Jürgen Elsässer: „Israel hat wie jeder Staat das Recht zur Selbstverteidigung“

Jürgen Elsässer betont die

Jürgen Elsässer betont die historische Verantwortung der Deutschen gegenüber „Israel“

Jürgen Elsässer hat einst als Antideutscher und fanatischer Zionist von sich reden gemacht. Seit einigen Jahren betont er, aus dieser Szenerie ausgestiegen zu sein und gegenteilige Positionen zu vertreten, was auch mich bewogen hat, sich seiner „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“ („VI“) anzuschließen.

Nach meinem Austritt aus der DVU – Die Neue Rechte im Herbst 2009 nahm er Kontakt mit mir auf, wir trafen uns, tauschten uns aus und ich beschloß, seiner „VI“ beizutreten um herauszufinden, ob dort tatsächlich die nationale und soziale Frage auf neuer, linksnationaler Art und Weise verbunden wird, wie ich das Jahre vorher bereits im Rahmen des Parteiprojekts Nationale Linke.Partei Neue Zukunft und des Aufbruchkreises versucht habe.

Nachdem ich jedoch realisierte, daß es unter seiner Leitung bei der „VI“ nicht um eigenständige politisch-organisatorische Arbeit sondern lediglich kostenlose Zuarbeit für den Kai-Homilius-Verlag geht, an dem auch Jürgen Elsässer finanziell beteiligt ist und er seine Haltung zum Zionismus nicht grundlegend revidiert hat, trat ich dort wieder aus.

Diesem Schritt sind viele gefolgt, so daß die „VI“ heute quasi nicht mehr existiert.

Um zu wissen, was Antizionismus ist, muß zunächst der Zionismus definiert werden:

Zionismus bezeichnet eine politische Ideologie und die damit verbundene Bewegung, die auf Errichtung, Rechtfertigung und Bewahrung eines jüdischen Nationalstaats in Palästina abzielen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zionismus

Demnach ist Anti-Zionismus eine politische Ausrichtung und Bewegung, die auf die De-Installation des “jüdischen Nationalstaats in Palästina” also des zionistischen Regimes, welches sich “Israel” nennt, abzielt.

Die sog. Zwei-Staaten-Lösung ist demnach nicht anti-zionistisch. Ebensowenig das ledigliche kritisieren bestimmter Aspekte israelischer Politik unter gleichzeitiger Anerkennung des Existenzrechts “Israels”.

Was alles erlaubt ist an Kritik an zionistischer (=”israelischer”) Politik, hat die zionistische „Jüdische Allgemeine“, für die Jürgen Elsässer einst schrieb, konkret abgesteckt:

Natürlich darf man Kritik üben. Aber dass man grundsätzlich Position für Israel bezieht, ist eine Selbstverständlichkeit. Probleme mit der Politik von Avigdor Lieberman, kein Verständnis für die Aktion gegen die Gaza-Flottille, Zweifel an der Siedlungspolitik? Über diese Themen kann man selbstverständlich diskutieren. Israels Existenzrecht und das Recht auf Selbstverteidigung stehen außer Frage. Das müssen wir immer wieder deutlich machen.

Jürgen Elsässer stellte am 17. Januar 2007 fest (2009 auf seinem Blog unkommentiert wiederholt), daß sich an seiner pro-zionistischen Haltung zu nichts geändert habe:

Ich habe vor etwa fünf Jahren aufgehört für die „Jüdische Allgemeine“ zu schreiben. Das hat nichts mit Nahost oder Israel zu tun.

http://jungle-world.com/artikel/2007/03/18923.html

Am 6. Dezember 2010 behauptet er eine “historische Verantwortung” der Deutschen gegenüber “Israel”:

Nichts hätte dagegen gesprochen, durch einen Redner aus Israel historische Verantwortung zu demonstrieren. Doch Cohen ist kein Vertreter der israelischen Friedensbewegung, noch nicht einmal der durchaus zionistischen Arbeitspartei – sondern er gehört zur Partei von Außenminister Avigdor Lieberman.

http://compactmagazin.wordpress.com/2010/12/11/rechtspartei-oder-volkspartei-elsassers-rede-auf-der-compact-premiere/

Am 11. Dezember 2010 kommt ein weiteres Detail an die Öffentlichkeit – O-Ton Jürgen Elsässer:

Dass man der jüdischen Opfer des Holocaust an der Klagemauer gedenkt und sich dafür der obligatorischen Kopfbedeckung bedient, ist natürlich nicht das Problem, das habe ich auch schon gemacht.

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/12/11/der-rechtsextremismus-wird-zionistisch/

Elsässer eindeutig pro-”Israel” – 12. Dezember 2010:

Israel hat wie jeder Staat das Recht zur Selbstverteidigung.

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/12/11/der-rechtsextremismus-wird-zionistisch/#comment-17216

Darüber hinaus forderte er am 22. Dezember 2010 den Schutz der zionistischen Okkupanten im Westjordanland:

Die jüdischen Siedlungen im Westjordanland sollten von international mandatierten Truppen geschützt werden.

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/12/11/der-rechtsextremismus-wird-zionistisch/#comment-17697

In seiner Sorge um die “jüdischen Siedler” ignoriert er geflissentlich UN-Resolutionen, womit er sich für illegale Okkupanten einsetzt:

UN-Resolution 465
(Siedlungen sind illegal)

Die Resolution 465 verurteilt die jüdische Besiedlung des besetzten Westjordanlandes und des Gazastreifens als ‹‹flagrante Verletzung der Vierten Genfer Konvention››. Der Bau jüdischer Siedlungen sei deshalb illegal.

Auf diese Resolution beziehen sich die Palästinenser, wenn sie die Evakuierung der jüdischen Siedlungen in den besetzten Gebieten fördern.

http://www.freunde-palaestinas.de/page/info_08/un_resolutionen.pdf

Seine pro-zionistische Haltung wiederholte Elsässer am 25. Juni 2011:

Ich bin nicht für die Abschaffung Israels.

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/06/25/rohm-putsch-bei-den-grunen/#comment-25936

Elsässer am 1. Dezember 2011, noch ganz der alte Philosemit:

Gegen Juden sagt auf diesem Blog hier niemand etwas, andernfalls fliegt er.

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/11/29/neu-in-compact-israel-plant-den-erstschlag-gegen-iran/#comment-36030

Eine Konferenz für Meinungsfreiheit ist für Elsässer dann nicht angebracht, wenn sie Zionisten stört, wie seine Worte vom 4. Dezember 2011 belegen:

Ahmadinedschad hat besagte (Holocaust-)Konferenz zugelassen. Meines Erachtens ein schwerer Fehler.

