Fukushima: Kein Mensch erlitt gesundheitlichen Schaden durch Radioaktivität

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1.6.2011 – Offziell durch IAEA bestätigt: „Kein Mensch erlitt gesundheitlichen Schaden durch Radioaktivität“

Deutschland hat den Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen – warum? Das wird mit dem Risiko begründet, welches sich durch den Unfall in Fukushima erneut gezeigt hätte. Dort ist ein technisches Gerät – eben das Kernkraftwerk – zerstört worden. Menschen sind dabei nicht zu Schaden gekommen. Diese Tatsache wurde inzwischen von den Fachleuten der Wiener Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) offiziell bestätigt:

Durch die Zerstörung der Kraftwerke hat in Fukushima kein Mensch durch Radioaktivität – das ist das besondere Risiko der Kernkraft – einen Schaden erlitten.

Es heißt in dem vorläufigen IAEA-Bericht vom 1.6.2011: To date no health effects have been reported in any person as a result of radiation exposure from the nuclear accident

Die Experten der Wiener Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) waren vom 24.5. bis 1.6.2011 in Japan und konnten dort die Lage beurteilen. Ein vorläufiger Bericht vom 1.6.2011 wurde veröffentlicht, er kann unter http://www.iaea.org/newscenter/focus/fukushima/missionsummary010611.pdf eingesehen werden. Die Ergebnisse dieser Reise nach Japan sollen der IAEA Konferenz über nukleare Sicherheit im IAEA-Standort in Wien am 20. bis 24. Juni 2011 vorgetragen werden.

Die weiteren wichtigsten Aussagen in dem vorläufigen Bericht der IAEA:

Ein Bericht über den Verlauf der Ereignisse in Japan,

a) das Erdbeben mit bestimmungsgemäßem Abfahren der Kernkraftwerke und sicherer Nachwärmeabfuhr durch die Notstromdiesel, trotz totaler Zerstörung der Infrastruktur in der Kraftwerksgegend,

b) dem Tsunami 46 Minuten später mit Überflutung des Kraftwerksgeländes, Ausfall der Notstromdiesel und folglich Ausfall der Reaktorkühlungen,

c) der unausweichlichen Erhitzung der Reaktoren durch die Nachzerfallswärme mit der Folge von Schäden an Brennelementen und Freisetzung von Radioaktivität.

Es wird der mutige Einsatz des Kraftwerkspersonals gewürdigt, das in Dunkelheit und bei fehlender Kenntnis über den tatsächlichen Zustand der Anlage wegen Ausfall aller Kontrollsysteme zu arbeiten hatte.

Es wird die Zusammenarbeit zwischen der Regierung, Nuklearbehörden und Kraftwerkspersonal und den Fachleuten der IAEA gelobt, die sich in der Bereitschaft zur Auskunft, Besichtigungen, Erörterungen aller Maßnahmen zeigte.

Als Verbesserung wird hingewiesen auf die in deutschen Anlagen selbstverständlichen Sicherungseinrichtungen wie Diversitäten, örtlich getrennten Redundanzsystemen und Vorsorge gegenüber Wasserstoffexplosionen.

Es wird der Zweck der IAEA-Mission bekräftigt, die Ereignisse in Japan als ein Mittel zur weltweiten Erhöhung der nuklearen Sicherheit zu benutzen.

Eigentlich ist also nichts passiert in Japan, eben nur ein Kraftwerk wurde zerstört, das repariert oder durch ein neues und besseres ersetzt werden kann. Deutschland steigt dennoch aus, denn „es hätte ja etwas passieren können,“ so wird häufig argumentiert – aber ist diese Denkweise in Hinblick auf die Wichtigkeit der Stromversorgung wirklich gerechtfertigt?

Dr. Lutz Niemann für EIKE

Quelle: http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/offziell-durch-iaea-bestaetigt-kein-mensch-erlitt-gesundheitlichen-schaden-durch-radioaktivitaet/

FOCUS – Ausgabe 24/2011:

Kernenergie tötet weniger Menschen als jede andere Energieform. Auf sie zu verzichten ist Unsinn

An dem Erdbeben in Japan und seinen Folgen sind mittlerweile 28 000 Menschen gestorben, die Toten werden zur Stunde noch gezählt. An den Reaktorunfällen von Fukushima ist niemand gestorben, und wahrscheinlich wird auch niemand daran sterben. Trotzdem konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf sie. (…)

Manche Leute glauben, es seien Arbeiter in den Atomkraftwerken umgekommen. Die Wahrheit ist: Drei Arbeiter wurden von Erdbeben getötet. Sie waren schon tot, als die Kühlsysteme der Reaktoren versagten. Kein einziger Arbeiter der bei der Kernschmelze die Reaktoren kühlte, hat soviel Radioaktivität abbekommen, daß Gesundheitsschäden zu befürchten wären. (…)

Sogar wenn man die Tschernobyl-Opfer einbezieht, ist die Todesrate in der Atomindustrie immer noch die niedrigste pro Kilowattstunde Energie. Im vergangenen Jahr sind 14 Amerikaner auf Grund von Expolosionen gestorben, die mit Gaswerken zu tun hatten. Brechende Staudämme haben im 20. Jahrhundert Hundertausende Menschen getötet, vor allem in China. Die Verbrennung fossiler Energie tötet jedes Jahr ungefähr drei Millionen Menschen. (…)

Kernenergie

Ja, bitte

Moderne Kernkraftwerke zählen zu den zuverlässigsten, günstigsten und – ja – sichersten und umweltfreundlichsten Stromerzeugern. Schon rechnet die OECD damit, dass 2050 weltweit bis zu 1400 Atom-Reaktoren Strom liefern könnten. Derzeit sind es 439. Einzig Deutschland beharrt in der Energiepolitik auf einen seltsamen Sonderweg.

Es ist nicht zu erkennen, dass Sonnenenergie oder Windkraft als Stromlieferanten in absehbarer Zeit einen bedeutenden Beitrag zur Sicherung der Grundlast liefern könnten.

Heute ist zudem klar, dass wir die – durchaus vorhandenen – Risiken der Kernkraft viel besser beherrschen, als Grüne und Umweltbewegung seit Jahrzehnten propagieren. Keines der apokalyptischen Szenarien der Anti-Atombewegung aus den 70er und 80er-Jahren ist auch nur ansatzweise eingetreten. Weder hat sich Deutschland in einen totalitären Polizei- und Überwachungsstaat verwandelt, noch hat es hier schwere Nuklear-Unfälle gegeben. Wenn heute in Deutschland Vögel tot vom Himmel fallen, dann nicht weil sie atomar verstrahlt sind, sondern weil sie von den Flügeln einer Windkraftanlage zerschmettert wurden. Doch während diese Kollateralschäden alternativer Energieerzeugung in grünen Kreisen tabuisiert werden, wird jeder falsche gesetzte Dübel in einem deutschen Kernkraftwerk zum „Störfall“ hochgeschrieben.

Sicher: Der Betrieb von Kernkraftwerken birgt Risiken.
Doch selbst bei der Havarie des sowjetischen Schrott-Reaktors in Tschernobyl 1986 blieb der prophezeite atomare Holocaust aus. Bei diesem schlimmsten Unfall in der Geschichte der nuklearen Stromerzeugung starben laut Tschernobyl-Forum der Vereinten Nationen 56 Menschen. Dass in chinesischen Kohlegruben jedes Jahr tausende Bergmänner krepieren, regt hierzulande weit weniger auf.

Das haben auch Umweltschützer erkannt: Greenpeace-Gründer Patrick Moore, früher ein missionarischer Atomkraft-Gegner, bekennt sich heute nachdrücklich zu dieser. Auch der frühere britische Greenpeace-Direktor Stephen Tindale wirbt heute für die Kernkraft. Doch wo ist der deutsche Grüne, der das Tabu bricht und für mehr Kernkraft plädiert?

Quelle u. vollst. Artikel: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/kernenergie-ja-bitte_aid_372433.html

Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl – Lügen und Übertreibungen:

Die Angstmache mit dem Atom – Existenzbasis der GRÜNEN

Als die Partei Bündnis 90/Die Grünen in ihrer Verkörperung des Umweltministers Trittin ein Gesetz erfanden, in dem die Wiederaufbereitung explizit verboten wurde (§ 7 (1) des Atomgesetzes), war die „Unlösbarkeit“ der Atomfrage erschaffen.

