzungen und hatten gotische Vorfahren, waren in jener Zeit auch nicht „polnische Teilfürsten“. […] Vor allem nach dem 2. Thorner Frieden 1466 kam es zu stärkeren polnischen Einwanderungen, un diese beeinflusste in der Folgezeit die dortige sprachliche Entwicklung zu einem Gemisch aus ortsansässigen deutschen Mundarten, einem vorher schon vorhandenen pruzzischen Dialekt (nach 1309) mit dem Polnischen zur nicht flächendeckenden kaschubischen Sprache. Protestantische Geistliche im 16. Jahrhundert waren es dann, die zuerst für den Gottesdienst auch eine kaschubische Schriftsprache schufen (1586 und 1643), die in dieser Form zur allgemeinen kaschubischen Umgangssprache wurde.

Zu den „Wendland-Slawen“ in Niedersachsen:

Die Slawisten haben natürlich auch die Polaben (an der Elbe Wohnende) im damals östlichen Sachsen, dem heutigen hannoverschen Wendland, als „sclavi“ der Quellen nicht übersehen. Auch sie sind allerdings eine Teilgruppe der herulischen Abodriten mit sächsischen Einsprengeln und sprachlich eine altsächsisch-niederdeutsche Mundart. Sie brauchen weder einzuwandern noch „einzusickern“, nur weil sie mit einem Neustammnamen wie ihre Stammesbrüder auftauchten. Sie waren wie alle ihre Nachbarn schon da, nur von der Christianisierung durch die Sachsen noch nicht erfasst worden. […] Ihr Siedlungsland nannte man daher deutsch Wendland. Die polabische Sprache als „slawisch“ zu bezeichnen ist eine erst neuzeitliche Fiktion.

Interessanter Text:
www.weltnetzzeitschrift-der-lotse.de

Zusammenfassung:
http://de.metapedia.org/wiki/Slawen

19 Gedanken zu “Kritik der Slawenhypothese

  1. Ich danke allen, die sich unabhängig mit eigenen Gedanken zu dem plötzlichen Auftauchen von „Slawen“ in Ostmitteleuropa äussern, denn leider bin ich und sind meine Vorfahren Opfer der Slawenlegende und den daraus gerechtfertigten Verbrechen an uns.

  2. Ein ausserordentlich spannender Beitrag.
    Ich lese gerade in Englisch Mohamed & Charlemagne von Henri Pirenne 1939 in dessen Buch die Geschichte doch ganz anders dargestellt wird und für mich einfach mehr Sinn macht, es ist über Google zum download zu finden. So hat die Kirch erst durch die mörderische Eroberungen des Islam politische Macht sich erkämpfen müssen damit die Menschen so in Italien überleben konnten, desweiteren brach durch den Islam der gesamte intensive Handel mit dem Orient zusammen.

    Während des lesens Ihres Textes ist mir so der Gedanke gekommen das da wir West & Ost Europäer uns mit Ausnahmen äusserlich sehr ähneln es alleine schon aus diesem Grund unwahrscheinlich das wir völlig verschieden Völker sind. In jüngeren Jahren bin ich durch viele Länder Asiens gereist und habe versucht mit möglichst vielen Menschen Kontakt zu bekommen, dabei sind mir immer wieder die Unterschiede sehr ins Auge gefallen.

    Wenn ich in Hamburg unterwegs bin nehme ich die S-Bahn und gerade in meinem Wohnbereich im Westen sind oft recht viele Polen und Russen was aber meißt erst auffällt wenn sie sich Unterhalten. Wichtig für mich ist das ich sie nicht als Bedrängnis empfinde. Direkten Kontakt hatte ich leider nur zu Russen aus dem Südosten Rußlands. Bei den polnischen und russischen Mitbewohnern im Haus sehe ich Unterschiede wie zu Franzosen (ehmaliger Freund meiner Schwester) zu Dänen oder Niederländern.

    Wenn wie sie schreiben Nordost Europa wurde von Sandinaviern erobert und konvertiert wurde warum sprechen diese Menschen heute die „slawische“ Sprache die wie Sie schreiben ähnlich der französichen nur aus den griechischen entstanden ist?

    Volker

    • Ich kann Ihre Fragen nicht beantworten und habe auch nur Texte zum Thema gebracht, um diese Sicht der Dinge vorzustellen. Vllt. lesen Sie einige der erwähnten Schriften, wo u.a. Theorien vorgestellt werden, wie es zur Herausbildung der slawischen Sprachen gekommen sein könnte.

