Alain de Benoist: Für eine politische Definition des Volkes

pegida

Deutsche protestieren gegen Überfremdung und Islamisierung

Die positive Bezugnahme auf die „ethnische Identität“ unseres Volkes ist keine Angelegenheit, die man links nicht kennt, die also nur auf der nationalen Rechten anzutreffen wäre.

So spricht der Marxist Robert Allertz von der Nation als „ethnisch-kultureller Gemeinschaft“. Der deutschen Linken rät er, „endlich für die deutsche Nation als eine staatlich organisierte Werte- und Kulturgemeinschaft der Freien und Gleichen“ zu kämpfen.

Sein Genosse Prof. Dr. Helmut Bleiber erwähnt in „Z. – Zeitschrift Marxistische Erneuerung“, daß die deutsche Linke „kaum oder doch ungenügend erfaßt, daß sich im nationalen Bewußtsein auch legitime Belange der werktätigen Schichten reflektieren, wie etwa am Recht auf den Erhalt der spezifisch ethnisch-kulturellen Eigenart“.

Mein Fazit zu diesem Thema ist:

Eine vernünftige Ausländerpolitik, also eine, die keine Einwanderung in die Sozialsysteme ermöglicht, den Islam außen vor läßt, ausländische Kriminelle kategorisch ausweist, die im Grundgesetz verankerte Asyl-Drittstaatenreglung anwendet und ein gemeinsames, christlich orientiertes Wertefundament ansetzt, wäre nötig.

Unser deutsches Nationalbewußtsein sollte keine nationale Borniertheit kultivieren. Die Integration von Bürgern fremder ethnischer Herkunft kann klappen, wenn wir Deutsche die Regeln und Eckpunkte festlegen und die Mehrheit stellen. Eine internationalistische Einstellung steht insofern einer nationalen nicht entgegen.

Andererseits ist auch klar, daß eine Gesellschaft umso besser funktioniert, nationaler Zusammenhalt herzustellen ist, desto ethnisch und religiös homogener sie ist. Eine Aufspaltung in diverse Parallelgesellschaften entsprechend religiöser, ethnischer und rassischer Linien, kann nicht wünschenswert sein.

Daraus folgt, daß in Deutschland die „biodeutsche“ Bevölkerung klar dominieren muß, woraus folgt, daß Millionen eingewanderter insbes. außereuropäischer Fremder in ihre Heimatländer zurückgeführt werden müßten – sämtlichst Moslems mit Migrationshintergrund. Mit Rassismus hat das nichts zu tun.

Nebenbei sei angemerkt, daß unser dichtbesiedeltes, zubetoniertes Land kein Einwanderungsland ist. In einer abnehmenden Bevölkerung liegt die Chance, weite Flächen der Natur zurückzugeben, Städte zurückzubauen. Das freilich ist wohl im Kapitalismus unmöglich, weshalb sozialistische Alternativen diskutiert gehören.

Deshalb heißt „national“ oder „patriotisch“ für mich nicht, eine „ethnische Identität“ zum Fetisch zu erklären. Ebenso nicht, daß eigene Land zu „lieben“, was gleichfalls einer Götzenverehrung gleichkäme. Es bedeutet, die gesellschaftlichen Verhältnisse in diesem Land gedeihlich zu gestalten, Harmonie zu stiften.

Alain de Benoist plädiert im Interview mit einer NPD-Postille zum Ärgernis des Fragestellers für eine „politische Definition des Volkes“. Ihm zufolge müsse man aufhören in dem Begriff „Identität“ einen „Fetisch oder Slogan“ zu sehen, zu glauben, daß „Identität eines Volkes“ etwas sei, was sich niemals ändere.

Nach ihm handelt es sich um „eine kollektive, sich ständig erneuernde Erzählung“. Die Pluralität dieser Identitäten sieht er durch den „Universalismus in allen seinen Formen“ bedroht, da es durch die „Logik des Profits und des Kapitals“ zu einer „Verengung auf die Werte des Marktes“ komme und dadurch „alle Identitäten zerstört“ würden.

„Das soziale Leben“, so der vor einigen Jahrzehnten selbst noch biologistisch argumentierende Theoretiker, „richtet sich nicht stärker an biologischen oder ethnischen Grundlagen als am Verteilungskampf aus – der auch eine Realität ist. Das entscheidende Element in der Geschichte sind die soziohistorischen Bedingungen“.

Fazit: Das soziale Leben richtet sich am Verteilungskampf (soziale Frage) UND anhand ethnischer wie kultureller und religiöser Bedingungen (nationale Frage) aus. Beides ist zu beachten, nicht das eine oder andere auszublenden. Diese Aufgabe zu meistern, täte einer patriotischen aka nationalen Linken obliegen, die leider nicht existiert.

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4 Gedanken zu “Alain de Benoist: Für eine politische Definition des Volkes

  1. Hallo Detlef

    Ein kleines Statement, nicht nur zur moralischen Unterstützung.

    Ein Artikel der auf Herz und Verstand zielt. Feiner Perspektivwechsel und guter Zeitpunkt dafür. Es ist wichtig die verschiedenen Aspekte im Eifer des Gefechtes nicht aus den Augen zu verlieren. Ausgewogen zu bleiben ohne dabei den Gehalt zu verwässern.

    Respekt vor Deinem nicht erlahmenden Einsatz hier auf Deinem Blog, der Dir vielleicht manchmal das Gefühl geben mag, wie ein einsamer Wolf zu agieren. Das Gefühl würde in dem Fall täuschen.

    Beste Grüße

  2. Ok schade das in Wikipedia zum größten Teil nur Lügen verbreitet werden. Aber Metapedia ist auch kein bisschen besser. Da wird der NS nämlich schön geredet. Aber noch nie was von Jewiki gehört. Interessant.

    • Vieles wir auf Metapedia korrekter erklärt als auf Wikipedia, vor allem halt dann, wenn es um herrschaftsrelevante Themen geht, wo Wikipedia halt als Instrument der NWO-Strategen fungiert. Aber aufgrund der braunen Schlagseite von Metapedia sind halt entsprechende Themen entsprechend ideologisch-politisch dargestellt, da hast Du recht. Auch eine gute Alternative zu Lügipedia ist die Wissens-Datenbank WikiMANNia.

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