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/11/29/neu-in-compact-israel-plant-den-erstschlag-gegen-iran/#comment-36224

Die Berufung einiger unter linker Flagge segelnder Zionisten (darunter auch Elsässer) auf Molotow und Gromyko betr. Anerkennung des zionistischen Regimes durch die UdSSR macht durchaus Sinn, denn diese Sowjetpolitiker waren Einflußagenten des Zionismus:

Der Fall Israel

In einem Vortrag für die Stalin-Gesellschaft wurden Nachweise für die Behauptung erbracht, dass es Revisionisten in der Führung der KPdSU unter Führung von Andrej Gromyko, dem sowjetischen Vertreter bei den Vereinten Nationen und stellvertretender Außenminister, gelang, die sowjetische Außenpolitik zugunsten einer Teilung Palästinas zu manipulieren.

Aus: Albert Resis, Hrsg., ‘Molotow erinnert sich. Interne Kremlpolitik’, Chicago 1993

Zur Einschätzung Molotows:

Molotow unterlief Stalins Außenpolitik und setzte sich 1948 über den von ihm eingesetzten Andrej Gromyko in der UNO für die Anerkennung Israels als eigenständigen, zionistischen Staat ein, statt für einen gemeinsamen palästinenisch-jüdischen Staat, so wie von der sowjetischen Außenpolitik unter Stalin anvisiert. Molotows Frau pflegte herzliche Beziehungen zu Golda Meir, der ersten israelischen Ministerpräsidentin, und sprach sich bei ihrem Besuch in der UdSSR anerkennend über den neuen Staat aus; Molotows Frau wurde später aus dem ZK entfernt, einstimmig, bei einer ‘Enthaltung’ (Molotow);

(Quelle)

Über den zionistischen Charakter von „Arbeitspartei“ und „Friedensbewegung“ in “Israel”, mit denen Jürgen Elsässer sympatisiert:

In den ersten beiden Jahrzehnten der Geschichte Israels waren die orthodoxen Zionisten der Arbeitspartei und ihre Vorläufer die bestimmende Kraft in der israelischen Gesellschaft. Ihr Bekenntnis zur Demokratie hielt sie allerdings nie davon ab, gemeinsam mit ihren rechten Gegnern die Palästinenser zu vertreiben und deren demokratische Rechte zu unterdrücken;

Die von den fortschrittlichen und weltlich orientierten jüdischen Arbeitern bevorzugten Parteien, wie die Arbeitspartei und Meretz, haben sich als unfähig erwiesen, eine Alternative zu der extremen Rechten zu entwickeln. Barak und Scharon – genau so wie Arbeits- und Likud-Partei – hatten immer mehr Gemeinsamkeiten als Differenzen. Oder besser gesagt: sie hatten das gleiche strategische Ziel, unterschieden sich aber in der Taktik, wie es zu erreichen sei.

Dieses Wochenende haben mehr als 100.000 Menschen gegen Scharons Krieg in der Westbank und im Gazastreifen protestiert und „zwei Staaten für zwei Völker“ gefordert. Solche Proteste sind ein Anzeichen für wachsende Unruhe und Opposition in der jüdischen Bevölkerung angesichts der brutalen Unterdrückung der Palästinenser. Sie drücken die Hoffnung auf eine demokratische Lösung aus. Der Ausgangspunkt für die offizielle israelische Friedensbewegung war jedoch immer die feste Überzeugung, dass es notwendig sei, den zionistischen Staat zu erhalten.

Die Partei, die dieses Programm verkörpert, die aus „Peace Now“ hervorgegangene Meretz, und der linke Flügel der Arbeitspartei, mit dem sie zusammenarbeitet, vertreten die Ansicht, dass dies nur möglich sei, wenn den Palästinensern ein eigener Staat zugestanden wird. Sie betonen allerdings, dass die Grenzen eines Palästinenserstaats ausschließlich von Israels Sicherheitsinteressen bestimmt sein müssen, und sehen sogar Palästinenser, die in Israel arbeiten, als potenzielles Sicherheitsrisiko an, das auf ein absolutes Minimum reduziert werden soll. Kurz, die „Zwei-Staaten“-Position akzeptiert das sine qua non des Zionismus.

http://www.wsws.org/de/2002/mai2002/cmis-m23.shtml

Der von Zionisten wie „antizionistischen“ Neturei-Karta-Juden gleichermaßen gehaßte Judaismus- und Zionismus-Aufklärer Prof. Israel Shahak hat in seinem Buch „Jüdische Geschichte, Jüdische Religion“ über (nichtjüdisch-)prozionistische “Israelkritiker” folgendermaßen geäußert:

In unserem Kampf gegen den Rassismus und Fanatismus der jüdischen Religion werden unsere größten Feinde nicht nur die jüdischen Rassisten (und die Nutznießer des Rassismus) sein, sondern auch jene Nichtjuden, die in anderen Gegenden – fälschlicherweise, wie ich meine – als „Progressive“ bekannt sind.

Klarstellungen zur (von Elsässer gelobten) zionistischen “Frieden jetzt”-Bewegung in “Israel”:

Mit Hilfe der „Frieden jetzt“-Bewegung, einer Organisation liberaler Zionisten, die sowohl aus humanitären als auch aus pragmatischen Gründen gegen die expansionistische Politik Israels auftraten, definierte sich die Labour Party erneut als die Partei des Friedens. Das stellte jedoch keinen grundsätzlichen Bruch mit dem Zionismus dar. Es bot vielmehr die vernünftigste Lösung für den Konflikt vom Standpunkt der nationalen Interessen Israels. Keine Fraktion der Labour Party, der Gewerkschaften oder der „Frieden jetzt“-Bewegung gab eine politische Einschätzung des Zionismus, wessen Interessen er diente, und verwarf ihn.

http://www.wsws.org/de/2001/mai2001/zio3-m12.shtml

Die “israelische” Aktivistin Tikva Honig-Parnass, Antizionistin und Mitglied der marxistischen Gruppe Matzpen über den Charakter des Linkszionismus und die prozionistische Ausrichtung der KP „Israels“:

Es gab nie einen realen Bruch zwischen Links und Rechts über die zentralen Prämissen des Zionismus. Wie der Historiker Avi Shlaim betont, lag der einzige Unterschied zwischen Ben Gurion, dem Anführer der zionistischen Arbeiterbewegung, und Jabotinsky, dem Vorvater der rechten Herut und Likud, in der Sequenz der Stadien, die das Projekt eines exklusiv jüdischen Staates im gesamten Gebiet des historischen Palästina folgen sollte, um seine Ziele zu erreichen.

