Was will „DIE FREIHEIT“?

Marc DollVersucht die zionistische Lobby, den wachsenden Unmut über insbesondere ausländerpolitische Mißstände, die sie selbst mit herbeigeführt hat, in ihrem Sinne zu beeinflussen?

Wenn ja, dann wollte man sich offenbar zuerst der Pro-Bewegung bedienen, möglicherweise war diese aber nicht passgerecht genug, was sich allerdings durchaus wieder ändern kann.

So zumindest könnte man die Gründung der neuen Partei DIE FREIHEIT durch die Ex-CDUler Rene Stadtkewitz (Kumpel von „Israel“-Fan Geert Wilders und Berlin-Brandenburger Landesvorsitzender der zionistischen PAX-Europa-Bewegung), Marc Doll (links oben im Bild mit „Israel“-Fahne) und den Ex-Piratenparteiler Stefan König (der sich sogar Aaron König nennt, um seine Verbundenheit mit dem Judentum zu demonstrieren) bewerten.

Dazu paßt, daß an der am 2. Oktober in Berlin geplanten Veranstaltung mit Geert Wilders laut hier eingestellter Registrierungsbestätigung „ein Vertreter des „Jungen Likud“ aus Israel anreisen wird und die Präsidentin des Lawfare Projects und Rechtsanwältin Brook Goldstein zugesagt hat, aus New York anzureisen und über ihre Arbeit und ihr Projekt zu berichten“.

Und diese Freunde der Zionisten und bis vor kurzem noch in der Kriegspartei CDU oder wie Stefan „Aaron“ König wegen zionistische Kriegshetze einem Parteiausschluß aus der Piratenpartei zuvorgekommen, erdreisten sich, auf „Extremisten von links und rechts“ mit dem Finger zu zeigen.

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14 Gedanken zu “Was will „DIE FREIHEIT“?

  1. Ekelhaft auch die Anbiederung von Pro-Deutschland an die Zionisten. Deren Demonstrationen mit Israel-Fahnen und Jubelorgien auf Geert Wilders sind mir noch gut in Erinnerung. Deren gestriger Newsletter läuft dann auch passenderweise unter dem Betreff „Du Jude“ häufigstes Schimpfwort – ganz so, also ob die meisten Deutschen keine anderen Sorgen haben. Aber die will man damit offenbar auch gar nicht erreichen …

  2. Stimme Ihnen zu, „Die Freiheit“ ist genauso wenig eine Alternative wie es die „Pro’s“ sind.

    Eben weil sie gerade die unterstützen, die Deutschland in so eine missliche Lage gebracht haben, nämlich die USA, Israel und Co.

  3. Treffende Analyse. Mir gehen diese Mossad-Projekte zur Gründung israel-kompatibler europäischer „Rechts“-Parteien erheblich auf den Keks.

    • Wilders Verbundenheit zu den Zionisten („verliebt in Israel“) könnte nicht zuletzt damit zusammenhängen, daß seine Großmutter, Johanna Ording-Meijer aus einer alten jüdischen Familie Holländisch-Indonesiens stammt (ihr Mann, Johan Ording, war dort regionaler Finanzverwalter), siehe diesen Artikel.

      Nach dem wurde diese Tatsache in seiner 2008 erschienenen Biographie verschwiegen, wie auch folgender Satz bei Wikipedia entfernt wurde:

      Wilders sagte in einem Interview mit Spiegel-Journalisten, dass mehrere seiner Vorfahren mütterlicherseits jüdisch gewesen seien.[3]

      3. ↑ „But he lacked the money to get to Australia, his preferred destination, so he went to Israel instead. Wilders, who speculates that some of his ancestors were Jewish, felt completely at home upon his arrival in Israel.”
      –> Quelle

      Warum will man das verbergen?

      Der Anwalt von Wilders ist übrigens der Jude Abraham Moszkowicz.

  4. Die aktuellen Erfahrungen von „DeeEx“ bestätigen den bisherigen Eindruck:

    [Freiheit-Team] Offener Brief an Aaron – eine Zensur findet NICHT statt‏

    (…)

    Werter Herr König …

    (…)

    Du hast in einer Nachricht mit „der Mossad“ unterschrieben und mir vor der Wilders-Veranstaltung vom Mossad vorgeschwärmt, der auf uns aufpassen wird. Du hast Kontakte, also gehe ich davon aus, dass Du nachfragen kannst, was der böse Blick mit dem Talmud und Israel zu tun hat. Es interessiert Dich aber offensichtlich nicht, dass ein Teammitglied Dich um Hilfe bittet, weil es bedroht wird. Aber hey – das ist in Ordnung… Dann weiß ich jetzt zumindest, wie menschlich Du auch in Zukunft mit Deinen Teamkameraden umgehen wirst.

    Den Respekt, den ich normalerweise vor allen Wesen dieser Welt – unabhängig ihrer Herkunft, ihres Glaubens und ihrer Weltanschauung – habe, hast Du in Bezug auf Deine Person verspielt. Dein aufgesetztes Lächeln kannst Du Dir in Zukunft sparen. Sei einfach ehrlich und sage es frei heraus, dass der wichtigste Grund für Dein Erscheinen – egal, auf welcher Bühne – Deine Eitelkeit ist.

