„Schule ohne Rassismus“ – Deutschenfeindlichkeit nicht auf dem Stundenplan

Laut Wikipedia soll die „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (SOR-SMC)“ eine „europäische Jugendbewegung“ sein, tatsächlich herrscht verordneter Gruppenzwang und Gehirnwäsche.

Gegen Rassismus ist man auch nur dann, wenn dieser, zurecht oder herbeihalluziniert, von Deutschen ausgeht.

Sind Deutsche jedoch Opfer, erklärt die Leiterin des Projekts, die Türkin Sanem Kleff, hätten diese das halt zu ertragen, wie auch entsprechende Lehrerklagen diskreditiert werden:

War die von zwei Berliner Pädagogen losgetretene  Debatte über eine Deutschenfeindlichkeit also berechtigt?

Sanem Kleff: Nein,  diese Debatte trifft das Problem überhaupt nicht. Tatsächlich machen sich nicht nur Jugendliche, sondern Migranten unterschiedlichen Alters auch über die Eigenheiten der in Deutschland Geborenen lustig. Das sollten die Deutschen mit Humor auch ertragen können. (…)

Was stört Sie an der aktuellen Debatte?

Sanem Kleff: Was mir nicht gefällt, ist, dass sich ausgerechnet jetzt, wo das ganze Land scheinbar auf dem Sarrazin-Trip ist, Lehrer in dieser Weise zu Wort melden. Sie schreiben über Altbekanntes mit dem Gestus, dass man das doch sagen können müsse. Sie verwenden den Begriff der Deutschenfeindlichkeit, der lange Zeit von der neuen Rechten gebraucht wird. Und sie verknüpfen das von ihnen kritisierte Verhalten mit dem angeblichen moslemischen Hintergrund der Schüler. (…)

Quelle u. vollst. Interview: http://www.schule-ohne-rassismus.org/news-einzelansicht+M501d1b0708f.html

In der Berliner Zeitschrift der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatten Pädagogen über «Deutschenfeindlichkeit» geklagt – und damit eine Diskussion unter Lehrern, Sozialarbeitern und Forschern ausgelöst. «Ich finde die ganze Debatte lächerlich, fast schon peinlich», schimpfte Sanem Kleff, Leiterin des bundesweiten Projekts «Schule ohne Rassismus». (…)

Weiter lesen …

Laut Sanem Kleff sollten deutsche Schulkinder rassistische Beleidigungen und Bedrohungen halt „ertragen“ müssen. Daß darüber nun endlich geredet wird, sei „lächerlich und peinlich“, die Debatte um Deutschenfeindlichkeit, also Rassismus gegen Deutsche, ist „nicht gerechtfertigt“.

Dazu ein passender Kommentar:

Bitte merke deutsche Kartoffel, wenn du zu einem Türken Scheißtürke
sagst, dann bist du ein Rassist, wenn er aber zu deiner Tochter
„Deutsche Hure“ sagt, dann ist das Humor, dann bitte lachen und
gratuliere dem Türken zu dem guten Witz.

Und im Artikel „Die Schweinefleischfresser“ der Süddeutschen Zeitung wird auch die Kleff erwähnt:

(…) Thomas Knorr sieht bedrückt aus. Er sucht gerade eine neue Stelle. Knorr ist arbeitslos, weil er einen Fehler gemacht hat. Hat er wirklich einen gemacht? Knorr hatte auf einer Elternversammlung von seinen Erfahrungen als Sozialarbeiter an der Gustav-Langenscheidt-Schule geredet. Noch am selben Tag hatte ihn die Schulleiterin zum Gespräch zitiert.

Knorr war angestellt worden, um sich mit Schülern zu beschäftigen, die Freistunden hatten. Knorr spielte Basketball mit ihnen, auch das. „Die fanden das toll. Ich war die Alternative zu Mathe.“ Um die Schüler besser kennenzulernen, ging Knorr in den ersten Tagen oft in den Unterricht. Und war irritiert. Er saß in siebten Klassen „mit 20 Schülern, die aus zehn verschiedenen Nationen kamen und drei aus Deutschland“.

Eine Lehrerin habe ihm gesagt: „Ich stehe mit dem Rücken zur Wand. Ich brülle die an und lass die irgendwas abschreiben, damit Ruhe einkehrt.“ Erschrocken habe ihn der „außerordentlich raue“ Umgang der Schüler untereinander. „Die Deutschen wurden Jude genannt, Hurensohn, fick dich da und fick dich dort. Es ist fast schon beschönigend zu sagen, dass das ein rauer Umgang gewesen ist.“

Die Begegnung mit einer libanesischen Schülerin bleibt ihm unvergesslich: „Die hat mich zweimal gesehen und beim dritten Mal hat sie mich angebrüllt mit den Worten: Du Hund!“

Deshalb sprach er auf der Elternversammlung darüber, was an der Gustav-Langenscheidt-Schule los ist. Er gab den Eltern dieses Beispiel: Dass er einmal ein deutsches Mädchen auf dem Schulflur hocken sah, das weinte. Was passiert sei, fragte Knorr. Das Mädchen sagte, es mache sich Sorgen um seine deutsche Freundin. Sie sei schon seit Tagen nicht mehr zur Schule gekommen, „weil die sich nicht mehr traut. Die hat Angst vor den Türken, weil sie denen gesagt hat, dass sie die nicht mag. Ich will auch nicht mehr auf diese Schule hier, ich habe Angst.“

Knorr schaut auf seine Aufzeichnungen. Er hat sich all die Punkte notiert, über die er reden wollte. Es sind viele Blätter, die vor ihm liegen. „Die hatte Angst und niemanden, mit dem sie reden konnte. Sie war sich selbst überlassen.“ Das, sagt er, „hat mir schon zu denken gegeben. Wo sind wir denn, dass wir Angst haben müssen, weil wir deutsche Menschen sind?“

Auf der Versammlung forderte Knorr die Eltern auf mitzuarbeiten. „Ich habe gesagt, wie ausgegrenzt und bedroht wird, und dass die Eltern uns helfen müssen. Die Schulleiterin hatte vor meiner Rede ein so erfreuliches Bild gezeichnet, dass ich noch dachte: Reden wir von der gleichen Schule?“

Ein paar Tage nach der Elternversammlung wurde Knorr entlassen.

Sanem Kleff ist eine Frau, die temperamentvoll redet, scharf. Sie weiß aber auch sehr genau, worüber sie nicht gerne redet. Ihre Miene verdüstert sich, wenn das Wort Deutschenfeindlichkeit fällt. Sie redet deshalb erst mal eine halbe Stunde über alles andere.

Die Hauptschullehrerin, in Ankara geboren und verheiratet mit einem Deutschen, leitet das Projekt „Schule ohne Rassismus„. Ein Projekt, dem 800 Schulen angehören, die sich verpflichten, gegen „alle Formen von Rassismus“ vorzugehen. Kleff rattert die Wörter herunter, die das Projekt bekämpft: „Antiziganismus, Antisemitismus, Homophobie, Rechtsextremismus.“ Das Wort Deutschenfeindlichkeit fällt nicht.

Bei Wikipedia liest man:

Kontroversen

Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) von CDU und CSU wirft dem Projekt vor, der eigentliche Rassismus spiele „eine untergeordnete Rolle“ und werde „überwiegend den Religionen, allen voran dem Christentum zugeschrieben sowie einseitig als Problem rechter Positionen von der CDU bis zu rechtsradikalen Gruppen angesehen“. So heißt es in einem SOR-Text, der unter Schüler gebracht wurde: „Mit dem Terminus ‚Rechtspopulismus’ werden diejenigen Parteien in Europa bezeichnet, die sich auf wertkonservative, vor allem christliche Traditionen berufen.“

Der EAK beruft sich in seiner Kritik auf eine Studie des Religionswissenschaftlers Thomas Schirrmacher. Viel öfter gehe es um Themen wie die sexuelle Orientierung, so Schirrmacher, statt in erster Linie das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu thematisieren. Zudem werde das Christentum einseitig negativ beschrieben. So heißt es in einer Veröffentlichung der SOR unter anderem: „Religion und Gewalt sind schwer voneinander zu trennen.“ Der Islam werde zugleich fast ausschließlich unkritisch bewertet.

So heißt es zum Beispiel, der islamische Terrorismus habe „oft nur nominell religiöse Motive“. Von seinem Selbstverständnis her sei der Islam jedoch „keine aggressive und kriegerische Religion“. Auch die Mitwirkung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) an dem Projekt schlage sich in politisch einseitiger Weise nieder. So unterstellt das Projekt in Publikationen dem dreigliedrigen Schulsystem, es fördere Rassismus, da es „Teil des Systems der Ausgrenzung“ sei.