Legenden vom bösen Atom

Deutsche Forscher untersuchen in Sibirien eine berüchtigte Atomfabrik aus Sowjetzeiten. Die nukleare Verseuchung, so ihr Befund, wurde überschätzt. Starben auch an den Spätfolgen der Superkatastrophen von Hiroshima und Tschernobyl weit weniger Menschen als gedacht?

Wann immer es um die unsichtbare Geißel Radioaktivität geht, schießen dem Normalbürger schlimmste Gedanken in den Kopf. Unverzüglich denkt er an Siechtum und Missbildungen apokalyptischen Ausmaßes. Eine ganze Generation hat in Westdeutschland ihr moralisches und politisches Selbstverständnis aus dem Abwehrkampf gegen ionisierende Strahlung entwickelt, im „AKW – nee“, in den Wasserschlachten von Brokdorf oder den Sitzblockaden gegen die Castor-Behälter.

Aber wie stand es um die Spätfolgen? Konnten die Strahlen nicht wie Zeitbomben im Körper ticken? Nach dem Krieg schoben die Japaner deshalb gemeinsam mit den USA eine riesige epidemiologische Studie an. Alle Bewohner Hiroshimas und Nagasakis, die den Atomblitz im Umkreis von zehn Kilometern überlebt hatten, wurden ins Visier genommen. „In welchem Vorort, welcher Straße, welchem Haus befanden Sie sich, als der Sprengkopf detonierte?“, wollten die Tester wissen und errechneten so für jeden Einwohner eine persönliche Strahlendosis. 86.572 Menschen wurden erfasst.

Heute, 60 Jahre später, liegen klare Ergebnisse vor: Demnach büßten bislang gut 700 Personen durch den Nuklearschlag nachträglich ihr Leben ein: (…) In Schulbüchern stehen weit höhere Zahlen. Auch das Online-Lexikon Wikipedia gibt an, dass allein in Hiroshima wegen der „Spätfolgen der Verstrahlung“ 105.000 Menschen umkamen.

„Aus löblichen Absichten haben viele Kritiker die gesundheitlichen Gefahren der Radioaktivität enorm übertrieben„, so der Kommentar des Münchner Strahlenbiologen Albrecht Kellerer. „Doch im Gegensatz zur verbreiteten Meinung gehen die Opferzahlen keineswegs in die Zehntausende.“

Was besonders verblüfft: Die Geschichte von den Fehlbildungen bei Neugeborenen ist ebenfalls pure Phantasie. Immer wieder haben Presseorgane Fotos vom zerstörten Hiroshima mit solchen von verwachsenen Kindern, ohne Augen oder mit drei Armen garniert. In Wahrheit gibt es nicht eine einzige Studie, die eine erhöhte Fehlbildungsrate nachweisen würde.

Derzeit läuft in Japan ein letzter Versuch, einen Zusammenhang herzustellen. In der Studie sind 3.600 Personen erfasst, die den Schreckenstag vom August 1945 ungeboren, im Bauch der Mutter erlebten. Aber auch sie erbrachte bislang keinen Hinweis auf eine erhöhte Chromosomenabnormität.

In Deutschland, wo sich die atomaren Ängste mit der Furcht vorm Waldsterben und vor BSE zu einer allgemeinen Bedrohungspsychose verdichteten, ist der Grad der Unbesonnenheit nach wie vor hoch. Manch Nuklear-Phobiker isst wegen des Fallouts in der Ukraine bis heute keine Pilze aus Bayern. Gute Gründe dafür gab es schon vor 20 Jahren nicht.

Offiziell kamen in Tschernobyl 47 Menschen durch letale Dosen ums Leben – schlimm genug. Es waren Mitglieder der Rettungsgruppen. „Insgesamt aber war die entwichene Strahlung einfach zu niedrig, um sehr hohe Opferzahlen zu erzeugen“, erklärt Kellerer.

Einzig das aus dem Meiler entwichene Jod 131 schlug in der Ukraine eine böse Schneis. Als Staub ging es über Wiesen nieder und reicherte sich über die Kette Gras-Kuh-Milch in den Schilddrüsen von Kindern an. Rund 4.000 von ihnen erkrankten an Krebs. Dass aber Schilddrüsenkarzinome gut operierbar sind und nur neun Kinder starben, kam nie zur Sprache.

„Tschernobyl war ohne Zweifel eine Katastrophe“, meint der GSF-Sprecher Heinz-Jörg Haury, „aber sie wurde zusätzlich verzerrt und aufgebauscht.“

Vollständiger Artikel und weitere Infos: http://klimaueberraschung.de/?page_id=46

Unlösbares Problem „Atommüll“? Wohl nicht:

Aus diesem http://www.rolf-keppler.de/mais.htm Link zitiert:

Der vom italienischen Nobelpreisträger Carlo Rubbia in den vergangenen Jahren entwickelte Atommüllverbrennungsofen schafft es, mehrere 100000 Jahre strahlendes Plutonium und andere radioaktive Elemente, wie sie bei der Stromerzeugung anfallen, in weitgehend harmlosen Abfall zu verwandeln.

Bei dem Verfahren werden Protonen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit auf einen dicken Bleizylinder geschossen. Die durch den Aufprall frei geschlagenen Neutronen aus den Bleiatomkernen werden von den Abfallstoffen aufgenommen. Der entstehende Abfall hat danach nur noch eine sehr kurze Halbwertszeit von maximal 30 Jahren.

Der Name klingt wie eine Mischung aus Internet-Aktie und Hightech-Achterbahn: Rubbiatron. Für Axel Fischer, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Karlsruhe, ist der Rubbiatron eine faszinierende Idee. „Die Grünen müssten eigentlich ganz wild darauf anspringen“, sagt er. Denn die grüne Regierungspartei könnte sich die zähe Auseinandersetzung mit ihrer Ökobasis um eine geeignete Endlagerstätte sparen.

Die Rubbiatron-Technologie gilt als revolutionär, weil dabei Atommüll in weitgehend harmlosen Abfall umgewandelt wird.

Bei der Umwandlung (in der Fachsprache Transmutation) entstehen keine unkontrolliert ablaufenden Kettenreaktionen. Ein Reaktorunfall wie in Tschernobyl und Harrisburg, bei dem radioaktive Substanzen Mensch und Umwelt verseuchten, ist technisch-physikalisch unmöglich, versichern Physiker.

Der Leiter des Projekts Nukleare Sicherheitsforschung am Forschungszentrum Karlsruhe, Gerhard Heusener, spricht von einer „unterkritischen Anlage“. Er bestätigt: „Technisch gesehen ist die Transmutation ein möglicher neuer Entsorgungsweg.“ Bei dem wird sogar noch Energie zur Stromgewinnung frei.

Der Rubbiatron als eierlegende Wollmilchsau unter den Reaktoren? Eine solche Anlage muss aber erst noch entwickelt werden. Bis der Rubbiatron in Serie gehen kann, vergehen mindestens 20 Jahre.

Doch zur Entwicklung des revolutionären Müllofens möchte die Bundesregierung wenig bis nichts beitragen. Auf eine parlamentarische Anfrage von Axel Fischer antwortete der Bundeswirtschaftsminister, „das Verbot der großtechnischen Wiederaufbereitung von abgebrannten Kernbrennstoffen ist erklärtes Ziel der Bundesregierung“.

Im Übrigen bezweifelt er, dass ein solcher Transmutator sicherer sei als neuere Leichtwasserreaktoren. Jährlich gibt Deutschland zehn Millionen Mark für diesen Forschungszweig aus. Dabei soll es bleiben.

Diese Auskunft nimmt der Karlsruher Abgeordnete Axel Fischer als Zeichen, „wie wenig Ahnung die Bundesregierung vom Thema hat“.

Er hofft, dass sich das Gespann Müller/Trittin nach Abschluss der Ausstiegsverhandlungen mit den Energiekonzernen aufgeschlossener zeigt.

Aber auch die Atomstromproduzenten sind zurückhaltend. Bei dem atomfeindlichen Klima gebe es keine Chance, eine solche Technik rational zu diskutieren, sagt Dieter Brosche, zuständig für den Kernenergiebereich beim Bayernwerk.

Andere Stimmen sagen, die Stromwerker hätten längst beschlossen, in die Suche und den Bau einer Endlagerstätte zu investieren.

