Israel-Connection: Strache, Wilders & Co. auf Freundschaftsbesuch in „Israel“

FPÖ-Chef Strache weilt derzeit auf Einladung der Zionsten im „gelobten Land“. Ebenso seine Parteikollegen Mölzer, Lasar und Kabas sowie Dewinter, Wilders, Stadtkewitz und Ekeroth von den Schwedendemokraten.

Strache bezeichnete seinen (wiederholten!) „Israel“-Besuch als „ein wichtiges Zeichen“ und betont, „seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen zu Vertretern Israels“ zu pflegen. Er habe auch „viele Gemeinsamkeiten mit dem Patrioten und Burschenschafter Theodor Herzl“.

In einer Rede am „akademischen College Ashkelon“ ging Strache  dann auch auf die besonderen Beziehungen zu „Israel“ ein: „Wir tragen eine besondere Verantwortung für dieses blühende Land. Es wurde von Menschen aufgebaut, die aus Europa kommen, manche freiwillig, die meisten aber auf der Flucht vor der Naziverfolgung.“ Strache betonte das Existenzrecht „Israels“, das sich „einer islamischen Terrorbedrohung ausgesetzt sieht, die mitten ins Herz unserer Gesellschaft zielt“.

In der von Strache mitformulierten “Jerusalemer Erklärung“, die heute veröffentlicht wurde, heißt es u. a.: „Wir haben die totalitären Systeme wie Faschismus, Nationalsozialismus und Kommunismus überwunden. Jetzt stehen wir vor der neuen Bedrohung des fundamentalistischen Islamismus – und wir werden Teil sein des weltweiten Kampfes der Verteidiger von Demokratie und Menschenrechten.“

Nicht fehlen darf das „Bekenntnis zu den jüdisch-christlichen kulturellen Werten“.

Mölzer erklärte überdies, daß der Besuch auch dazu diene, sich über die „Probleme mit der Westbank und die Siedlungsproblematik“ zu informieren, wozu man es offenbar für nötig erachtete, dortigen jüdischen Siedlungen einen Freundschaftsbesuch abzustatten. Natürlich stand auch eine Visite der Holocaust-Gedenkstätte „Yad Vashem“ und der Knesset, dem Parlament „Israels“, auf dem Programm.

In seine Rede auf der dortigen Veranstaltung (vor Unterzeichnung der „Jerusalemer Erklärung“ reiste er ab) plädierte Wilders für die Fortsetzung des jüdischen Siedlungsbaus, „damit Israel eine Grenze erhalte, die zu verteidigen sei“. Die jüdischen Siedlungen seien „der Ausdruck des jüdischen Rechts, in diesem Land zu leben“, wobei er Jordanien aufforderte, die 2,5 Millionen Palästinenser aufzunehmen, die im Westjordanland leben.

Der Pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht lobte die akuelle „Israel“-Pilgerei als „Beitrag zur Enttabuisierung“. Der Gegensatz, den „weite Teile der Altrechten“ gegen Israel aufbauten, sei überholt. „Die große Bedrohung heißt heute Islamisierung, und in diesem Punkt sind Israel und Europa mit den gleichen Problemstellungen befaßt“.

„Zwar befasse sich Pro NRW nicht mit außenpolitischen Themen“, so Beisicht, dennoch „begleiten wir diese Schritte schon jetzt mit großem Interesse und haben uns auch sehr über die herzlichen Grüße von Philip Dewinter aus Israel gefreut, die uns am Wochenende per Handy erreicht haben“, hieß es in einer Mitteilung. Spätestens zur Europawahl 2014 wolle sich Pro NRW aber auch mit diesen Fragestellungen beschäftigen.

Ob diese würdelose Anbiederung etwas für die nationalen Interessen der europäischen Völker bringt, die man vorgibt zu vertreten, ist indes fraglich.

So äußerte sich die fünfte Kolonne „Israels“ in Österreich, die „Israelitische Kultusgemeinde (IKG)“, Straches “ Israel“-Besuch sei „vordergründig und zynisch“. Und daß Außenministerium des zionistischen Regimes betonte: „Wir haben mit diesem Besuch nichts zu tun.“ Und „Israels“ Außenamtssprecher Yigal Palmor: „Für uns bleibt die FPÖ, was sie immer war. Wenn sie sich durch so einen Besuch von etwas reinwaschen will, ist das allein deren Sache.“

Die Zionisten sind hier nur konsequent, denn sie sind es, die mitverantwortlich sind für die Überfremdung resp. Islamisierung Europas – siehe das Bekenntnis von Barbara Lerner Spectre -, weshalb sie seit eh und je gegen jene europäischen Parteien zu Felde ziehen mit der Nazi-Keule, die sich dageben ausgesprochen haben. Dieses Faktum wollen die rechtsdemokratischen „Israel“-Pilger offenbar nicht wahrhaben.