Resümierend stellt Schirrmacher fest, das Projekt sei politisch zu einseitig positioniert. „Eine parteiübergreifende Initiative gegen Rassismus oder gar eine Initiative, die alle dieses Anliegen teilenden gesellschaftlichen Gruppen eint, kann SOR schlechterdings nicht genannt werden“. Vielmehr werde die Rassismusproblematik genutzt, „um politische und ethische Gegner in ein schlechtes Licht zu stellen, die des Rassismus völlig unverdächtig sind“. Politisch linksgerichtete Organisation würden dagegen nicht kritisiert.[10]

Der EAK-Vorsitzende Thomas Rachel monierte gegenüber der Zeitung Die Welt, die Darstellung des Christentums habe mit dem christlichen Leben in Deutschland nichts zu tun und sei verunglimpfend. „Wer beansprucht, gegen Vorurteile und Rassismus aufzuklären, faktisch aber neue Vorurteile aufbaut, muß sich die Frage gefallen lassen, ob er weiterhin mit öffentlichen Geldern finanziert werden kann“, so Rachel.

Die Pauschalverurteilungen seien augenscheinlich darauf zurückzuführen, dass sowohl der SOR-Geschäftsführer als auch viele Autoren aus dem Milieu der linksalternativen taz stammen.[11]

Klare Worte, die von den folgenden Beiträgen bestätigt werden:

Staatlich geförderter Gruppenterror

Eine kurze Recherche führte mich zur Internetseite schule-ohne-rassismus.org. Dort verkündet die Selbstdarstellung in untadeligem Korrektheitsdeutsch:

„Wir sind ein Projekt von und für SchülerInnen. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, in dem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Wir sind das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 800 Schulen an, die von mehr als 500.000 SchülerInnen besucht werden. Jede Schule kann den Titel erwerben, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllt: Mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und lehren (SchülerInnen, LehrerInnen und technisches Personal) verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.“

Was bedeutet das für die 30 Prozent der “SchülerInnen, LehrerInnen, SozialpädagogenInnen, SekretärInnen, Hausmeister” – man beachte: hier steht nicht “HausmeisterIn”, sondern grob diskriminierend “Hausmeister”, denn die sind wohl immer männlich -, was also bedeutet das für die Minderheit derer, die diese Selbstverpflichtung nicht unterschreiben? Jeden Morgen, wenn sie die Schule betreten, mahnt die Tafel am Eingang sie: Wir sind gegen Rassismus – du nicht! Wir, die unterschrieben haben, sind moralisch höherwertig. Zugleich wird im unausgesprochen-manipulativen Umkehrschluss suggeriert, alle Schulen, die nicht mitmachen, seien “Schulen mit Rassismus”.

Doch auch die Unterstützer des Programms fallen dem Gruppenterror im Namen der moralischen Überheblichkeit anheim, denn mit ihrer Unterschrift berauben sie sich des eigenen Urteils, der eigenen Verantwortung und der eigenen Entscheidung. Sie sind nicht mehr frei und selbständig denkende und handelnde Individuen, sondern sie beugen sich gutgläubig der Peitsche der Kollektiv-Meinung und merken nicht, dass sie das Gegenteil ihrer Absichten bewirken. So schafft man auf leisen Sohlen und unter dem Deckmantel des Kampfes gegen angeblichen Rassismus ein Klima des Gesinnungsterrors, der Meinungskontrolle und gegenseitigen Überwachung.

(…) Die Betreiber dieses “Projekts” schleusen politische Propaganda in die Schulen ein und instrumentalisieren Schulen und Schüler mit staatlicher Unterstützung für ihre ideologischen Zwecke. Mit staatlicher Unterstützung deshalb, weil die meisten Förderer von “Schule ohne Rassismus” steuerfinanzierte staatliche Einrichtungen sind:

• Bundeszentrale für politische Bildung,
• Bundesministerium für Arbeit und Soziales,
• Medienanstalt Berlin-Brandenburg,
• Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der GEW Landesverband Berlin,
• Presse- und Informationsamt der Bundesregierung,
• Land Berlin.

Jede Ideologie braucht ideologische Schulungen. Bei “Schule ohne Rassismus” widmen sich die Bundeskoordinationsstelle sowie die Landeskoordinationsstellen dieser Aufgabe. Was lernen Schüler in deren Veranstaltungen? Da gibt es beispielsweise Seminare zum Thema “Recherchieren, redigieren und schreiben”. Und worauf wenden die Schüler die dort erlernten journalistischen Techniken an? Auf die “Strukturen rechtsextremer Organisationen” oder die “rechte Musikszene”. Damit ist die Katze aus dem Sack. Der Feind steht rechts. Und rechts ist in “antifaschistischen/antirassistischen” Kreisen bekanntlich alles, was nicht linksextrem ist.

Die Behauptung von “Schule ohne Rassismus”, man stehe “weder rechts noch links noch in der Mitte” (Punkt 7 der FAQ-Seite) erweist sich als Täuschung und dient nur der Beruhigung der Lehrer und Eltern. Die Themenhefte der Bundeskoordination “Schule ohne Rassismus” sprechen eine deutliche Sprache: “Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft”, “Rechtsextremismus und Musik”. Auch ein Blick ins Sekundarstufen-Handbuch von “Schule ohne Rassismus” bestätigt die eindeutige politische Stoßrichtung. Dort gibt es ein Kapitel “Rechtsextremismus und Rechtspopulismus”. Ein Kapitel über Linksextremismus findet sich nicht – dafür eines über “Antifaschistische Aktivitäten und Organisationen”. (…)

Das Fazit, das “Schule ohne Rassismus” über sich selbst zieht, ist zutiefst erschreckend:

„Durch die Diskussion über Rassismus, Gewalt und Diskriminierung in der Schule fühlen sich SchülerInnen, LehrerInnen, SekretärInnen und Hausmeister in der Verantwortung. Gemeinsame Regeln für den Umgang miteinander werden diskutiert und tagtäglich gelebt. Allein schon aus diesem Grunde trägt das Projekt zur positiven Entwicklung der Schulatmosphäre bei.“

Die hier beschworene Atmosphäre lässt einen erschaudern, denn es ist die Atmosphäre des alles durchdringenden Gesinnungsterrors. Jeder Lehrer und Schüler, dessen Schule sich am Umerziehungsprogramm “Schule ohne Rassismus” beteiligt, unterliegt ständiger Überwachung und sozialer Kontrolle, ob er sich ideologisch korrekt verhält. (…)

Vollständigen Artikel lesen …

Kommentare dazu:

Diese Aktion gibt es mittlerweile an meinem ehem. Gymnasium auch.

Als das Projekt dort eingeführt wurde, mussten mindestens 70% der Schüler oder so unterschreiben, dass sie gegen Rechts sind, damit sich die Schule SOR-SMC nennen bzw. an dieser Aktion teilnehmen konnte. Das Unterschreiben war öffentlich – und wer nicht unterschreiben wollte, musste sich persönlich (!) in einem Gespräch vor der Direktorin erklären!

Weiter:

„Schule ohne Rassismus“: Jetzt spricht ein Schüler

Vor kurzem berichteten wir über das 1995 in Deutschland gegründete Netzwerk “Schule ohne Rassismus” (SoR), dem deutschlandweit ca. 800 Schulen angehören, die von rund 500.000 Schülern besucht werden. Auch einer unserer Leser musste seine Gymnasialzeit an einer derartigen Schule fristen. Hier seine Schilderungen, die ein bezeichnendes Licht auf die Indoktrinierungs-Praktiken an “SoR”-Schulen werfen.

Zum Thema der Unterschriften: Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie fehlende Unterschriften von Schülern, die sich weigerten, für das “Projekt” zu unterschreiben, von Mitschülern, die im sog “Arbeitskreis Schule ohne Rassismus” tätig waren, gefälscht wurden. Wendete man sich mit derartigem Einwand an Lehrkräfte, so bekam man Antworten wie diese: “Bist du etwa Rassist, dass du nicht unterschreibst?”

Berechtigte Einwände gegen die im übrigen gesetzeswidrige (siehe unten) Aktion “SoR” wurden garnicht erst angehört. Die Nazikeule zermalmte jede noch so berechtigte Kritik.

(…) Ein anderes Mal wurden zwei Schwule “eingeladen”, die schildern sollten, wie sie angeblich tagtäglich Opfer schlimmster Gewalt würden. (…)
Auch wurde mit Hilfe von “SoR” praktisch ständig gegen das Verbot von Parteipolitik an bayrischen Schulen verstoßen. So waren überall im Schulgebäude Plakate von den “Grünen” zu finden, die sich in irgendeiner Weise mit dem Thema “Ausländer” befassten. Andere Parteien hingegen (darunter CSU, FDP) wurden als “ausländerfeindlich” bezeichnet.
(…) Schülern, die sich kritsch zu diesen Vorfällen äußerten, die wohlgemerkt großteils strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen müssten, wurde mit Verweis gedroht. Die Benachteiligung solcher bei den vollkommen willkürlich vergebenen “mündlichen Noten” war deutlich spürbar, aber natürlich nicht nachzuweisen.