Nach einer Studie der Bündnis 90/Die Grünen nahe stehenden Heinrich Böll Stiftung können radioaktive Abfälle frühestens nach Ablauf einer Abklingzeit von 30 Jahren endgelagert werden. So lange, wird empfohlen, sollte der Atommüll am Kraftwerksstandort zwischengelagert werden. Bisher sind in Deutschland über 160 000 Kubikmeter Atommüll aus der Stromproduktion angefallen. Bis die erste Endlagerstätte gefüllt werden kann, wäre auch der erste Rubbiatron fertig.

Das wiegt umso schwerer, als die bestmögliche Endlagerstätte, wie es in der Studie heißt, noch gar nicht gefunden ist. Außerdem haben Bürgerinitiativen mit Protestieren schon begonnen.

„Deutsche Behörden befassen sich immer noch mit der Endlager-Illusion“, behaupten Umweltschützer, die verhindern wollen, dass der ehemalige Schacht Konrad als Lagerstätte ausgewählt wird. Italien, Spanien und Frankreich haben weniger Berührungsängste mit der Transmutationstechnologie, weiß der Stuttgarter SPD-Europaabgeordnete Rolf Linkohr.

Der Physiker setzt sich auf europäischer Ebene für die Forschung und Entwicklung des neuen Reaktortyps ein, versucht, mehr EU-Gelder dafür lockerzumachen.

„Rubbias Idee ist bestechend und hat inzwischen viele Anhänger gefunden. Doch die Debatte ging über Expertenkreise nicht hinaus„, bedauert Linkohr.

Seiner Überzeugung nach eignet sich das Transmutationsverfahren auch zur Vernichtung von waffenfähigem Plutonium. US-Präsident Clinton und Russlands Präsident Putin haben vor einer Woche beschlossen, jeweils 34 Tonnen zu entsorgen.

„Die Amerikaner haben damit kein Problem, sie haben das notwendige Kapital und außerdem ein sechsjähriges Entwicklungsprogramm mit einem Etat von einer halben Milliarde Mark aufgelegt.“ Die Russen könnten soviel Geld niemals aufbringen.

Schon aus Eigeninteresse, so Rolf Linkohr, müssten die Länder der Europäischen Union Russland bei der Entsorgung unterstützen, damit die ausrangierten Atomraketen nicht irgendwann zur Bedrohung für Europa| werden.

Kommentar von Rolf Keppler
Wenn die Grünen richtig grün wären, dann wären wir schon im Paradies und sie hätten sich mit dem Rubbiatron befasst.

Quelle: http://home.arcor.de/rundbriefe/

Das aufgeblasene Atommüll-Problem

Wie bei allen Giften, kommt es auch bei der Radioaktivität auf die Dosis an. Wie ein Zuviel an Sonnenstrahlung Schäden verursacht, tut das auch ein Zuviel an Radioaktivität. Das gleiche gilt aber auch umgekehrt. Ein Zuwenig an Strahlung ist wie beim Sonnenlicht ebenfalls ungesund. Als sich das Leben auf der Erde vor 500 Mio. Jahren und mehr ausbreitete, war die natürliche radioaktive Strahlung auf der Erde etwa 10 Mal stärker als heute. Die Zellen haben sich an die Strahlung gewöhnt und benötigen sie wohl auch. Denn die natürliche Strahlung ist auf der Erde nicht gleichmäßig verteilt und in strahlungsintensiveren Gegenden lebt man gesünder. Werden bei uns 0,4 bis 5 mSv/a erreicht, sind es in Indien 4 bis 50 mSv/a, in Brasilien (Espirito Santo) bis 800 und im Iran (Ramsar) sogar bis 850 mSv/a.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Wirkung der radioaktiven Strahlung in den stark strahlenden Gegenden an Pflanzen, Tieren und den dort lebenden Menschen sehr intensiv studiert. Es stellte sich heraus, dass eine um ca. 5-10 mSv höhere Strahlungsbelastung Wachstumsprozesse anregt und den Stoffwechselprozess der Zellen und bei Pflanzen die Photosynthese verstärkt. Eine leicht erhöhte Strahlung regt die Arbeit der T-Zellen an und stärkt das Immunsystem, beschleunigt Wundheilungen, macht gegen Infektionen widerstandsfähiger und vermindert deutlich das Auftreten von Herzkreislaufkrankheiten und zahlreicher Formen von Krebs, ohne dass andere Schädigungen vermehrt beobachtet werden konnten. Lebende Zellen sind in der Lage ihre DNA- und RNA-Struktur sowie ihre Membrane zu reparieren. Seit Jahrhunderten wird die heilende Wirkung des strahlenden Radonwassers aus den Gasteiner Heilstollen Österreichs angewendet. Schon König Sargon II. wusste im 8. Jahrhundert v.Chr., was Paracelsus neu aussprach: In der Natur ist nichts giftig, „erst die Dosis macht das Gift.“

Aber selbst die Spaltprodukte sind nicht nur Abfall, sondern zum großen Teil nützliche Wertstoffe. Denn radioaktive Strahler werden in unzähligen industriellen und medizinischen Anwendungen (z.B. Werkstoffuntersuchung, Nuklearmedizin) gebraucht. Zur Zeit werden jährlich 5 t des nicht radioaktiven Elements Kobalt59 in Kernkraftwerken zu radioaktivem Kobalt60 gebrütet, weil man es in Industrie und Medizin benötigt. Statt dessen ließen sich auch Cäsium137 oder Technetium99 und andere radioaktive Isotope aus dem Atommüll benutzen. Man entdeckt heute ständig neue nützliche Einsatzmöglichkeiten ionisierender Strahlen und dementsprechend auch von radioaktivem Material. Aus dem nuklearen Abfall lassen sich sogar langlebige elektrische Batterien herstellen, die z.B. Menschen zur Stromversorgung ihrer Herzschrittmacher eingepflanzt werden. Doch die Sorge der überall nur Kosten treibenden Kernkraftgegner scheint darauf abzuzielen, die „Abfälle“ möglichst ungenutzt unverwertbar zu machen. Interessanterweise teilt die sogenannte Atomlobby dieses kurzsichtige Interesse. Die Wiederaufbereitung und Weiterverwendung des sogenannten Atommülls ist nämlich aufwendig. Die „direkte Endlagerung“ erweist sich bei den gegebenen, noch niedrigen Uranpreisen als halb so teuer wie die Wiederaufbereitung.

Eine wesentlich bessere Antwort als Endlagerung wäre also die Wiederaufbereitung und nützliche Verwendung des Atommülls. Über 96% des Abbrands ließe sich zur Energiegewinnung weiter verwenden. Die restlichen 4% könnten, soweit sie nicht als Radionuklide genutzt werden, durch Transmutation strahlungsinaktiv gemacht werden.

Eine arbeitende Transmutationsanlage (Rubbiatrion) gibt es bisher nicht, wohl aber Anlagenkonzepte, auf die an dieser Stelle nicht weiter einzugehen ist.

Eines, das Rubbiatron, hat Prof. Carlo Rubbia erarbeitet. Er konnte die EU-Behörden 1996 von einem mit Beschleunigern betriebenen Anlagekonzept (Accelerator Driven System, ADS) überzeugen.Inzwischen arbeiten in Europa 10 Institute an der Realisierung seiner Idee. Ähnliche Pläne gibt es in Japan und den USA.

„Atommüll“ besteht also zum allergrößten Teil aus Wertstoffen. Er ist seit über 40 Jahre erwiesenermaßen gut handhabbar. Ein Endlager wäre eine große Wertstoffverschwendung. Einzig sinnvoll ist die Wiederaufbereitung. Nichtverwertbare Stoffe lassen sich durch Transmutation strahlungsinaktiv machen. Das hier insgesamt Gesagte ist Stand des Wissens, dessen sich jeder ernsthaft besorgte Bürger vergewissern könnte. Dass dies die wenigsten tun, deutet die Oberflächlichkeit der vorgeschobenen Sorge (Nachplappern) oder die Irrationalität der Angst an.

