Kortschagin: Die Überfremdungsfrage ist in jedem Fall ein wichtiger Bestandteil der nationalen Frage

Ernst Thälmann:

Ernst Thälmann: „Deutsch und kommunistisch sind keine Gegensätze“

Zur Diskussion – Ein Gastbeitrag von „Kortschagin“:

Die Überfremdungsfrage ist in jedem Fall ein wichtiger Bestandteil der nationalen Frage

Als Volk verstehe ich eine Gruppe von Menschen, die sich selber als eine ideele Einheit gemeinsamer Herkunft, Sprache und Kultur versteht. Ein Türke, Afrikaner oder Kroate, der die deutsche Sprache spricht, ist für mich ein deutschsprachiger Ausländer mit einer eigenen Abstammung und Mentalität, aber kein Deutscher. Die deutsche Kultur, wie jede andere Volkskultur auch, ist das Produkt unseres ganz besonderen Volkscharakters, der sich aus der Abstammung ergibt (biologisches Sein bestimmt das kulturelle und nationale Bewusstsein).

Eine „multikulturelle“ Gesellschaft ist eine kulturlose Gesellschaft, da eine willkürliche Zusammenballung von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Abstammung zur Kulturschöpfung nicht fähig ist. Das Beispiel USA zeigt dies ganz deutlich, dort gibt es eine angelsächsische Leitkultur (Micky Maus, Coca Cola), der sich die Zugewanderten notdürftig anpassen. Eine solche, aus sehr heterogenen Einzelteilen künstlich geschaffene „Kultur“nation hat keinen wirklichen Zusammenhalt. Hier herrschen Individualismus und Eigennutz.

Beim amerikanischen „Volk“ handelt es sich um eine kultur- und identitätslose Masse, um einen aus aller Herren Länder zusammengelaufenen Menschenhaufen. Das sich die ethnischen Gruppen voneinander abschotten, zeigt, daß sie gar keine Verschmelzung wünschen, sondern ihre eigene Identität behalten wollen. Ähnliche Zustände wünsche ich mir für Deutschland nicht.

Die Forderung „Ausländer sollen sich anpassen!“ muß ich zurückweisen, da ich jedem Menschen das Recht auf seine eigene Identität zuspreche. Warum sollte ein Türke sich „anpassen“ und ein „Deutscher“ werden? Er soll lieber in seiner Heimat als Türke leben und dort für seine politischen und sozialen Rechte kämpfen.

Wie Ernst Niekisch einmal so treffend sagte, gibt es keine internationale Gemeinschaft, sondern lediglich internationale Gemeinsamkeiten. Genauso sehe ich das auch. Eine „internationale Arbeiterklasse“, wie vom Marxismus angenommen, hat es nie gegeben, wohl aber gibt es eine deutsche, russische, türkische etc. Arbeiterklasse. Internationalismus heißt für mich nicht, daß alle Völker sich miteinander verschmelzen, sondern daß sie sich gegenseitig beim Kampf um ihre politische und soziale Befreiung unterstützen. In diesem Sinne unterstütze ich gerne die türkische oder spanische Arbeiterklasse, beim Kampf in IHREM Land.

Der große Fehler von Marx war, daß er, genau wie der Liberalismus, aus dem er hervorgegangen ist, die ganze Menschheitsgeschichte einseitig ökonomisch interpretiert. Ideele Gesichtspunkte zählen in seinem System nicht. Für Marx sind die Völker nur Mittel zum Zweck, nämlich zur Durchsetzung des Sozialismus auf internationaler Ebene. Wenn sie diesen Zweck erfüllt haben, sollen sie „absterben“ und verschwinden. Als nationaler (nicht internationaler) Kommunist, sehe ich das umgekehrt. Der Sozialismus ist dazu da, die Völker zu erhalten und glücklich zu machen. Was nutzt einem Volk die nationale und soziale Befreiung, wenn danach die Selbstauflösung kommt?

