Wolfgang Eggert: Wie Israel durch seine Medienhuren Politik macht

Gastbeitrag von Wolfgang Eggert:

Erstmal DIESE URL öffnen und lesen (der Artikel ist kurz):

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article8196827/Das-gefaehrliche-Grossmachtstreben-der-Tuerkei.html#reqRSS

Und dann bedenken: Kampagnenjournalismus hat IMMER einen tieferen Hintergrund.

Der Grund ist diesmal schlappe 2 Wochen alt. Aber die Journaille weiss, daß das Gedächtnis ihrer blökenden Leserschaft kurz ist.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/israel-droht-der-turkei-mit-krieg.html (Der Text ist länger; Überfliegen reicht)

Meinungsmache wie der der „WELT“ vollzieht sich tagtäglich in allen Medienbereichen. CIA-Chef William  Colby erklärte 1988 Nachwuchsagenten, dass die „Agency“ die Massenmedien steuert und kontrolliert, indem sie dort sämtliche einflussreiche Personen „besitzt“, mit den Worten: „The Central Intelligence Agency owns everyone of any significance in the major media.“ (Google Video 2007: John DeCamp Interview / http://video.google.com/videoplay?docid=2191775825470516271#

Was Amerikanische Mediensteuerung mit Israel zu tun hat?

Hier noch ein Zitat, es stammt vom damaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon. Als der HauDrauf-Politiker von seinem Außenminister Peres zu mehr Zurückhaltung ermahnt wurde und dabei das Thema auf die Gefahr einer Entkopplung von den USA kam, antwortete er: “Lass mich eines ganz klar machen. Über amerikanischen Druck brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Wir, die zionistische Nation, kontrollieren Amerika, und die Amerikaner wissen das.” (lt. Israel-Radio Kol Yisrael, 3. Oktober 2001, zitiert von Washington Report on Middle East Affairs, 11. Oktober 2001).

Konsequenz: Mainstreampresse abbestellen, Volksempfänger abdrehen, Glotze zum Fenster rauswerfen – Junge Freiheit, Junge Welt, Neue Solidarität oder ZeitFragen abonnieren. Egal wie sektiererisch oder langweilig das eine oder andere Blatt rüberkommen mag, hier wird wenigstens noch ansatzweise gegen den Strich gebürstet.

 

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24 Gedanken zu “Wolfgang Eggert: Wie Israel durch seine Medienhuren Politik macht

  1. Hallo

    Junge Freiheit abbonniere ich bestimmt nicht, soweit kommt es noch! Junge Welt ist aber nicht schlecht, auch wenn auch dort der eine oder andere politisch zu „korrekte“ Schreiberling dabei ist. Und das mit der Welt ist ja kein Wunder, Springerpresse eben, was will man denn erwarten?

    Nur weil etwas „gegen den Strich gebürstet“ ist, wie JF, muss es nicht gut sein.
    Noch ein Tip: Press TV schauen!

    LG

    —–
    (Anm. Detlef Nolde: Ob „junge Welt“ oder „Junge Freiheit“, gute Beiträge stehen bisweilen in beiden Zeitungen … eine linke und patriotische Zeitung wäre freilich noch besser.

    Wenn zionistische Medien eine Tatsache nicht mehr leugnen können (Mittwoch auf ARD) …

    Die jüdische Lobby – Spurensuche in Amerika

    Die vielbeschworene, allmächtige jüdische Lobby ist das Stereotyp antisemitischer Vorurteile und Verschwörungstheorien schlechthin. Der deutsch-israelische Journalist und Filmautor Uri Schneider zeigt, dass es sie wirklich gibt.

    Die jüdische Lobby beherrscht die Wall Street. Sie kontrolliert die Filmindustrie Hollywoods, die internationalen Medien, und – am wichtigsten von allem – sie zieht die Fäden der amerikanischen Weltpolitik. Über kaum etwas werden rund um den Globus mehr Mythen und Legenden gesponnen als über den Einfluss des Judentums.