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12 Gedanken zu “Israel-Connection: Strache, Wilders & Co. auf Freundschaftsbesuch in „Israel“

  1. Ich freue mich, hier eine klare Stellungnahme gegen den Zionismus lesen zu können. Es ist bedauerlich, wenn gerade Rechte pro-israelisch Partei einnehmen. Leider wurde mein Online-Kommentar in der Jungen Freiheit ausnahmsweise nicht abgedruckt. Darin hatte ich betont, daß ich keinesfalls einer Partei betreten würde, die Israel unterstützt. Dieses Land hat einen äußerst heimtückischen Geheimdienst (den Mossad), und es stellt die gegenwärtig größte Gefahr für den Weltfrieden dar.

    Das eigentliche Problem, welches unser Volk in seiner Existenz bedroht, ist der Feminismus und die falsche Einwanderungspolitik. In der Folge werden die muslimischen Einwanderer zu Sündenböcken erklärt. Natürlich stellen sie ein Problem dar, aber das liegt nicht an ihrer Natur oder Religion, sondern schlicht an der Tatsache, daß sie nicht, wie es nötig wäre, zu Assimilierung und zu Gegenleistungen gezwungen werden. Außerdem habe wir viel zu viele von ihnen bei uns aufgenommen.

    Nunmehr wird offenbar gehandelt nach der Maxime: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“

    Wie es scheint, scheiden sich daran innerhalb der Rechten die Geister.

  2. Es ist für mich als Antiimperialisten immer wieder erstaunlich zu sehen, wie wenig Probleme auch „rechte“ Politiker haben, nach Israel zu reisen, um dort „Hurra“ zu schreien… Haben diese Leute denn kein Gewissen? Ihnen sollten die Füße abfaulen, wenn sie auch nur einen Meter dieses so genannten „gelobten Landes“ betreten, das vor Blut- und Boden-Ideologie nur so trieft, puren Rassismus gegen Araber praktiziert und die Siedlungen in Westjerusalem munter weiter bauen lassen.

    Schande über alle pro-zionistischen Parteienvertreter, egal ob „links“ oder „rechts“!

  3. Heute morgen besuchten Strache & Co. die sog. Klagemauer. Von der Kranzniederlegung gibt es hier ein Video und dort zwei Bilder. Der dortige Empfangsjude an seine europäischen Gäste:

    Wir danken den Parteivorsitzenden sehr herzlich dafür, daß sie hierher gekommen sind und ihr Besuch in Israel ist ein sehr wichtiger. Jetzt können wir alle jüdisch im Herzen sein.

    Pro-Bewegung schleimt sich der „Jerusalemer Erklärung“ an:

    Der Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener begrüßt die heute verabschiedete Jerusalemer Erklärung verschiedener islamkritischer europäischer Parteien. Diese differenzierte Stellungnahme sei auch ein wichtiger Fingerzeig für die künftige demokratie- und außenpolitische Orientierung einer freiheitlich-patriotischen Sammlungsbewegung in Deutschland, die sich derzeit unter Mitarbeit der Pro-Bewegung und der Republikaner formiere. Pro-Generalsekretär Wiener und FPÖ-Generalsekretär Vilimsky sind sich in ihren positiven Einschätzungen der aktuellen Israel-Reise mal wieder einig. (Quelle)

    Andreas Mölzer billigte vor einem Jahr bereits, die Tatsachen auf den Kopf stellend, dem zionistischen Regime „Notwehr“ zu, die Hamas solle sich „vom Terror distanzieren“:

    Der Hamas ist klar zu machen, dass der Beschuss südisraelischer Orte mit Raketen einzustellen ist und dass sie sich vom Terror zu distanzieren und das Lebensrecht Israels anzuerkennen hat.

    HC Strache im Februar 2009:

    “Israel hat fraglos ein Recht auf Selbstverteidigung, schließlich hat die Hamas das Land mit 30.000 Raketen beschossen”, meint der FPÖ-Parteichef in einem Interview mit der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS. Strache nimmt gegenüber NEWS Israel in Schutz, das “wie jedes Volk ein Recht auf einen eigenen Staat hat”. Es sei skandalös, dass SPÖ-Politiker wie Omar Al-Rawi das Existenzrecht Israels anzweifeln würden, und die SPÖ dazu schweige, kritisiert der FPÖ-Obmann.

    Und dann führte HC Strache auch noch die Behauptung an, ohne die Burschenschaften “würde es keinen Zionismus geben”, um sie vor dem Vorwuf in Schutz zu nehmen, sie wären “rechtsextrem”. Als ob man sich neben dem Nazismus etwas rechtsextremeres im Sinne von rassistisch, extremistisch und chauvinistisch vorstellen könnte, als gerade den Zionismus.