Lenin und Stalin, als Russen weniger verwestlicht und verbürgert als Marx und Engels, haben begriffen, daß die Nation kein bloßes Vorurteil ist und daß sie den Völkern in diesem Punkt Zugeständnisse machen müssen, wenn sie sie für den Sozialismus gewinnen wollen. Sie ergänzten den Marxismus deshalb um die nationale Frage. Auch wenn sie aus ideologischen Gründen an der marxistischen Utopie vom „Absterben des Staates“ und der Völkerverschmelzung (irgendwann in einer nicht absehbaren Zukunft) festhielten, sah die politische Realität im Ostblock anders aus. Jedem Volk wurde das Recht auf einen eigenen souveränen Nationalstaat mit weitestgehend autarker Wirtschaft (keine internationale Arbeitsteilung) zugestanden (zumindest vor Chruschtschow). Migration, kulturelle Gleichschaltung und gemischtnationale Ehen gab es dort so gut wie gar nicht. In diesem Sinne war der kapitalistische Westen „marxistischer“ als der ehemalige Ostblock.

Bezeichnenderweise kommen die Befürworter von Einwanderung, „Integration“ und Multikultur auch gar nicht aus dem marxistischen Lager, sondern aus dem Lager des kleinbürgerlichen Reformismus oder Neoliberalismus. „Konservative“ Marxisten stehen dieser Entwicklung weniger offen gegenüber, auch wenn sie dies, aus Angst für Rassisten zu gelten, nicht immer offen aussprechen.

Ebenso wie Homosexualität, Antiautoritarismus, Individualismus und ähnliche „fortschrittliche“ Einrichtungen ist auch die Überfremdung und Auflösung der Abstammungsgemeinschaft eine westliche Dekadenzerscheinung. Wo die Aufgabe dieser „reaktionären“ Forderung hinführt, kann man in so „fortschrittlichen“ und liberalen Ländern wie Frankreich oder den Niederlanden sehen. Dort wird die autochthone Bevölkerung in wenigen Jahrzehnten verschwunden sein. Aus ökonomischer Sicht kein Problem, denn das Kapital interessiert sich nicht dafür, ob ein Franzose, Algerier oder Inder seinen Mehrwert produziert.

Die Forderung nach einer Auflösung der Abstammungsgemeinschaft und die Proklamierung Deutschlands als Einwanderungsland hört sich auf den ersten Blick sehr human an. Tatsächlich dient diese Forderung nur den Interessen der Kapitalistenklasse, die danach trachtet, die „industrielle Reservearmee“ zu vergrößern, um die Löhne noch weiter drücken zu können. Desweiteren profitiert auch die herrschende Klasse in den Heimatländern der Migranten, da sie auf bequeme Weise die kapitalistisch produzierte „Überschussbevölkerung“ los wird. Auswanderung dient als Ventil, um den sozialen Druck im eigenen Land wegzunehmen und revolutionäre Erhebungen zu verhindern. Durch das Verschachern der eigenen Bevölkerung an fremde Imperialisten lassen sich zudem Devisen ins Land holen.

Die gegenwärtig stattfindenden nationalen Auflösungserscheinungen und Bevölkerungsverschiebungen haben ihre Ursache im kapitalistischen Wirtschaftssystem. Das grenzübergreifend tätige Kapital benötigt auch eine umfassend flexible und mobile Arbeiterarmee, die überall dorthin kommandiert werden kann, wo die Profiterwartungen am größten sind. Deshalb, und nicht aus „humanitären“ Gründen soll Deutschland ein Einwanderungsland werden. Und deshalb darf es auch keine nationalen Konflikte geben, denn die stören den reibungslosen Produktionsablauf. Nachdem das Kapital die Rassen- und Abstammungsfrage zum Dreh- und Angelpunkt der Weltgeschichte gemacht und damit gescheitert war, wird jetzt jegliche Beschäftigung mit der Abstammungsfrage als „rassistisch“ und „faschistisch“ diffamiert.