    Ihr größtes Spielfeld ist Washington, wo Lobbyismus so amerikanisch ist wie Baseball oder Apple Pie. Hier sind die Lobbygruppen eine Industrie, die sechs Milliarden Dollar im Jahr umsetzt und einen der größten Wirtschaftsfaktoren der Region darstellt.

    … und am Ende den Zuschauer wieder für blöd verkaufen:

    Uri Schneider … korrigiert dabei nicht nur das antisemitische Bild vom bestimmenden jüdischen Einfluss auf den Kurs Amerikas, er vermittelt darüber hinaus auch durchaus überraschende Einblicke in Funktionsweise amerikanischer Politik.

    MfG)

  2. Mag sein, aber ich man kann doch wohl kaum verlangen, dass ich für eine Zeitschrift Geld bezahle (es war ausdrücklich von abonnieren die Rede, nicht von gelegentlicher Lektüre!), die gegen meine und auch andere Religionsgemeinschaften hetzt. Und das tut die JF nun mal ganz massiv, das ist nicht zu leugnen.

    —-
    (Anm. Detlef Nolde: Der Gastautor „verlangt“ ja nicht, sondern empfiehlt unter Vorbehalt, weil es aus seiner Sicht heraus „ansatzweise“ lesenswerte Beiträge gibt, aber halt auch „sektiererische“ und „langweilige“. Daß Ihrer Meinung nach jeder, der den Islam kritisch betrachtet oder (für Deutschland) ablehnt, „gegen den Islam hetzt“, ist bekannt. MfG)

  3. hallo liebe fatima, hier ist der gastautor. jede der genannten zeitungen schreibt für ein eigenes klientel. eine für die linken, zwei für das rechtskonservative lager, und eine für die vision larouche. jeder von denen hat nach meinem empfinden mal recht und mal unrecht, so wie es auch in der parteipolitischen auseinandersetzung ist. ich hab die zeitungen genannt, um allen lagern eine spezifische printanlaufstation zu zeigen. natürlich werden die meisten sozialisten die „junge freiheit“ allenfalls mit einem eingewickelten hering vom fischmarkt nach hause nehmen. und das gros der nationalisten dürfte die „junge welt“ nur nutzen, wenn einmal das klopapier zur neige gegangen ist. was ich jeweils schade finde. lg wolfgang

  4. ein gutes gegenbeispiel in der politischen arena ist hugo chavez. als suchender geist weiss oder ahnt er, daß alle – auch die vermeintlich bösen – wahrheiten in ihren händen halten. er ist sich nicht zu schade, diese schätze überall abzuholen. das macht ihn bzw. sein (aus meinen augen) großartiges experiment reich, lebendig. und erhebt ihn über die dogmatische linke, die seit marx und engels nichts dazugelernt hat. das ist der unterschied zwischen einem beweglichen, eloquenen und einem linientreuen (auf den strich gehenden, für wen auch immer) politiker. letztere machen scheinbar 99% dieser befremdlichen spezies aus.

  5. das lob an chavez geht im grundsatz zu gleichen teilen an larouche. unbesehen der sektencharakteristika seiner bewegung, die so gerne von den medien wiedergekäut werden. aber ist es nicht aufallend, daß die systemjournalisten immer jene angreifen, die gegen den strom schwimmen und das permanente establishment (israel, geheimdienste, wallstreetbanker, neokons und andere kabalen) offenlegen? womit sich die frage beantwortet, wer ihre zuhälter sind.

  6. Hallo

    dagegen ist ja auch nichts zu sagen, wenn man überall mal liest und sich das Brauchbare „rauspickt“, das mache ich auch.
    Man findet überall Gutes und weniger Gutes, denke ich. Nur abonnieren würde ich deswegen nicht gleich, darum ging es mir nur 😉