Vollständiger Artikel und weitere Infos: http://www.konrad-fischer-info.de/7boet4.htm

Fazit:

Weder die Atombombenabwürfe in Hisroshima und Nagasaki noch der „Supergau“ in Tschernobyl oder die Frage der Handhabung des „Atommülls“ und schon gar nicht die „Folgen von Fukushima“ sind ein Argument, aus der Kernenergie auszusteigen, wie das die BRD-Regierung beschlossen hat und infolge unsere Landschaft mit Windrädern verschandelte …

Dazu:

http://www.welt.de/videos/debatte/article12877568/Super-GAU-begeistert-hysterische-TV-Welt.html

http://www.welt.de/kultur/article13100149/Fukushima-und-die-Daemonen-des-Schreckens.html

http://www.welt.de/debatte/article13122557/Fuer-den-Atomausstieg-muessen-alle-zahlen.html

http://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article13138991/Kann-radioaktive-Strahlung-gut-fuer-uns-sein.html


http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13134961/Phantomangst-Atomangst.html

http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/die-schlecht-schmeckende-wahrheit-die-kernkraft-nein-danke-lobby-hat-uns-alle-hinters-licht-gefuehrt/

http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/nuklearunfall-fukushima-einfach-und-genau-erklaert/

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/edgar-gaertner/das-atomzeitalter-ist-noch-lange-nicht-zu-ende.html

http://www.wahrheiten.org/blog/2010/09/01/die-angst-vor-der-kernenergie-echte-gefahr-oder-gefaehrlicher-mythos-teil-1/

http://cfact.de

Neue Kernkraftwerke braucht das Land

Wie mit der Erdbebenkatastrophe in Japan hier Politik gemacht wird

Themenverwandte Blogbeiträge:

https://detlefnolde.wordpress.com/2010/01/21/windkraft-nein-danke/

https://detlefnolde.wordpress.com/2010/11/21/solarkritik/

https://detlefnolde.wordpress.com/2009/09/27/klimaschwindel-emissionshandel/

https://detlefnolde.wordpress.com/2010/10/29/co2-und-oko-bau-interview-mit-konrad-fischer/

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10 Gedanken zu “Fukushima: Kein Mensch erlitt gesundheitlichen Schaden durch Radioaktivität

  1. Aus dem aktuellen Artikel von Wahrheiten.org („Eiszeit-Merkel dreht durch“) zitiert:

    (…) Noch ein Wort zum Thema Kernschmelze in Japan. 99% aller Menschen haben keine Ahnung, was passiert, wenn in einem Atomreaktor die Brennstäbe wegen mangelnder Kühlung immer heißer werden, so dass sie sich verflüssigen und dann aufgrund ihrer Schwerkraft sich den Weg „nach unten“ suchen. Dies sind reparable Vorgänge, die sekundär sind.

    Weit entscheidender ist die Tatsache, dass die Brennstäbe Radioaktivität freisetzen, die sich darin äußert, dass sie Einfluss auf die menschliche Gesundheit haben kann. Je nach Intensität der Strahlung und der Expositionszeit eines bestrahlten Gegenstandes; auch von Menschen. Darüber, wie viel von entsprechender „Strahlenbelastung“ Menschen normalerweise vertragen können, ohne dauerhaft gesundheitlichen Schaden zu nehmen, gehen die Ansichten weit auseinander.

    Auch hier ist wieder den entsprechenden Nutznießern von Angsterzeugung mittels gesteuerter Angstprogramme bewusst und bekannt, dass die mit dem Wort ATOM verbundene Radioaktivität ein Druckmittel erster Klasse ist, um politisch gewollte Richtungen einschlagen zu können. Entsprechend wurde seit Hiroshima die Strahlung von Atomen und ihrer Isotopen politisch benutzt.

    Es gibt diverse Untersuchungen internationaler Kommissionen und Forschergruppen, die untersucht haben, was unmittelbar nach der Atombombenexplosion von Hiroshima und Nagasaki radiologisch in den folgenden Jahrzehnten passierte. Solche Forschergruppen fuhren auch nach Tschernobyl. Sie untersuchten Metlino in Sibirien, wie auch die Arbeiterschaft von Uranminen. Die zusammengefassten Befunde über Schäden durch Radioaktivität, die Umwelt und den menschlichen Körper betreffend, zeigen einen Bruchteil des angeblichen Wahrheitsgehaltes aller früheren Berichte.

    Die Spontan- und Spätfolgen der Einwirkung der Atomstrahlung auf den menschlichen Körper sind wesentlich geringer als in den ersten Jahren nach diesen ehemaligen Ereignissen vermutet. Diese Experten, die im Nachlass von Hiroshima und Tschernobyl rumwühlten, um zu den wirklichen Auswirkungen der Strahlung verständliche und exakte Ergebnisse zu erarbeiten, kamen zu dem Schluss, dass Mensch und Tier durch entsprechende genetische Entwicklungen über Jahrmillionen einen Anpassungsprozess an natürliche Strahlung des gesamten Kosmos gemacht habe, der alle Menschen ewig ausgesetzt sind. Deswegen die weitaus geringere Schädigung der menschlichen Individuen anlässlich der oben beschriebenen und bekannten Ereignisse.

    Jedenfalls sind die durch Grünenpropagandaaktivitäten weltweit publizierten Zahlen der durch Atomstrahlung angeblich getöteten und gesundheitlich Geschädigten massiv übertrieben gewesen. Wer sich einige dieser publizierten Berichte ansehen möchte, der studiere die Arbeit von der Texas Tec University.

    Diese und ähnliche Berichte wurden in den deutschen Medien nur seitwärts der üblichen Infos zu gleichartigen Begebenheiten publiziert. Der Verdacht der staatlichen Einflussnahme zur Erzwingung der „political correctness“ war unverkennbar.

    Ich möchte hier noch einmal darauf hinweisen, dass ich die Entstehungsgeschichte der Partei der Grünen und ihres Auftrages aus den USA in dem Buch „Die Lüge der Klimakatastrophe“ in diversen Kapiteln detailliert beschrieben habe. Ich konnte dies, da ich bei den entsprechenden Beschlüssen in den USA anwesend war.

    Das Gründungskonzept dieser Partei war vom statu nascendi an darauf abgerichtet, durch Nutzung von Angstparolen Gefolgschaft einzusammeln. Ich empfehle dieses Buch zu lesen, damit Sie überhaupt Basiskenntnisse erhalten, aus und zu welchen Gründen die Erfindung und Installation einer „Weltklimakatastrophe“ gewünscht und somit angeordnet wurde. (…)

    Aus dem aktuellen Rundbrief von MaxNews – http://mailstar.net/ziele.htm

    Die „Strahlungslüge“ über die Halbwertzeiten von Atom wurde von der Rockefeller-Mafia in den Umlauf gebracht, um uns bei der Stange d.h. fossiler Brennstoffe – sprich Öl zu halten. Sie haben uns die Lüge beigebracht, dass Mineralöl einen biologischen Ursprung hätte und sich auf wunderbare Weise –
    wie Wasser in Wein – nach einigen Millionen Jahren automatisch ‚mineralisch‘ verwandeln würde.

    Der umerzogene Deutsche meint; man kann nicht für Umwelt und gleichzeitig für Atom sein.

    Ach ja, und dann verkennen eben viele immer, dass diese Mafia kein Geld sparen muss und nichts wegen Profite – sprich Geld tun. Diese ‚Hochfinanz‘ kann Geld in unbegrenzten Mengen drucken wenn sie will – d.h. es geht ihr immer nur um die Macht.

    Drum überleg Dir Deine Begründung gut! Warum sollte man bessere Kühlwassersysteme bauen. Vielleicht sind die garnicht erforderlich, denn wie der Link oben klar besagt, handelt es sich um harmloses Knallgas welches sich da eben freisetzt und den eigentlichen Reaktor garnicht gefährdet. Wie gesagt das ist eine Experten-Meinung …

    Vielleicht will diese Mafia kein Atom in Deutscher Hand, drum mussten wir unsere Technologie den Chinesen verkaufen. Sie können damit keine Bomben bauen – die sie ohnehin Schon haben. Die machen daraus ein Geschäft! Gleich wie mit dem Zug. Demnächst mit ‚Terraforming‘ wo wir vorne liegen. (ergoogeln)

    Nur die Deutschen Grünen stehen als Sprachrohr für die Rockefellers dahinter… und neuerdings auch ATTAC. Wer sagt Atom ist gefährlich? Gorleben beweist das Gegenteil! Wo kommen die Halbwertzeiten her? (…)

    Jede konzentrierte Energie ist hoch lebensfeindlich und gefährlich egal ob Wind, Sonne oder Atom. Über keine andere Energiequelle sind wir mehr manipuliert und desinformiert als über Atom. Alle Berichte stammen nicht aus offiziellen Verlautbarungen, sondern sind Vermutungen der Journalisten.