Daß das deutsche Volk auf einer gemeinsamen Abstammung beruht, wird von den meisten Deutschen auch instinktiv so empfunden. Diese biologische Tatsache leugnen, heißt nichts anderes, als unsere Existenzberechtigung als Volk, infrage zu stellen. Wer aber dem eigenen Volk und damit letztlich auch allen anderen Völkern die Existenzberechtigung abspricht, wer die Interessen einer imaginären „internationalen Arbeiterklasse“ über die Interessen der realexistierenden Völker stellt, kann kein echter Sozialist sein, sondern arbeitet bewusst oder unbewusst für die Interessen der kapitalistischen Ausbeuter. In dieser Hinsicht ist der Marxismus noch ergänzungsbedürftig um die völkische Komponente.

Das Recht des deutschen Volkes auf seine Heimat (hierzu gehört nicht nur die einheimische Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch der einheimische Menschentyp), Kultur und Identität ist höher zu bewerten, als das individuelle Verlangen fremder Arbeitsmigranten nach Glück und Wohlstand. „Ubi bene ibi patria“ ist keine Losung für die kommende sozialistische Gesellschaft.

Selbstverständlich ist Deutschland nie hermetisch abgeschottet gewesen. Zuwanderung und Abwanderung hat es zu allen Zeiten gegeben. Diese Bevölkerungsverschiebungen waren aber immer nur temporär und es handelte sich bei den „Neuankömmlingen“ um Angehörige nah verwandter Völker, die sich gut integrieren ließen (kulturell und biologisch), ohne daß es zu einem Identitätsverlust des deutschen Volkes gekommen ist. Ein total „ausländerfreies“ und ethisch homogenes Deutschland wird es wohl nie geben. Eine Ausländerquote von 1% halte ich für akzeptabel, solange es sich um europäische Ausländer handelt. Auch der eine oder andere Türke/Asiate würde mich nicht stören, solange es sich um zeitlich begrenzte Ausnahmefälle (Studenten, politisch Verfolgte) handelt.

Soweit meine Ansichten zur Ausländerfrage. Ich verstehe gut, wenn einige Linke „humanitäre“ Bedenken haben sollten. Diese habe ich bei einigen Ausländern auch.

Nur ist das deutsche Volk für die gegenwärtigen Zustände nicht verantwortlich, und es kann ihm nicht zugemutet werden, für die Fehler und Verbrechen der Bourgeoisie die Zeche zu zahlen. Ich halte es auch nicht für inhuman, Ausländer in ihre Heimat zurückzuschicken, denn die meisten haben dort noch ihre Wurzeln und Familienangehörige. Wenn man ihnen entsprechende finanzielle Hilfen gewährt, damit sie sich in ihrem Land etwas aufbauen können, dann wird es von der Mehrheit keinen großen Widerstand geben.

In Härtefällen (alte Menschen, Kinder etc.) kann auch ein Daueraufenthaltsrecht gewährt werden. „Integration“ und „Einbürgerung“ von Fremden lehne ich jedoch ab.

Die Überfremdungsfrage wird von mir als nationalem Kommunisten als ein wichtiges Problem anerkannt. Im Unterschied zum bürgerlichen bis faschistischen Nationalismus betrachte ich sie aber nicht als das Hauptproblem, sondern eben nur als EINEN Bestandteil der nationalen Frage, die eng mit der sozialen Frage verknüpft ist. Während ich das kapitalistische Wirtschaftssystem als Ursache für Masseneinwanderung und Überfremdung sehe, ist für die Rechten der Ausländer das Hauptproblem, das es zu beseitigen gilt. An der kapitalistischen Wirtschaftsordnung („Volksgemeinschaft“ mit der Bourgeoisie) und an der für Deutschland fatalen Westintegration (Bündnis mit den imperialistischen Nationen des Westens) wollen die Rechten grundsätzlich nichts ändern. Da ihre innen- wie außenpolitische Ausrichtung vollkommen falsch ist, können sie zwar auf die Überfremdungsproblematik aufmerksam machen, sie aber nicht lösen.