    Passend dazu erklärte der FPÖ-Funktionär David Lasar, Mitglied der zionistischen “Israelitischen Kultusgemeinde”:

    FPÖ-LAbg. David Lasar, selbst Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde verwies darauf, dass HC Strache im Juni 2002 mit einer Delegation der Wiener FPÖ Israel besucht habe und dort vom damaligen Staatspräsidenten Moshe Katsav begrüßt wurde. Die FPÖ Delegation unter der Leitung Lasars wurde anschließend auch von einer Reihe von Knesset-Abgeordneten, und vom Ehrenvorstandsmitglied des jüdischen Nationalfonds Kerem Kajemeth le Israel und Botschafter a.D. Dr. Yitshac Meir zu Gesprächen empfangen. Strache besuchte damals auch die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

    Die Zionistenanschleimerei der „Freiheitlichen“ ist also kein Phänomen, welches 2010 begonnen hätte.

    Jörg Haider war da noch von einem ganz anderem Schlag. Unvergessen seine Äußerung in Richtung des Präsidenten der zionistischen “Israelitischen Kultusgemeinde Wien”, Ariel Muzicant, den er als “zionistischen Provokateur” antlarvte: “Ich verstehe überhaupt nicht, wie einer, der Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben kann.”

    Ebenso betonte Haider das Recht der Palästinenser auf antizionistischen “Widerstand mit allen Mitteln.” Sharon sei ein Kriegsverbrecher, der vor das UNO-Kriegsverbrechertribunal gehöre. Konsequent seine Forderung, die diplomatischen Beziehungen zum zionistischen Regime abzubrechen, seine Benennung der Feigheit, “ständig vor den USA und den dortigen Israel-Lobbyisten in die Knie zu gehen.” Positiv ebenso, daß er das kapitalistische Finanzsystem als “Banken Mafia” brandmarkte.

    Mit Haiders Ermordung war der Weg frei für die Israel-Connection im „nationalfreiheitlichen“ Lager Österreichs und verstärkt auch in der BRD (Republikaner, Pro-Deutschland) im Verlaufe des Jahres 2009 und bis dato für jeden offensichtlich.

    Es gibt nicht wenige Juden, die Strache & Co. Nachhilfe in Sachen Zionismus und konkret dem Krieg im Gaza geben könnten. Der jüdische Historiker Schlomo Sand etwa zu den Ursachen des mörderischen Einsatzes der zionistischen Soldateska im Gaza-Streifen in der jüdischen Zeitschrift SEMIT – insbesondere auch zu den von HC Strache erwähnten “Hamas-Raketen” als angebliche Ursache des Massakers in Gaza:

    Frage: Weil dieser Krieg in Gaza für Sie kein Verteidigungskrieg war? Die Raketen fielen doch auf israelische Städte.

    Antwort: Sicherlich. Es ist nicht normal, dass Raketen auf Israel fallen. Aber ist es normal, dass Israel bis heute nicht seine Grenzen festgelegt hat. Dieser Staat der Raketen nicht erträgt kann sich nicht aus den 1967 eroberten Gebieten zurückziehen. Dieser Staat lehnte das 2002 von der Arabischen Liga ausgesprochene Angebot ab, Israel voll anzuerkennen, wenn es sich auf die Grenzen von 1967 zurückzöge.

    Frage: Aber Hamas? Hamas hat Israel nicht anerkannt.

    Antwort: Hamas, diese schlimme undiplomatische Partei, hatte eine “Houdna”, einen Waffenstillstand, von langer Dauer für Gaza und das Westjordanland angeboten. Israel hat das Angebot abgelehnt. weil es weiter die Führer der Hamas töten will, auch im Westjordanland. Israel hat seinen Teil der Verantwortung für die Wiederaufnahme des Raketenbeschusses. Anstatt die Mäßigung der Hamas zu unterstützen, hat Israel die Palästinenser in die Verzweiflung gestürzt. Wir haben ein ganzes Volk seit 42 Jahren gettoisiert, und wir weigern uns, ihm seine Souveränität anzuerkennen. Ich vergebe es Israel nicht –ich würde sagen seit 20 Jahren – dass, 1988 als Arafat und die palästinensische Autonomie den Staat Israel anerkannten – Israel im Gegenzug nichts gegeben hat.