Diese Liste beinhaltet selbstverständlich bei weitem noch nicht alle Machenschaften von “Schule ohne Rassismus” die ich miterleben musste, sie stellt vielmehr die bewusst kriminelle Spitze des Eisberges dar. Tag-tägliche politische Propaganda, Psychoterror und Mobbing, und was noch alles im PI-Artikel bereits erwähnt wurde, zähle ich bewusst nicht nochmal auf.

Vollständigen Artikel lesen …

Das diesjährige „Bundestreffen“ der „Schule ohne Rassismus“ fand im „Jüdischen Museum“ in Berlin statt (Sanem Kleff besuchte auch „Demos für Israel“ in Berlin) wo die indoktrinierten Schüler darüber berichten mußten, was sie über den „Antiziganismus“ und ihre „Patenschaft“ zu Romani Rose vom „Zentralrat der Sinti und Roma“ eingetrichtert bekommen haben.

Andere widerum stellten ihr Projekt „Sportfest gegen rechts“ vor, wo sich „mit Begriffen wie Ausgrenzung, Diversität und Leistung“ auseinandergesetzt werden sollte. Weiter gab es „Workshops zu den Themen Antisemitismus und Jüdisches Leben im Jüdischen Museum und im Anne-Frank-Zentrum“.

Wie absurd: Nicht nur der Rassismus gegen Deutsche in Deutschland wird schöngeredet, auch der rassistische Besatzerstaat der Zionisten in Palästina wird umgarnt. Und das soll nun eine „Schule ohne Rassismus“ sein?

Natürlich durfte auch das Thema „Homophobie“ nicht fehlen, darin enthalten „Rechercheaufträge zum gleichzeitig stattfindenden schwul-lesbischen Straßenfest am Schöneberger Nollendorfplatz“. Überhaupt wird in „Schulen ohne Rassismus“, parallel zum Trommelfeuer mit sexuellen Themen eifrig Werbung für die Homosexualität betrieben und so verwundert es nicht, daß man sich mit einem eigenen Wagen am Christopher Street Day in Berlin beteiligte.

Ein „Friedenstreffen“ resp. „Jugendcamp“ fand im August diesen Jahres in „Israel“ statt, wo deutsche Schüler teilnehmen „durften“, die sich „bei der Aufarbeitung der jüdischen Geschichte Dormagens“ bewährt hatten. Dort sollte durch „tägliches Zusammensein“ gezeigt werden“, daß „es möglich ist, friedlich und tolerant miteinander umzugehen.“ Die aus ihrer Heimat vertriebenen Palästinenser waren dort sicherlich kein Thema, das hätte die verordnete Idylle auch nur gestört.

Es versteht sich von selbst und wurde bereits angedeutet, daß es wesentlich zum sektenartigen Manipulationsprogramm gehört, die deutschen Schüler gegen jedwede patriotische Strömung zu immunisieren, ihnen einzureden, daß hinter jedem nationalen Denken ausnahmslos der Nazismus lauert … und nicht selten dürfte es vorkommen, daß die gehirngewaschenen Kinder gegen ihre Eltern aufgehetzt werden.

Das erinnert an totalitäre Zeiten in unserem Land …

Die Parole lautet „gegen rechts“ und man selbst steht im liberalen Mainstream, loyal zum System (=Geldgeber) …

Im Vorstand der AktionCourage e.V. sitzt neben dieser unsäglichen Kleff auch Heiner Geißler, im Kuratorium der „allseits beliebte“ Michel Friedman (Zionisten sind besonders glaubwürdig in einem Verein gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung, man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre) sowie Cem Özdemir.

Unterstützt wird die Dauerpropaganda an unschuldigen, letztlich wehrlosen Kindern von intellektuellen „Kapazitäten“ wie Franziska van Almsick, Dirk Bach, Alfred Biolek, Jürgen von der Lippe und Iris Berben.

Mit von der Partie: Stephan Kramer (Generalsekretär des zionistischen „Zentralrats der Juden in Deutschland“ – sein Kollege Michel Friedman wurde bereits erwähnt) , Broder-Freund Gregor Gysi, Aiman A. Mazyek (Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland) und Romani Rose (Vorstandsvorsitzender des Zentralrats der Sinti und Roma).

Wie es im Geschäftsbericht der AktionCourage e.V – SOS Rassismus 2009 heißt, werden – vorwiegend staatlich finanziert – „in den beiden Büros in Bonn und Berlin 13 Voll- und Teilzeitarbeitskräfte sowie mehrere Praktikanten, Euro- und Honorarkräfte beschäftigt, ferner zwei Frauen des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften“. Was die Führungskader dieser Steuergeldbeschaffungsmaßnahme monatlich einstreichen, wurde nicht erwähnt.

Dazu Udo Ulfkotte in seinem Buch „Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold. Armut für alle im lustigen Migrantenstadl“:

Besonders leicht verdient man dieses Geld, wenn man es unter dem angeblichen Gütesiegel „Gemeinnützigkeit“ einsammeln kann. Man benötigt nur einige Schlagworte, um als Profiteur an der Migrationsindustrie teilhaben zu können: Völkerverständigung, Solidarität, Toleranz, Hilfe, Benachteiligung, soziale Randgruppe – das sind die gängigen Schlagworte. Aber so richtig weit öffnen sich die öffentlichen – aus Steuergeldern gespeisten – Fördertöpfe erst, wenn noch einige weitere Stichworte hinzukommen: Antirassismus, Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, Kampf gegen Islamophobie, Kampf gegen Rechtsextremismus.

In der Bundesrepublik wird heute schon an staatlichen Schulen mit steuerlich finanzierten Gastdozenten und „Antirassismustrainern“ in den Grundschulen gelehrt, dass es „rechtspopulistisch“ ist, sich auf christliche Werte und christlich-abendländische Traditionen zu berufen. Das lernen deutsche Schüler im staatlichen Projekt „Schule ohne Rassismus“. Sie lernen zudem, dass einzig der Islam eine friedliche Religion ist und wertkonservative oder gar christliche Positionen von Menschen eher fortschrittsfeindlich seien. Alles, was das neue mulitkulturelle Zeitalter behindern könnte, wird heute von klein auf als „rassistisch“ gebrandmarkt“. (Seite 154-156)

Von dem Rassismus, der an immer mehr deutschen Schulen sich nicht nur in Mobbing, sondern in tagtäglichem Terror festmacht, nämlich gegen zur Minderheit gewordene deutsche Kinder, hört man an den „Schulen ohne Rassismus“ nichts. Diskriminierung und Rassismus gegen Deutsche in Deutschland ist ein Tabu. Mehr noch, die deutschen Opfer werden ebenso verhöhnt wie die Araber in Palästina von den zionistischen Besatzern.

In der Berliner Zeitung erschien folgender Artikel (ein Auszug):

Lehrer an Schulen in sozial schwierigen Vierteln beklagen sich über „Deutschenfeindlichkeit“ in ihren Klassen

Die Lehrer überlegen nun angestrengt, wie sich die Probleme an ihren Schulen lösen lassen. Sie fordern mehr Personal, es fehlten Sozialarbeiter und Lehrer mit ausländischen Wurzeln, es mangele an interkultureller Kompetenz. „Diese Schulen brauchen eine unheimlich starke Lobby“, sagt Mechtild Unverzagt. „Sie dürfen nicht weiter wie ganz normale Schulen behandelt werden. Es muss was passieren.“

Berlin – Unter Berliner Lehrern, Sozialarbeitern und Erziehungswissenschaftlern hat eine heftige Debatte über die offenbar verheerende Situation an Schulen in sozialen Brennpunktgebieten begonnen. Von „Deutschenfeindlichkeit an Schulen“ berichten zum Beispiel Lehrer aus Neukölln und Kreuzberg. Weil Schüler mit Migrationshintergrund deutsche Schüler mobbten, seien Lehrer ratlos, von einer „pädagogischen Bankrotterklärung“ ist die Rede. Am Sonnabend hatte die Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft (GEW) wegen der massiven Probleme an diesen Schulen zu einer Tagung eingeladen. „Das Thema brennt vielen Lehrern unter den Nägeln“, sagte Norbert Gundacker, Vize-Vorsitzender der GEW Berlin.

