»Sanamander« – eine revolutionäre Heilsubstanz

Augustinus Bader, der als Professor Zelltechnologie in Leipzig lehrt, hat eine Salbe erfunden, die dem Körper hilft, sich selbst zu heilen: „Die Natur ist das Wunder. Wir haben nur gelernt, wie die Heilung im Körper funktioniert, mehr nicht.“

Augustinus Bader und sein Team haben ein fundamentales Prinzip entdeckt, eine neue, revolutionäre Therapie entwickelt. Eine Heilkunde, die sich die Selbstheilungskräfte des Körpers zunutze macht und stimuliert.

Seine spektakulären Ergebnissen sind fachlich abgesichert, weshalb er damit an die Öffentlichkeit gegangen ist.

Die Experimente im Labor wurden dutzendfach wiederholt, die Studien in Fachmagazinen publiziert, in denen sie nur erscheinen, wenn andere Kollegen die Untersuchungen begutachtet haben. Dabei ahnt Bader, dass seine Entdeckungen die Medizin tiefgreifend verändern und Tausenden Menschen helfen könnten: Unfallopfern, Diabetikern, Verbrennungsopfern, Tumorpatienten, womöglich auch Nervenkranken und Menschen mit Infarkt oder Schlaganfall.

Mehr als ein paar Dutzend Menschen hat er schon geholfen, in individuellen Heilversuchen bei verschiedenen Anwendungen, wie das in der Fachsprache heißt.

Augustinus Bader nennt es das »bionische Prinzip«. Oder auch eine »soziale Technologie«, weil sie vielen kranken Menschen helfen könnte. »Die Therapie muss nicht so teuer sein, wie die Pharmaindustrie sie verkaufen würde; der Körper trägt ja alles Nötige in sich – im Moment sind es vielleicht noch 250 Euro, aber es geht deutlich billiger.«

Für ihn ist die Sache einfach: »Man muss nur versuchen, im Gewebe selbst die Reparatur auszulösen, den Rest macht der Körper selbst – wir fahren nur sein regeneratives Potenzial hoch.« Bader hat für seine Heilmittel den Begriff »Sanamander« eingeführt – das Wort setzt sich zusammen aus »sana« (für gesund) und »Salamander«, dessen Schwanz sich von allein regeneriert, wenn er verletzt wird.

Auf diese Weise hat er mit seinem Therapiemix schon untertassengroße Hautwunden und Knochendefekte vom Ausmaß eines Tischtennisballs geschlossen, die der Körper ohne Hilfe nie repariert hätte.

Die Knochenheilung bei einem seiner Patienten hat Bader besonders erstaunt: Ein ehemaliger Kraftsportler, Anfang 40, bekam plötzlich eine Hüftkopfnekrose. Dabei wird der Kopf des Oberschenkels, der in der Hüftpfanne ruht, aus unbekannter Ursache nicht mehr ausreichend mit Blut und Nährstoffen versorgt. Das Gewebe droht abzusterben oder gar zu brechen, der Patient benötigt dann umgehend eine künstliche Hüfte. Bader dagegen spritzte dem Mann sein Mittel, um die körpereigenen Heilungskräfte zu stimulieren. Nach kurzer Zeit war die Erkrankung gestoppt, und der Knochen regenerierte sich. Inzwischen stemmt der Mann wieder Gewichte und kann seine Hüfte voll belasten. Ohne weitere Therapie, ohne Operation.

Woraus besteht das Wundermittel? Bader hat die Methode und die Technik mittlerweile in etlichen Fachblättern beschrieben: Wachstumsfaktoren für das Blut sind enthalten und körpereigene Stammzellen, die aus dem Blut oder Knochenmark gewonnen werden. Andere Wachstumsfaktoren und Botenstoffe des Immunsystems, die sogenannten Zytokine, gehören auch zum Therapiemix. Zudem wird im Zuge der Therapie lokal ein Sauerstoffmangel nachgeahmt, damit der Körper sein Heilungsprogramm anwirft.