    Man soll gut verstehen: Ich akzeptiere weder die Position von Hamas noch seine religiöse Ideologie, weil ich säkular, demokratisch und sehr gemäßigt bin. Als Israeli und als Mensch mag ich die Raketen nicht. Aber als Historiker vergesse ich nicht, dass diejenigen, die die Raketen schicken, diejenigen sind, die aus Jaffa und Ashkelon 1948 vertrieben wurden. Ich, Shlomo Sand, lebe auf dem Land das diesen vertriebenen Flüchtlinge gehörte. Ich kann nicht sagen, ich könnte ihnen das Land zurückgeben, aber jedes Angebot von Frieden soll von diesem Standpunkt ausgehen. Wer das vergisst, wird niemals den Palästinensern einen gerechten Frieden anbieten.

    Auch die Worte eines anderen Juden, von Normal Finkelstein, passen hierher. In einem Telefon-Interview mit Tosay’ Zaman (türk. Zeitung), sagte er, Israel wäre ein ‚satanischer’ und ‚wahnsinniger’ ‚Terroristenstaat’, der durch die ethnische Säuberung Palästinas 1948 geschaffen wurde. Weiter heißt es dort:

    F: In Ihrem Buch ‚Antisemitismus als politische Waffe’ behaupten Sie, dass Israel nach der ethnischen Säuberung der Palästinenser geschaffen wurden; doch die Frage, ob diese vorsätzlich geplant war, bleibt unbeantwortet. Wenn dies vorsätzlich geplant war, dann kann es Genozid genannt werden?

    NF: Ja, es war vorsätzlich geplant, und ich denke, der Bericht ist ziemlich klar. Sogar Israels früherer Außenminister Shlomo Ben-Ami veröffentlichte vpr ein paar Jahren in seinem Buch „Scars of War“, dass es 1948 ganz klar eine vorsätzlich geplante Vertreibung war und dass diese in der zionistischen Philosophie des Transfer verankert sei. Ethnische Säuberungen sind Kriegsverbrechen.

    Evelyn Hecht-Galinski, Tochter des früheren Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski:

    Und im Gegensatz zu manchen Medien, Politikern und Verbandsfunktionären bin ich durchaus in der Lage festzustellen, daß sich die Schandtaten Israels in keiner Weise mit den vergleichsweise harmlosen Angriffen der Hamas mit ihren Kunstdünger-Raketen rechtfertigen lassen. Diese Raketen sind nichts anderes als die Reaktion auf Besatzung und Blockade von Gaza.

    Ich bin auch in der Lage zu sehen, was jetzt in Israel abläuft: Avigdor Liberman, der sich im Zuge der Regierungsbildung jetzt anschickt, Außen- oder Finanzminister zu werden, ist ein lupenreiner Faschist. Und die deutsche Regierung – insbesondere Frau Merkel – hat jetzt schon angekündigt, daß sie mit jeder neuen Regierung gut zusammenarbeiten wird. Das heißt: auch mit einer faschistischen oder rassistischen. Das ist das besondere Verhältnis zu Israel, die deutsche Staatsräson.

    Der Jude Prof. Israel Shahak über den von den von Zionisten und „antizionistischen“ Neturei Karta-Juden geleugneten Zusammenhang zwischen Zionismus und Judaismus:

    Im Prinzip teilen jedoch alle Zionisten – und vornehmlich die “linken” Zionisten – die tiefe anti-nichtjüdische Einstellung, die das orthodoxe Judentum so leidenschaftlich befürwortet.

    Man braucht nur nachzuprüfen, wie vielen jüdischen “Sozialisten” es gelungen ist, über den Kibbuz zu schreiben, ohne sich die Mühe zu machen zu erwähnen, daß dies eine rassistische Einrichtung ist, von der nichtjüdische Bürger Israels rigoros ausgeschlossen sind, um zu erkennen, daß das Phänomen, über das wir hier sprechen, keineswegs außergewönlich ist.

    In unserem Kampf gegen den Rassismus und Fanatismus der jüdischen Religion werden unsere größten Feinde nicht nur die jüdischen Rassisten (und die Nutznießer des Rassismus) sein, sondern auch jene Nichtjuden, die in anderen Gegenden – fälschlicherweise, wie ich meine – als “Progressive” bekannt sind.
    Aus: (Professor Israel Shahak, “Jüdische Geschichte, Jüdische Religion“, SEMIT-Verlag)

    Ilan Pappe lehrt Geschichte an der Universität Haifa in Israel. Er gehört zur Gruppe der »Neuen Historiker. Er erklärt:

    Die Idee, daß ein existenzfähiger jüdischer Staat nur dann gegründet werden kann, wenn die Juden die absolute Mehrheit im Land haben, war schon bei den zionistischen Führern im frühen 20. Jahrhundert anerkannt. Seit 1936 wurde es zum strategischen Ziel erklärt, den jüdischen Staat auf so viel palästinensischem Boden wie möglich zu gründen mit so wenig Palästinensern wie möglich. Das ist eindeutig eine Ideologie der »ethnischen Säuberung«. Im März 1948, als die britische Mandatszeit zu Ende ging und die Welt die Gründung eines solchen Staates legitimierte, wurde die ehemalige Strategie zur politischen Richtlinie. In nur wenigen Monaten war die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung entwurzelt worden, die Hälfte ihrer Dörfer und Städte zerstört, und 80 Prozent ihres Landes gehörte nun zu Israel.