    Einer kopiert vom anderen weil jeder ja eine Ahnung hat, fügt jeder seinen Teil seiner Annahmen dazu.
    Weil zur Sicherheit Hubschrauber Kühlwasser bringen, muss es ja gefährlich und vielleicht auch ernst sein? Das Dogma der Gefährlichkeit von Atom hängt mit Hiroshima zusammen. Danach wurde von der Rockefellermafia das Atomgespenst geschaffen.

    Die Bombe wurde dem Kraftwerk gleichgesetzt und das Wissen über Unfälle wurde nicht ausgewertet, sondern lediglich in bereits bestehende Dogmen integriert und sensationsjournalistisch den Massen präsentiert.

    Fossile Kraftwerke erzeugen bei Unfällen die viel größeren Umweltbelastungen und kein Mensch redet in der Presse darüber und verhält sich konform mit Rockefellers – trotzdem Atom von den heutigen Großkraftwerken das umweltverträglichste ist.

    Das Atom muss – vermutlich wegen der Bombenfähigkeit – in der Hand der Mafia bleiben und am Uran verdienen Rockefellers weit weniger als am Oel – brauchen es aber für der militärischen Zweck, sonst hätten sie es längst verboten wie den Hanf-Anbau auch.

    Es ist unpopulär nicht gegen Atom zu schreiben, die Lemminge lesen lieber Systemkonforme Infos da müssen sie weniger umdenken und ihre alten Glaubensmuster hinterfragen – auch werden sie weniger schräg angesehen im Kollegen und Freundeskreis wenn sie das Thema diskutieren.

    Alternative Energien gibt es wohl schon lange, doch werden alle immer von der ‚unsichtbaren Hand‘ ausgebremst. Wir haben viel Material gesammelt und werden wohl demnächst dieses mal in einem Artikel aufarbeiten.

    Weiterer Artikel zum Thema:

    http://recognoscere.wordpress.com/2011/03/17/die-umweltschutz-sekte/

  2. Nix passiert und trotzdem werden in der BRD die Kernkraftwerke abgeschaltet …

    WHO: Kein einziger Krebsfall in Fukushima

    Gerade hat die Weltgesundheitsorganisation ihren ersten Risikobericht nach dem Unglück in Fukushima veröffentlicht. Die Experten sind sich einig: Gesundheitlichen Schäden durch die Strahlung aus den havarierten AKWs werden kaum erkennbar sein. Fraglich ist, ob die Statistiken künftig überhaupt zusätzliche Krebsfälle ausweisen werden. Die Strahlendosen für den Großteil der Gesamtbevölkerung seien dafür zu gering, heißt es. Dies berichtet die ZEIT!

    Und sie berichtet auch, daß die Vorhersagen, die bisher kursierten, ganz andere waren. 120.000 Krebsfälle als Folge der Radioaktivität hatten z. B. die durchgeknallten “Umweltaktivisten” von Global 2000 prognostiziert. Die ZEIT wäre aber nicht die ZEIT, wenn sie nicht einen neuen grünversifften Schmarren in Umlauf bringen würde: Die GAU-Flüchtlinge zeigen extreme Stresssymptome, einer von fünf hat Anzeichen für eine traumatisierte Psyche.

    Merkel hat also unsere AKWs abgeschaltet, daß wir keine traumatisierte Psyche kriegen oder wie? Das hätte sie bleiben lassen können, denn die meisten Deutschen sind eh schon längst hochgradig geisteskrank! Hier der Bericht der WHO!

    Quelle: http://www.pi-news.net/2013/03/who-kein-einziger-krebsfall-in-fukushima/

    Eine linke – konkret: kommunistische – Gruppe plädiert für die Kernkraft: http://www.neue-einheit.com/deutsch/kernenergie/

  3. Aktuell:

    April, April: Atomkatastrophe von Fukushima war gar keine

    Gerhard Wisnewski

    Am 11. März vor zwei Jahren geschah die »Atomkatastrophe« von Fukushima. Nach einem Erdbeben der Stärke 9 wurden Atomanlagen bei dem japanischen Küstenort beschädigt. Als einziges Land der Welt beschloss daraufhin Deutschland den Ausstieg aus der Kernenergie und stellte seine Energieversorgung auf den Kopf. Mit verheerenden Folgen für die Geldbeutel der Verbraucher – vielleicht auch für die Versorgungssicherheit. Und inzwischen wird immer klarer: Die so genannte »Atomkatastrophe« war gar keine…

    (…) Strahlenopfer? Fehlanzeige. Zwar erhielten einige Mitarbeiter erhöhte Strahlendosen. Von Strahlenschäden oder -krankheiten wurde aber nichts bekannt. Die höchste Strahlendosis kriegten wohl jene drei Arbeiter ab, die am 24. März 2011 durch radioaktives Wasser wateten. Bei ihnen wurden immerhin zwei bis drei Sievert gemessen, allerdings nur an den Füßen: »Eine Untersuchung ergab, dass keine medizinische Behandlung notwendig war; eine Nachuntersuchung am 11. April durch das japanische Nationale Institut für Radiologische Wissenschaften war ohne Befund.«

    (…) Gut – und was war damals mit den Menschen außerhalb der Atomanlagen? Tatsächlich starben da 40 bis 50 Personen – allerdings nicht an der Strahlung, sondern weil sie während der Evakuierung hilflos in einem Krankenhaus zurückgelassen wurden. Darüber hinaus gab es noch einige Selbstmorde, die im Zusammenhang mit den Ängsten vor den wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe gestanden haben sollen. »Todesfälle durch Radioaktivität waren hingegen nicht zu beklagen und werden von der WHO auch für die Zukunft als unwahrscheinlich angesehen«, stellt das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) fest. Und schon im Frühsommer 2012 stellte sich heraus: Die Strahlenbelastung nach der Havarie des Atomkraftwerks Fukushima sei in Japan »offenbar geringer als befürchtet« und liege sogar »meist innerhalb zulässiger Grenzwerte«, zitierte damals Spiegel Online (24.5.2012) die Vereinten Nationen: »Abgesehen von zwei Orten sei die radioaktive Strahlung seit der Reaktor-Havarie im März 2011 ›sehr gering‹ und deutlich unterhalb der international als bedenklich angesehenen Grenzwerte gewesen.« (…)

    Quelle u. vollst. Artikel: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/april-april-atomkatastrophe-von-fukushima-war-gar-keine.html

  4. Interview mit Manfred Haferburg, erschienen in der WELTWOCHE am 7.11.13 – ein Auszug:

    Manfred Haferburg reist als Experte für Kernkraftsicherheit um die Welt und kennt so viele Atomkraftwerke wie kaum ein anderer Mensch. Bis 1989 gehörte er zur Leitung des größten AKW der DDR –

    F: Wieso halten Sie die Abkehr von der Kernkraft für falsch?

    A: Weil keine andere Form der Stromerzeugung so umweltfreundlich für die Grundlast sorgen kann. Energie ist das Rückgrat der Wirtschaft. Wir leben heute in Europa auf dem Wohlstandsniveau der römischen Cäsaren. Rund um die Uhr arbeiten 100 energetische Sklaven für uns. Billige Energie ist die Grundlage unseres Wohlstandes, denn die Energiekosten preisen sich in alle Produkte ein. Wir sollten mit dieser Errungenschaft sorgsam umgehen und nicht leichtfertig eine bestimmte Form der Stromerzeugung zum Feind erklären. Deutschland tut derzeit alles, um Energie zu verteuern. Das wird nicht ohne Folgen bleiben.

    F: Warum so pessimistisch?

    A: Wir erleben gerade eine energetische Revolution. Durch die Möglichkeiten zur Förderung unkonventioneller Gas- und Ölvorkommen, wird Energie weltweit billiger – außer in Deutschland. Energetische Revolutionen haben in der Geschichte immer umwälzende Folgen gehabt. In Kanada zahlt man als Endverbraucher acht Euro-Cent pro Kilowattstunde, in Deutschland sind wir bei 27 Cent. Das wird sich auf die Industrieproduktion auswirken. Deshalb ist es nicht sehr weise, sich bei der Energieversorgung von irrationalen Ängsten leiten zu lassen.

    F: Atomenergie kann aber nur billig sein, weil sie jahrzehntelang subventioniert wurde.

    A: Das ist schon ziemlich lange her. Heute ist das Gegenteil der Fall: die Brennelemente-Steuer. Kernkraftwerke produzieren derzeit für drei bis vier Cent pro Kilowattstunde. Windenergie liegt – ohne Subventionen – bei zehn bis zwölf Cent, beim Solarstrom ist es doppelt so viel. Diese Formen der Stromerzeugung können nur durch Subventionen existieren.