    Grüße

  7. @Fatima
    Am Besten ist natürlich ein breit gefächerter
    Medienkonsum. Hetze gegen den Islam ist zwar dominierend, aber
    bei der Jungen Freiheit durften durchaus auch andere Stimmen zu Wort kommen.
    Kennen sie Hadayatullah Hübsch? Der ist ja von der Ahmadiyya und hat diesen Artikel
    http://www.jf-archiv.de/archiv01/121yy52.htm
    http://www.jf-archiv.de/archiv03/243yy07.htm
    Nur mal so zur Info, zugegeben solche Artikel haben seltenheitswert aber sind möglich. Im übrigen müssten sie dann so konsequent sein und Zeitungen wie die Welt auch abbestellen. Und den Spiegel (Wo immerhin ein Herr Broder sich entsprechend äußern kann) auch. Was sie abbonieren und nicht abbonieren bleibt ihre freie Entscheidung, aber der Sachlichkeit halber wollte ich das auch erwähnt haben. Des weiteren ist die JF keine Nazizeitung. Keine Zeitung ist zu 100 % objektiv, aber zur Meinungsbildung ist es nicht verkehrt sich alle Seiten an zu hören soweit es möglich ist.

  8. freut mich, daß hier so konstruktiv miteinander umgegangen wird. nochmal nachgestelllt – und fatima vom herzen her recht gegeben: ich hab in meiner vergangenheit zwei drei wirkliche identifikationen durchlaufen, durch die mich bestimmte medien richtiggehend fertiggemacht haben, weil ich mich dort durch die einseitigkeit und vermeintliche böswilligkeit der berichterstattung persönlich angegriffen und verletzt gefühlt habe. ich kann mir vorstellen, wie entnervend die berichterstattung über den „islamismus“ und die muslimen nationen für dich sein muss. ein jf-abo wär (obwohl die über den mittelosten besser berichten als die mainstreamer) da sicher kein „golden goal“.

  9. @Harald Klinsiek: Welt und überhaupt die ganze Springer-Mischpoke stehen bei uns auf dem Index 😉 desgleichen Spiegel und taz. Ich lese einzelne Texte dennoch online, aber kaufen? Gott bewahre.
    Ja Hedayatullah Hübsch kenne ich wohl…der liegt nicht so ganz auf meiner Linie, aber die beiden Texte sind gut.
    Wir bekommen die Frankfurter Rundschau, allerdings ursprünglich nur als Probeabo, aber sie schicken sie uns weiter, obwohl es ansich längst abgelaufen ist, nett nicht?
    Wir hatten mal den Weser-Kurier abbonniert, aber wegen starker Israel-Lastigkeit abbestellt.

    „noch ein kandidat für die undogmatiker-walhalla: jürgen elsässer, der jogi löw der querfront“

    Also bitte – das ist für J.E. geradezu eine Beleidigung.
    Ja, über den Mittleren Osten berichten rechte Zeitungen natürlich besser als die Mainstreamer, aber das ist so ein eigenartiger Widerspruch bei denen. Sie verteidigen Muslime gegen Israel, aber hier in Deutschland behandeln sie sie als Feinde nahezu.

    —–
    (Anm. Detlef Nolde: Das ist kein Widerspruch, wenn man punktuell mit globalpolitischen insbesondere gegen USA und Israel gerichteten Ansätzen islamisch geprägter Staaten und dem nationalen Freiheitskampf der Palästinenser sympatisiert und sich eine außenpolitische Kooperation vorstellen könnte aber trotzdem keine Islamisierung Deutschlands befürwortet. MfG)

  10. watt denn, watt denn, jogi ist doch nun wirklich ne coole sau. ausserdem meinte ich das ja auch eher im übertragenden sinne, so in form von „spielführer“ oder „1. mann“.
    dass die rechten die muslime in nah/mittelost gut und hier schlecht behandeln ist nur zum teil widersprüchlich. die unterstützung fern der heimat erfolgt aus offenem und objektivem herzen als inschutznahme des schwachen bedrückten gegen den starken bedrücker. dazu kommt, daß das wort israel durch die holocaustindustrie bei vielen rechten sowieso automatisch zu brechreiz führt.
    hier bei uns liegen die dinge nun anders, denn die rechten sind mit werten wie völkisch oder leitkultur eng verbunden. die seit den 90er jahren fast explosiv umsichgreifende multikulturalsierung unserer gesellschaften wird folglich als bedrohung erlebt. so sieht sich die rechte in den meisten ländern der welt in einem verteidigungskampf gegen das gleiche klientel, das sie wenige flugzeugstunden entfernt unterstützt.
    beide feldzüge werden als gerecht begriffen. aber der erste ist so, wie empfunden (völkisch und leitkulturell) heute nicht mehr begründbar. also springt man auf den kampfwagen seiner ideologisch schärfsten gegner, der us-neokonservativen, auf und nennt den gegner „islamismus“. doch in wirklichkeit, da bin ich mir sicher, ist den meisten nationalen egal, wie sich die turko-arabische minderheiten in ihren moscheen und familien gerieren.