Bis heute hat die KP Israels die Idee von Israel als „jüdischem Staat“ nicht angegriffen. Sie konzentriert sich auf den Kampf für gleiche individuelle und Bürgerrechte für seine palästinensischen Einwohner, anstatt für gleiche nationale kollektive Rechte, die der zionistische Staat weder geben will noch geben kann.

Vor dem Hintergrund der Diskussion um einen Mohammed-Film wiederholt Jürgen Elsässer seine Schutzhüterfunktion nicht nur für „Israel“, sondern den Judaismus ganz allgemein – Elsässer am 18. September 2012:

Was würde wohl passieren, wenn ein ähnliches Machwerk gegen die jüdische Religion gemacht wird? Rabbis wird der Bart abgeschnitten – soll das lustig sein? Moses als randalierender Säufer? König Salomon als finsterer Despot? Vielleicht noch eine Prise aus den Protokollen? Da wäre sofort Schluss mit lustig, und das wäre auch gut sodie Schmähung der jüdischen Religion ist (zu Recht!) verboten.

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/09/18/hetze-gegen-mohammed-und-gegen-christus/

Neben den Zionisten Wilders und Strache, Stürzenberger und Karl-Michael Merkle (besser bekannt unter dem Pseudonym „Manfred Mannheimer“) biedert sich auch „Israel“-Freund Jürgen Elsässer der Pegida-Bewegung an.

Seine engen Kontakte zu eingewanderten Islamisten lassen seine Teilnahme an einer Bewegung, die sich gegen die Islamisierung unseres Landes stellt, mindestens als seltsam erscheinen. Dazu Alexander Benesch:

Der Kreml-Propagandist und ehemals offen deutschfeindliche Publizist Jürgen Elsässer hat mit Parolen ein paar Konservative von seinem angeblichen Wandel überzeugt und bietet nun fleißig mediale Unterstützung für LEGIDA und PEGIDA. Die konservative Zeitung Junge Freiheit dokumentierte Elsässers Kontakte zu einflussreichen muslimischen Kreisen.

Bis vor kurzem arbeitete Elsässer noch eng mit dem Islam-Konvertiten Andreas „Abu Bakr“ Rieger zusammen, dem Vorsitzenden der European Muslim Union und Herausgeber der Islamischen Zeitung.

Den Muslim-Markt-Betreiber und Anti-Pegida-Hetzer Yavuz Özoguz bezeichnet Elsässer als „mein guter Freund Yavuz Oezoguz, der auch letztes Jahr unsere Reise in den Iran und zu Ahmadinedschad organisiert hat“.

In seinem Artikel “Liebe Muslime, fallt nicht auf die Hetze gegen PEGIDA rein!” beruhigt er seine “muslimischen Freunde”:

Es stimmt freilich, dass sich unter die PEGIDA-Demonstranten auch einige gemischt haben, die in der Vergangenheit als Anti-Islam-Hetzer betätigt haben. Aber diese Leute sind nicht repräsentativ für PEGIDA.

An einen Ali-Muhammad gerichtet:

Das Volk lernt dazu, auch über Muslime, die Spreu wird sich vom Weizen trennen. Umso wichtiger, dass man dem Volk beim Lernen hilft, und es nicht wegen ein paar Trittbrettfahrern verurteilt!

Elsässer will die PEGIDA-Demonstranten also darüber belehren, daß der Import-Islam nicht Träger fortschreitender Islamisierung sondern völlig in Ordnung sei. Für dieses Ansinnen gibt es ein Wort: Volksverdummung.

Bezeichnend ist, daß er einerseits für das Verbot eines Mohammed-Films plädierte („Hetze gegen Mohammed – Der Mohammed-Schmähfilm muss verboten werden“) und es andererseits „empörend findet“, daß die Stadt Leipzig Mohammed-Karrikaturen verbieten wollte. Ja, was denn nun?

Ob sich der Verdacht bestätigt, daß Elsässer seinen Einfluß auf die neue deutsche Volksbewegung aus AfD, Identitäre Bewegung und Pegida/Legida lediglich nutzt, um Werbung für sein Compact-Magazin zu betreiben und sie von Innen heraus quasi zu islamisieren und nicht nur auf eine pro-Putin, sondern auch antizionistisch erscheinende pro-zionistische Linie einzuschwören, wird sich zeigen.

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36 Gedanken zu “Jürgen Elsässer: „Israel hat wie jeder Staat das Recht zur Selbstverteidigung“

  1. Die Frage sei erlaubt, was Jürgen Elsässer einst dazu bewogen hat, in der zionistischen „Jüdischen Allgemeinen“ zu publizieren (unüblich für Nichtjuden), mit Käppi vor der Klagemauer zu stehen, die freie Rede über den Holocaust abzulehnen, das Selbstverteidigungsrecht „Israels“ zu betonen und den Schutz der zionistischen Siedler im Westjordanland zu fordern. Hat er selbst jüdische Wurzeln („Elsässer“ ist ein typisch jüdischer Name) oder alles nur Ausfluß brd-typischer philosemitischer Indoktrination?

    Von 1769 bis 1817 war Alexander Nathan Elsässer Rabbiner und trug zuletzt vermutlich den Titel eines württembergischen „Landesrabbiners“.

    http://www.alemannia-judaica.de/freudental_synagoge.htm

  2. Nun, unüblich für Nichtjuden ist das nicht gerade mit Kippa an der Klagemauer zu stehen. Ich würde es ganz bestimmt nicht tun, nicht einmal nach Israel reisen, aber was heisst das schon? Es gibt genug Mitglieder des BRD-Establishments und auch Österreichs (Strache), die es für opportun halten sich den „Weisen von Zion“ an zu biedern.Aber das müssen diese Volksverderber selbst verantworten..
    Elsässer jetzt aber jüdische Wurzeln anzudichten, finde ich grotesk. Man kann den Mann kritisieren, man muss es sogar,weil es notwendig ist, aber man sollte nicht verallgemeinern.

    • @Stephan Haube, es ist schon bezeichnend wenn Du meinst, es wäre üblich für Nichtjuden nach „Israel“ zu reisen und mit Kippa an der Klagemauer zu stehen. Und verständlich bei Deiner bedingungslosen Loyalität zu JE ist derlei bei diesem völlig in Ordnung aber H. C. Strache ist ein „Volksverderber“, der sich den „Weisen von Zion“ anbiedert.