  3. Einige der Argumente und Gedanken in den zitierten Texten halte ich für sehr schwach.

    Gelesen habe ich das Buch von Lother Greil (Slawenlegende) sowie ein Buch (Die Daglinger / „Piasten“ und die germanische Kontinuität) und eine Schrift (Der Streit um die Herkunft der Slawen) von Jochen Wittmann.

    Die Kernthese ist einfach:

    Es gibt keine slawischen Völker, sondern nur slawische Sprachen. Und diese Sprachen kamen über die Mission der Ostkirche zu den Völkern.

    Diese These erscheint mir aus folgenden Gründen plausibel:

    * Die lateinische Sprache hat sich durch die kulturelle (und militärische) Überlegenheit der Römer in Europa ausgebreitet (heutige Romania, also in erster Linie PT, ES, FR, IT, RO).
    * Die arabische Sprache hat sich (offenbar) durch die militärische Überlegenheit der Araber und vor allem als Sprache der Heiligen Schrift, des Koran, über eine Vielzahl von Völkern im Nahen Osten und in Nordafrika ausgebreitet. Die eigentlichen Araber sind ja in Arabien, nicht jedoch in Nahost und Nordafrika.
    * Die spanische und portugiesische Sprache haben sich durch die kulturelle und militärische Überlegenheit der Iberer in Südamerika ausgebreitet.
    * Dito für die französische und englische Sprache in Afrika.
    * Unser Hochdeutsch, eine Kunstsprache, hat überall die Dialekte verdrängt, vor allem im Norden. Von großer Bedeutung dabei die Luther-Bibel.
    => Sprachen können sich als Träger einer höheren Kultur rasant und nachhaltig ausbreiten.
    => Die Ausbreitung der Sprache von Saloniki (Kyrill/Konstantin) als liturgische Sprache der Ostkirche und Träger der christlichen Mission in rückständige Heidengebiete ist denkbar.

    Die These eines „slawischen Kernvolkes“, dem alle heutigen slawischsprechenden Völker entstammen, erscheint mir aus folgenden Gründen abwegig:

    * Die heute als Slawen bezeichneten Völker sehen sich gar nicht alle ähnlich. Russen, Ukrainer, Tschechen, Polen sehen nordisch aus und sind den Deutschen ähnlicher als den Bulgaren oder Jugoslawen. (Natürlich gibt es überall viel Durchmischung, aber im großen und ganzen lassen sich diese phänotypischen Unterschiede nicht bestreiten, im Zweifel einfach mal Bilder der Fußballnationalmannschaften der Länder anschauen.)
    => Der linguistische Zusammenhang ist nicht deckungsgleich mit dem ethnischen Zusammenhang.
    * Der postulierte Ursprung der „Slawen“ in Millionenstärke aus dem Gebiet der Pripjet-Sümpfe ist eine biologische und logistische Unmöglichkeit, eine vollkommene Absurdität.
    => Es gibt keine plausible Herkunftsgeschichte für ein „slawisches“ Volk.
    * Die komplette Abwanderung germanischer Völker aus mittel- und osteuropäischen Gebieten erscheint mir ebenso absurd. Warum alles aufgeben? Wie unterwegs alle ernähren? Das klappt nicht. Die Jungen und Starken sind abgewandert, so wie sie in späteren Jahrhunderten nach Amerika ausgewandert sind.
    => Die ansässige germanische (oder was auch immer für eine) Bevölkerung ist dort geblieben, nur überschüssiges Jungvolk ist abgezogen. Ergo sind auch keine „Slawen“ eingesickert. Eingesickert ist vielmehr eine neue Religion und als ihr Träger eine neue Sprache.

    Beide Stränge zusammengefaßt:

    Die Vorstellung eines „slawischen Volkes“ paßt nicht zur beobachtbaren Wirklichkeit.

    Die Ausbreitung einer slawischen Sprache wäre nur ein weiterer Fall der Ausbreitung einer Sprache als Träger einer überlegenen Kultur.

    Die von Greil, Wittmann und anderen vertretene These ergibt Sinn. Ich sehe keine bessere These.

    Viele Details liegen aber im Dunkeln – spannende Forschungsarbeit für Slawisten! 🙂

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar!