Ich lehne es ab, Ausländer zu Sündenböcken für die Schäden zu machen, die die eigene Kapitalistenklasse verursacht hat. Das Schüren von Sozialneid, Hetzparolen oder Gewalttaten gegen Ausländer müssen deshalb von jedem nationalen Linken konsequent zurückgewiesen werden. Stattdessen muß immer und überall klargemacht werden, daß das Überfremdungsproblem nur durch eine soziale Revolution gelöst werden kann.

Ein weiterer Unterschied besteht darin, daß von Seiten der Rechten die Überfremdungsproblematik oftmals mit Rassismus vermengt wird. Für mich sind Menschen fremder Herkunft keineswegs „rassisch“ oder kulturell („Rassismus ohne Rassen“) minderwertig. Ich bin auch nicht der Auffassung, daß es auf internationaler Ebene einen „Rassenkampf“ oder einen „Kampf der Kulturen“ gibt, den „wir Weißen“ gewinnen müssen.

Nicht Völker und Kulturen bekämpfen sich, sondern ausbeutende Nationen und ausgebeutete Nationen. Die westliche Welt ist hierbei weniger Opfer ausländischer „Heuschreckenschwärme“, sondern dadurch, daß sie Ausbeutung und Krieg in alle Welt trägt, der eigentliche Verursacher der weltweiten Massenwanderung.

 

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8 Gedanken zu “Kortschagin: Die Überfremdungsfrage ist in jedem Fall ein wichtiger Bestandteil der nationalen Frage

  1. Es ist leider so, daß in „linken“ Gruppierungen und Parteien derzeit weltfremde Theoretiker das Zepter führen die größtenteils aus dem satten Bürgertum entstammen. Abstoßend diese ganze „linke“ Szene, besonders die Jugendszene. Die meisten Antifa-Jugendlichen stammen aus einem Elternhaus wo die Eltern überdurchschnittlich verdienen – Ärzte, Beamte, Unternehmer. Die Kinder machen einen auf Revoluzzer, die am besten noch einen Irohaarschnitt und Edelklamotten aus dem linken Szeneshop tragen mit Aufnähern von Che Guevara und Antinazisprüchen. Diese Antifas sind meistens Gymnasiasten, möglichst nach auf einem kirchlichen Privatgymnasium oder Studenten so in Richtung Soziologie. Wenn sie mit dem Studium fertig sind versuchen sie einen der Schmarotzerposten im öffentlichen Dienst zu erhaschen, so in Richtung Arbeitsamt oder Jugendsozialarbeiter. Von den Problemen der Arbeiterklasse haben diese Typen keine Ahnung, ja sie stehen im späteren Berufsleben fast immer auf der Seite des Klassenfeindes, sind die Erfüllungsgehilfen der Kapitalisten die die Arbeiterklasse unterdrücken.

    Wenn dieses satte Bürgertum unter roten Fahnen und Parolen agiert, dann dreht sich mir der Magen um. Oft ist es so, daß auf der Gegenseite, bei den Neonazis, die Arbeiterkinder sind, diejenigen die von dem bürgerlichen System schamlos ausgebeutet werden. Es muß eindeutig festgestellt werden, die ausgebeutete Arbeiterklasse haben die Linken derzeit an die Rechten verloren. Der Grund ist die Unterwanderung der Linken durch die verkorksten Söhne und Töchter der bürgerlichen Gesellschaft und deren arbeiterfeindliche weltfremde pseudolinke Theorien.

    Auch wenn in einigen „linken“ Parteien eine Arbeiterquote besteht, so wird diese dennoch ausgehebelt, denn die führenden Personen sind bürgerliche Existenzen. Arbeiter und andere schwer ausgebeutete Schichten, wie eben 1-Euro-Jobber sind nur die Wasserträger der bürgerlichen Funktionäre in diesen Parteien, den Ton gibt die bürgerliche Klasse an.