    Die Nakba [die massenhafte Vertreibung der Palästinenser 1948, Anm.] wird geleugnet, in erster Linie, weil Europa ein Problem damit hat, die Verantwortung für die Katastrophe zuzugestehen. Europa war froh, den Juden für den Holocaust eine Kompensation geben zu können – auf Kosten der Palästinenser. Und es war nur allzu bequem, nicht über die Verbrechen, die 1948 begangen wurden, sprechen zu müssen. Ein ähnlicher Schuldkomplex leitete die amerikanische Politik und führte dazu, daß – zusammen mit weiteren Überlegungen – Israel der Frontstützpunkt des amerikanischen Imperialismus im Nahen Osten wurde. Was Israel als Gegengabe von den Amerikanern dafür verlangte, war, die Nakba nicht mit dem Friedensprozeß oder mit der Palästinafrage in Verbindung zu bringen.

    Israel ist geradezu besessen von dem Gedanken der Erweiterung seines Territoriums, das ausschließlich Juden vorbehalten ist. Das ist fester Bestandteil des Zionismus – als einer Bewegung, die einen »sicheren Hafen« für diejenigen Juden schaffen will, die in Europa verfolgt wurden. Darüber hinaus will sie die jüdische Religion als Nation neu definieren. Die Gründungsväter des Zionismus entschieden, daß das damals schon bewohnte Land Palästina der beste Ort für die Einrichtung eines solchen »sicheren Hafens« wie auch eines Nationalstaates sei. Sie glaubten, daß die »Säuberung« des Ortes genauso wichtig sei wie der Ort selbst. Das ist auch heute noch die »ideologische Infrastruktur« Israels.

    Der Anstoß für die Boykottinitiative kam aus der palästinensischen Zivilgesellschaft unter der Besatzung. Die Palästinenser fühlten sich umso mehr getroffen, als sie sahen, wie israelische Akademiker, die im allgemeinen die Besatzung unterstützen, als Repräsentanten eines zivilisierten und aufgeklärten Staates international Anerkennung finden und noch dazu alle Welt über Themen wie Menschen- und Bürgerrechte beraten. Daher plädierten die Palästinenser für einen institutionellen Boykott. Die britischen Akademiker waren die ersten, die diesem Aufruf folgten, wurden aber schon früh von der zionistischen Lobby in London gestoppt.

    Wir werden jedoch erst wissen, was eine solche Boykott­initiative zu erreichen vermag, wenn sich auch die Gesellschaften im Westen daran beteiligen und ebensolches Engagement zeigen wie gegen die Apartheid in Südafrika.

    Tatsächlich sind Boykott, Sanktionen und Isolierung die einzigen Methoden, neben der standhaften Weigerung der Palästinenser, ihr Land zu verlassen, die funktionieren. Eine starke Boykottbewegung gegen Israel kam nie auf, aus den gleichen Gründen, die ich auch schon für die Leugnung der Nakba erwähnt habe. Der weit verbreitete Schuldkomplex erlaubt Israel den Vorwurf des Antisemitismus als Schutzschild einzusetzen, insbesondere immer dann, wenn gegen die Verbrechen, die es in den besetzten Gebieten verübt, Kritik geäußert wird. Nach dem 11. September 2001 kam in den USA noch die »Islamphobie« hinzu, durch die alle Palästinenser zu mutmaßlichen Terroristen gemacht werden.

    Der Weg zum Frieden führt meines Erachtens nur über die folgenden drei Stichwörter. Zugeständnis: Israel muß die »ethnischen Säuberungen« von 1948 und seine Politik der Vertreibung eingestehen. Verantwortlichkeit: Israel muß für die Katastrophe von 1948 Verantwortung übernehmen. Der am besten geeignete Weg dazu ist, den Flüchtlingen die Rückkehr in ihr Heimatland zu erlauben.
    Aus: http://www.jungewelt.de

    Desweiteren soll auf die über 100 prominenten britischen Juden, die am 30. April diesen Jahres im The Guardian erklärten, daß sie den Geburtstag Israels nicht feiern könnten, weil er “auf Terrorismus, Massakern und der Enteignung des Landes eines anderen Volkes gegründet ist”, der “auch jetzt noch ethnische Säuberungen betreibt, der internationales Recht verletzt, der eine ungeheuerliche Kollektivstrafe über die Zivilbevölkerung von Gaza verhängt und der weiter die Menschenrechte und nationalen Bestrebungen der Palästinenser verneint”, verwiesen werden.