      Empfehlen kann ich auch noch die im Verlag Dr. Michael Damböck erschienene kleine Schrift von Heinrich Schlifkowitz mit dem Titel „Gab es in Deutschland jemals Slawen?“

      In diesem Zusammenhang ist auch die Befassung mit dem Althochdeutschen interessant, in diesem Beitrag gehe ich darauf ein.

      Denn wer weiß schon, daß Wroclaw lediglich der althochdeutsche Name für Breslau ist? Gdansk ein altdeutscher Name ist? Unsere Familiennamen auf -ski und -tzki, Z. B. Baginski, Polanski usw. aus altdeutschen Personennamen entstanden, es sich mit den deutschen Familiennamen auf -ow, -witz, -itz und -in, also z. B. Bahlow, Basedow, Bülow, Kottwitz usw. nicht anders verhält?

  4. Das ist aber spannend zu lesen, danke für die Sammlung. Von dieser Slawentheorie hatte ich bisher nur wenig gehört, zu Schröcke hatte nie die Zeit gereicht. Das muß man ernst nehmen und weiter nachlesen.
    Auch jetzt wieder, in letzter Zeit wird immer mehr die Theorie verbreitet: „die slawisch-arischen Weden“ (Veden), auch aus Russland kommt das, und es hört sich so an als wollten sich die Slawentheoretiker als ein „Urvolk“ darstellen und sozusagen die Veden für sich in Beschlag nehmen. Dazu kann man ja jetzt Gegenargumente bringen. Das mit dem Panslawistenkongress muß ich auch mal genauer nachlesen. Bisher wußte ich nur, daß Friedrich Engels darüber geschrieben hat und sogar warnte. Daß die Hunnen eigentl. Chasaren waren, wußte ich auch nicht.
    Wenn wir überhaupt jemals mit dem Osten wieder ins Reine kommen wollen, muß schon die Geschichte aufgedeckt werden, wie sie wirklich war. Es dauert aber alles so lange, jetzt haben wir 20 Jahre nach Suworow (u.a.) und immer noch glauben viele an den Überfall auf die friedliebende Sowjetunion.. und ich glaube, wir könnten wieder ein bißchen mehr germanisches Selbstbewußsein brauchen, so etwas von dem, wie es um 1900 war.
    Gruß

    • Ich kann auch nicht viel anfangen mit den „slawisch-arischen Weden“, der Gegenüberstellung von „Slawen und Ariern“, auch wenn eine enge Verwandschaft postuliert wird. Erst recht nicht vor dem Hintergrund der hier vorliegenden Erkenntnisse. Die von Dir erwähnte Präventivkriegsthese gehört meines Erachtens nicht hier her. Ich sehe auch nicht, daß diese ausreichend belegt ist, ganz im Gegenteil, zumal es auch ganz und gar nicht nötig ist, die Geschichte diesbezüglich umzuschreiben, um eine tragfähige Grundlage für eine deutsch-russische Kooperation zu haben. Sowjetrussische Kriegs- und Nachkriegsverbrechen, Landraub und Vertreibung, sind resp. werden dadurch mitnichten legitimiert.

      • Ja, mir ist wirklich zuwenig bekannt, was in Russland zu dem Thema gedacht wird. Eigentlich kann die Ost-germanische Abstammung der sog. Slawen eine Verständigung noch einmal möglich machen. Solschenitzyn hat ja geschrieben, daß im Bolschewismus Geschichtsschreibung und Archäologie in Russland kaputt gemacht wurde, Institute geschlossen und Professoren kamen in die Gulags. Dann war wahrscheinlich nur noch eine marxistische Geschichte möglich (Klassenkampf, materialistisch…).
        Zu der Diskussion um die letzten Kriege kenne ich keinen, der besseren Einblick nach Russland hat, als Wolfgang Strauss. Nur hatte Putin wieder 2009 auf der Westerplatte die deutsche Kriegsschuld betont und auch danach. Insofern scheint es, daß sich die Russen immer noch nicht über den Bolschewismus im Klaren sind; jedenfalls würde ich da Solschenitzyn folgen. Und das hindert eine Verständigung, denk ich.
        Die deutschen Beziehungen zum russischen Reich waren bis dahin meistens gut. Und heute ist in Forschung und Archäologie Zusammenarbeit wieder möglich. Für mich sind aber diese Erkenntnisse über Slawen-Ostgermanen wichtig und wieder etwas Neues zu entdecken und das geht zurück bis zur Völkerwanderung. Was ich aus mehr englischer Sicht kenne, ist von Ranke-Graves, aber das geht mehr in Richtung griechisch-keltisch, z.B. die weiße Göttin.
        Gruß

