Stalins „Fackelmänner-Befehl“ – Ein verfälschtes Dokument

Mit Hitlers vertragsbrüchigen Überfall auf die Sowjetunion wurde der Untergang Deutschlands besiegelt. Er war also in jeder Hinsicht nicht zuletzt ein Verbrechen an unserem Volk und den Völkern der Sowjetunion.

Wurden während des Krieges von den Sowjets systematisch Nazi-Verbrechen inszeniert, um die Bevölkerung der besetzten Gebiete zusätzlich gegen die Nazi-Besatzer aufzuwiegeln, damit leichter eine Partisanenbewegung im Hinterland des Feindes entfacht werden kann? War das der Inhalt von Stalins Fackelmänner-Befehl?

Dazu die „Junge Freiheit“:

Im Oktober 2000 veröffentlichten die vom Institut für Zeitgeschichte herausgegebenen Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte einen Beitrag der Autoren Christian Hartmann und Jürgen Zarusky unter dem Titel „Stalins ‚Fackelmänner-Befehl‘ vom November 1941. Ein verfälschtes Dokument“. Die Historiker wiesen nach, daß die eingeschobenen Sätze über die Verwendung erbeuteter deutscher Uniformen durch sowjetische Partisanen nachträglich in den Originalbefehl hineingefälscht worden seien. Sie konnten belegen, daß die genannte angebliche Quelle so nicht existiert und daß die inzwischen gefundenen weiteren Exemplare der Befehls die Uniform-Passagen nicht enthalten.

(…) Zustimmen muß man Christian Hartmann und Jürgen Zaruski grundsätzlich, wenn sie zu dem Schluß kommen, „politisch motivierte Quellenfälschungen“ seien „sicherlich die ärgerlichsten und überflüssigsten“.

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4 Gedanken zu “Stalins „Fackelmänner-Befehl“ – Ein verfälschtes Dokument

  1. Obwohl der „Fackelmann“-Befehl Stalins im „National War Museum“ in Washington lagert – eines der vielen den Deutschen geraubten Dokumenten – bestreitet diese verlogene deutsche „Geschichtswissenschaft“ dessen Echtheit!

  2. Wie im JF-Artikel herausgestellt: Der sogenannte Fackelmänner-Befehl ist eine Fälschung. Nicht dass es keine Sowjetpartisanen gegeben hat, die Greultaten unter deutschen Uniformen begangen haben. Dass es aber dafür ein bekannter Stalinsbefehl unter Nr 0428 gibt, ist falsch. Dieser imaginäre Befehl ist scheinbar auf die grosse Phantasie des sonst interessanten Historikers Fritz Becker zurückzuführen, aus seinem Buch „Stalins Blutspur durch Europa“, Kapitel 24, Seite 268, Auflage 1996. Ich habe selbst mit H. Becker (der leider inzwischen gestorben ist) korrespondiert und am Telefon Gesprochen. Aus von mir vollkommen unverständlichen Gründen verteidigte F. Becker die Echtheit dieses Textes, der in russischer Sprache natürlich nirgendwo zu finden ist, mit derartigen konfusen Argumenten, dass sie mich manchmal mundtot gemacht haben. Die Geschichte des Fackelmännerbefehls , die wie die Seeschlange des Lioch Ness regelmässig erneut auftaucht, ärgert mich um so mehr, als Becker wertvolle Zeugnisse über den Krieg im Osten gebracht hat, und somit durch die minderwertigen Medien des Systems – und hier leider mit Recht im Falle des Fackelmännerbefehls – als Lügner bezeichnet wird

    • Der Befehl ist durchaus echt. Sie haben Keinerlei Ahnung. Fakt ist ja wohl auch, dass aufgrund der Aussage unfähiger deutscher Historiker jahrzehntelang den Deutschen der Massenmord bei Katyn angelastet wurde. Heute weiß jeder, dass dies eine sowjetische Gräueltat war. Sie glauben also nicht wirklich, dass Stalin nicht in der LAge gewesen wäre, den BEfehl zu geben, oder?

      • @daadsadsa, hier geht es nicht um Katyn, sondern um den „Fackelmänner-Befehl“. Freilich wäre Stalin in der Lage gewesen, so einen Befehl zu geben, wie auch das Nazi-Regime und andere kriegsführende Parteien einen ganz ähnlichen. Die Frage ist nur, ob es ihn in der Form gegeben hat oder nicht und dazu habe ich einen JF-Artikel zur Diskussion gestellt.

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