    Zur Erinnerung:

    UN-Resolution 194
    (Rückkehrrecht)

    Am 09. Dezember 1948 verabschiedet die Vollversammlung die Resolution, die die Rückkehr der Palästinensischen Flüchtlinge regeln sollte.

    Die Palästinenser beziehen sich bei ihren Forderungen nach einem Recht auf Rückkehr für heute etwa 6,7 Millionen Palästinenser im Exil auf diese Resolution, die auch eine Entschädigung für die Flüchtlinge fordert.

    UN-Resolution 242
    (Rückzug Israel aus den besetzen Gebieten)

    Die Resolution 242 wurde nachdem Sechs-Tage-Krieg 1967 von UN-Sicherheitsrat verabschiedet und lehnt grundsätzlich die Eroberung fremder Territorien durch kriegerische Akte ab. Diese Resolution fordert den Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten.

    UN-Resolution 338
    (Rückzug Israel aus den besetzen Gebieten)

    Die Resolution 338 fordert die vollständige Erfüllung der Resolution 242. Diese Resolution während des Krieges vom Oktober 1973 verabschiedet.

    UN-Resolution 465
    (Siedlungen sind illegal)

    Die Resolution 465 verurteilt die jüdische Besiedlung des besetzten Westjordanlandes und des Gazastreifens als ‹‹flagrante Verletzung der Vierten Genfer Konvention››. Der Bau jüdischer Siedlungen sei deshalb illegal.

    Auf diese Resolution beziehen sich die Palästinenser, wenn sie die Evakuierung der jüdischen Siedlungen in den besetzten Gebieten fördern.

    Aus: http://www.freunde-palaestinas.de.pdf

    Es ist die Pflicht israelischer Führer, der öffentlichen Meinung klar und mutig eine bestimmte Anzahl Tatsachen zu erklären, die mit der Zeit in Vergessenheit geraten sind. Die erste ist, dass es keinen Zionismus, Kolonisation oder einen jüdischen Staat geben kann, ohne die Ausweisung der Araber und ohne die Enteignung ihres Landes.
    (Joram Bar Porath, Yediot Aahronot, 14 Juli 1972)

    Die kommunistische Zeitung „bruchlinien“ hält fest:

    Nimmt man das demokratische Recht auf Selbstbestimmung ernst, so kommt dem arabischen Volk das unteilbare Recht auf Widerstand gegen den kolonialistischen Zionismus und seinen rassistischen Exklusivstaat Israel zu.

    Die Inszenierung Israels als Staat der Holocaustüberlebenden und Schutzmacht der Juden gegen den ewigen Antisemitismus tut dem keinen Abbruch – ganz abgesehen davon, dass sie jeder Legitimität entbehrt.

    Die historische Schuld an der Judenvernichtung trägt die europäische und insbesondere deutsche kapitalistisch-imperialistische Elite. Sie dem deutschen Volk als Ganzem zu unterstellen, dient der Entschuldigung des Kapitalismus mittels der Spiegelung der nazistischen Herrenmenschen-, zur liberalistisch-amerikanischen Kollektivschuldthese.

    Im übrigens ist Israel selbst der Vorreiter der These der Identität von Judentum und Zionismus. So kann man zwar kritisieren, dass viele Araber den Zionismus beim Wort nehmen und die Verbrechen Israels allen Juden zuschreiben. Wundern darf es indes nicht.

    Wenn Israel den Holocaust für seine Expansion auf Kosten der Palästinenser missbraucht, so liegt es nahe, dass die arabisch-islamische Welt dazu tendiert, die Formel umzudrehen. Wenn es der Holocaust ist, der Israels Anspruch auf Palästina begründet, dann sei er weggeleugnet. So falsch die Inversion sein mag, so sehr trägt der Zionismus selbst die Schuld daran.

    Achmedinedschat trifft indes den Nagel auf den Kopf, wenn er sagt, dass der Holocaust für Europa zu einem unantastbaren religiösen Dogma geworden ist.