        • »Nur hatte Putin wieder 2009 auf der Westerplatte die deutsche Kriegsschuld betont und auch danach. Insofern scheint es, daß sich die Russen immer noch nicht über den Bolschewismus im Klaren sind …«

          Ach was, die Russen sind sich einfach darüber im klaren, daß man nicht ewig in der Vergangenheit herumprokeln, sondern den Blick nach vorne richten muß. Wer sich selber dauernd beschuldigt und kasteit, muß sich nicht wundern, wenn er von anderen auch noch einen Tritt in den Arsch kriegt. Ist doch nur logisch, wer würde was anderes erwarten? Insofern, ja, es gab NS, ja, es gab Bolschewismus, aber es gab auch Hiroshima und Korea und Vietnam, und auch heute sind doch die üblichen Verdächtigen wieder eifrig dabei … Nur Vollidioten reiten ewig auf ihrer eigenen »Schuld« herum. Vor allem blond und blauäugige. 😉

          Verständigung mit Rußland übrigens jederzeit möglich beim Tee oder Bier, nur von Wodka würd ich abraten. 😉

        • Wie gesagt, ich halte es nicht für notwendig, die alte Präventivkriegstheorie wiederzubeleben, um eine tragfähige Grundlage für eine deutsch-russische Freundschaft hinzubekommen. Ganz im Gegenteil. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein.

          Ich sehe hier auch keine „deutsche Kriegsschuld“, sondern eine der NS-Machthaber und ihrer Finanziers, was einen großen Unterschied ausmacht. Nicht zuletzt für jene die da meinen, es hätte etwas mit Patriotismus zu tun, die Nazi-Präventivkriegslüge zu verbreiten.

          Wenn von „deutschen Beziehungen zum russischen Reich“ gesprochen wird, dann muß eben auch gesehen werden, wer diese Beziehungen in wessen Interesse wechselseitig gestaltete. Und wenn diese Beziehungen einen negativen Bruch erfuhren, dann halt durch den Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion.

          Ergänzend zur Slawenlegende empfehle ich von Hans J. Zillmer „Kolumbus kam als Letzter“, wo er auch auf die Gemeinsamkeit von „Germanen“, „Kelten“, „Romanen“ und „Slawen“ eingeht, für die die gemeinsame Ursprache zeugt, auf die ich in diesem Beitrag eingehe.

          Interessant auch die Kurzzusammenfassungen in den Broschüren:

          Heinrich Schlifkotwitz, „Gab es in Deutschland jemals Slawen?“, Verlag Dr. Michael Damböck

          Joachim Wittmann, „Der Streit um die Herkunft der Slawen – Enthüllung einer Legende“, Grabert Verlag

          • A про „Славян которых никогда не было“, почитай Иордана с Прокопием из Кесарии, это не юберменшская „наука“ конечно, не майнкампф, да. Но всё же попробуй, осиль, необходимый минимум инфы там есть.

            А вы оказывается совсем не чувствуете свою вину? И почему я этому не удивлён? Печально что наши деды сохранили вам вашу жалкую жизнь в 1945 году, а не истребили немецких нацистских убийц поголовно, как советовал мудрый еврей Илья Эренбург.
            Славян оказывается не существует и никогда не существовало? Диего фактор, монголы, китайцы… Хахахахаха какой пиздец. Ну-ну…

            ———-

            (Anmerkung Nolde: Bitte nur in deutscher Sprache kommentieren, Danke.)