Viele Lehrer scheinen jetzt regelerecht erleichtert zu sein, dass sich endlich jemand für die Probleme in ihren Schulen interessiert. „Ich bin unheimlich froh, dass man anfängt darüber zu reden. Wir fühlen uns allein gelassen“, sagt Mechtild Unverzagt, langjährige Lehrerin an der Otto-Hahn-Gesamtschule in der Neuköllner Buschkrugallee. Unverzagt sagt, in dem Kiez sei Gettoisierung stark vorangeschritten, Menschen, die es sich leisten konnten, seien weggezogen, (…)

In ihrer Klasse, einer neunten, seien 80 Prozent der Schüler nichtdeutscher Herkunft. Tonangebend seien türkisch- und arabischstämmige Schüler. Weil sie im Unterricht nur Misserfolge erlebten, stärkten sie ihr Selbstwertgefühl mit „gelebter Regellosigkeit“. „Grundsätzlich wird dabei alles gemobbt, was anders ist und sich leistungswillig zeigt.“ Die deutschen Schüler, die in diesen Klassen sitzen, fühlten sich allein und als Opfer. „Sie bitten,in den Pausen oben bleiben zu dürfe, sie wollen nicht auf den Schulhof“, sagt Mechtild Unverzagt. Lehrer und Schüler würden beschimpft, meist auf türkisch oder arabisch.

Lehrer der Kreuzberger Hector-Petersen-Gesamtschule am Tempelhofer Ufer berichten, viele deutsche Schüler empfänden sich als eine abgelehnte, provozierte, diskriminierte Minderheit, in den Klassen komme es immer wieder zu Beschimpfungen und Konflikten. Namen würden verballhornt, Schüler bedroht und gemobbt. Vor allem der Aufenthalt auf dem Schulhof werde zuweilen als Spießrutenlauf mit diversen Beschimpfungen erlebt. Deutsche Schüler hätten zudem das Gefühl, das sie aus der Schule gedrängt werden sollten. (…)

Unter dem Titel „Deutschenfeindlichkeit an Schulen“ steht der Bericht aus Kreuzberg in der November-Ausgabe der GEW-Lehrer-Zeitschrift „blz“.

Mittlerweile distanzieren sich die betroffenen Lehrer vom Begriff der Deutschenfeindlichkeit, er verstärke die Ausgrenzung von Migranten. Das sei ein Kampfbegriff der politischen Rechten, sagt die Historikerin Yasemin Shooman vom Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Bei den geschilderten Problemen handele es sich vielmehr um „strukturelle Diskriminierung“ und „verweigerte Zugehörigkeit.“ (…)

Das muß man sich einmal vorstellen:

Da getrauen sich endlich ein paar Lehrer, auf die Situation deutscher Schüler mitten in Deutschland aufmerksam zu machen und dann kuschen sie wieder zurück, weil die zionistische Lobby in Form des vermutlich ebenso steuergeldfinanzierten Zentrums für Antisemitismusforschung etwas dagegen hat, daß man Deutschenfeindlichkeit auch so benennt, statt die Tatsachen zu verschleiern, was man dann ja auch untertänigst nachholte.

Und, das kann nicht oft genug wiederholt werden: Man braucht nicht „angestrengt“ zu überlegen, wie sich „die Probleme an den Schulen lösen lassen“, werte Pädagogen! Das Naheligende ist allein richtig und muß konsequent umgesetzt werden, nämlich die Ausweisung ausländischer Krimineller (wozu auch Delikte wie Beleidigung, Bedrohung, Mobbing usw. gehört) in ihre Heimatländer – sind sie minderjährig, mitsamt ihren Eltern.

Noch „mehr Personal und Sozialarbeiter“ auf Kosten des deutschen Steuerzahlers verheizen, nur um Integrationsexperimente an ausländischen Kindern zulasten der unsrigen durchzuführen? Nein, Frau Unverzagt, das ist der alte Holzweg, der schleunigst verlassen werden muß.

„Diese Schulen brauchen eine unheimlich starke Lobby“, sagt Mechtild Unverzagt. „Sie dürfen nicht weiter wie ganz normale Schulen behandelt werden. Es muss was passieren.“ Das ist richtig, nur müssen sie halt selber erst lernen, ihre eigenen und die Interessen ihrer sich korrekt verhaltenen Schüler zu vertreten, statt politisch-korrekt den Schwanz einzuziehen.

„Die deutschen Schüler, die in diesen Klassen sitzen, versuchen, sich unsichtbar zu machen.“ Mechtild Unverzagt, Lehrerin in Neukölln

Ein weiterer RP-Online-Artikel zum Thema (ein Auszug):

Berliner Lehrer schlagen Alarm

Deutschenfeindlichkeit an Schulen

Sie werden als „Kartoffel“ beschimpft, in der Pause vom Schulhof gemobbt oder aufgefordert, nie mehr zum Unterricht zu kommen: Wo deutsche Schüler im Vergleich zu Migrantenkindern in der Minderheit sind, gleicht ihr Alltag oft einem Spießrutenlauf. In Berlin schlagen erste Lehrer Alarm.

Vier Jahre nach den Gewaltexzessen an der Berliner Rütli-Schule haben sich Berliner Lehrer erneut mit einem Alarmruf an die Öffentlichkeit gewandt. In den Problemkiezen mit hohem Anteil von Migranten verstärke sich „eine Art von Deutschenfeindlichkeit“, beklagten die Pädagogen Andrea Posor und Christian Meyer. Damit lösten die beiden gewerkschaftlich organisierten Lehrer eine heftige Diskussion aus, die den Befund bestätigte: „Tatsächlich ist es noch unerträglicher als man es sich vorstellen kann, wenn man nicht täglich in solchen Klassen unterrichtet“, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Norbert Gundacker.

Über sechs Stunden lang sammelten Berliner Lehrer am Wochenende in einem überfüllten Kongress Fakten und Hintergründe zum Phänomen der „Deutschenfeindlichkeit“. So schilderten Lehrer, wie deutsche Schüler ihren Aufenthalt auf dem Schulhof zuweilen als „Spießrutenlauf“ mit diversen Beschimpfungen und Bedrohungen erlebten.

Die Folge: Deutsche Schüler bäten die Lehrer darum, in den Pausen im Klassenraum bleiben zu dürfen. „Sie haben gelernt, sich unsichtbar zu machen“, schilderte Mechthild Unverzagt, Personalratsvorsitzende in Neukölln.

Mobing auf dem Schulweg und im Klassenraum

Das Mobbing gegen Deutsche beginnt beim Verballhornen von Namen, geht über die Beschimpfung als „Kartoffel“ oder „Schweinefresser“ bis zur klaren Ansage, besser diese Schule zu verlassen, an der sie als Außenseiter ohnehin nichts zu suchen hätten. Die Aggressoren bekämen bei Konflikten schnell Hilfe von Freunden und Verwandten, und auch auf dem Schulweg fühlten sich deutsche Schüler häufiger bedroht. Polizeibeamte bestätigten eine wachsende Deutschenfeindlichkeit insbesondere unter türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen.

Der GEW-Kongress über Deutschenfeindlichkeit an Berliner Schulen lief zufällig zwei Straßen entfernt vom Auftritt des Islamhassers Geert Wilders – und entsprechend schwer taten sich viele Pädagogen, mit ihren Beobachtungen möglicherweise Wasser auf die Mühlen latenter Rassisten zu leiten. Sie riefen denn auch zu einer differenzierten Debatte auf. Denn die beschriebene „Feindlichkeit“ beziehe sich auf die Deutschen, weil sie in diesen Klassen mit teilweise über 80 Prozent Ausländeranteil Außenseiter seien.

(…) Das neue Mobbing-Phänomen tritt nach den Aussagen der GEW in den einschlägigen Berliner Kiezen im Norden Neuköllns, in Teilen Weddings, Kreuzbergs und des Bezirks Tiergarten auf. Der Alarmruf der Lehrer geht einher mit der klaren Aussage, in der aktuellen Personalstärke für keine Trendumkehr mehr sorgen zu können. „Wir brauchen eindeutig eine bessere Ausstattung in den Schulen in Problemkiezen“, sagte Gundacker. Es sei nötig, in diesen Klassen mit zwei Pädagogen zu gehen, damit sie die eigentlichen Probleme der Kinder und Jugendlichen auffangen könnten. Es gehe nicht nur um Lehrkräfte, sondern auch um Sozialarbeiter. Soziologen und Politologen sagten beim GEW-Kongress, sie müssten auch interkulturell besser geschult sein, um bei Konflikten zwischen den Schülern erfolgreicher vermitteln zu können.

Dass es mit Investitionen in Pädagogen und Programme deutlich vorangehen kann, zeigt inzwischen die Rütli-Schule. Sie hat ihren miesen Ruf verloren. Auch wenn dort nach GEW-Einschätzung noch nicht alles rund läuft, habe sich dort „grundsätzlich viel verändert“, berichtete Gundacker. Nun klagen die Nachbarschulen.

„Pädagogen“ tun doch immer so schlau aber kapieren nicht, daß es „Wasser auf die Mühlen latenter Rassisten“ resp. der Nazis ist, wenn man weiter die Realität verbiegt, statt sie offen anzusprechen und die Probleme nachhaltig zu lösen.

