Linksnationale Partei im Baskenland: Vereinte Patriotische Sozialisten

In diesem Artikel erläutert die (anti-)deutsche linke Tageszeitung „junge Welt“, daß die „linke Unabhängigkeitsbewegung im Baskenland“ eine neue Partei angemeldet hat, nämlich die Abertzale Sozialisten Batasuna (ASB), was übersetzt „Vereinte Patriotische Sozialisten“ heißt.

Weiter heißt es, daß „ein Europa der Völker und Arbeiter – ein rotes, grünes, violettes Europa“ möglich ist, „die Rechte der Völker unveräußerlich und nicht vorschreibbar“ sind, das Baskenland „sein Existenzrecht unabhängig von den Folgen besitzt, die seine Bildung als unabhängiger Staat in anderen Teilen Europas und der Welt mit sich bringt“, man das „Problem des Ungleichgewichts innerhalb der EU, die ein Projekt des Großkapitals ist“ nicht dadurch löst, „indem man den Völkern und Arbeitern ihre Rechte verweigert“.

Ein Vertreter der baskischen Batasuna sagte weiterhin – wiederum unwidersprochen – in der „jungen Welt“: „Auch der Sozialismus muß sich dem Problem der nationalen Identität stellen.“

Hier solidarisiert sich dasselbe Blatt, welches auf jeden deutschen Patrioten mit der Nazikeule einschlägt, mit dem baskischen „links-nationalen Wahlbündnis AuB“, an anderer Stellte wurde Hugo Chavez als „Linksnationalist“ gelobt.

Wenn es ums Ausland geht, dann ist die Verbindung von sozialer und nationaler Frage für deutsche Linke also in Ordnung, nur hierzulande nicht …. und dann wundern sie sich, daß kein Arbeiter mit ihr noch etwas zu tun haben will, sie nurmehr als Sekte wahrgenommen wird.

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6 Gedanken zu “Linksnationale Partei im Baskenland: Vereinte Patriotische Sozialisten

  1. Als patriotischer Sozialist hat man es in Deutschland nicht leicht. So guckt man mal „links“, mal „rechts“ und wird nie richtig heimisch und die jeweiligen Gralshüter-Ideologen meinen, man wäre ein „Wanderer zwischen den Welten“.

    —–
    (Anm. Detlef Nolde: Danke für Deinen Kommentar.

    Nachdem das u.a. von mir 2005 initiierte Projekt „Nationale Linke.Partei Neue Zukunft (NL.PNZ)“ scheiterte, gründete ich mit zweit weiteren Mitstreitern den „Aufbruchkreis“ (in der Tradition der einstigen Aufbruch-Arbeitskreise im Geiste Leutnant Scheringers), deren Gründungstext „Kortschagin“ verfaßte:

    Bekanntmachung

    Nachdem das Projekt der Gründung einer nationalen Linkspartei an den kleinbürgerlich-reformistischen Standpunkten einiger Mitglieder gescheitert ist, hat sich die Einsicht durchgesetzt, daß für die Schaffung einer solchen Partei die Zeit noch nicht reif ist. Während die bürgerlich-reaktionären Kräfte der Rest-Partei sich wieder der braunen Volksgemeinschaftslüge und Mittelstandsverherrlichung zugewandt haben, soll unter dem Dach des Aufbruch-Forums die nationalrevolutionäre Linie konsequent weiterverfolgt werden.

    „Ohne revolutionäre Theorie kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben.“ Ohne theoretischen Hintergrund, ohne klare Zielvorstellungen und Begriffe sowie gemeinsames Handeln wird jeder Versuch, in Deutschland nationalrevolutionäre Politik zu betreiben, in bloße Handwerkelei ausarten und letztlich scheitern. Diese Einsicht wurde durch das NL.PNZ-Debakel erneut bestätigt. In gewissem Sinne auch durch das Scheitern der für Oktober geplant gewesenen „Nationalrevolutionären Arbeitstagung“, denn auch dort haben reaktionäre Kräfte dominieren und ihre destruktive Wirkung entfalten können.

    Bevor der erneute Versuch eines organisatorischen Zusammenschlusses linksnational-sozialistischer Kräfte gemacht werden kann, müssen im Vorfeld noch vielfältige ideologische Klärungsprozesse ablaufen. Hierzu möchte das Aufbruch-Forum als überparteilicher und organisationsunabhängiger Sammelpunkt nationalrevolutionärer Sozialisten beitragen. Jeder, der an einer solchen Diskussion interessiert ist, ist deshalb aufgerufen, sich einzubringen.

    Da es in Kreisen der NS-Nostalgiker und einiger bürgerlicher Reaktionäre mittlerweile zum guten Ton gehört, sich als „nationalrevolutionär“ zu bezeichnen und mit linken Phrasen und Symbolfiguren hausieren zu gehen, muß eine deutliche Abgrenzung von allen Versuchen, sozialistisches Gedankengut für bürgerlich-reaktionäre Zwecke zu instrumentalisieren, stattfinden. Nationale und rechte (i. S. von Reformierung/Restauration der bürgerlich-kapitalistischen Ordnung) Positionen müssen klar unterschieden werden, unser proletarischer Klassenstandpunkt muß unverrückbar sein.

    In diesem Zusammenhang ist es wichtig, Ziele, Aufgaben und Perspektiven eines zukunftsfähigen linken Nationalismus klar zu definieren, um sich gegenüber dem bürgerlichen bis faschistischen Nationalismus als sozialistische, demokratische und antifaschistische Alternative zu positionieren.

    Der Aufbruch-Kreis sieht sich in der Tradition nationalrevolutionärer Strömungen der Weimarer Republik. Stellvertretend seien die Namen Niekisch, Scheringer, Wolfheim, Laufenberg und Paetel genannt, aber auch Thälmanns KPD mit ihrem „Programm zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes“.

    Die nationale und soziale Befreiung des deutschen Volkes ist nur möglich durch den Sturz der bürgerlich-kapitalistischen Ordnung. Der Aufbau des Sozialismus ist nur möglich unter dem Dach einer freien deutschen Nation. Aus dem Bekenntnis zum wissenschaftlichen Sozialismus, zum Klassenkampf und Internationalismus (i. S. einer Zusammarbeit sozialistischer Nationen und Befreiungsbewegungen) folgert eine konsequente Abgrenzung gegenüber Faschismus, Reformismus und Antikommunismus.

    Diese Einsicht ist der Minimalkonsens, auf dem das Aufbruch-Projekt beruht. Jeder, der diese Einsicht teilt, ist als Mitglied im Forum willkommen.

    Kortschagin/Baatz/Nolde

    Soweit der Blick fünf Jahre zurück und freilich sollte auch der Aufbruchkreis (AAK) noch nicht mal ein Jahr lang bestehen, was mit Rückzügen einzelner aus der Politik überhaupt aber auch Differenzen hier und da zusammenhing.

    MbG, Detlef)

  2. Na dann lege Dich doch mal endlich fest, statt „zwischen den Welten“ zu wandern! Nur keine Scheu, Du wirst schon „heimisch“ werden, dass ist keine Frage zwischen Links und Rechts, sondern wie Kommunisten zu sagen pflegen, eine Bewusstseinsfrage!

  3. Hier spricht die antideutsche „junge Welt“ über „Linksnationalist Humala“ als „Mann des Volkes“. In der BRD jedoch darf es für diese Leute keinen Linksnationalismus geben.

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