  5. Ingolf Stellfeld, 14.8.2014
    Ich bin sehr geschichtsinteressiert und glaube, Slawen sind Ostgermanen.
    Die Goten siedelten um die Zeitenwende an der unteren Weichsel. Viele zogen durch das Gebiet der Pripjetsümpfe, der heutigen Ukraine bis zur Krim. Die Vorfahren Theoderichs des Großen hießen Valomir und Vitomir.
    Jedoch über Slawen wird nirgends berichtet.
    Weiterhin das Hildebrandslied. Infolge der Völkerwanderung zogen Teile der Ostgermanen nach Westen ab. Später kamen diese zurück in die alten Stammesgebiete und denen gegenüber stand ein Heer der Ostgermanen.
    Die Heerführer, hier Vater und Sohn kämpften gegeneinander.
    D.h. Teile der Ostgermanen waren geblieben, und Teile der Ostgermanen zogen ab und kamen wieder zurück.
    Es bleibt nur die Slawenlüge.
    (Ebenso glaube ich an den Präventivkrieg Deutschlands. Außenminister Molotow stellte im Herbst 1940 weitreichende Forderungen an Hitler, die den Hitler-Stalin-Pakt vom 23.Aug.1939 aushebelten. Schon hier hintertrieben die Russen die Hegemonie mit Eroberung. Hitler kam den Russen nur zuvor.)

  6. Das ist doch alles Blödsin!!! Genethik lügt auch nicht (am Ende). Es ist ganz umgekehrt die Germannen oder besser Romisches Reich haben immer den Drang nach Osten gehabt und nicht umgekehrt!!! Christianisierung des Polen kam von Romischem Reich!!! (Deutschland) und die Kirchesprache war lateinisch!!! Wie konnte es Glagolica in Deutschland geben, wenn es nicht mal im Polen gegeben hat??? Die Kirche hat gut gesorgt die alte breuche auszurotten und alte artefakten slawischer kultur, die vor allem mit dem Glaubensgut verbunden war, zu zerstören. Die Deutschen sprachen slawisch da die Slawen waren!!! Die haben die sprache von den Eltern gelernt da gabs noch keine Schulen!!! Die Deutchen haben die Volker zwischen Elbe und oder Germaniesiert und nicht umgekehrt. Heutzutage wird in Thema Geschichte gelogen in solchem Ausmass vie nie zuvor (Medien, Verlage)!!! Wie vieles habt ihr von den Messen in der Kirche gelernt? Ihr konnt sicher nicht mal Apostel Namen erwähnen die im neuem Testament geschrieben haben (ich auch nicht). Wie solte zu verslavisierung den Deutschen kommen??? Durch die Romische Kirche??? Hallooooo???? Polnisch war wie Schwietzerdütch nur gesprochen und nicht geschrieben bis 12 Jahrhundert. Da die Deutschen schon Mehrhundertjahrigen Wissen, Kentnissen über Rechte, Organsation, Handel gehabt haben waren im Polen (im 966??? entstanden) sehr wilkommen. Vom Deutschritterorden schon was gehört???
    Alles war doch umgekehrt!!! Goebbels (Propaganda) immer lebendig!!!
    Ist es besser eine Pupe im Volkenmord (in anderen Händen – Finanzier *)zu sein als Wahrheit zu erkennen??? Slawen werden von Slawen vernichtet (ost Deutchen gegen Polen gegen Russen)
    Hier eine Adresse von Europedia!!! Polen war immer slawisch nicht germanisch. (ausser Deutcher Besetzung= Germanisationspolitik)

    http://www.eupedia.com/europe/Haplogroup_R1a_Y-DNA.shtml
    R-M458 Polnisch Gen!!! 3500BCE???
    http://dienekes.blogspot.ch/2009/11/finally-structure-in-haplogroup-r1a.html

    • Ich empfehle Dir die Schrift von Heinrich Schlifkowitz: Gab es in Deutschland jemals Slawen?

      Hier erhältlich: http://www.iris.at/verlag/schlifkowitz.htm

      Interessant ist auch die Befassung mit dem Althochdeutschen.

      Wroclaw? Der althochdeutsche Name für Breslau. Gdansk? Ein altdeutscher und kein „polnischer“ Name. Nowgorod? Heißt Neugerodet. Wladimir? Das ist Waldemar usw. usf.

      Zu Deiner DNA/Gen-Argumentation:

      In einem Kommentar zu diesem

      https://www.youtube.com/watch?v=3I4Gs395faA (Die „Slawen“ – Erfindung eines Volkes. Teil 1)

      Film schreibt „Radagis2“

      „(…) Ihre DNA-Test sind heute nicht mehr repräsentativ, da die Mongolen ganze Landstriche entvölkert haben, unzählige weiße Frauen vergewaltigt haben und dann das raus kam was sie in ihrer Ausführung darlegten, des Weiteren darf man nicht vergessen, dass es in dem hundertjährigen Weltkrieg von 1914 an auch europaweit zu zahlreichen Vergewaltigungen kam und dies nicht nur durch die asiatischen Horden, also wird das Ergebnis auch schon wieder dadurch verfälscht, dieselben DNA-Labors bescheinigen einer bestimmten Ethnie, dass sie überlegene Gene hat, auch aus diesem Grund, gebe ich nichts auf ihre Tests.