Mit „besserer Ausstattung“, „differenzierten Debatten“ und noch „mehr Pädagogen und Sozialarbeiter“ (das alles auf Kosten des deutschen Steuerzahlers) kommt man da nicht weiter, ganz im Gegenteil.

Aus der WDR-Reportage „Kampf im Klassenzimmer – Deutsche Schüler in der Minderheit“ zitiert:

Manchmal werden sie verhöhnt, manchmal sogar geschlagen. Mit ihnen wird in der Klasse kaum geredet, sie ziehen sich zurück, sagen kaum noch ihre Meinung – kurz, sie sind nicht integriert in der Schule. Die Rede ist nicht von Migranten-Kindern an einer deutschen Schule, sondern von deutschen Schülern an einer Hauptschule in Essen.

„Sie werden nicht jeden Tag mit dem Messer bedroht, … aber die Kinder mit Migrationshintergrund haben hier eindeutig das Sagen“, so die Direktorin der Schule. „Red nicht mit der, das ist bloß eine deutsche Schlampe“, so hören es auch die Lehrerinnen. „Wenn Ramadan ist, ist Ausnahmezustand. Beim letzten Mal ging es soweit, dass sie uns ins Essen gespuckt haben“, berichtet die Hauswirtschaftslehrerin. „Man sagt immer, dass die Ausländer diskriminiert werden, aber hier läuft es andersrum.“ […]

Die deutschen Kinder reagieren mit Aggression oder Überanpassung. Auf dem Schulhof verdrücken sie sich in die Ecken. Sebastian, ein stämmiger 16-Jähriger, fühlt sich gemobbt von den muslimischen Mitschülern, ist häufig in Prügeleien verwickelt. Julia aber ist mit dem streng gläubigen Saleh aus Palästina befreundet. Die Schülerin bezeichnet sich inzwischen selbst als Muslima, […]

Videomitschnitt der Reportage: http://www.youtube.com/watch?v=Cax7maS4bk4 (Teil 1)

Hier heißt es:

An dieser Schule haben deutsche Kinder Angst. Vor Schlägen. Vor Mobbing. Vor ihren Mitschülern. Gemeint ist die Hauptschule Karnap – eine echte Horror-Schule in Essen (NRW)!

Es sind unfassbare Film-Szenen und Aussagen, die heute Nacht in der ARD-Doku „Kampf im Klassenzimmer“ (0.15 Uhr) zu sehen sind.

Der Film zeigt, wie sich an einer Schue zwei Lager gebildet haben. Und die deutschen Schüler werden geschlagen und terrorisiert. Denn sie bilden mit nur 30 Prozent die Minderheit.

Schuldirektorin Roswitha Tschüter (58): „Die Gewalt geht vor allem von libanesischen Schülern aus.“ Aber auch vor Türken haben die Deutschen Angst.

So wie Sebastian (16): „Ich bin schon so oft von türkischen Mitschülern verprügelt worden. Reden hilft nicht.“ Seine Mutter Anita: „Sebastian wurde sogar mit einem Stuhl zusammengeschlagen.“

Und das sei nicht nur in Essen-Karnap so: „Das Problem ist weit verbreitet. Wir haben bei bestimmt 50 Hauptschulen in NRW angefragt. Nur diese gab eine Dreherlaubnis. Alle anderen hatten Angst vor der Öffentlichkeit.“

Brigitta Holfort ist seit 27 Jahren Lehrerin in Karnap …: „Politiker, die von gelungener Integration sprechen, sollten mal für zwei Wochen an diese Schule kommen.“

BILD – 7. 10. 2010:

Deutschenfeindlichkeit an Berliner Schulen

Die Hauptstadt diskutiert über die Deutschen-Feindlichkeit an unseren Schulen. Einheimische Schüler werden von Migranten ausgegrenzt und beschimpft.Gestern erzählte ein Opfer in BILD. Heute berichtet ein Berliner Streetworker von seinen schlimmsten Mobbing-Fällen.

Losgetreten hatten das Thema zwei Lehrer einer Kreuzberger Gesamtschule. In einer Zeitschrift der Lehrergewerkschaft GEW beschrieben sie das „Spießrutenlaufen mit diversen Beschimpfungen“, das deutsche Kinder erleben würden: „Schüler werden bedroht und gemobbt. Bei Konflikten erhielten die nicht-deutschen Schüler meist Hilfe von Verwandten oder Freunden.“ Deutsche Kinder würden gefragt, „was sie hier wollten“.

Für den Berliner Jugend-Coach Oliver Lück (44) sind solche Vorfälle Alltag. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Mobbing-Opfern, betreut aber auch die Täter. In BILD erzählt er von drei Fällen, die ihn besonders bewegt haben:

• Dennis (14) aus Reinickendorf:

„Brille und blasse Haut waren die Markenzeichen des stillen Jungen. Als immer mehr Ausländer in seine Klasse kamen, fingen die Probleme an. Die nannten ihn ‚Weichei‘. Er sollte mit ihnen rauchen. Dennis wollte aber nicht, versuchte sie zu ignorieren“, erzählt Oliver Lück. „Dennis wurde herumgeschubst, geboxt. Es sprach sich herum, dass man mit ihm machen konnte, was man will – er musste Schutzgeld an ältere ausländische Schüler zahlen. Irgendwann konnte er nicht mehr, dachte an Selbstmord. Schließlich holten seinen Eltern Hilfe.“

• Lena (15) aus Schöneberg:

Oliver Lück: „Eigentlich ein selbstbewusster Teenie, sie färbte sich ihre Haare rot, trug schwarze Klamotten. Als sie die Schule wechselte, wirkte sie zwischen den anderen Mädchen, die verschleiert zum Unterricht kamen, wie ein Fremdkörper.

Erst tuschelten die Mädchen. Dann wurde sie ausgelacht, bekam den Spitznamen ‚Feuermelder‘. Lena begann zu rauchen. Später kamen Alkohol und härtere Drogen dazu.“

• Kevin (16) aus Neukölln

„An seiner Schule gab es kaum Deutsche. Die arabischen Jungs provozierten ihn. Erst Beleidigungen, dann stellten sie ihm Beine, rempelten ihn an“, erzählt Lück.

„Irgendwann reichte es Kevin. Er wehrte sich, schlug zurück. Auf einmal stand er zwölf Jungs gegenüber. Alle Verwandte des Angreifers, alle schlugen auf ihn ein. Danach gab sich Kevin selbst auf, begann sich zu kleiden wie seine Peiniger, imitierte ihre Sprache. Er wurde zwar nicht mehr geschlagen, musste aber jetzt für die anderen Botengänge erledigen…“

BILD – 5. 10. 2010:

Diskriminierungen einheimischer Schüler durch Migranten

„Ich wurde gemobbt, weil ich Deutsch spreche“

Berlin-Charlottenburg – Von Anfang an war Domitian E. (15) fremd in dieser Schule. Seine Haut war heller als die der Mitschüler, seine Haare auch. Er sprach Hochdeutsch – und hatte Respekt vor den Lehrern!

All dies machte den Jungen aus Berlin-Charlottenburg zum Außenseiter!

Im August war Domitian E. wegen schlechter Noten vom Goethe-Gymnasium in die achte Klasse der Elisabeth-Realschule gewechselt. Ein Neuanfang sollte es werden. Doch für ihn war es die schlimmste Zeit seines Lebens. „Ich wurde gemobbt, weil ich Deutsch spreche“, sagt Domitian.

„Insgesamt waren wir 29 Schüler in der Klasse, außer mir war nur eine weitere Schülerin deutsch“, sagt er. „Der Rest waren hauptsächlich Araber und Türken.“

Schon nach wenigen Tagen wurde er diskriminiert, schikaniert, beschimpft. „Sie fragten mich, was ich hier will. Da ich vom Gymnasium kam, gehörte ich nicht zu ihnen. ‚Der ist bestimmt voll schlau‘, lästerten sie hinter meinem Rücken.“ Oft standen seine Mitschüler auch in Gruppen da, pöbelten oder fragten ihn: „Warum sprichst du nicht wie wir?“

Domitians Mitschüler sprachen sogenanntes „Kanakdeutsch“ (Deutsch mit ausländischem Akzent und fremdsprachlichen Begriffen). Domitian: „So wollte ich ganz sicher nicht reden.“ Er mied die anderen Schüler, versuchte, nicht auf ihr Gerede und Gelache zu reagieren. Irgendwann ging der Junge immer seltener in die Schule, wurde immer häufiger krank.