    Der Völkerrechtler John V. Whitbeck zum “Existenzrecht Israels”:

    Zu verlangen, dass die Palästinenser das „Existenzrecht Israels“ anerkennen, heißt zu verlangen, dass ein Volk, das seit fast 60 Jahren und heute immer noch als Untermenschen behandelt wird, öffentlich sein Untermensch-Sein verkündet und damit – zumindest indirekt – einräumt, dass man verdient, was einem angetan wurde und immer noch angetan wird. Nicht einmal die US-Regierungen des 19. Jahrhunderts verlangten von den überlebenden Eingeborenen Amerikas eine öffentliche Erklärung über die „Richtigkeit“ ihrer ethnischen Vertreibung durch die Bleichgesichter als Vorbedingung für Gespräche, welche Reservate denn für sie bereitgestellt werden sollten – wie gegenwärtig unter den Bedingungen einer Wirtschaftsblockade und drohender Hungersnot, bis die Palästinenser den letzten Rest an Selbstachtung aufgeben und in diesem Punkt einlenken.

    Das ursprüngliche Konzept der Formulierung „Existenzrecht Israels“ und der Nützlichkeit ihrer Verwendung als Ausflucht, um mit keiner palästinensischen Führung zu reden, die in irgend einer Weise an den fundamentalen Recht des palästinensischen Volkes festhält, wird Henry Kissinger, dem Großmeister des diplomatischen Zynismus, zugeschrieben. …

    Dass dem so ist, beweisen Meinungsumfragen, wonach der Anteil der palästinensischen Bevölkerung, der die Standfestigkeit von Hamas in der Ablehnung dieser erniedrigenden Forderung ihrer Feinde befürwortet – trotz Verschärfung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Leiden infolge der israelischen und westlichen Belagerung – wesentlich größer ist als der Anteil der Bevölkerung, der im Januar Hamas gewählt hat.

    Vorbild für Deutschland:

    Venezuela weist israelischen Botschafter aus

    Dienstag, 6. Januar, 22:24 Uhr

    Caracas (AP) Aus Protest gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen weist Venezuela den israelischen Botschafter sowie das gesamte Botschaftspersonal aus. Das kündigte das Außenministerium in Caracas am Dienstag an. Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat die israelische Offensive scharf kritisiert und Hilfslieferungen in den Gazastreifen angekündigt. Bei den Angriffen wurden seit dem 27. Dezember etwa 600 Palästinenser getötet.
    Aus: http://de.news.yahoo.com

    Kurzbeschreibung des Buches “Bankiers, Nazis, Zionisten – Geheime Reichssache. 1933- 8. Mai 1945″ auf bol.de – Nazis und Zionisten Hand in Hand:

    Nur die Zionistische Vereinigung für Deutschland konnte [im „Dritten Reich“, Anm.] frei agieren. Die Mitglieder der jüdischen Gemeinden wurden zwangsvereinigt unter zionistischer Führung. Kein Wunder, dass das Zentralorgan der Zionisten (Die Jüdische Rundschau) die Machtergreifung der Nazis begrüßte, ebenso Nürnberger Rassengesetze. Sie entsprachen dem eigenen Rassengeist. Auf ihrer Prager Konferenz 1933 übernahmen die Zionisten die Unterminierung der Boykottbemühungen der Welt gegen die Nazidiktatur. Die Nazis honorierten diese Haltung und beteiligten die Zionisten an dem Raub der Vermögen der deutschen, später europäischen Juden. Wer sich widersetzte erlebte Zionismus in Aktion. Lea Grundig und Arnold Zweig erlebten was dies bedeutete: Nach der Befreiung D. vom Nazijoch kehrten sie aus Palästina nach D. zurück. “Wir Antifaschisten aus Deutschland sind nicht einem Faschismus entflohen, um einem anderen Faschismus zu verfallen. Wir sind geschlagen, aber nicht besiegt. Wir kommen wieder, wir sind schon da.”, mit diesen Worten verabschiedete sich A. Zweig in der letzten Ausgabe seiner Zeitschrift Der Orient nachdem die Zionisten den Verlag in die Luft gesprengt hatten. Herzl schrieb einst an den deutschen Kaiser Wilhelm II.: “Gottes Geheimnis liegt über dieser welthistorischen Stunde. Es gibt keine Bange, wenn er mit uns ist.” Die Geschichte der “nazionistischen” Beziehungen ist noch nicht geschrieben. Sie scheint nach wie vor im “göttlichen Geheimarchiv” zu ruhen. Dieser Band wagt eine “Gotteslästerung”.

  4. …sie wollen retten, was noch zu retten ist, um ihre kleine Macht zu erhalten, da der nwo sehr viel Terrain verloren gegangen ist…

  5. Zur Info …

    Rechtsextreme Jobbik: FPÖ und FN sind „zionistische Parteien“

    26. Juni 2014

    Budapest – Der Chef der rechtsradikalen ungarischen Jobbik-Partei, Gabor Vona, hat am Donnerstag die FPÖ und den Front National als „zionistische Parteien“ bezeichnet, weil sich beide Parteien geweigert hatten, im Europaparlament ein Bündnis mit Jobbik zu schließen. Die niederländische Partei für die Freiheit (PVV) bezichtigte Vona, die „Religion zu erniedrigen“.