    Die MLPD z.B. haut immer mächtig auf den Putz, daß sie eine Arbeiterpartei sei, aber schaut man sich die Personen an die wirklich die Macht in dieser Partei haben, dann findet man die typische bürgerliche Schicht. Besonders widerlich war dies vor Jahren in Sachsen-Anhalt, als die Partei dort versuchte vom Westen her ähnlich einer Religionsgemeinschaft zu missionieren. Da wurde dann flugs ein hochrangiges Funktionärspaar der MLPD ein Jahr lang dort abgestellt um zu missionieren, beide Lehrer im öffentlichen Dienst, die für diese Parteiaufbaurbeit von der Berliner Senatverwaltung freigestellt waren. Beide bekamen von der MLPD in Sachsen-Anhalt eine Nobelwohnung gestellt von wo sie aus den Werktätigen den „richtigen“ Marxismus-Leninismus beibringen sollten. Daß dies schief ging und die Partei keinen Anklang im Volk fand, war vorauszusehen. Von denjenigen die Wein saufen und Wasser predigen, die im sicheren öffentlichen Dienst sitzen, nimmt man nicht ab, daß sie die Avantgarde der revolutinären Arbeiterklasse sind.

    So wie in der MLPD ist es in vielen „linken“ Organisationen, der Arbeiterklasse wurde die Macht mit List von Bürgerlichen entrissen. Die Parteiengeschichte ist voll von diesen Unterwanderungen, man denke nur an die ursprünglich wirklich revolutionäre Arbeiterpartei KPD/ML und deren Niedergang durch mehrmalige Unterwanderung (Koch-ZK oder später die Entmachtung von Möller) durch Trotzkisten und bürgerliche Antisozialisten, oder noch krasser die frühere Zersetzung der SED nach 1956 durch die arbeiterfeindlichen revisionistischen Cliquen an der Macht.

    Daß Deutschland ein überbevölkertes Land ist, dies sieht ein Blinder wenn er durch die deutschen Lande fährt. Unberührte Naturlandschaft gibt es kaum noch, Deutschland ist zersiedelt und die Großstädte sind ein Moloch. Ökologisch ist das Ganze eine Katastrophe, der Naturschutz ist dadurch eine einzige Farce. Trotzdem werden bürgerliche Politiker nicht müde den Bevölkerungsrückgang zu beklagen, sie sehen nur: weniger Bürger = weniger Steuern, mehr nicht! Von eigener Landwirtschaft könnte sich Deutschland schon lange nicht mehr ernähren, es hängt am Tropf des Auslands, ist einzig und allein auf den industriellen Export angewiesen um die Bevölkerung zu ernähren, ein im höchsten Grade ungesunder Zustand.

    Anstatt sich nun über den Bevölkerungsrückgang zu freuen steuert die kapitalistiche Ausbeuterklasse entgegen durch eine Politik die mehr Kinder fördert und durch eine Einwanderungspolitik. Die dekadenten bürgerlichen Pseudolinken in Deutschland machen da kräftig mit, haben Deutschland zum Einwanderungsland erklärt, ähnlich einem Land wie Australien oder die USA. Im Dunstkreis von PDS und ähnlichen Pseudolinken gedeihen massenhaft Initiativen die die Einwanderung nach Deutschland erleichtern wollen. Vereine schießen aus dem Boden die Einwandererkinder besonders unterstützen, ein ganzes Heer von Sozialarbeitern findet dadurch einen staatlichserseit geförderten sicheren Job im öffentlichen Dienst. Dieser Klüngel ist es dann der immer mehr Geld fordert und immer mehr solcherart Stellen – ein einziger Selbstbedienungsladen!

    Dies verstehen dann diese Pseudolinken auch noch unter „links“, mißbrauchen die Klassiker des Marxismus-Leninismus für ihre trotzkistischen oder bürgerlichen Ansichten.