„Mir war oft übel und ich musste mich mehrmals übergeben, als ich aus der Schule kam. Dazu kamen Magenschmerzen, schwere Erkältungen“, sagt Domitian. „Nicht mal die Lehrer konnten mich vor meinen Mitschülern schützen. Auf die hat eh keiner gehört…“

Als seine Mutter merkte, wie sehr ihn die Situation belastete, beschloss sie, ihn an eine andere Schule zu schicken. In wenigen Wochen wechselt Domitian auf die Reformschule in der Sybelstraße: „Dort gibt es mehr Deutsche. Ich hoffe, dass ich da nicht gemobbt werde.“

Berliner Morgenpost – 7. Oktober 2010:

Erfahrungsbericht

Ausgegrenzt, beschimpft, bestohlen – Schulalltag 2010

Der 13-jährige Lukas (Name von der Redaktion geändert) steht vor seiner neuen Schule und redet mit Freunden aus seiner Klasse. Vor einigen Monaten war das noch unvorstellbar: Ein Jahr lang besuchte er eine Kreuzberger Sekundarschule und wurde dort von seinen türkischen und arabischen Mitschülern so lange gemobbt, bis die Mutter die Notbremse zog und ihn die Schule wechseln ließ.

Die Gewerkschaft GEW hatte in den vergangenen Tagen eine Debatte zur Deutschenfeindlichkeit an Schulen angestoßen, denn immer häufiger berichten Lehrer an Brennpunktschulen über dieses Problem. Beschimpfungen wie „Schweinefleischfresser“ seien häufig an der Tagesordnung, heißt es in den Berichten.

Im Nachhinein macht sich Lukas’ Mutter Vorwürfe, dass sie bei der Anmeldung ihres Sohnes an der Kreuzberger Sekundarschule so blauäugig sein konnte. Die Schulleiterin habe ihr bei dem Vorstellungsgespräch versprochen, dass in den siebten Klassen mindestens 40 Prozent der Schüler deutscher Herkunft seien, sagt die Mutter. Es sollte tolle Ganztagsangebote geben und ein warmes Mittagessen. Und Lukas, der von der Grundschule eine Gymnasialempfehlung mitbrachte, hätte mehr Zeit bis zum Abitur als am Gymnasium. Das fand die Mutter überzeugend. „Verschiedene Kulturen, die sich gegenseitig bereichern, finde ich ja gut“, sagt die Frau.

Ein Blick auf den Schulhof hätte ihr verraten, dass das eine Lüge war, sagt sie heute. Der tatsächliche Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund liege bei über 90 Prozent. Die angebliche Mensa entpuppte sich als Cafeteria, in der lediglich türkische Pizza und Börek verkauft wurde.

Nur drei Schüler in der Klasse von Lukas waren deutscher Herkunft, in den Parallelklassen waren es noch weniger. Sie alle wurden von den Mitschülern ausgegrenzt und beschimpft, erzählt Lukas. „Wir wurden als Ausländer bezeichnet“, sagt er. Ab und zu hätten sich die anderen den „Spaß“ gemacht und alle blonden Schüler auf der einen Seite und alle schwarzhaarigen auf der anderen Seite antreten lassen, nur um zu zeigen, dass die anderen in der Übermacht sind. „Dann haben sie uns immer auf Türkisch beschimpft. Wir wussten, dass es Schimpfwörter sind, haben aber kein Wort verstanden“, erzählt der 13-Jährige.

Die Lehrer seien nicht eingeschritten. Lukas meint, die Pädagogen hätten zumindest darauf dringen können, dass die Mitschüler Deutsch sprechen sollten. Einmal sei eine Lehrerin dazugekommen, als er auf dem Flur in eine Ecke gedrängt und von einer Gruppe Mitschüler auf Türkisch angeschrien wurde. „Ich habe ihr erzählt, was los ist, aber ich hatte Angst, Namen zu nennen“, sagt Lukas. „Dann wäre ja alles noch schlimmer geworden.“ Außerdem sei das nicht so einfach, denn viele Schüler seien daran beteiligt gewesen. „Es gab nicht den einen Anführer, der die anderen beeinflusst hätte“, sagt Lukas. „Die meisten waren der Meinung, dass wir an dieser Schule nichts zu suchen hätten.“ Die Pädagogen argumentierten, solange sie keine Namen hätten, könnten sie nichts unternehmen.

(…) Auf dem Schulhof hat Lukas mit seinen beiden deutschsprachigen Mitschülern bei den Zehntklässlern Schutz gesucht. In den zehnten Klassen habe es noch eine bessere Mischung von deutschsprachigen Schülern und Schülern aus Migrantenfamilien gegeben.Nach der Schule versuchte Lukas, auf dem kürzesten Weg nach Hause zu kommen. „Mit anderen Schüler etwas zu unternehmen war unvorstellbar“, sagt der 13-Jährige. Doch zu Hause ging das Mobbing im Internet weiter. „Ständig habe ich bei Schüler-VZ Mails von Mitschülern mit Beschimpfungen bekommen“, sagt Lukas. Er habe versucht, die Absender zu blockieren, doch es seien immer wieder neue Mails gekommen.

Einmal sei Lukas auf Strümpfen nach Hause gekommen, weil die Mitschüler seine Schuhe in die Mülltonne geworfen hatten. Ihr Sohn wollte aber aus Angst auf keinen Fall, dass sie mit den Lehrern über solche Vorfälle spricht. Immer häufiger wollte Lukas nicht zur Schule. „Ich konnte es einfach nicht mehr verantworten, ihn weiter in diese Schule zu schicken“, sagt die Mutter. Sie machte sich noch vor Ablauf des ersten Halbjahres auf die Suche nach einer anderen Schule. Doch die waren alle voll. Wochenlang war Lukas von einem Arzt wegen „Schulstress“ krankgeschrieben. Verzweifelt wandte sich die Mutter an die Bildungsverwaltung. Es dauerte ein halbes Jahr, bis sie endlich an einer anderen Schule die Zusage für Lukas erhielt. Ein weiterer deutscher Mitschüler aus seiner Klasse wechselte ebenfalls zum neuen Schuljahr die Schule. Die Lehrer an der Kreuzberger Schule bedauerten den Schulwechsel. „Leider gehen immer die falschen Schüler“, haben sie resigniert zu Lukas’ Mutter gesagt.

„Es ist mutig und nötig, dass das Tabuthema endlich angefasst wird“, sagt Günter Peiritsch, Vorsitzender des Landeselternausschusses. (…)

„Es kann nicht sein, dass Kinder deutscher Abstammung, die in Berliner Problemkiezen die Minderheit bilden, insbesondere von arabisch- und türkischstämmigen Schülern diskriminiert werden. Auch darf nicht zugelassen werden, dass sich an Berliner Schulen deutsche Schüler aus Angst vor Übergriffen von Klassenkameraden mit Migrationshintergrund verstecken“, sagt der Landesvorsitzende der CDU, Frank Henkel. Das seien unhaltbare Zustände. Die Lösungsvorschläge sind bisher allerdings rar. Franziska Giffey, Bildungsstadträtin von Neukölln (SPD), will solchen Diskriminierungen verstärkt durch interreligiöse Projekte an den Grundschulen entgegenwirken. Auch antisemitische Äußerungen nähmen an vielen Schulen zu, so Giffey. Die Bildungsverwaltung will Diskriminierungen von deutschen Kindern zunächst in einer Statistik erfassen, um zu sehen, ob es sich hierbei tatsächlich um ein Problem handelt. Das kündigte Bildungsstaatssekretärin Claudia Zinke (SPD) in der Senatssitzung am Dienstag an.

FAZ – 21. 7. 2010:

Kulturkampf im Klassenzimmer

Die ARD zeigt heute das Porträt einer Parallelwelt: Eine Schule, an der Deutsche nur noch eine Minderheit sind, an der es auf dem Schulhof täglich hart zugeht und Lehrer angesichts verbohrter Vorurteile resignieren

Früher war alles anders, auch in den Schulen. Das klingt immer wieder an in diesem bemerkenswerten Film von Nicola Graef und Güner Y. Balci. Niemand sagt aber, es sei alles besser gewesen in Essen-Karnap. Damals, vor fast drei Jahrzehnten, als Brigitta Holford Lehrerin wurde an der hiesigen Hauptschule. Sie erzählt gleich zu Beginn, was anders war: Sie habe so gern unterrichtet, ihre deutschen und türkischen Schüler seien eine Gemeinschaft gewesen, es gab viele Freundschaften. Irgendwann begannen die Deutschen wegzuziehen. Irgendwann waren sie auch im Klassenzimmer die Minderheit, und seitdem geht es ziemlich hart zu, auf dem Schulhof und im Unterricht

Brigitta Holford hat immer noch diese gutmütigen Augen, sie versucht immer noch das Äußerste, um ihren Schülern den besten Start ins Leben zu ermöglichen, aber man begreift recht schnell, dass ihr Posten ein verlorener ist. Die beiden Autorinnen verstehen es, in intensiven Gesprächen und Diskussionen, geführt über einen langen Zeitraum, die schwierige Situation zu zeigen, in der sich das Kollegium und die Schüler befinden. Es ist die Geschichte einer sich manifestierenden Intoleranz, an der alle Versuche der Pädagogen, sie aufzubrechen, abprallen