    (…)

    Ich mag keine Heuchler und bei allem Respekt vor Deinen Eltern – Du bist einer! Du bist ein egoistischer kleiner Lügenbaron, der nur an sich selbst denkt und die Köpfe der anderen mit kriegslüsternen Gedanken verseucht. (Stichwort: „Iran“ auf Deiner Mixxt-Seite!) Es war niemals Deine Absicht, Deutschland zu retten und den Völkern auf dem Planeten, den wir mit Dir teilen müssen, Freiheit und Demokratie zu sichern! Das sage ich nicht, um Dir einen Tritt in den Hintern zu verpassen, sondern weil es stimmt! Es macht mich traurig, dass Du so bist, wie Du bist. Menschen wie Du schaffen es immer wieder, andere um den Finger zu wickeln, die in ihrer Hilflosigkeit oder Gutmenschlichkeit einfach nicht erkennen wollen, dass Du nicht ihnen sondern nur Dir selbst ein wahrer Freund und Kamerad bist. Arrrrh – Du hasst dieses Wort… Entschuldige bitte.

    Dein Angebot für einen Vertrag bei Deinem Musiklabel lehne ich hiermit offziell ab. Nicht nur, weil Dir mein Patriotismus nicht passt, sondern allgemein, weil ich mit Leuten, die mich nicht akzeptieren, wie ich bin; die mich in meiner Freiheit einschränken und verändern wollen, keine Geschäfte mache! Ich verzichte auf alles Geld der Welt, um bleiben zu können, wer ich bin. Ich werde mir von niemandem verbieten lassen, meinen Hörern aus dem Herzen zu sprechen! Das wolltest Du doch – ich sollte meinen patriotischen Geist bremsen und politisch korrektere Begriffe für meine Lieder benutzen. Warum? Damit mir niemand mehr zuhört? Toller Plan! 🙂

    Du bist ein schlechter Schauspieler, „Aaron“. Das lass Dir mal von einem ehemaligen Gute-Zeiten-Schlechte-Zeiten-Fan gesagt sein! Ja, das Fernsehen kann zwischendurch auch bilden – man muss nur wissen, wie man hinter die Fassaden schaut. Mag sein, dass Du viele Referenzen vorzuweisen hast, die Dich „wichtig“ aussehen lassen. Du bist es aber trotzdem nicht. Weißt Du, was Dir fehlt und was Du niemals ergaunern kannst? ‘Eine Identität, die Du Dir selbst abkaufst…’

    (…)

    Wenn Aaron tatsächlich Gründungsmitglied oder Entscheidungspostenträger wird, ist nach den bisher bekannten Vorfällen ein Scheitern der Partei vorprogrammiert. Das möchte ich aber verhindern, weil ich weiß, dass Ihr es ohne Spalter und Selbstdarsteller schaffen könnt!

    Falls Ihr jetzt meinen sofortigen Ausschluss aus der Gruppe wünscht, respektiere ich das. Ich halte aber an meinen Aussagen fest und wünsche Euch DIE FREIHEIT!

    Patriotische Grüße von *Mia

    Vollständigen Brief samt Ergänzungen und Kommentare lesen:

    http://nohoearmy.wordpress.com/2010/10/13/freiheit-team-offener-brief-an-aaron-eine-zensur-findet-nicht-statt/

  5. Aus einem Interview mit den FREIHEIT-Begründern:

    Citizen Times: Nun wirft man gerade den rechtspopulistischen Parteien vor, dem Volk unter dem Vorwand des gesunden Menschenverstandes beliebig nach dem Mund zu reden. Was unterscheidet Sie?

    Aaron Koenig: Mit Rechtsextremen wie der NPD oder Pro Deutschland haben wir überhaupt keine Gemeinsamkeiten. Diese Leute sind ja nicht gegen den politischen Islam, weil sie wie wir für Freiheit und Demokratie eintreten, da steckt einfach dumpfe Ausländerfeindlichkeit dahinter. Es geht aber nicht um “Deutschland gegen Einwanderer”, sondern um “Freiheit gegen Unfreiheit” – und dies gilt für “Eingeborene” wie für Einwanderer gleichermaßen. Viele der Einwanderer aus islamischen Ländern schätzen die Freiheit hier sehr und teilen unsere Kritik am politischen Islam, denken Sie nur an mutige Frauen wie Necla Kelek, Serap Çileli oder Seyran Ateș. Das sehen rechtsextreme Parteien natürlich ganz anders, die haben ja sogar ein Problem mit farbigen Spielern in der Fußball-Nationalmannschaft.

    Rene Stadtkewitz: Uns geht es ja um die Kritik an der politischen Ideologie des Islams und nicht um den religiösen Teil. Islamkritik ist nicht gleich Islamkritik. Wer sich tiefer in dieses Thema einarbeitet, wird die Unterschiede schnell erkennen. Islamkritik ist bei Rechtsextremen relativ neu. Im Grunde haben Sie nichts gegen den fundamentalistischen Islam, sie kooperieren mit Fundamentalisten, wie etwa den Grauen Wölfen in der Türkei. Sie teilen die Ablehnung Israels und sehen den Islam nur in unserem Land als ein Problem an, die menschenverachtende Ideologie in anderen Ländern interessiert sie regelmäßig nicht. Eine Differenzierung wird meist nicht vorgenommen.

    Die „Lieblingsseiten“ von DIE FREIHEIT auf Facebook:

    Joachim Gauck for President

    Mesut Özil

    Henryk M. Broder

    Israel Online Ambassadors

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