    Schauen wir uns an, wie das sozialistische Albanien zur Einwanderungs- und Asylpolitk stand, denn gerade Albanien sollte allen aufrechten Marxisten-Leninisten Vorbild sein wie linke Politik diesbezüglich aussehen kann.

    „Albanien den Albanern“, dies war immer Leitspruch der PPSH, wie auch der Leitspruch der deutschen Schwesterpartei der KPD/ML war („Deutschland dem deutschen Volke“). Albanien sollte sich selbst ernähren können, nicht abhängig sein vom Ausland. Dies gelang sehr gut. Alle Blockaden, ob die der Jugoslawen, des Westens, der UdSSR oder Chinas meisterte Albanien mit Bravour. Dieses war nur möglich, weil Albanien nicht überbevölkert war so wie Deutschland, es im Einklang mit der Natur und seinen Ressourcen wirtschaften konnte.

    Albanien hatte nur halb soviele Einwohner pro qkm wie Deutschland. Internationale Solidarität war in Albanien trotzdem hoch angesehen. So nahm Albanien nach den Massakern an indonesischen Kommunisten diese auf. Einige tausend Indonesier fanden eine zeitweilige neue Heimat, da sie weder von den Sowjetrevisionisten noch von den chinesischen Revisionisten aufgenommen wurden, sie defakto verraten wurden.

    Aber es wäre den Albanern nie in den Sinn gekommen Albanien zu einem Einwanderungsland zu machen, so wie das jetzt die Deutschen in Deutschland tun. Anfragen zur Einbürgerung gab es genug, fast alle wurden mit Recht abschlägig beschieden. Politische Asylanten wurden aufgenommen, aber die Aufnahmekriterien waren sehr, sehr streng. Noch nicht einmal die deutschen Mitarbeiter bei Radio Tirana bekamen eine Daueraufenthaltsgenehmigung (eine Ausnahme durch Heirat). Die albanischen Kommunisten standen mit Recht auf dem Standpunkt, daß ein Bürger in seinem eigenen Land wirken sollte, dort wo er seine Wurzeln hat und er dort versuchen soll den Sozialismus aufzubauen.

    Daß Deutschland überbevölkert ist und eben kein Einwanderungsland ist, sondern es nur durch eine verfehlte bürgerliche Politik künstlich zum Einwanderungsland gemacht wird, dies zeigt sich schon an den internationalen Zahlen zur Bevölkerungsdichte.

    Deutschland : 231 Einwohner pro qkm
    Frankreich : 112
    Türkei : 89
    USA : 31
    Brasilien : 22
    Paraguay : 16
    Finnland : 15
    Rußland : 8

    Es ist ein Paradoxon, daß ausgerechnet das überbevölkerte Deutschland für Millionen von Türken ein Einwanderungsland ist bei der dünnen Besiedelungsdichte der Türkei.

    Ich erinnere mich an ein Interview mit einem linken paraguayischen Politiker der deutsche Bürger zur Einwanderung in sein Land ermunterte. Ca. 5 Millionen Einwohner leben dort, auf einer Fläche die anderthalb mal so groß ist wie die Bundesrepublik. Paraguay kann sich selbst ernähren, würde bei einem Boykott keinen Schaden nehmen, ja könnte bei einer riesigen Naturkatastrophe wo die gesamte Hälfte des Landes nicht mehr bewohnbar wäre mit links alle Bewohner in der übrigen Hälfte des Landes ansiedeln. In Deutschland aber, so der Paraguayer? Was ist wenn durch einen Atomunfall ähnlich Tschernobyl die Hälfte Deutschlands unbewohnbar wäre? Was würde mit diesen Massen an Bewohnern geschehen? Deutschland ist überbevölkt, so auch der Paraguayer, ein höchst schlimmer Zustand.

    Mitschuld an diesem Zustand tragen die Pseudolinken, die die bürgerliche Einwanderungspolitik mitmachen, die Stimmen dagegen als rechts denunzieren, die unsinnigerweise demagogisch die Nazikeule schwingen, wenn dagegen Stimmen laut werden.