  3. JE ist zwar etwas „migriert“, aber er wird niemals dort ankommen, wo er vorgibt, hinzugehen. Es ist klar, daß er ein unbelehrbarer dt. Schuldneurotiker ist und bleibt, siehe sein Verbot über die Zeit v. 1933-45 in seinem „Compact“ zu diskutieren, eindeutiger geht es nicht. Wenn man dann noch an den alten Hermann L. Gremlitza, den Chef des „Konkret“ erinnert, wo ja Elsäßer die meiste Zeit schrieb, dann wird einem schlecht vor Wut: Gremlitza, ca. 1940 in Schlesien geboren, hatte das Glück, nach dem 14.2.45 an der Hand seiner Mutter durch das qualmende Dresden gen Westen zu laufen. Er schrieb im Februar 1995 im Konkret-Editorial zum 50. Jahrestag des Völkermordes in Dresden, einem wirklichen Brandopfer (Holocaust), „daß er gerne viel mehr der Nazis hätte brennen sehen“, ein Mensch, der in diesem Duktus denkt und schreibt, hat das Lebensrecht als Deutscher verwirkt. Man muß beachten, daß JE diesem „Gedanken- und Schreibverbrecher“ Hermmann L. Gremlitza sehr nahestand.
    Auch die kindlich-naive Serbophilie des Junglehrers Elsäßer angesichts einiger so „netter, freundlicher Serbenjungs“ in seiner Klasse erinnert an die Dummheiten eines Peter Handke, kurzum, JE ist ein für Patrioten nicht ernst zu nehmender „Genosse“, auf den nur historisch völlig unbewanderte wie JE selbst hereinfallen können. Nolde hat schon recht mit seiner Einschätzung.
    Übrigens, JE hat einen „Vorzeigerechten“ namens Dr. Günther Külmel in seinem Blog, der echt intelligent schreibt, aber eben nur bis zu einem gewissen Grad. Da JE die Hand über ihn hält, haben die bisherigen Ausgrenzungsversuche gegen Külmel von Seiten anderer Blogteilnehmer nicht zum Erfolg geführt.

  4. Ich teile die Illusionen nicht, die von der palästinensischen Autonomiebehörde und ihrem Präsidenten Abbas mit einem „Beobachterstatus“ in der UN-Vollversammlung offensichtlich verbunden werden. Illusion deshalb, weil jedweder vermeintliche Schritt hin zu einer „Zwei-Staaten-Lösung“ objektiv auch dazu beiträgt, das zionistische Regime zu zementieren, weil sein „Existenzrecht“ anerkannt wird.

    Doch für dieses Regime (nicht „Staat“, denn damit erkennt man dieses Regime an) gibt es keinerlei Legitimation! Jeder noch so kleine Schritt zum Konstukt einer „Zwei-Staaten-Lösung“ bedeutet nämlich auch – Verzicht! Verzicht auf arabisch-palästinensische Souveränität über das gesamte historische Palästina und Verzicht auf das Rückkehrrecht aller arabisch-stämmigen Heimatvertriebenen.

    Es verwundert nicht, daß auch Ken Jebsen als neuer Freund von Jürgen Elsässer die momentane Politik des zionistischen Regimes mit deutlichen Worten kritisiert, aber sich nicht über das Maß hinausbewegt, was im Rahmen des zionistischen Konsens erlaubt ist, die „Jüdische Allgemeine“ hat es vor ein paar Jahren herausgearbeitet, wie im obigen Beitrag zu lesen.

    „Ken Jebsen“ in seinem Interview mit Evelyn Hecht-Galinski: „Israel hat das Recht sich zu verteidigen!“

    Was „Ken Jebsen“ vor seiner Entlassung beim rbb getan hat, dazu steht er nachwievor. Er faßt es auf seinem Facebook-Profil (in einem Schreiben an H. M. Broder) wie folgt zusammen:

    Ich hatte 10 Jahre die Rubrik „Rückblicke“ im Programm. 545 Wochen habe ich jeden Sonntag den Terror der Nazis zum Anlass genommen um über wachsenden Antisemitismus zu sprechen. Über Rassismus generell. Ausländerfeindlichkeit etc.

    Da fragt man sich doch, was diesen Menschen dazu motiviert hat, „545 Wochen jeden Sonntag“ über den angeblich „wachsenden Antisemitismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit“ zu fabulieren, statt den tatsächlich vorhandenen Rassismus gegen Deutsche in Deutschland zu thematisieren.

    Man frägt sich weiterhin, wo er denn „wachsenen Antisemitismus“ ausgemacht haben will. Bei der Ablehnung der hiesigen zionistischen Lobby und ihrer Protagonisten? Der Unbeliebtheit „Israels“?

    Wie wir sehen, ein passender Partner für den „Israel“-Freund, Klagemauer-Pilger und „Ex“-Antideutschen Jürgen Elsässer.

  5. Jürgen Elsässer in punkto Zigeuner:

    Vor Hetze gegen Roma generell sei gewarnt, (…) Von Serbien weiß ich, dass dort auch die Integration der Roma relativ gut geklappt hat – einige der stolzesten Serben, die ich kenne, sind Roma, sie tun alles für ihre Heimat und haben null Bock auf Auswandern. Die Roma aus dem Kosovo, die nach Deutschland kommen, gehören auch in diese Kategorie – sie sind serbisch oder pro-serbisch eingestellt und werden von der im Kosovo jetzt herrschenden albanischen Mafia mit dem Tode bedroht! Das sind keine Wirtschaftsflüchtlinge, sondern stellen mit Recht Anträge auf politisches Asyl.

    Wenn die Kosovo-Zigeuner „pro-serbisch“ eingestellt sind und die Integration der Zigeuner in Serbien so „gut geklappt“ hat, dann stellt sich doch die Frage, warum diese nicht im benachbarten Serbien politisches Asyl beantragen sondern in der BRD? Sind sie am Ende doch „Wirtschaftsflüchtlinge“?

    Elsässer mit der Nazi-Keule gegen jene, die die erheblichen Probleme, die die aus Südosteuropa zugewanderten Zigeuner bei uns offen ansprechen:

    Ich halte tatsächlich an Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit fest und werde niemals von einem “Zigeunerproblem” sprechen, weil das braune Kacke ist!