  11. Es würde mich wirklich mal interessieren, was diese „Lei(d)tkultur nun genau sein soll und in wieweit wir die bedrohen, aber das führt hier vielleicht zu weit. Ich finde es nur etwas merkwürdig, wie unterschiedlich bei der gleichen Sache gewertet wird, da Muslime doch auch sehr für traditionelle Werte eintreten, vor allem bezüglich der Familie. Wenn sich eine Eva Herrmann dafür einsetzt, dass Mütter wieder ihre Kinder selber beaufsichtigen sollen, statt sie früh in die Krippe zu geben und ihrer Karriere nachzujagen, dann ist das „wertekonservativ“. Vertritt eine muslimische Mutter das gleiche, ist sie „unterdrückt“ und muss dringend „befreit“ werden. Komisch oder?

    Zurück zu unserem Thema Israelproganda in den Medien:
    Wie sehr den Israelis wohl das Wasser bis zum Hals steht, zeigt ja die neueste Propagandaoffensive im Fernsehen. Gleich heute, wo der Normalbürger wieder Zeit und Muße dazu hat, da es bis Samstag kein WM-Spiel gibt, gibt es zwei israelische Propaganda-Sendungen:

    „Von Auschwitz bis Entebbe“, Arte, 20.15 laut Zeitschrift, Internet 21.05

    „1976 befreien israelische Einheiten in Entebbe, Uganda, rund hundert Geiseln eines deutsch-palästinensischen Terrorkommandos. Die Flugzeug­entführung weckt finstere Erinnerungen an den Holocaust… – Hintergründe und politische Brisanz von „Israels Kampf gegen den Terror“.“

    Wahrscheinlich soll damit jegliche Gräueltat Israels wieder legitimiert werden. Wir werden es aufnehmen, da wir so spät nicht mehr wach sind.

    Dann noch im ARD „Die jüdische Lobby“ um 22.45 laut meiner Zeitschrift (im Internet steht 23. 15)

    „Beherrscher der Wall Street, der Medien, Hollywoods, Strippenzieher der Weltpolitik: Eine allmächtige jüdische Lobby ist das Stereotyp antisemitischer Verschwörungstheorien. Eine „Spurensuche in Amerika“ räumt mit Vorurteilen auf und liefert überraschende Einblicke in die US-Politik.“

    Das zeigt doch nur, dass immer mehr Bundesbürger sich des zunehmenden Einflusses der zionistischen Lobby bewusst werden, da muss natürlich medial gegengesteuert werden, in dem man alles als „Antisemitismus“ verdammt. Und das gerade jetzt?