    F: Sind Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima nicht Argumente genug für einen Ausstieg?

    A: Nüchtern betrachtet, waren die Folgen der drei Unfälle wesentlich geringer als die deutsche Öffentlichkeit bis heute glaubt. Die Gewinnung von Kohle, Öl, Gas kostet dagegen jährlich Tausende Menschenleben, über die kaum gesprochen wird. Auch durch berstende Staumauern von Wasserkraftwerken kamen weitaus mehr Menschen um als durch Atom-Unfälle.

    Harrisburg hat gezeigt, dass die Sicherheitssysteme funktionieren: Kernschmelze ohne ein einziges Strahlenopfer. In Tschernobyl kam es zu einer massiven radioaktiven Freisetzung. Über 50 Menschen starben. Außerdem wird es laut Prognosen zu einem leichten Anstieg der Krebsrate in der Region kommen, der jedoch unterhalb des statistisch Messbaren liegt. Das ist furchtbar, aber weit entfernt von den vermeintlichen Hunderttausenden Toten, von denen in Deutschland bis heute immer wieder die Rede ist. In Fukushima gab es mehrere Kernschmelzen. Kein einziger Mensch kam durch Radioaktivität zu Schaden. Die Japaner haben geschafft unter den Bedingungen einer Naturkatastrophe von biblischen Dimensionen sowohl die benachbarte Bevölkerung als auch Helfer vor Strahlenschäden zu schützen.

    F: Sie waren vor kurzem auf einer Inspektionsreise in Japan. Wird das Land aus der Atomkraft aussteigen?

    A: Nein. Die japanischen Kernkraftwerke rüsten gerade massive nach, um noch heftigere Erdbeben und Tsunamis überstehen zu können. Sobald diese Baumaßnahmen abgeschlossen sind, werden sie wieder angefahren. Zwei laufen schon.

    F: Was genau wird da sicherheitstechnisch verbessert?

    A: Zum Beispiel 15 Meter hohe und kilometerlange Betondämme gegen Flutwellen. Die unterirdischen Pfeiler gehen 50 Meter tief in die Erde. Alle Kraftwerke kriegen zusätzlichen Notkühltechniken, die auch dann anspringen, wenn kein Mensch mehr einen Schalter bedienen kann. Und es gibt weitere Systeme, die Strom liefern, auch wenn das Netzt zusammenbricht und die Dieselaggregate ausfallen.

    F: In der DDR arbeiteten Sie in leitender Funktion in einer der damals größten Kernkraftanlagen der Welt: Lubmin bei Greifwald. Hat Sie die Sicherheit dort überzeugt?

    A: Ja, aber gleichzeitig waren mir die Mängel im Sicherheitsdesign bewusst. Wir haben versucht, durch besondere Umsicht diese Mängel zu kompensieren, manchmal auf Kosten der Produktivität. Das war nicht immer leicht, weil die Vertreter der Partei uns Weisungen geben konnten.

    F: Was waren das für Mängel?

    A: Es gab kein Containment und keine passiven Sicherheitssysteme, die auch ohne Strom und ohne menschlichen Eingriff funktionieren.

    F: Sie waren dort auch im berüchtigten Winter 1978 als Schneestürme und extremer Frost fast die gesamte Infrastruktur im Norden der DDR lahm legten. Wie nah waren die Deutschen damals einer nuklearen Katastrophe?

    A: Lubmin war das einzige Kraftwerk der DDR, das noch in Betrieb war. Alle Kohlkraftwerke waren ausgefallen. Wir konnten die Anlage auch unter diesen Bedingungen sicher betreiben. Allerdings musste meine Schicht einmal 75 Stunden durcharbeiten, weil wir eingeschneit waren. Aber auch das haben wir mit einem strikten Schlafregiment in den Griff gekriegt.

    F: Nach dem Mauerfall waren Sie das erste Mal in westlichen Atomkraftwerken. Was ist Ihnen da aufgefallen?

    A: Die Anordnung der einzelnen Bauelemente war durchdachter und effizienter als die Konstruktionen, die ich aus dem Osten kannte. Es gab Dreifach- und Vierfachsysteme für die Sicherheit.

    F: Sie waren einer der letzten politischen Gefangene, die aus dem Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen entlassen wurde. Warum gerieten Sie in die Fänge der Stasi?

    A: In Leitungspositionen gehörte es dazu, dass man SED-Mitglied wurde. Ich wollte nicht, das machte mich verdächtig. Dann kam die Feuerprobe: Ein Stasi-Offizier trat an mich heran und forderte mich auf, Inoffizieller Mitarbeiter zu werden. Das lehnte ich ab. Ab da machten sie mir das Leben schwer. Wie ich später aus den Akten erfahren habe, war ich das Objekt einer so genannten Zersetzungsmaßnahme. Das heißt, am Arbeitsplatz und im Privatleben wurde ein Netz um mich gesponnen, um mir in jeder Hinsicht Misserfolge zu bereiten. An dieser Zersetzungsmaßnahme arbeiteten zeitweise 30 Leute. Schließlich hielt ich es nicht mehr aus, versuchte über die damalige Tschechoslowakei in den Westen zu flüchten, wurde erwischt und kam ins Gefängnis.

    F: Und nach dem Mauerfall waren sie wieder in der Minderheit, diesmal als Kernkraftbefürworter

    A: Wobei es einen wichtigen Unterschied gibt: In der DDR war Kritik an der Kernkraft verboten. Im heutigen Deutschland ist es nicht verboten für Kernkraft zu sein. Aber es ist verpönt. Man wird in gewisser Weise sozial ausgegrenzt. Besonders bizarr finde ich, dass die SED, die damals Atomkraftgegner ins Gefängnis stecken ließ, heute als „Die Linke“ im Bundestag sitzt und für den Ausstieg stimmt.

    F: Wie erklären Sie sich, dass in einer freien, offenen und pluralistischen Gesellschaft Einheitsmeinungen entstehen und oftmals intolerant vertreten werden?

    A: Die Anti-Kernkraft-Überzeugung trägt in Deutschland pseudo-religiöse Züge. Angst spielt dabei eine große Rolle. Die Atomkraftgegner schüren Angst. Das gibt ihnen Macht. Dazu kommt die katastrophale Kommunikation der Energieversorgungsunternehmen. Die haben sich über Jahrzehnte so ungeschickt angestellt, dass sie heute unglaubwürdig erscheinen, egal was sie sagen.

    Quelle u. vollständiges Interview: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2013-45/wir-leben-wie-roemische-caesaren-die-weltwoche-ausgabe-452013.html

    Totgeschwiegen: Kohle, Gas, Öl und Wasserkraft haben bisher bei weitem mehr Opfer als die Atomenergie gefordert

    In der ENSAD-Datenbank des Schweizer Paul-Scherrer-Instituts werden alle schweren Unfälle im Energiebereich gesammelt.

    Die dort verzeichneten 18.400 Ereignisse zeigen deutlich, dass Kohle, Gas, Öl und Wasserkraft bisher bei weitem mehr Opfer als die Atomenergie gefordert haben.

    Im Jahr des berühmten Reaktorunfalls von Harrisburg – bei dem niemand starb – verloren bei Morvi in Indien über 1000 Menschen ihr Leben, weil eine Staumauer brach. Im Gegensatz zu Harrisburg hat sich den Namen des Ortes niemand gemerkt. Letztes Jahr kam es weltweit zu 25 schweren Unfällen im Energie-bereich. Allein die drei größten Grubenunglücke kosteten 251 Menschenleben.

    Totgeschwiegen: Gewaltige Fortschritte der Kernphysik-Sicherheit

    Als besonderes Problemfeld bei der Nutzung der Kernenergie wird häufig die Lagerung des radioaktiven Abfalls angesprochen. Auch diese Thematik mag sich bald in einem anderen Licht darstellen, zumal die Kernenergie eine der wenigen Techniken ist, bei der der Abfall kontrolliert zurückgehalten und nicht irreversibel an die Umwelt abgegeben wird. Außerdem besteht seit einiger Zeit die Möglichkeit der nuklearen Transmutation. Der vom italienischen Nobelpreisträger Carlo Rubbia in den vergangenen Jahren entwickelten Atommüllverbrennungsofen schafft es, längere Zeit strahlendes Plutonium und andere radioaktive Elemente, wie sie bei der Stromerzeugung anfallen, in weitgehend harmlosen Abfall zu verwandeln. Bei dem Verfahren werden Protonen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit auf einen dicken Bleizylinder geschossen. Die durch den Aufprall frei geschlagenen Neutronen aus den Bleiatomkernen werden von den Abfallstoffen aufgenommen. Der entstehende Abfall hat danach nur noch eine sehr kurze Halbwertszeit von maximal 30 Jahren. Es stimmt somit nicht, dass einmal geschaffene radioaktive Substanzen von Menschenhand unbeeinflussbar der nächsten Generation übergeben werden müssen. Wir haben die Möglichkeit, auch diese Problematik zu lösen, wenn wir sie ernstlich auffassen. In Japan befindet sich eine derartige Testanlage in Bau.