    Während Elsässer kein Zigeunerproblem kennt, hetzt er ganz real, pauschal und ungeniert gegen die Albaner:

    Die Albaner sind nun wirklich – Ausnahmen bestätigen die Regel – im Durchschnitt die kriminellste Bevölkerungsgruppe Europas.

    Passend dazu behauptet er auf einer Serben-Demo 2008, daß das mehrheitlich von Albanern bewohnte Kosovo ein „urserbisches Gebiet“ sei, welches unter der Knute der serbischen Chauvinisten hätte verbleiben müssen.

    26. August 2010 – Der vorgebliche Linke Jürgen Elsässer preist den staatsmonopolistischen Kapitalismus:

    „Kooperation von Staat und Grosskonzernen = Faschismus (gem. Moussolini)“ Diese Definition ist viel zu grob. Eine gewisse Kooperation ist sinnvoll, gerade für die Renaissance des „rheinischen Kapitalismus“ und seiner sozialen Komponenten.

    28. Juli 2010 – Jürgen Elsässer über die wunderbare Welt des BRD-Kapitalismus:

    Aus dieser Misere führt nur eine Rückkehr zur Industriegesellschaft heraus. Das Ruhrgebiet war ein Jahrhundert lang das industrielle Herz Deutschlands. … Nach getaner Arbeit wurde gut gefeiert: Die Fußballmannschaften des Kohlenpott, Klaus Lage, Grönemeyer… niemand soll sagen, dass das eine freudlose Zeit war. Aber die Menschen haben sich nicht besinnungslos zugedröhnt, denn sie wußen: Montag früh geht es wieder auf Schicht.

    Es ist also nichts dran an dem, was er in diesem Sept. 2008 erschienenen Interview von sich gab: „Ein Sozialismus mit menschlichem Antlitz bleibt mein Ziel.“

    Daß Elsässer einen Sarrazin als neuen Bundeskanzler anpreist, der den Kapitalismus verherrlicht und deren Opfer verhöhnt, rundet die Sache ab.

    Antizionismus? Antikapitalismus? patriotische, nationale Politik? Fehlanzeige bei Elsässer.

    • Passend dazu behauptet er (Anm.: Jürgen Elsässer) auf einer Serben-Demo 2008, daß das mehrheitlich von Albanern bewohnte Kosovo ein “urserbisches Gebiet” sei, welches unter der Knute der serbischen Chauvinisten hätte verbleiben müssen.

      Das Kosovo ist mehrheitlich von albanischstämmiger Bevölkerung besiedelt und kann schon deshalb kein Teil Serbiens sein. Die katastrophale Nationalitätenpolitik des damaligen serbischen Präsidenten S. Milosevic führte bereits in den 80iger Jahren zu erheblichen Unruhen und Konflikten der Bevölkerungsgruppen. Die im Kosovo ansässige serbische Minderheit beherrschte die gesamte Verwaltung des Landes. Die albanische Kultur wurde unterdrückt, die Sprache durfte an den Schulen nicht unterrichtet werden. Diese Herrenmenschenmentalität engstirniger serbischer Provinzpolitiker war bereits damals völkerrechtswidrig. Lediglich im nördlichen Grenzgebiet des Kosovo zu Serbien gibt es konzentrierte serbische Siedlungsgebiete, die eine Abtrennung oder einen völkerrechtlich autonomen Sonderstatus dieser Grenzregion rechtfertigen könnten.

      • Danke für Deine sachkundigen Ausführungen.

        Da das Kosovo mehrheitlich von Albanern bewohnt, ist es für mich als national denkenden Deutschen nur folgerichtig, daß es entweder unabhängig von Serbien sich verwaltet oder an den albanischen Staat angeschlossen wird, wie das am 12. August 1941 auf Beschluß des Deutschen Reiches und Italiens auch realisiert wurde.

        Was die von Elsässer hofierten Serben fordern ist kein Nationalismus, sondern Chauvinismus, der über die eigenen Volksgrenzen hinaus Ansprüche erhebt. Nebenbei sei erwähnt, daß die chauvinistichen Serben, ähnlich den gleichgesinnten Polen, Slowenen und Tschechen traditionell deutschfeindlich sind, nicht jedoch die Albaner.

        Es dürfte zudem äußerst fraglich sein, ob die Elsässer-Serben so gut auf die (Kosovo-)Zigeuner zu sprechen sind, wie er das suggeriert. Sie werden dort sicherlich wie beinahe überall streng gemieden, weshalb die „serbisch-stolzen Roma“ aus dem Kosovo auch nicht nach Serbien „fliehen“, sondern in das Weltsozialamt namens BRD.

        Beim Elsässer-Favoriten Slobodan Milosevic handelte es sich um einen serbischen Chauvinisten, der einst von den USA unterstützt wurde, weil er sich für die Umwandlung der „sozialistischen“ in die kapitalistische Marktwirtschaft einsetzte. All diese Ansichten bedeuten freilich nicht, den NATO-Angriff auf Serbien gutzuheißen.

        • „daß die chauvinistichen Serben,…nicht jedoch die Albaner.“ Sie sind ein verlogener chauvinisticher Albaner, der vorgibt Deutscher zu sein und von Großalbanien träumt inkl. Deutschland, machbar durch der höchste Geburtenrate Europas. Kosovo wird eines Tages wieder zu Serbien gehören. Wie der Name schon sagt Kosovo und Metohia, Metohia deshalb weil die serbischen Klöster (die Ihr niedergebrannt habt) älter sind, als die USA. Weshalb ihr und Kosovo unterstützt wird, siehe da : „Camp Bondsteel ist eine Militärbasis der United States Army im Kosovo. In ihr befindet sich das Hauptquartier des US-amerikanischen KFOR-Kontingents (MNTF-E). Die Basis ist nach James Leroy Bondsteel, einem Vietnamkriegsveteranen, benannt und die größte, die die USA seit dem Vietnamkrieg gebaut haben bzw. die größte außerhalb der Vereinigten Staaten. Camp Bondsteel liegt östlich von Ferizaj in ländlicher Umgebung und ist etwa halb so groß wie die gesamte Stadt. “ Von der Drogenverteilung in ganz Europa ganz zu schweigen, oder glaubt Jemand durch die blühende Wirtschaft überlebt das geklaute serbische Land der albanischen Separatisten denen das eigene Heimatland Albanien zu klein ist. Mit der Einstellung könnten die Türken bald ein Stück Deutschland verlangen.