    Jede kleine rechte Schülerschmiererei wird doch heutzutage gleich als rechte Straftat registriert, dazu kommen angebliche Propagandadelikte. Wenn bei einem Schüler eine rechte CD gefunden wird so kommt dies als „Einzeltat“ in die Statistik. Wer diesen Zahlen Relevanz zumißt, ist selber Schuld.

    Und was soll das mit der Dunkelziffer bei rechten Taten? In jeder Kriminalitätsform gibt es eine Dunkelziffer. Das ist doch nichts neues! Nur bei angeblich rechten Taten wird dies hervorgekramt? Was meinst Du wie hoch die Dunkelziffer bei Mißhandlungen von Kindern durch die eigenen Eltern ist? Da kommt nur ein winziger Bruchteil zur Anzeige, denn welches Kind traut sich schon seine Eltern nach einer Tracht Prügel anzuzeigen? Ganz anders wenn das Kind von einem Fremden mißhandelt wurde, da gibt es kaum eine Dunkelziffer. Und pflegebedürftige Alte die haben gar nicht die Möglichkeit zur Polizei zu gehen, deren Mißhandlungen kommen nur mal raus wenn sie wegen anderer Krankheiten in ein Krankenhaus kommen und man dort die tiefen Wunden die oftmals eitern an den Armen (durch einschneidende Fesseln) behandeln muß oder man die Hämatome die durch Schläge verursacht werden, sieht. All diese echte Gewalt wird von den Pseudolinken negiert, dagegen gehen sie nicht auf die Straße, aber gegen die unbedeutende rechte Gewalt macht man mobil, das paßt so recht in das Konzept der Herrschenden. Ich finde dies echt zum ko…..

    Wieso ist Deutschland bei seiner Überbevölkerung ein Einwanderungsland? Mehr als wenige ausgesuchte Fachkräfte und Wissenschaftler braucht Deutschland nicht zusätzlich. Millionen von hochqualifizierten Arbeitslosen in der ehemaligen DDR finden keine Existenz, müssen eventuell selber auswandern und da wird von „Einwanderung“ gesprochen als wenn dies eine Selbstverständlichkeit wäre, weil diese nun mal nicht mehr zu ändern sei?

    Wer Einwanderung propagiert, der steht rechts, will die Arbeiterklasse zersetzen und ethnisch-konfessionell spalten. Die Einwanderung ist ein Instrument des Großkapitals der aktiven Spaltungsstrategie welches das Klassenbewußtsein der Arbeiterklasse zerstören soll.

    • Ja abartig was diese Kapitalisten mit Deutschland machen. Was diese MLPD angeht ist echt ein von Bürgerlichen unterwanderte Partei. Schade das es nicht mehr die einst kommunistische KPD/ML existiert. Hätte es die Unterwanderungen durch Trotzkisten u.s.w. verhindert werden können, wenn es das sozialistische Albanien auch über die 1990er Jahre überlebte? Ist ja irgendwie schon logisch wenn die PPSH untergeht, dass auch die Schwesterpartei KPD/ML von der politischen Bühne verschwindet.

  2. Eine Überfremdung ist völlig undenkbar und gänzlich unmöglich!
    Wer anderes glaubt, hat mächtig eins mit der Nazi-Keule verdient!
    Raus mit ihm!
    Und wie sagte z.B. schon unser Ex(?!)-Spesenritter Wulff so schön: „Der Islam gehört zu Deutschland!“
    Und weiter: „Wir brauchen eine neue Willkommenskultur“ (= viel mehr Zuwanderung als bisher)!
    Und zusätzlich kommen die besten „Deutschen“ (die mit Migationsuntergrund) nicht mehr nur aus dem Orient, sondern z.B. zunehmend auch aus Schwarzafrika! (Milliarden! stehen dort mittlerweile in den Startlöchern! Willkommen!!! Nehmt euch ruhig das ganze Land!)
    Und schließlich stehen bezahlbarer Wohnraum, vakante Jobs und Sozialleistungen unbegrenzt zur Verfügung!
    Also hat niemand etwas zu befürchten, als höchstens einige intolerante, unbelehrbar ekelhafte Schweinefresser, Ungläubige und andere unreine Hunde („Haram“, laut Koran)!
    In diesem Sinne, mit Präsident Erdogan: für mehr Toleranz, und einen siegreichen, „deutschen“ Islam!
    Wie muss man bald politisch korrekt auf „Neudeutsch“ sagen: „Ìyi geceler!“