Brutale Prügeleien und Beschimpfungen gehören zum Alltag

Wer Prügel bezieht, bestimmt die Mehrheit, und die Mehrheit bestimmt, was üblich ist. Im Ramadan wird den Deutschen schon mal in die Suppe gespuckt, und wer aufmuckt, den erwarten die Brüder und Cousins vor dem Schultor. Also stehen die türkischen und arabischen Mädchen auf der einen Seite des Schulhofes, die Jungen auf der anderen – und die wenigen Deutschen drücken sich in eine Ecke, als gehörten sie nicht dazu. „Wir halten uns lieber zurück“, sagt ein Mädchen, nur so könne man das überleben. Sie berichten von brutalen Prügeleien und Beschimpfungen, von denen „Streber“ und „Deutsche schummeln immer“ noch die harmloseren sind. „Nazis“ und „Schlampen“ sind ernster gemeint, (…)

Auch die verdruckste Art der muslimischen Schüler, über Sexualität zu reden, gipfelt immer wieder in üblen Beschimpfungen und grotesken Vorurteilen, in einer Verachtung, die alles Deutsche zu umfassen scheint. (…)

FAZ – 4. 10. 2010:

Schule

Das Gift der muslimischen Intoleranz

Sogar die Lehrergewerkschaft hat es nun bemerkt: Wo Deutsche nur noch eine Minderheit sind, in Klassenzimmern und auf Schulhöfen bestimmter Viertel, geht es ziemlich brutal zu; die Intoleranz trifft deutsche Mitschüler und Andersgläubige – die Gewerkschafter sprechen von „Nichtmuslimen“ –, Mädchen sowieso. Aber auch das weibliche Lehrpersonal und leistungsstarke Schüler sind ungeheuerlicher Diskriminierung und verbalen oder tätlichen Übergriffen ausgesetzt. Und offen wird nun endlich benannt, was längst jeder weiß, der nicht an weltanschaulich konnotierten Wahrnehmungsstörungen leidet: Es geht hier nicht um die Söhne polnischer, kasachischer oder italienischer Einwanderer, sondern um junge Muslime. Am Wochenende hatte die Berliner Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aus diesem Grund zu einem Workshop geladen, was viele bereits als kleine Sensation werten möchten.

Außergewöhnlich ist daran nur, dass erst der Streit um Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ solche und ähnliche Veranstaltungen hervorbringt und nicht der real seit Jahren schwelende Konflikt überbordender, häufig gewalttätiger Intoleranz an Schulen mit einem hohen Anteil an muslimischen Schülern. Natürlich berief sich die GEW nicht auf Sarrazin, sondern auf eine eigene Analyse, die in der verbandseigenen „Berliner Lehrerzeitung“ erschien.

Dass der nun diskutierte Artikel „Deutschenfeindlichkeit in Schulen – Über die Ursachen einer zunehmenden Tendenz unter türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen“ bereits vor fast einem Jahr in der Zeitung stand – unbeachtet –, wurde dabei unterschlagen. Dass er jetzt Lehrern offiziell anempfohlen wird, zeigt nur, wie explosiv die Stimmung inzwischen geworden ist.

Die Autoren Andrea Posor und Christian Meyer gehören zum „Ausschuss für multikulturelle Angelegenheiten“, was erklärt, warum sie bei der Beschreibung der Ausgrenzung der deutschen Minderheit durch die Mehrheit muslimischer Mitschüler nur vermuten wollen, dass das „verbindende Element“ dieser Gruppe „am ehesten der gemeinsame Islam zu sein scheint“. Christen, so die Autoren, würden „fälschlich als Ungläubige“ gemieden, was eine gewisse Unkenntnis fundamentalistischer Islamideologie verrät. Die Filmemacherinnen Güner Balci und Nicola Graef haben dies in ihrem Film „Kampf im Klassenzimmer“ (TV-Dokumentation über den Kulturkampf im Klassenzimmer: Auf verlorenem Posten) unmissverständlich als folgenschwere Fehlentwicklung dokumentiert, die nicht nur Berlin betrifft.

Die meisten Teilnehmer der außerordentlichen GEW-Tagung wollten, so meldet es der Berliner „Tagesspiegel“, nicht über „Deutschenfeindlichkeit“ streiten, weil dies nur ein Befund unter vielen sei. Gemobbt werde alles, was anders sei, sagte die Lehrerin Mechthild Unverzagt. An ihrer Gesamtschule bäten deutsche Schüler längst darum, während der Hofpause im Klassenraum bleiben zu dürfen. Doch im Großen und Ganzen blieb der Streit lammfromm und an der politisch-korrekten Scheidelinie orientiert. Es fehle an interkultureller Kompetenz, hieß es wieder einmal, und es handle sich doch eher um den Versuch sozial benachteiligter Schüler, Stärke zu demonstrieren.

Diese Sicht – wonach hier Notwehr im Spiele sei, nicht aber die fatalen Folgen von Erziehungsnotstand in muslimischen Familien und Indoktrination durch islamische und islamistische Moscheevereine – hat die Gewerkschaft in den vergangenen Jahrzehnten viele Mitglieder gekostet. Gerade engagierte Lehrer, die im Gegensatz zu Funktionären und politischen Beamten immer wieder versuchten, Misstände öffentlich zu machen, gaben resigniert auf

Der Hauptschullehrer Wolfgang Schenk etwa, einst Sprecher der Alternativen Liste, hat einschlägige Erfahrungen sammeln müssen, wie Gewerkschaft und Schulbehörde ihn abwiegelten, wenn er sich wegen frauenfeindlicher Übergriffe auf Lehrerinnen oder Beschimpfungen wie „Nazi“, „Schlampen“, „Rassist“ oder der drohenden Zwangsverheiratung einer Schülerin an sie wandte. Man bedeutete ihm, sich ruhig zu verhalten, um den Rechtsradikalen keine Vorlage zu liefern. Diese erbarmungslose Ignoranz wird durchgehalten bis heute. Schon in den frühen neunziger Jahren habe sich der Einfluss der Islamverbände und bestimmter Moscheevereine bemerkbar gemacht, deren antiwestliche, antidemokratische Ressentiments inzwischen das Klima an vielen Schulen immer erfolgreicher vergifteten, sagt Schenk. Die „Deutschenfeindlichkeit“ sei tatsächlich nur eines von vielen Ausgrenzungsphänomenen.

Die Berliner Schulbehörde hat gerade eine Handreichung zum Islam an die Schulen verschickt. Das Heftchen, vielfach überarbeitet und jetzt wenigstens bereinigt von den klandestinen Empfehlungen eines Predigers, der an einem französischen Scharia-Institut ausgebildet wurde, ist eigentlich ein Skandal. Es kommt ohne Aufklärung über die Folgen islamischer Geschlechtertrennung und Sexualität aus und warnt Lehrer vor allem vor „moralischer Überwältigung“ mit westlichen Freiheitswerten.

Dazu eine ähnliche Reportage von Panorama – Gemobbt und beschimpft – Antideutscher Rassismus mitten in Deutschland: http://www.youtube.com/watch?v=R9T7UBgsLZw (Teil 1)

Advertisements

5 Gedanken zu “„Schule ohne Rassismus“ – Deutschenfeindlichkeit nicht auf dem Stundenplan

  1. Nachfolgender Beitrag wurde mir per ePost zugesandt:

    Abgezogen – heimatlos – im Stich gelassen

    Deutsche Schüler in Bremen

    Schule ohne Rassismus? Schule mit Courage? Nicht so in Bremen. Dabei schmückt sich fast jede Schule in Bremen und Bremerhaven mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Zugegeben, eine Schule ohne Rassismus, mit einer ordentlichen Portion Courage wäre durchaus wünschenswert. Auch wir wollen das. Doch in Wirklichkeit sieht es in unserer Heimatstadt leider ganz anders aus. Tagtäglich tritt den deutschen Schülerinnen und Schülern der Rassismus ihrer ausländischen Mitschüler in Form von Diskriminierung, von seelischer und körperlicher Gewalt entgegen. Auf dem Schulhof oder dem Nachhauseweg werden deutsche Schüler abgezogen und verprügelt. Von Courage kann überhaupt keine Rede sein.

    Unterstützung erfahren sie als Opfer überhaupt keine; die Täter dagegen bekommen von den linken Pädagogen sogar noch Verständnis für ihre Taten entgegengebracht. Man müsse ihre Mentalität verstehen und respektieren. Kulturbereicherung nennen sie es. Um ein solches Projekt nun am Leben erhalten und finanzieren lassen zu können, muss das Phantom eines deutschen Rassismus gegen die unschuldigen ausländischen Mitschüler aufgebaut und genährt werden.