          • Ich habe Deinen teils grenzwertigen bis skurrilen Kommentar (“Sie sind ein verlogener chauvinisticher Albaner, der vorgibt Deutscher zu sein und von Großalbanien träumt inkl. Deutschland“) freigeschaltet um die Gelegenheit zu nutzen, aus einem Artikel zur Siedlungsgeschichte des Kosovo zu zitieren:

            Bevölkerungsentwicklung und Siedlungspolitik: Die ethnische Zusammensetzung des Kosovo

            (…) Von Serben im Kosovo zu sprechen, ergibt überhaupt erst ab der Übernahme der Region durch das mittelalterliche Serbien Sinn, also ungefähr ab dem Jahr 1200. Die serbischen Dokumente aus dieser Zeit, die uns Namen von Steuerpflichtigen überliefern, zeigen dabei, dass damals die Mehrheit der ansässigen Albaner serbische Namen getragen hat und daher an anderer Stelle oftmals für den Historiker nicht identifizierbar ist.

            Für die Annahme einer erheblichen Zahl an Albanern im Mittelalter spricht ein weiteres Indiz. Gemeint ist die starke Verbreitung von albanischen Namensendungen in den ersten umfangreichen Namensdokumenten, welche die osmanische Verwaltung zu Zwecken der Besteuerung im 15. Jahrhundert angelegt hat. Da es keinerlei Quellen gibt, die für die Zwischenzeit eine größere Zuwanderung vermuten lassen, ist dieses Indiz auch für die vorangegangene Zeit der serbischen Herrschaft von Belang. Zahlreiche schriftliche Dokumente belegen überdies ein deutig, dass die serbische Annahme nicht zutrifft, ab 1690 habe eine rein oder praktisch rein serbisch besiedelte Landschaft durch serbische Massenflucht und massive Einwanderung aus den nordalbanischen Bergen ihren Bevölkerungscharakter grundlegend gewandelt.

            Diverse Berichte katholischer Geistlicher – diese Art von Quellen liegt für den untersuchten Raum leider erst ab den 1620er-Jahren vor – bezeugen eine ganz massive Präsenz der albanischen Sprache im Kosovo vor dieser Zeit. So gibt eine Aufstellung von 1623 darüber Auskunft, dass sich in Prizren die Bevölkerung von ungefähr 13 000 Personen fast ausschließlich aus Albanern (12 000 Muslime und nur ca. 200 Katholiken) und lediglich aus 600 Serben zusammensetzte. Dieselbe Quelle spricht für das benachbarte Skopje von einer starken, großteils albanisch-muslimischen Mehrheit. Für Prishtina hingegen führt sie an, dass dort neben nicht näher bestimmten Muslimen auch eine große Anzahl Serben lebe. Jahrzehnte vor dem vermeintlichen Wendepunkt 1690 siedelten also ausgesprochen viele Albaner im Kosovo – und nur für den Osten der Region ist zugleich auch eine starke serbische Siedlungspräsenz belegt. Diese Erkenntnisse der Bevölkerungsgeschichte im Kosovo untermauern auch die Forschungsergebnisse des britischen Historikers Noel Malcolm an zentraler Stelle.

            Ansonsten weiß man dank Untersuchungen vor Ort, die serbische Wissenschaftler unter Führung des seinerzeit weltberühmten Geografen Jovan Cvijić um 1900 anstellten, dass das 18. Jahrhundert und längere Perioden des 19. Jahrhunderts zumindest in der serbischen Bevölkerungsgruppe von starken, vor allem wohl wirtschaftlich begründeten Bevölkerungsverschiebungen geprägt gewesen sein müssen. Ein »dunkles Zeitalter« voller Unterdrückung kann diese Epoche für die örtlichen Serben nicht gewesen sein, denn außer Binnenwanderungen innerhalb der Region selbst gab es ebenso starke Zuwanderung von Serben aus den Nachbarregionen. Auch hat es zwar eine Islamisierung von Angehörigen der serbischen und anderer slawischer Bevölkerungsgruppen und zum Teil auch eine nachfolgende Albanisierung gegeben. Doch geschah dies keineswegs in jenem erheblichen Ausmaß, wie es die serbische nationale Propaganda der Jahrzehnte um 1900 und dann wieder der 1980er- und 1990er-Jahre die eigene und die internationale Öffentlichkeit hat glauben machen wollen.

            Für das 19. Jahrhundert steht vor allem ab der zweiten Jahrhunderthälfte eine Vielzahl von Quellen zur Verfügung. Diese belegen für die Zeit vor 1878 eine albanische Bevölkerungsmehrheit. Einen wichtigen Wendepunkt für die Ethnostruktur im Kosovo bedeuten die Jahre 1877 und 1878 trotzdem. Denn die Frage, welcher ethnischen Gruppe man angehört, hat zu dieser Zeit zum ersten Mal in der Geschichte der Region eine klare politische Bedeutung erlangt. Der Anfang ist in einer Aktion zu suchen, die der serbische Staat zur Jahreswende 1877/78 im Zuge der Eroberung und Annexion von bis dahin osmanischem Gebiet nordöstlich des heutigen Kosovo im sancak (osman. Provinz) Niš ins Werk setzte. Dabei wurden die dort ansässigen Albaner, etwa 80 000 Personen, gezielt als feindlich eingeschätzte Muslime vertrieben. An die 50 000 von ihnen haben sich in den Bereich des von Serbien damals ebenfalls beanspruchten, aber nicht dauerhaft eroberten Kosovo gerettet. Dieser von den osmanischen Behörden kaum eingedämmte Druck gegen die serbischen Bewohner des Kosovo war neben der wirtschaftlichen und politisch-kulturellen Anziehungskraft des 1878 auf dem Berliner Kongress völkerrechtlich souverän gewordenen neuen Nachbarstaats Serbien verantwortlich dafür, dass im weiteren Verlauf bis 1912 wohl einige Zehntausend Serben (realistische Schätzungen reichen bis ca. 60 000 Personen) aus dem Kosovo abgewandert sind.