      Fakt ist es gab keine Slawen sondern nur die Sclaveni oder wie es es die Friesen sagt Slav= Sklave, bei den Klerikalen waren das alle welche sie noch nicht unterworfen hatten, also zum damaligen Zeitpunkt auch den Großteil meiner Ahnen, welche vom heutigen Deutschland bis weit in den russischen Raum bis runter nach Armenien siedelten, zumindest so weit ich es zurück verfolgen konnte, nach ihrer Theorie müsste ich also ein Vollslawe sein, nur hat sich nie einer als Slawe gesehen. Keiner der damaligen Völker kannte die Slawen, die Chinesen erwähnen sie nicht, die Römer nicht, die Hunnen nicht, die Germanen erwähnen in ihren Überlieferungen auch nirgends das Millionenvolk der „Slawen“ und wo die nun überhaupt herkamen, darüber ist sind sich die Geschichtenerzähler der Herrschenden bis heute nicht einig, Pripjetsümpfen oder Karpato Horst, „Slawen“ hätten nach ihrer Denkweise ja genauso wie Germanen auch flüchten müssen wegen der Hunnen, komischerweise taten sie das aber nicht und die Hunnen scheinen sie irgendwie übersehen zu haben, waren ihre „Slawen“ im Tarnmodus.

      Das was wir Germanen nennen war das bevölkerungsreichste Volk und stellte sowohl bei den Hunnen, als auch bei den Römern nicht nur als Krieger die größten Kontingente, wo sind die dann alle abgeblieben und wie konnten sich dann Slawen nachdem sie in die nach offizieller Schreibung von den Germanen verlassenen Gebiete kamen, sich so schnell und zahlreich vermehren, die Reproduktionsrate wäre gigantisch gewesen.

      „Lever tot äs Slav“ – In den Bauernkriegen war das die Parole gegen das Sklavensystems des Kryptoadel und der klerikalen Faschisten. Lever duad as Slav“ das sagten auch die Friesen – lieber tot als ein Sklave zu sein. Auch hier haben wir die abgewandelte Form des Sclaveni. Die in der lateinischen Mönchssprache schreibenden Chronisten – erfanden das Wort „Sclavi“ abwandelnd – die Bezeichnungen „Sclaveni“ und „Sclavania“ als verallgemeinernde Formeln bei der Erwähnung von Nichtchristen und ihrer Wohngebiete. Die „Heiden“ waren demnach nicht etwa einem Volkstum zugehörig, sondern schlichtweg „Sklaven der Götzen und des Teufels“. Die Sklavenhändler aus Afrika usw. benutzen ähnliches Wort für die ganzen weißen Sklaven und wer daraus dann den Slawen machte und warum ist bekannt, in den alten Büchern steht dass noch genauso drin, nicht umsonst hat man diese aus dem Verkehr gezogen.“

      Dort heißt es:

      (…) Da die Blutgruppe 0 in Europa am seltensten auftritt, wäre zu schließen, dass sie nicht- bzw. vorindogermanischer Herkunft ist. In Osteuropa kommt die Blutgruppe B häufiger als sonst vor, was auf die Einwanderung von Asiaten hinweist. (…) Auch bei den Slawen handelt es sich um kein Urvolk, sie sind vielmehr aus der frühen Mischung von germanischen Bastarnen, Goten, schließlich Wenden-Wandalen und Warägern (Rus / Russen) mit Attilas Hunnen und Dschingis-Kahns und Batu Khans Mongolen hervorgegangen, was der hohe Anteil des Diego-Faktors (ein Antigen) in ihrem Blutgruppensystem beweist, welcher ausschließlich Ostasiaten, also Japanern, Chinesen und auch Indianern vorkommt und ebenso bei heutigen russischen und polnischen Menschen. Die glagolitische Kirchensprache und Schrift der Altslawen wurde von dem byzantinischen Gelehrten und Missionar Kyrill v. Saloniki (826–869) erfunden. (…)

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