    Der gelenkte negative Informations-GAU der Linksmedien

    Rund um die Uhr werden wir Deutschen über jedes bedrohliche und bedrohlich klingende Detail informiert. Dabei wird ein Fakt nur selten erwähnt: Es gibt bei uns bisher keine nennenswerten Störungen in den Kernkraftwerken und keine Strahlentoten. Das ist keine schlechte Nachricht. Was bei uns jetzt passiert ist, ist reine Manipulation der Massen durch die Massenmedien. Eine ähnliche Hysterie gab es vor dreißig Jahren mit dem Waldsterben.

    Die Lösung dieses Konflikts kann nur Information und Aufklärung sein. Wir müssen die Sicherheitsüberprüfung der Kernkraftwerke unterstützen. Es ist notwendig und folgerichtig, den schweren Reaktorunfall in Japan genau zu analysieren und etwaige Erkenntnisse, die sich hieraus ergeben, zur weiteren Verbesserung der hohen deutschen Sicherheitsreserven zu nutzen. Es wird ja wesentlich um den Flugzeugabsturz gehen. Die zivile Luftfahrt ist kein wirkliches Problem, wegen des Überflugverbots. Die Terrorgefahr nach dem 11. September in Biblis z. B. hat man durch die automatische Vernebelung des gesamten Kraftwerksareals abgemildert. Das ist im europäischen Ausland noch nicht überall umgesetzt.

    Bei uns ist nicht bekannt, dass wir das höchste Sicherheitsniveau in der Welt haben. Die KKW Biblis A und B sind nach Maßstäben des Öko-Instituts auf ein 100.000jähriges Erdbeben mit Hunderten Millionen Euro von Investitionen nachgerüstet. Die Anlagen sind höher als das 100jährige Hochwasser gebaut und sind zusätzlich durch Mauern geschützt. Unsere KKW haben vier bis sechs Dieselgeneratoren für die Notkühlanlagen und nicht zwei wie in Fukushima, und die haben mehrere Anbindungen an das Stromnetz. Und das wichtigste: auch ohne Stromversorgung ist die Wärmeabfuhr gesichert. Aber wir legen still, importieren aus Frankreich, dessen Anlagen eine hundert mal geringere Erdbebensicherheit zu erfüllen haben.

    Die Linksgrünen belügen ihre Wähler über die dramatisch steigenden Energiekosten ohne KKW

    Die Grünen haben erklärt, dass die Preise nicht steigen werden, wenn Kernkraftwerke abgestellt und durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Noch ist Windstrom doppelt so teuer wie der Börsenpreis und Photovoltaik 500 Prozent teurer. Der Wirkungsgrad des Photovoltaik ist mit derzeit deutlich unter 20 % sehr gering, die Speicherkosten und die Kosten für den Netzausbau mal außen vorgelassen. Wenn das Angebot verknappt wird, steigen die Preise, auch wenn manche Politiker das nicht wahr haben wollen. Wenn die Politiker jetzt zu einem beschleunigten Ausstieg drängen, dann müssen sie dem Volk die Wahrheit sagen, was auf uns zukommt. Sonst ist die Zukunft der erneuerbaren Energien unsicher, wenn in wenigen Jahren die Bürger sich abwenden, weil sie die Kostensteigerungen und ein erhöhter Netzausfall überraschen. Und wenn dann noch die Klimaerwärmung eine Pause macht, wird sich die Stimmungslage radikal verändern.

    Keiner kann sich das heute vorstellen. Aber vor dreißig Jahren hätte sich auch niemand vorstellen können, dass die damaligen Ziele der SPD – 50 Prozent Kohle und 50 Prozent Kernenergie – null Zustimmung im deutschen Volke erfahren würden. Auch das Problem des Atommülls ist durch Rubbiatron prinzipiell längst geklärt. Es ist zu erwarten, dass nach etwa 30 bis 50 Jahren auch die Kernfusion als alternative nukleare Energiequelle eingesetzt werden kann. Es bedarf aber auch einer politischen Willensbildung, diese zu realisieren.

    In den letzten Monaten habe ich ein paar Workshops verfolgt, wo auch Trittin und Künast teilgenommen haben und ich war entsetzt. Sie haben jeden Teilnehmer unterbrochen, ohne es ab zu warten, und extrem aggressiv gesprochen. Was die gesprochen haben, war selten richtig. Was mich aber gestört hat, war das schlechte Benehmen. Es tut mir sehr leid, ist nicht mein Niveau aber ich habe nur diese Wörter als passend gefunden – Null Wissen und furchtbares Benehmen. Solche Menschen regieren das Land. Kein Wunder, dass wir uns in einer solchen Situation befinden, wenn man der Zustand unsere Politiker berücksichtigt.

    Quelle u. vollst. Text: http://michael-mannheimer.info/2012/01/08/politisch-inkorrekter-kommentar-zur-technikfeindlichkeit-der-linken/

  5. Kernkraft – das Geschäft mit der Angst

    (…) In der Anlage gab es einen wunderschönen Pool, in dem gebrauchte, aktive Brenn­element-Bündel lagerten – knapp 2.500 Kubikmeter demineralisierten Wassers, so klar und schön, wie es nur eben sein kann; aufgeheizt auf beinahe 40° Celsius – und das bei Außentemperaturen von -30, gefühlten -50° Celsius. Da kam ich auf die Idee, in dieser „Giftbrühe“ schwimmen zu gehen. Ich schaltete nachts das Licht aus und genoss den hellblauen Tscherenkow-Effekt [Lichteffekt, der beim Durchgang schneller Elektronen durch Wasser entsteht, Anm. d. Übers.].

    Das Kind aus Nevada, das noch nie an einem warmen Tümpel hatte vorbeigehen können, schwamm nun also regelmäßig durch das Abklingbecken. Es gab keinen, der die Nerven hatte, mir dabei Gesellschaft zu leisten – aber da ich in der Anlage verantwortlich für die Sicherheit und den analytischen Dienst war, gehörte der Pool mir. […]

    Eines Tages demonstrierte ich einigen Finanztypen, dass ich mit meiner bloßen Hand im Becken herumrühren konnte – um anschließend dieselben Strahlungsdetektoren zu durchschreiten wie sie, ohne diese auszulösen. General Electric gefiel das gar nicht. Ich erhielt einen Brief von ihnen, in dem sinngemäß stand: „Es ist Ihnen verboten, den Finanztypen zu sagen, dass Sie im Becken schwimmen können; dass Sie ihre Hand hineinstecken können – denn wenn die erst einmal realisiert haben, was das bedeutet, dann werden sie auch wissen, dass das Nuklearinventar gestohlen werden kann.“ Ach, war dieses Inventar denn so unbezahlbar? Etwa dasselbe Material, das unsere Regierung und der Kongress als „hochaktiven Abfall“ abstempelten?

    Wie gefährlich ist Plutonium?

    (…) Mir wurde irgendwann klar: Die zweieinhalb Meter dicken Abschirmwände in Hanford waren nur deshalb so dick, weil die Verantwortlichen keine Ahnung hatten, wie groß genau die kritische Masse war. Sie sagten sich: „Wir wollen nicht wegen eines unbedachten Fehlers sterben, also sorgen wir für eine ausreichende Abschirmung.“ Die Abschirmungsmaßnahmen wurden also nur deshalb ergriffen, weil sie nicht wussten, was eine kritische Masse ist.

    Wir dagegen waren über die Jahre sehr gut darin geworden, eine kritische Masse zu handhaben. Während meiner Arbeit in einem Kraftwerk hatte ich die halbe kritische Masse in der einen Hand, die andere Hälfte in der anderen. Ich hielt das Material in den bloßen Händen, in Straßenkleidung, nur geschützt durch einen Laborkittel, in dessen beide Taschen ich meine Hände meist steckte. So bin ich dann durch die Gänge der Anlage gelaufen. Hätten beide Hälften sich je berührt, wäre ein blauer Blitz die Folge gewesen – aber sie kamen nie zusammen, weil ich eben zwischen ihnen war. Für uns war das alltägliche Routine.