            Die schon vorher bestehende albanische Mehrheit hat sich dadurch verstärkt: Für 1912 kann man mit etwa 75 Prozent Albanern und daneben deutlich weniger als 20 Prozent Serben im Gebiet des heutigen Kosovo rechnen – hinzu kamen Minderheiten wie Türken, slawische Muslime und Roma. Während des Ersten Balkankrieges besetzten im Oktober 1912 serbische und gebietsweise auch montenegrinische Truppen das Kosovo, Mazedonien und den sancak von Novi Pazar und annektierten diesen Raum. Dieser Prozess führte in den darauf folgenden Jahren zu einer teilweisen Wiederholung der Ereignisse von 1877/78. Bis Jahresende 1912 wurden ungefähr 20 000 Albaner getötet, einige Zehntausend flohen. Die Masse aber, und das unterscheidet die Situation im Kosovo 1912 grundlegend von jener im Bereich des sancak Niš im Jahre 1878, blieb und konnte bleiben. Die Hoffnung des serbischen Staates, mit der Zeit die albanische Bevölkerung (von der man inzwischen glaubte, sie sei gutteils serbischer Abstammung) in erheblichem Umfang assimilieren zu können, war wohl ein Grund dafür, dass Übergriffe nicht in noch größerem Ausmaß erfolgten. So gab es in den Jahren nach 1918, dann wieder 1945, 1998 und 1999 massive militärische Gewalt gegen die albanische Bevölkerungsmehrheit. Starker staatlicher Auswanderungsdruck auf die Albaner veranlasste in den Jahren von 1918 bis 1940 und dann wieder von 1948 bis 1966 ca. 80 000 bzw. 100 000 Kosovo-Albaner, das Land in Richtung der an Einwanderern interessierten Türkei zu verlassen. Unter der Herrschaft von Slobodan Milošević waren es 1990 bis 1999 dann nochmals bis zu 400 000 Kosovo-Albaner, die aus ethnopolitischen und aus ökonomischen Motiven heraus abwanderten.

            Quelle u. vollständiger Text: http://mgfa.de/html/einsatzunterstuetzung/downloads/wwkosovoiiiclewingethnien.pdf?PHPSESSID=804b6288349e98b4d877ad3efb66ce7a

            Im übrigen, ich wiederhole mich: Wer vernünftigerweise dafür plädiert, daß der albanisch besiedelte Teil des Kosovo unter albanischer Selbstverwaltung gestellt oder an Albanien angeschlossen wird ist deshalb nicht jemand, der die einstige NATO-Aggression an Serbien (an der auch die BRD-Bundeswehr beteiligt war) gutheißt oder nicht genauso einfordern täte, daß die serbisch-besiedelten Grenzgebiete des Kosovo dem serbischen Staat zugeschlagen werden sollten, genauso wie die serbischen Gebiete Bosnien-Herzegowinas.

            Ein solcher Standpunkt ist insofern auch nicht pro-albanisch, weil er eine gerechte – völkische – Lösung für beide Völker favorisiert, was jedoch bedeutet, Chauvinisten beider Seiten die Unterstützung zu entziehen. Ich sehe (deshalb) natürlich auch keinen Grund, Albaner nicht nach Albanien oder den Kosovo zurückzuschicken aber auch Serben und alle möglichen aus diesem Raume stammenden Zigeuner. Mit meiner Einstellung könnten also mitnichten „die Türken bald ein Stück Deutschland verlangen“, wie Du unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Siedlungsgeschichte des Kosovo meintest.

            Exkurs: Wenn es im Beitrag zur Siedlungsgeschichte des Kosovo heißt, „daß damals die Mehrheit der ansässigen Albaner serbische Namen getragen hat“ deutet das darauf hin, daß in dieser Region wie in anderen auch eine Slawisierung im Sinne einer sprachliche Umformung der ansässigen Bevölkerung stattgefunden hat, an deren Ende ein „serbisches Volk“ kreiert wurde und halt im Kosovo eine „serbische“ Minderheit als Trägerin christlich-orthodoxer Machtentfaltung. In diesem Kontext verweise ich auf meinen Beitrag zur Slawenlegende.

            Interessant auch, was Erhard Landmann in seinem Buch „Weltbilderschütterung“ auf Seite 115 schreibt:

            Stadt hießt im Albanischen „qyteti“. Dahinter verbirgt sich das althochdeutsche steti. Ein Albaner, der gut deutsch sprach antwortete mir einmal auf die Frage, mit welcher anderen europäischen Sprache denn das Albanische verwandt sein könnte: „Mit der deutschen Sprache“. Damals glaubte ich, daß er dies nur aus Höflichkeit mir als Deutschen gegenüber sagte. Doch wenn man weiß, daß zum Beispiel einer der beiden Hauptdialekte der albanischen Sprache das „Toskische“ heißt, so sieht man, daß darin das althochdeutsche Wort tiusca steckt, genau wie im „Tusci“ der Etrusker und in deren Land, der Toscana. Aber was erzählen die vermeintlichen Sprachexperten? Das Albanische sei die Sprache der alten Illyrer. Von den Illyrern aber, so gibt man unumwunden zu, weiß niemand etwas Genaues, ebensowenig wie von ihrer Sprache. (…) Die Albaner, in deren Namen eindeutig und leicht erkennbar der Name der Allemannen steckt, werden so, wie die Basken beispielsweise, zum exotischen Außenseitervolk gestempelt.

            MYTHOS AMSELFELD: http://www.infopartisan.net/archive/kosovo/ko24399.html

  6. Ich möchte mich mal kurz wieder einschalten, weil ich mich an der Gründung der Volksinitiative maßgeblich beteiligt habe. Eigentlich war sie eine super Idee, dass man die Teil der Rechten und Linken quasi abzieht, also eine Querfront bildet. Aber ich glaube mittlerweile, dass JE zu schnell aufgegeben hat und sich seinem COMPACT Magazin widmete. Ich halte an der Idee weiter fest, aber musste feststellen, dass die Mehrheit der VI einfach auch zu alt war, um noch irgendetwas bewegen zu können. Nun bin ich selbst zwar auch schon Mitte der 40 angelangt und muss auch kucken, was ist realistisch, was kann man noch machen…aber trotzdem, wenn die Stimmung klasse ist, dann lässt man sich auch heute noch mitreißen….Herr Nolde hat in meinen Augen auch die Flinte zu früh ins Korn geworfen, aber das muss er mal selbst berichten. Außerdem hat er auch inhaltlich große Differenzen mit JE, obwohl dieser sich gestern bei COMPACT in Berlin als „zivilisierten Nationalisten“ bezeichnete und gleichzeitig Putin lobte für die sozialistische Verstaatlichung des Energiesektors. Wobei er natürlich weiterhin bestimmten Oligarchen mehr als freie Hand lässt, wenn sie sich bei ihm etwas „einschleimen“….