    „Jobbik geht keine Allianzen mit zionistischen Parteien wie dem französischen Front National oder der Freiheitlichen Partei Österreichs nur wegen einfacher finanzieller Überlegungen ein“, sagte Vona im Gespräch mit der Tageszeitung „Magyar Hirlap“. Ein anderer Jobbik-Politiker, Marton Gyongyosi, hatte Front National und PVV zuvor als „liberale“ und „islamophobe“ Parteien bezeichnet, bei denen es Feindseligkeit gegenüber Immigration gebe, aber gemäß der „zionistischen Unterstützung von Israel“.

    Gescheiterte Zusammenarbeit

    Die fünf Rechtsparteien – die FPÖ, die italienische Lega Nord, der belgische Vlaams Belang, der Front National von Marine Le Pen und die PVV des Rechtspopulisten Geert Wilders – hatten sich für eine Zusammenarbeit ausgesprochen. Sie scheiterten doch bisher mit dem Versuch, eine gemeinsame Fraktion im EU-Parlament zu bilden, weil es nicht gelang, weitere Partner zu finden. Eine Zusammenarbeit mit der antisemitischen Jobbik, der neonazistischen griechischen Goldenen Morgenröte und der rechtsradikalen deutschen NPD lehnen sie ab.

    Für eine Fraktion müssen sich mindestens 25 Europaabgeordnete aus mindestens sieben EU-Staaten zusammenschließen. Der Fraktionsstatus würde den Parteien Zugang zu zusätzlichen Mitteln von 20 bis 30 Millionen Euro geben, zudem erhielten sie mehr Redezeit und könnten leichter Berichterstatter ernennen. (APA, 26.6.2014)

    Quelle: http://mobil.derstandard.at/2000002352600/Ungarische-RechtsextremeFPOe-und-FN-sind-zionistische-Parteien

  6. Info …

    Europäische „Rechte“ auf Pro-Israel-Kurs?

    Straßburger Palästina-Abstimmung macht bemerkenswerte Allianzen sichtbar

    Die „Israel-Connection“ mochte man noch vor wenigen Jahren als Verschwörungs-Fiktion abtun – unter vorgeblichen „Rechten“ im Straßburger Europaparlament ist sie knallharte Realität. Das wurde am gestrigen Donnerstag überdeutlich, als im Plenum die Abstimmung über mehrere Resolutionsentwürfe zugunsten der Anerkennung eines eigenständigen Palästinenserstaates auf der Tagesordnung stand.

    Während eine deutliche Mehrheit der Parlamentarier für die verschiedenen Resolutionsentwürfe votierte, gab es gleichzeitig einen vehementen „Nein“-Block von 88 Stimmen, der sich aus dem Gros der in Straßburg vertretenen Rechts- und Euro-kritischen Parteien, u.a. FPÖ, Front National, UKIP, niederländische „Freiheits“-Partei, zusammensetzte. Demgegenüber stimmten nur die ungarische Jobbik, die drei Abgeordneten der griechischen Goldenen Morgenröte und – natürlich – der fraktionslose deutsche NPD-Abgeordnete Udo Voigt für alle Resolutionsentwürfe, die sich für die Anerkennung eines selbstständigen Palästinenserstaates aussprechen. Der britische Eurokritiker Nigel Farage (UKIP) ging sogar so weit, die Abstimmung über die verschiedenen Resolutionsentwürfe für nichtig erklären zu wollen.

    Besonders bestürzend: die österreichischen Freiheitlichen unter Parteichef Strache machen die Loyalität Israel gegenüber jetzt sogar zu ihrer neuen Parteidoktrin. Das meldet die österreichische Tageszeitung „Die Presse“ in ihrer heutigen Ausgabe unter Bezugnahme auf Äußerungen von FPÖ-Chef Strache. Demzufolge soll die neue „Pro-Israel-Linie der FPÖ“ bis „hinunter zum kleinsten Gemeinderat“ verinnerlicht werden. Für Strache hat Europa „eben eine besondere Verantwortung für Israel“. Wie die gestrigen Abstimmungen in Straßburg zeigten, stehen die Freiheitlichen mit dieser Neuausrichtung nicht allein da, sondern offenbar mit kräftigem Rückenwind aus Tel Aviv. (…)

    Quelle: NPD-Europabüro Udo Voigt

    Eine Stellungnahme von Udo Voigt zu den pro-zionistischen Tendenzen in seiner eigenen Partei wie Jugendorganisation, hier stechen insbesondere Thorsten Thomsen und Michael Schäfer hervor, ist mir nicht bekannt.

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