Ein Kollege kritisierte Bader, er beschäftige sich mit zu vielen Geweben, das könne nicht funktionieren. »Der hat das Prinzip nicht verstanden«, erklärt Bader. »Es geht doch hier um einen grundlegenden Mechanismus der natürlichen Heilung, der für alle Gewebe im Körper gelten könnte.«

Geholfen hat die Behandlung auch einem Kind, das sich mit einer giftigen Substanz die Speiseröhre verätzt hatte. Normalerweise ist diese Verletzung tödlich, weil sich die Speiseröhre nach der Verätzung zusammenzieht und Essen wie Trinken unmöglich macht. Nur ein Transplantat kann in dieser Situation helfen, doch die Operation ist schwierig, und Komplikationen sind häufig. Das »lokale Boosting«, wie Bader die Injektion seines Mittels in die Speiseröhre nennt, funktionierte jedoch einwandfrei. Das Mädchen wurde gesund und kann wieder normal essen und trinken. Die Speiseröhre heilte narbenfrei und ohne weitere Komplikationen.

Womöglich hat dem Wundermittel sogar der Berner Sennenhund des Professors sein Leben zu verdanken. Als junger Welpe fraß er Schneckenkorn – in einer zehnfach tödlichen Dosis. Er wurde bewusstlos, hatte Schaum vor dem Maul. In der Tierklinik konnten die Ärzte der Familie nur wenig Hoffnung machen. Doch Bader spritzte dem Tier sein Mittel. Sechs Stunden später erwachte der Hund aus seinem Dämmerschlaf, zwei Tage später war er wieder zu Hause, wo er bis heute mit den Kindern spielt.

Mit seiner Innovation stellt Bader ausgerechnet jenen Forschungszweig auf den Kopf, in dem er selbst jahrelang als Forscher führend war: das Züchten von Ersatzgewebe im Reagenzglas. »Aber man muss manchmal umdenken und neue Gedanken zulassen«, sagt er.

Wer weitere Fragen zu diesem Thema hat, der kann das Team von Professor Bader anschreiben (info@regmed.net). Tut man das, bekommt man folgende Antwort :

Sehr geehrte Damen und Herren,

danke für Ihr Interesse an unseren wissenschaftlichen Arbeiten. Es handelt sich hierbei um präklinische Ergebnisse und Hinweise zur Sicherheit (Phase I), jedoch nicht um eine etablierte Therapie. In weiterführenden klinischen Studien erfolgt eine Überprüfung. Die Vorbereitungen benötigen die nächsten Jahre. Die einzige Ausnahme besteht derzeit für eine aktuelle multizentrische Studie des BMBF bei Verbrennungen. Die Rekrutierung erfolgt dort direkt in den Studienzentren. Leider können jetzt noch keine Patienten für die zukünftigen Studien aufgenommen werden. Wir bitten hierfür um Verständnis. Die Studien werden unter http://www.uni-leipzig.de/~bader/ bekanntgegeben. Wir werden Sie dort über die weiteren wissenschaftlichen Entwicklungen zeitnah informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Team Professor Augustinus Bader

Warum jedoch, fragt man sich nach dieser Antwort, wird immer noch an den „Vorbereitungen“ gewerkelt, die sogar noch „die nächsten Jahre“ in Anspruch nehmen sollen? Wurde nicht erwähnt, daß die spektakulären Ergebnisse fachlich abgesichert sind, die Experimente im Labor wurden dutzendfach wiederholt, die Studien in Fachmagazinen publiziert wurden?

Betroffen von dieser Verschleppung sind all jene, die in den Genuß dieser neuen Methode kommen könnten, stattdessen nach herkömmlicher Art behandelt werden.

So verhindert starres Denken – und der Einfluß der Pharmaindustrie? -, daß revolutionäre Erkenntnisse zügig zum Wohle der Volksgesundheit umgesetzt werden.

Ein Staat, ein Gesundheitsminister, dem das Wohl seiner Bürger am Herzen liegt, hätte diese Erfindung schon längst zur Chefsache erklärt, schnellstmöglich endgetestet, anwendungsreif gemacht und in die Praxis überführt.

Vorstehende Informationen und Auszüge stammen vorwiegend aus diesem SZ-Artikel von Werner Bartens mit dem Titel „Der Wunderheiler“, der selber sagt: „Fauler Zauber? Nein. Die Salbe wirkt“

Weitere Beiträge dazu:
http://www.buergerclub-deutschland.de/aktuell/medizinische-revolutionh-augustinus-bader-736

http://www.rolf-keppler.de/rundbrief2010-4.htm#_Toc267001517

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