  3. Sehr richtig!! Ich halte Multikulti für eine aktive Spaltungsstrategie des Grosskapitals, um die Arbeiterklasse zu zersetzen und ethnisch-konfessionell zu spalten. Dadurch soll das Klassenbewusstsein zerstört und somit der Klassenkampf erschwert werden!! Die „Neue Linke“, das Produkt von ´68, verkennt das ja völlig und lobt stattdessen noch die angeblich ach so tolle Multikultigesellschaft!! Ich finde es gut, dass manche Linke diese Problematik klar erkannt haben und mutig benennen … bis jetzt waren es doch eher „linke Rechte“, welche das in dieser Form thematisierten …

    Ich denke, die Linke muss sich von Multikulti emanzipieren, es ist ja auch recht unsinnig (vor allem mal im historischen Kontext betrachtet), dass radikale Linke sich zu Fürsprechern nicht nur der Religion, sondern indirekt sogar des religiösen Fundamentalismus machen – so lange dieser nur nichtchristlich und importiert ist …durch die Massenmigration wurden halt auch reaktionäre, z. T. antikommunistische Elemente importiert, das ist Fakt!! Von mir aus könnte man Milli Görus-Anhänger, Graue Wölfe und Islamisten auch ruhig abschieben, lächerlich, wie die heutige „Neue Linke“ da zum Teil den eigenen Feinden hinterhertrauert … die türkische Linke setzt sich ja auch nicht für deutsche Neonazis ein!!

    Hier hat nur herzukommen, wer aktives Klassenbewusstsein hat, antikommunistische + reaktionäre Spinner haben wir genug, da müssen wir uns nicht auch noch reaktionäre Islamisten und andere Frömmler importieren!!!! Lächerlich, wie die „neue Linke“ dem Multikultiwahn anhängt, und nicht merkt, dass sie somit für Faschisten eintritt-so lange sie nichtdeutscher Herkunft sind!!

    • Wer auf unserer Seite der Barrikade offene Grenzen, Asyl- und Bleiberecht für alle Ausländer fordert, wird bei der Masse unserer Werktätigen bestenfalls ein mitleidiges Lächeln ja Verachtung und Hass ernten und eine „proletarische Abreibung“ provozieren.

      Probleme, die es in der DDR nicht gab, aber die Menschen in der BRD direkt und indirekt betreffen, müssen offen angesprochen werden. Als Revolutionäre es den Bürgerlichen gleichzutun, schönzureden und abzuwiegeln, kann nicht unsere Sache sein.

      Augen auf und die realen Verhältnisse betrachtet. Es wäre mir neu, daß Kommunisten nicht von der objektiven Realität auszugehen, sich stattdessen in allgemein-menschliche Sichtweisen, Betriebsblindheit und Wunschdenken ergo Idealismus und Schematismus ergehen.

      Leider ist das bei der deutschen Linken der Fall.

      Also: endlich runter mit der zu alten und ideologisch zu stark gefärbten Brille und die Welt unverfälscht betrachtet. Und dann die Idee am klaren Blick ausgerichtet. Eine neue nationale Linke kann nur ohne Selbstzensur und Dogmatismus begründet werden.

      Migrationstechnisch ist die DDR und nicht die imperialistische BRD das Vorbild für die zukünftige Gestaltung eines sozialistischen Vaterlandes. Was in der DDR weder erwünscht noch denkbar war: dass auf ihrem Territorium die zweitgrößte türkische Stadt Europas entstanden wäre.

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