  12. „Hätten wir vor dem Zweiten Weltkrieg einen Staat und eine Armee gehabt“, sagt in dem angekündigten Anti-Terror-Film Muki Betzer, stellvertretender Kommandeur des militärischen Husarenstücks, „hätte es den Holocaust in Deutschland so nicht gegeben“.
    Den Staat und die Armee hatten sie nicht, aber ihre Lobby war schon in den 30er Jahren so mächtig, daß sie es verstand, quer über den Globus die Staatschefs dahin zu bringen, die von Hitler verfolgten Juden eben NICHT zu retten – und in ihre Länder ausreisen zu lassen. (Der Zionistische Chefagent in den USA, Rabbi Stephen Wise, bekannte sich gar öffentlich zu dieser beschämenden „Politik) NUR ISRAEL lautete die Losung der bestimmenden Köpfe im Zionismus. Wer nicht DAHIN will soll halt über die Klinge springen.
    Es folgen zwei Antworten von zionistischen Führern, die im Zweiten Weltkrieg um Geld gebeten wurden, damit man damit Juden von den Nazis hätte freikaufen können, etwa Richtung USA.
    Isaak Greenbaum, Kopf des Jewish Agency Rescue(!!) Committee sagte: „Eine Kuh in Palästina ist mehr wert als alle Juden in Polen.“ Und Chaim Weizmann, der von 1935-1946 dr Zionistischen Internationale vorstand, hatte einen Nicht-Israel-Spezifizierten Auswanderungsvorschlag bereits im Oktober 1934 mit den Worten platzen lassen: „Eher will ich den Untergang der deutschen Juden sehen als den Untergang des Landes Israel für die Juden.“
    Wegen eines völligen Medien-Blackouts zu diesem skandalösen Verhalten schalteten orthodoxe Juden nach dem Krieg bezahlte Anzeigen, unter anderem in der New York Times, wo man dann folgende Sätze lesen konnte. „Während die Massenvernichtung der europäischen Juden stattfand, wurden verschiedene Pläne entwicklet, umso viele Juden wie möglich zu retten. Als zwei unter viele anderen arrangierten Rabbi Michael Ber Wisemandel und Joel Brand mit stillschweigender Zustimmung Hitlers und deutscher SS-Führer Pläne für die Evakuierung 100.000sender insbesondere ungarischer Juden aus der Nazi-Verfolgung.“ „Jeder einzelne Plan wurde von den zionistischen Führern und der Jewish Agency unterminiert und zu Fall gebracht.“ „´Rak B´Dam Thieye Lanuh Ha´Aretz´ war die Politik der zionistischen Bewegung. Zu deutsch: ´Nur mit jüdischem Blut können wir einen Staat verlangen und bekommen.“
    Als der Untergang nicht nur der deutschen Juden besiegelt und das Gelobte Land endgültig im Sinne des Zionismus erobert war, wurde Chaim Weizmann von seiner Organisation zum erste Präsidenten Israels gewählt.
    Die Chuzpe des Zionismus schreit ebenso zum Himmel wie die Dummheit und Karrieregeilheit deutscher Schmieranten, die sich nicht schämen, wegzusehen, wenn der Täter mächtig und liquide ist.