    Mit Dutzenden „Workshops“, AG´s und Seminaren versucht man so, die Jugendlichen mit anti-deutschen Gedanken zu indoktrinieren und rechte Gewalt herbei zu halluzinieren. Der Rassismus wird so ganz bewusst nur als ein deutsches Problem dargestellt. Dass es Rassismus aber auch von ausländischer Seite gibt, wird an dieser Stelle einfach ausgeblendet. Jeder Schüler weiß aber aus eigener Erfahrung ganz genau, dass rassistische Beleidigungen wie ,,Scheiß Kartoffel“ oder „Scheiß Deutscher“ längst schon zum Schulalltag gehören.

    Laut der Projektleiterin von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (SOR-SMC)“, der Türkin Sanem Kleff sollen deutsche Schülerinnen und Schüler rassistische Beleidigungen und Bedrohungen halt „ertragen“ müssen. Dass darüber nun bei vielen Lehrern und Sozialpädagogen geredet und das Projekt teilweise kritisiert wird, sei „lächerlich und peinlich“, die Debatte um Deutschenfeindlichkeit also Rassismus gegen Deutsche sei „nicht gerechtfertigt“.

    So sieht also die „Schule ohne Rassismus“ aus. Na dann viel Spaß…

    Den rassistischen Alltag an Bremer Schulen schildert uns ein Lehrer an einer Realschule in Bremen-Walle besonders deutlich. Er sah ein Mädchen auf dem Flur, das weinte. Was passiert sei, fragte er. Das Mädchen sagte, es mache sich Sorgen um seine deutsche Freundin. Sie sei schon seit Tagen nicht mehr zur Schule gekommen, „weil die sich nicht mehr traut. Die hat Angst vor den Türken, weil sie denen gesagt hat, dass sie die nicht mag. Ich will auch nicht mehr auf diese Schule hier, ich habe Angst.

    Von den Erlebnissen sichtbar schockiert berichtete uns der Lehrer in einem Gespräch: „Die hatte Angst und niemanden, mit dem sie reden konnte. Sie war sich selbst überlassen. Das hat mir schon zu denken gegeben. Wo sind wir denn, dass wir Angst haben müssen, weil wir deutsche Menschen sind?“ (…)

  2. Sehr geehrter Herr Nolde,

    Ihr Artikel war der einzige den ich im Netz fand, der sich mit der Verlogenheit des maßgeblich von unseren Steuergeldern finanzierten Projekts „Schule ohne Rassismus“ befaßt. Und das, wo Sie sich gegen jeden Rassismus positionieren, man sie also nicht in die Neonazi-Ecke schieben kann.

    Im neu herausgekommenen Buch von Viviane Cismak namens „Schulfrust – 10 Dinge, die ich an der Schule hasse“ bestätigt sie aus ihren eigenen Erfahrungen an einem Kreuzberger Gymnasium, wo sie als Deutsche zu einer kleinen Minderheit gehörte, u.a. folgendes:

    „Das ist echt schlimm mit den vielen türkischstämmigen Kindern“, erzählte mir eine Lehrerin hinter vorgehaltender Hand. „Vor allem in den unteren Klassen kann man kaum noch normalen Unterricht machen. Die meisten haben überhaupt keine Allgemeinbildung. Es ist echt schwer, in diesen Klassen noch jemanden zu finden, der ordentlich deutsch sprechen kann und bei dem nicht jedes zweite Wort ein türkisches ist. Die Siebtklässler können ja so gut wie gar nichts, wenn sie auf unsere Schule kommen. Das geht über Kindergartenniveau nicht hinaus“, beklagte sie sich. „Aber sag bloß keinem, dass ich dir so etwas gesagt habe.“

    Darüber, dass an meiner Schule etwas nicht stimmte, waren sich viele im Klaren. Besonders in den unteren Klassenstufen waren augenscheinlich immer weniger Kinder ohne Migrationshintergrund.

    „Wo soll man sich denn hier integrieren?“, stellte mein Politik- und Wirtschafts-Lehrer einmal die alles entscheidende Frage. „Hier gibt es ja quasi nur Migrantenkinder. Wie soll sich hier denn jemand der deutschen Kultur nähern, wenn diese hier nicht existiert?“ Er war einer der wenigen, die diese Probleme auch im Unterricht offen ansprachen. Von den übrigen Lehrern wurden sie weitestgehend totgeschwiegen.

    In den Medien wurde meine Schule für ihr Engagement gegen den Rassismus gelobt und das Theaterstück erhielt sogar einen Preis, auf den alle Beteiligten sehr stolz waren. Doch wie konnte es sein, dass diejenigen Schüler, die sich öffentlichg egen Intoleranz stellten, im Privaten genau das Gegenteil machten? Ist es normal, dass dies alles unter Schülern eines deutschen Gymnasiums abläuft? Warum verhindert man nicht, dass an manchen Schulen eine Kultur dominiert, die der freiheitlichen Tradition widerspricht? Wieso darf sich eine Schule „Schule ohne Rassismus“ nennen, an der die Intoleranz kaum größer sein könnte?

    Natürlich wurde das Buch in den meisten Massenmedien belächelt, die Autorin nicht ernst genommen. Ist es doch unbequem, die eigene Verlogenheit vorhehalten zu bekommen und natürlich auch dem arroganten Lehrerklüngel, wie bereits im „Lehrerhasserbuch“ die Maske vom Gesicht gerissen bekommt.

    Klar scheint mir aber auch, dass nur eine radikale, also den Problemen an die Wurzel gehende Politikwende etwas bewirken kann. Da muss Schluss gemacht werden mit dem Föderalismus (im Bildungswesen), der unseligen Reformpädagogik, unfähigen Lehrern und natürlich der absurden Ausländerpolitik.

    Wie in anderen, mit der Bundesrepublik verbündeten Ländern wie Kanada oder USA müssen arbeitslose und kriminelle (und nicht nur schwerkriminelle oder Wiederholungstäter!) auf Nimmerwiedersehen abgeschoben werden. Ebenso abgelehnte Asylbewerber, wobei das Asylrecht gründlich überarbeitet gehört.

    Ebenso raus muss, wer sich hier nicht vollends anpasst. Kurz, wer keine Bereicherung für unser deutsche Gesellschaft darstellt, sondern auf diese oder jene Art eine Belastung, ob finanziell oder sonstwie, hat rauszufliegen. Ich denke, dass viele rechtschaffende Bürger mit Migrationshintergrund dem zustimmen.

  3. Es ist nicht übertrieben wenn im Artikel steht, dass es sich um eine Sektenschule schlimmsten Ausmasses handelt. Die Folge: Kinder werden gegen ihre Eltern und Familienmitglieder aufgestachelt, wenn diese nicht mit dem unsäglichen ideologischen Gebräu insbes. dem Antideutschtum der unsäglichen Kleff übereinstimmen … ja, sie sind potentielle Nachwuchsschläger krimineller Antideutscher, die sich als „Antifaschisten“ gerieren, aber gegen jeden Patrioten losschlagen, nicht nur gegen Nazis.

    Wir kennen das aus totalitären Regimen und Sekten … und ich weiss wovon ich rede, denn meine Tochter geht nun schon seit Jahren in diese Schule und seitdem gibt es nur noch Streit, ja Krieg in der Familie.

    Denn jeder, der etwa mit der deutschen Ausländerpolitik, dem Völkermord der Zionisten und der Hetzkampagne gegen Partioten und demokratische Rechte (die man in einen Topf mit den Nazis wirft) nicht übereinstimmt, wird zum Todfeind des einer jahrelangen Gehirnwäsche ausgeliefert gewesenen Schule-ohne-Rassismus-Kindes. Es ist schlimm, sehr schlimm, welche Tragödien hier, steuergeldfinanziert, produziert werden. Man kann nur hoffen, dass dieser Wahn irgendwann ein Ende hat und meine Tochter irgendwann aufwacht.

    —–
    (Anm. Detlef Nolde: Vielen Dank für Deinen Kommentar, den ich sehr gut nachvollziehen kann. Man ist da beinahe machtlos, da man mit Argumenten nicht mehr weiter kommt, die Sekte scheint gesiegt zu haben. Da kann man nur noch hoffen, daß die Lektionen, die das Leben dem Kinde erteilt, die Lebenswirklichkeit, ihm zum Umdenken, zur Reue und dazu führen, daß der Familienfrieden wieder hergestellt werden kann, wiewohl ich nicht hoffe, daß das darüber geschieht, daß es von einer eingewanderten „Fachkraft“ dermaßen „kulturell bereichert“ wird (wenn nötig mehr als einmal), unterlegt mit antideutschen Haßtiraden vor einiger Zeit in Berlin-Lichtenberg, denn wer will schon sein Kind mit dem Tode ringen oder lebenslang geschädigt sehen. MfG)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s