    Mit der Zeit bekamen wir ein ganz gutes Gefühl dafür, die halbe kritische Masse abzuschätzen. Wenn wir die eine Hälfte zur Übergabe aus der Tasche zogen, wurde sie zunächst gemessen. Dann hieß es meist: „Ja, das passt“; dann folgte die andere Hälfte nach demselben Schema. Beide Seiten wurden dann vorsichtig in verschiedene Behältnisse gelegt, damit sie nicht versehentlich zusammenkommen konnten.
    Worum geht es wirklich?

    Jene von uns, die mit diesem Material arbeiteten, taten es gern. Wir alle wussten, was wir taten, und hatten uns darauf eingestellt. Als der Präsident der Vereinigten Staaten entschied, unsere Wiederaufarbeitungsanlage nicht in Betrieb zu nehmen, wollte ich unbedingt herausfinden, was da eigentlich los war. Vieles wurde mit den Schlagworten Gesundheit und Sicherheit gerechtfertigt: Verbrennen Sie sich nicht, Sie brauchen ein Sicherheitsprotokoll, Sie müssen sicherer sein als alle anderen – aber wir genossen doch schon mehr Sicherheit als irgendjemand sonst auf der Welt! […] Ich sagte mir: „Ach, das ist doch alles Sicherheitsgefasel – darum geht es bei der Sache überhaupt nicht. Ich wette, es geht um etwas völlig anderes

    (…) Wiederverwendbarer Uranbrennstoff, der in energieerzeugenden Kraftwerken isotopisch angereichert wird, ist eine wertvolle nationale Ressource – und kein hochaktiver „Müll“. Die Netzbetreiber haben den künftigen Wert dieses Versorgungsguts bereits bemerkt.

    Vor sieben Jahren hatte ich die Idee, ins Spiel einzusteigen. Ich sagte: „Okay, Portland General Electric: Sie betreiben das Kernkraftwerk Trojan und haben ein Problem mit Ihrem Abklingbecken? Ich mache Ihnen ein Angebot.“ Das Angebot lautete: „Ich lasse all Ihre verbrauchten Brennelemente auf meine Kosten aus dem Becken holen und nehme sie an mich – sofern Sie sie mir überlassen. In anderen Worten: Ich nehme Ihnen gratis alles aus der Hand, ohne dass Ihnen irgendwelche Kosten entstehen. Ich werde die Elemente transportieren, sie lagern; werde alles tun, was getan werden muss.“ Und wissen Sie, was für eine Antwort ich bekam? Darf ich zitieren? „Fahren Sie zur Hölle, Galen Winsor. Wir wissen das Material mehr zu schätzen als Platin oder Gold; wir nehmen selbst am Spiel um die Zukunft des Plutoniums teil!“

    Der Unsinn der Endlagerung

    Wie nun bin ich darauf gekommen, dass das Spiel „Wem gehört das Plutonium – und wie viel ist es wert?“ heißt? Das erste Mal sah ich Plutonium in einer Nachrichtensendung, als ich 1946 aus dem Pazifik zurückgekommen war. Es befand sich in einem Reagenzglas und war angeblich eine halbe Million US-Dollar wert. Es waren sicher weniger als fünf Gramm darin. Das ist ziemlich teurer Kram. Um Eindruck zu schinden, hatten sie einen Bottich unter das Glas gestellt, falls es fallengelassen würde. „Wir wollen es nicht vom Teppich kratzen müssen“, hieß es.

    Später, als über unsere Köpfe hinweg beschlossen wurde, unsere Wiederaufarbeitungsanlage nicht in Betrieb zu nehmen, wurde ein Plutonium-Rückkauf seitens der Bundesregierung mit 43 Dollar pro Gramm garantiert. Ein ziemlich ordentlicher Preisnachlass, finden Sie nicht? Als die Preisgarantie im Oktober 1971 wegfiel, sank der Preis auf zehn Dollar je Gramm. Er ist beständig weiter gesunken bis auf seinen derzeitigen [1986] Marktwert von minus zwei Dollar pro Gramm pro Jahr.

    Sie können sich ausrechnen, was es kostet, einen Plutonium-Bestand zu unterhalten – ein Material, das von den Netzbetreibern und dem Kongress für wertlos erklärt wurde. Sie geben aber Milliarden dafür aus, Löcher in Felsgestein zu graben, damit sie es wegschmeißen, es entsorgen können.

    (…) Die Endlagerungsprojekte sind eine politisch gewollte Verschwendung nationaler Energie- und Konstruktionsressourcen. Die Proliferation von waffenfähigem Plutonium aus eingelagertem, wiederverwendbarem Uranbrennstoff ist von vergleichsweise geringer Bedeutung. Wichtiger wäre, sich zunächst mit der globalen Verfügbarkeit voll angereicherten Urans durch lasergestützte Isotopentrennung auseinanderzusetzen. (…)

    Bei den Recherchen zu diesem Artikel stießen wir übrigens auf ein interessantes Video der World Nuclear Association. Darin bestätigen international angesehene Strahlungsexperten eine der Kernthesen Galen Winsors: Radioaktive Strahlung, so der Tenor des kurzen Films, sei weit weniger gesundheitsschädlich als ihr Ruf es vermuten ließe. Die Diskussion um die Risikobewertung der Atomkraft ist also längst nicht abgeschlossen. Das Video mit dem Titel „Fukushima and Chernobyl: Myth versus Reality“ finden Sie auf Youtube unter http://youtu.be/2Ncm8KwxWNg.

    Quelle u. vollst. Artikel: http://www.nexus-magazin.de/artikel/drucken/kernkraft-das-geschaeft-mit-der-angst

    (…) Am sichersten ist die Kernenergie. Im Westen gab es bislang keine Kernschmelze mit Todesfolgen; die einzige echte Katstrophe ist jene von Tschernobyl. Gemäss Ensad forderte der GAU in der Ukraine zwischen 31 und 56 Strahlenopfern. Die genaue Zahl ist schwer zu erheben, weil die Todesursache bisweilen nicht klar zuzuordnen ist.

    (…) Gerade im Bereich der Kernenergie werden die verheerenden Folgen der auf Unwissen bauenden Panikmache manifest. Die Tschernobyl-Kommission – ein Gremium von 100 Topwissenschaftlern, das unter der Schirmherrschaft der UNO die Langzeitfolgen des nuklearen Gau untersuchte – kam 2006 zum Schluss, dass unnötige Evakuationen und die Strahlenangst ungleich grösseres menschliches Leid angerichtet hatten als der Unfall selber: Zehntausende von sinnlosen Abtreibungen und ein Heer von entwurzelte Familien standen in einem krassen Missverhältnis zur Zahl der realen Toten. Leider zog man die nötigen Konsequenzen aus Tschernobyl nie.

    Die Kernschmelze von Fukushima forderte, wie wir nach drei Jahren zuverlässig und ernüchtert feststellen können, kein einziges Todesopfer. Gemäss einer Untersuchung der internationalen Strahlenschutzorganisation UNSCEAR ist auch zukünftig nicht mit erhöhten Krebsrate zu rechnen. Trotzdem liessen die virtuellen Strahlentoten von Fukushima die realen Toten des Tsunami schnell vergessen. Auch für Fukushima, wo viele der rund 100 000 Evakuierten längst wieder in ihre Häuser zurückgekehrt sind – darüber wurde natürlich kaum je berichtet –, gilt: Unnötige Evakuationen haben mehr Leid angerichtet als die erhöhte Strahlung. Nie natürliche Strahlung an vielen Orten der Welt – etwa im indischen Kerala oder in den Tessiner Alpen – ist längst wieder höher als die in Fukushima.

    (…) Mit Sonne, Wind und Biosprit lässt sich unser Energiebedarf nicht decken, wie das Fiasko mit der Energiewende in Deutschland eindrücklich zeigt: Am Schluss wird der Atomstrom ganz einfach durch die dreckige Kohle, Öl und Gas ersetzt. Unsere Stromversorgung mit Atom und Wasser ist nicht nur preisgünstig, sie ist auch effizient, sicher und vor allem beschert sie uns saubere Luft. (…)

    https://etwasanderekritik.wordpress.com/2014/03/11/panik-attacken/

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