  13. Und was Israels „Kampf gegen den Terror“ anbelangt, sollte man nie vergessen, daß der Zionstaat seine Geburtsurkunde selbst mit Terrorblut schrieb, indem er seine Schäfchen, die sich nicht von ihm in die Wüste Palästinas schicken lassen wollten, mit Anschlägen unter falscher Flagge und vertarnten antisemitischen Angriffen in Bewegung setzte. So geschehen 1949 im Irak, wo durch den Mossad-Vorläufer Bombenagriffe auf die Große Synagoge und jüdische Cafes durchgeführt wurden. Die verängstigten und gezeichneten Menschen füllten dann bald die Auffanglager – Richtung Israel.
    Dieses machiavellistische Verhältnis zum Terror ist für Israels Geheimdienstwelt immer bestimmend geblieben. Der ehemalige Mossad-Offizier Victor Ostrovsky nennt in seinen Büchern Unmengen von Terrororganisationen, die von Israel bewaffenet und trainiert wurden. Als Ermittlungsbeamte 1991 den Zusammenbruch der für geheimdienstliche Geldwäschegeschäfte berüchtigten ´Bank of Credit and Commerce International´ untersuchten, da fanden sie nicht nur Belege dafür, daß der Mossad hier seinen Zahlungsverkehr ablaufen liess, sondern darüber hinaus, daß Überweisungen von Mossad-Konten an Sri Lankas „Tamil Tigers“-Rebellen und die Organisaton des palästinensischen Terroristen Abu Nidal geflossen waren.
    Kein Einzelfall. Jetzigen und ehemaligen US-Geheimdienst-Beamten zufolge, gab Tel Aviv der Hamas, beginnend in den späten 70ern, über Jahre hinweg direkte und indirekte finanzielle Hilfe.
    Livia Rokach, die Tochter des israelischen Innenministers Israel Rokach schrieb in ihrem Buch „Israels Heiliger Terror“: „Es ist bekannt, dass Ende der siebziger Jahre die israelischen Geheimdienste – unterstützt von manchen ihrer westdeutschen Kollegen – teilweise erfolgreich versuchten, Palästinenser anzuwerben, die in Lagern arbeitsloser Emigranten interniert waren oder aufgrund formaler Verstöße gegen das Einwanderungsgesetz im Gefängnis saßen. Die Israelis bedienten sich hierbei der schweren Erpressung; sie drohten den Palästinensern mit Misshandlungen oder sogar Mordanschlägen gegen deren Familien, die im militärisch besetzten Westjordanland oder im Gazastreifen lebten. Die Palästinenser wurden als ‚agents provocateurs‘ benutzt, um Terroraktionen in Gang zu setzen, die man später der PLO zuschrieb, um diese zu diskreditieren. Auf der Grundlage von Aussagen und Dokumenten, die diese Behauptung beweisen, protestierte die PLO offiziell bei der Bonner Regierung und verfügte strenge Begrenzungen für die Auswanderung von Palästinensern aus dem Libanon in die Bundesrepublik.“
    Ein prominentes Beispiel für ein solches israelisches Terror-Doppelspiel war, wie der frühere Mossad-Agent Ari Ben-Menashe enthüllt, die Entführung des Kreuzfahrtschiffs Achille Lauro. Die „Schwarze-September-Operation“ war mit einigen Millionen Dollar vom israelischen Geheimdienst „gekauft“ und über Umwege in Auftrag gegeben worden.
    Sowas firmiert bei Thomas Ammann (Ex Chef von Spiegel-TV-Magazin und der Macher des kommenden Terrorstreifens) sicher unter böser Verschwörungstheorie. So wie er sicher nie darüber berichten würde, daß sich die Entourage des US-israelische Medien-Milliardärs Haim Saban gern ihrer Verbindungen zum israelischen Geheimdienst Mossad rühmte. Verständlich, denn der wurde ja auch 2003 mit einem Schlag Eigner der Fernsehsender Pro7, Sat1 (wo Spiegel TV sendet), Kabel1, N24 und der Nachrichtenagentur ddp. In den Medien lernt man schnell, wo die Würste und wo die Damoklesschwerter hängen.

  14. Petra Pau mal wieder schön politisch korrekt:

    http://www.ad-hoc-news.de/pau-kritisiert-parteifreunde-fuer-teilnahme-an–/de/News/21466987

    Die Linken-Politikerin Petra Pau kritisiert ihre Parteikolleginnen Annette Groth und Inge Höger, die sich an der internationalen Gaza-«Solidaritätsflotte» beteiligt hatten. Das Nachrichtenmagazin «Focus» berichtete vorab, Pau habe in einem Brief an die Jüdische Gemeinde Bremen geschrieben, zu dem Bündnis habe eine türkische Organisation gehört, «die in einem pro-faschistischem Ruch steht».

    Sie und BAK Shalom sollte man aus der Partei ausschließen.

    —–
    (Anm. Detlef Nolde: Das wird nicht passieren, da die höchsten Parteistellen offenbar fest in prozionistischer Hand sind. Leute wie Gregor Gysi, Petra Pau, Klaus Lederer, Minka Dott und wie sie alle heißen, haben also nichts zu befürchten.

    Ausgeschlossen werden dann eher solche, die sich wagen, als Funktionäre sich als Antizionismus zu bekennen.

    Und diese Partei will glaubhaft gegen Rassismus, Chauvinismus und Krieg einstehen, anderen entsprechende Vorhaltungen machen. Solange sie sich nicht klar und deutlich antizionistisch positioniert und Prozionisten aus der Partei ausschießt, ist sie genau für das, was sie hierzulande bekämpft.

    MfG)

  15. Dass das nicht passieren wird, ist mir auch klar…aber man wird doch mal träumen dürfen 😉 Umso unverständlicher, dass so viele Muslime in der Linken aktiv sind.

    MfG

  16. Nicht nur Medien, auch unsere Volkszertreter üben sich wieder fleißig im Israel-Kotau:

    Bundesinnenminister Dr. de Maizière verbietet Hamas‑Spendenverein

    Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat heute den in Frankfurt/Main ansässigen Verein „Internationale Humanitäre Hilfsorganisation“ (IHH) verboten.

    Der Verein unterstützt die HAMAS (arab. „Harakat al muqqawama al-islamiyya“, deutsch: „Islamische Widerstandsbewegung“) und richtet sich dadurch gegen den Gedanken der Völkerverständigung nach Artikel 9 Abs. 2 GG / § 3 Abs. 1 VereinsG.

    Das Verbot wird seit dem frühen Morgen in Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen vollzogen.

    Dazu erklärte Bundesinnenminister Dr. de Maizière:

    „“Unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe unterstützt die IHH seit einem langen Zeitraum und in beträchtlichen finanziellen Umfang im Gaza-Streifen ansässige so genannte Sozialvereine, die der HAMAS zuzuordnen sind.“

    „Die HAMAS übt Gewalttaten gegenüber Israel und israelischen Staatsbürgern aus und beeinträchtigt dadurch die friedliche Verständigung des israelischen und palästinensischen Volkes. Sie negiert schon von ihrer Satzung her das Existenzrecht Israels und fördert den Einsatz von Gewalt zur Durchsetzung ihrer politischen und religiösen Ziele. Die HAMAS wirkt in aggressiv-kämpferischer Weise darauf hin, Angehörige und Institutionen des Staates Israel auch unter Einsatz von terroristischen Mitteln zu bekämpfen, ihnen Schaden zuzufügen und weitere Gewalt hervorzurufen.““

    http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2010/07/vereinsverbot.html

    Ich habe für die deutsche Regierung nur noch Verachtung übrig.

  17. Es scheint bei den Linken noch ein paar Stimmen der Vernunft zu geben:

    Pressemitteilung
    12.07.2010 – Wolfgang Gehrcke
    IHH-Verbot ist nicht nachvollziehbar

    „Das Verbot der IHH durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière ist falsch und sollte nicht akzeptiert werden“, kritisiert der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Wolfgang Gehrcke. Innenminister de Maizière hatte seine Verbotsentscheidung damit begründet, dass die IHH Sozialvereinen im Gazastreifen Geld zur Verfügung stelle, die mit der Hamas verbunden seien.

    Weiter:

    http://linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1268161162

    Pressemitteilung von Mustafa Yoldas:

    Presseerklärung des ehemaligen IHH-Vorsitzenden Mustafa Yoldas

    Verbot der IHH durch den Bundesinnenminister de Maiziere ist schändlich und rechtswidrig

    „Das Verbot der „Internationalen Humanitären Hilfsorganisation e.V.“ (IHH) durch den Bundesinnenminister ist schändlich und rechtswidrig“, sagte der Vorsitzende der IHH e.V., Mustafa Yoldas in einer ersten Erklärung und teilte zugleich mit, dass rechtliche Schritte gegen die Verbotsverfügung unverzüglich eingeleitet werden.

    Die IHH wurde heute mit der Begründung verboten, sie unterstütze die HAMAS und richte sich damit gegen den Gedanken der Völkerverständigung. Unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe würde die IHH in Palästina ansässige „so genannte Sozialvereine, die der HAMAS zuzuordnen sind“ unterstützen und somit mittelbar die HAMAS entlasten, so das BMI.

    „Nicht das Verhalten der IHH ist zynisch, wie es der Bundesinnenminister herausstellt, es ist das Verbot des BMI, das alle Voraussetzungen des Zynismus erfüllt. Das Verbot ist infam und menschenverachtend, da es Hilfsorganisationen und alle Menschen anmahnt, den Opfern der völkerrechtswidrigen Unterdrückung der israelischen Regierung keine humanitäre Hilfe mehr zukommen zu lassen“, sagte Yoldas.

    „Mit der Begründung des Bundesinnenministers müsste wohl auch die UNO oder das Rote Kreuz mit einem Verbot belegt werden. Denn was hier abgestraft wird, ist die Hilfe für die notleidende Bevölkerung im Gaza-Streifen“, sagte Yoldas und führte weiter aus, „dass sich der deutsche Staat zum willfährigen Vollstrecker der israelischen Politik, die mit ihrem Terror gegen die palästinensische Bevölkerung diese an den Rand der Existenz gedrängt hat, macht“.

    „Es ist die israelische Besatzung und der Staatsterror, der den Palästinensern im Gaza-Streifen kaum das Nötige zum Überleben lässt“, führte Yoldas weiter aus und ergänzte: „Nun soll offensichtlich jegliche humanitäre Hilfe für die notleidende Bevölkerung im Gaza-Streifen abgeschnitten werden. Es ist makaber, dass der Bundesinnenminister diejenigen, die Waisenkinder versorgen, bestraft, statt diejenigen zu kritisieren, die Kinder zu Waisen machen“.

    Er endete mit der Feststellung, „dass es ein unglaublicher Akt staatlicher Willkür sei, eine ausschließlich humanitäre Hilfsorganisation zu verbieten, die im vergangenen Jahr nicht nur in Palästina, sondern in weiteren 79 Ländern dieser Erde in den Bereichen der Waisenversorgung, der Entwicklungshilfe und der Katastrophenhilfe, unter anderem in Haiti aktiv gewesen ist und die niemals das Existenzrecht Israels in Frage gestellt oder Gewalt befürwortet hat“.

    „Statt die IHH für ihre besonderen fast ausschließlich ehrenamtlich erbrachten humanitären Verdienste auszuzeichnen, wird sie mit vorgeschobenen Gründen aus durchsichtigem politischem Kalkül verboten und damit dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland in weiten Teilen der Welt in erheblichem Maße geschadet“. „Wir gehen fest davon aus, dass diese Maßnahme keinem Gericht eines Rechtsstaates standhält“, so Yoldas.

    Einladung zur Pressekonferenz anlässlich des Verbots der IHH
    mit Mustafa Yoldas (ehem. Vorsitzender)

    Anlässlich des Verbots der Internationalen Humanitären Hilfsorganisation (IHH) durch Bundesinnenminister Thomas de Maiziere, lädt der ehemalige Vorsitzende der IHH, Herr Mustafa Yoldas zu einer Pressekonferenz nach Berlin. Dort wird er Stellung zu dem Verbot der IHH nehmen und für Fragen der Presse zur Verfügung stehen. Anbei erhalten Sie noch einmal zur Kenntnisnahme auch die gestrige Pressemitteilung von Herrn Yoldas.

    Zeit:
    Mittwoch, den 14.07.2010, 11:00 – 13:00 Uhr

    Ort:
    Hotel Meliá Berlin
    Konferenzraum Sevilla
    Friedrichstraße 103
    10117 Berlin

    Kontakt:
    Mustafa Yoldas: 0172 674 36 50 (E-Mail: selam@myoldas.de)

  18. @Wolfgang Eggert

    Es gehört zwar nicht so recht hierher, aber können sie das Gerücht betätigen oder dementieren, dass sie homosexuell sind?

    Jedenfalls sehen sie die Homosexualität als normal an, wie aus folgenden Beiträgen ihrer Online-Zeitung „Dorian Grey“ hervorgeht, z. B. in der Ausgabe vom 3. Februar 2012:

    (…) Ob jemand schwul ist, oder rund, oder grün, das darf keine Rolle spielen. Wir alle sollten ein bisschen besser aufpassen – auf unsere Worte, unser Denken, unsere Taten: Die Freiheit jedes Einzelnen ist immer auch die eigene Freiheit. Wir schreiben in unseren Blogs über Sport, und unsere Haltung ist eindeutig: Wir sind gegen Homophobie. Auch im Fußball.

    Hier und dort finden sich gleich zwei Interviews, in denen Homosexuelle sich ausbreiten dürfen, in der Ausgabe vom 30. Januar 2012 wird sich über den „homophoben Rapper“ Bushido aufgeregt.

    Letztlich hat auch der Titel „Dorian Grey“ einen deutlichen Bezug.

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