    • @Stephan Haube

      Ich glaube nicht, daß JE „zu schnell aufgegeben hat“, er widmete sich lediglich wieder dem, was er kann, nämlich der journalistischen Tätigkeit, die für ihn zudem noch eine finanzielle Perspektive bot. Recht frühzeitig zurückgelassen wurden dabei all jene die dachten, die VI wäre nicht nur eine kostenlose Werbetruppe für den Kai-Homilius-Verlag resp. das Compact-Magazin zu der sie ja dann ziemlich schnell mutierte, sondern eine neuartige politische, nämlich links-nationale Organisation oder könnte eine werden. Das habe ich nach ein paar Monaten meiner VI-Mitgliedschaft erkannt und dann die einzig logische Schlußfolgerung gezogen, indem ich dort wieder austrat, wozu sich freilich noch gesellte, daß ich einige Ansichten von JE nicht teilen konnte. Ich habe also keineswegs „die Flinte zu früh ins Korn geworfen“, wie die weitere Abwärtsentwicklung der heuer gar nicht mehr existierenden VI ja auch deutlich zeigte, vielmehr denke ich, daß Du noch eine Weile nach meinem Austritt nicht mitbekommen wolltest, daß Du mit der VI einen toten Gaul reitest, Dich also an etwas klammerst, was realiter nie wirklich bestand. Für mich steht jedoch nicht die bedingungslose Loyalität zu einer Person im Vordergrund, sondern das politische Wollen und Wirken.

      http://autarkes-rattelsdorf.blogspot.de/2013/01/jurgen-elsasser.html

  7. ich bin immer baff, wie leute wie herr detlef nolde es schaffen, anderen leuten, wie herrn elsässer, ihre worte im mund umzudrehen, um sie – offener kann einer abneigung nicht ausdruck verliehen werden – gegen sie zu verwenden. der kontext und seine bedeutung bleiben dabei aber völlig außen vor. mit einer differenzierten oder möglichst objektiven sichtweise hat das nichts zu tun. sie lesen auch welt und spiegel, nehme ich an?

    • Die zitierten Aussagen sind eindeutig und würden ihre Bedeutung nicht verlieren, wenn man den Kontext mit einbezieht.

      Es deutet auch nichts darauf hin, daß er nicht mehr hinter diesen stehen würde. Demnach tun Sie ihm Unrecht, wenn Sie das ohne jeden Beleg unterstellen.

      Hier geht es nicht darum, eine Abneigung gegen eine Person auszudrücken, sondern einen politischen Standpunkt herauszustellen, der von JE vertreten wird.

      Es geht um Aufklärung darüber, was tatsächlich Antizionismus bedeutet und wie sich prozionistische Kritik an diesen oder jenen Aspekten zionistischer Politik davon grundlegend unterscheidet.

  8. finanzielle perspektive?? mit dem compact-magazin?? hahaha, ist das ihr ernst? wow. also ich würde einfach mal behaupten, dass sich mit einem magazin mit einer auflage von 5k-10k nicht das große geld verdienen lässt. eine unhaltbare behauptung ihm zu unterstellen, er folgte finanziellen interessen. die existenz des magazins und seine offensichtliche außenseiterposition in der medienlandschaft beweisen das gegenteil ihrer these. und was ihren letzten satz betrifft: vom politischen wollen und wirken des JE sehe ich wesentlich mehr als vom politischen w.u.w. des DN.

    • Es geht nicht darum und kann auch nirgends herausgelesen werden, JE seine im übrigen legitimen finanziellen und geschäftlichen Interessen vorzuhalten.

      Ebenso nicht darum, sein Compact schlecht zu reden, was bisweilen durchaus interessante Gedankenanstöße für Otto-Normalbürger bieten dürfte.

      Der Hintergrund ist der darzulegen, daß im Kern nicht zuletzt prozionistisch motivierte Kritik „israelischer“ Politik, mag sie bisweilen noch so harsch daherkommen, nichts mit antizionistischem Wollen zu tun hat.

      Im übrigen wüßte ich nicht, warum nicht auch eher oppositionelle Journalisten und Politiker die sich offensiv in der Öffentlichkeit bewegen kritisch unter die Lupe genommen werden dürfen.

      Nirgends habe ich behauptet, politisch Wirken zu wollen, ganz im Gegenteil, was aber doch nicht bedeutet, deshalb nicht seine Meinung zu diesem oder jenen politischen Thema äußern zu dürfen.

      Zudem ist „politisches Wollen und Wirken“ nicht per se eine positive Sache, es kommt auf den Inhalt an, die Ziele, die Motivation.

      Ihre Motivation, JE beizuspringen in allen Ehren, aber mir scheint, daß Sie hier etwas zu emotional an die Sache herangehen und deshalb die nötige Sachlichkeit vermissen lassen.

      Und, ich erwähnte es bereits, ist es denn im Interesse von JE wenn Sie suggerieren, daß seine hier zitierten Bekenntnisse nicht mehr aktuell wären?

      Wenn Sie Belege dafür haben, daß er nunmehr ein Antizionist geworden ist, diese oder jene von mir zitierten Standpunkte nicht mehr die seinen sind, er sich davon distanziert, zögern Sie nicht, diese hier einzustellen.

    • @Stephan Haube

      Für oder gegen Zionismus, alles relativ? Jürgen Elsässer steht fernab jeder Kritik, was auch immer er tut, das scheint mir Dein Motto zu sein, für das Du auch bereit bist, eigene Standpunkte über Bord zu werfen. Eine solch unbedingte Loyalität zu einer Person, ganz egal, was sie meint und tut und wie sie einen behandelt, ist doch einigermaßen befremdlich.

    • @Stephan Haube – Für ‚Journalisten‘ wär’s aber wünschenswert, wenn sie etwaige „Gründe“ den Betreffenden auch erschliessen würden, um nicht arrogant zu erscheinen… Ausserdem finde ich ein solches Verhalten nicht nachvollziehbar, für jemanden der vorgibt in der ‚Aufklärung‘ tätig zu sein – das Benehmen wäre verständlich, wenn es sich um Mainstream handeln würde (was ja möglicherweise doch der Fall ist), resp. dann nicht verwundertlich. Ist es zuviel verlangt, bei ‚brisanten‘ Themen Stellung zu beziehen? Das gibt mir weiterhin zu Denken…

  9. @jcgloor: Ohne es genau zu wissen, aber ich denke Harzheim hat einfach viel um die Ohren und für ihn ist das einfach Pille-Palle. Er hat solche Texte auch sicherlich schon gelesen und er denkt darüber bestimmt sehr differenziert.

    • Aha, „Pille-Palle“ … diese Arroganz scheint dort üblich zu sein, könnte also stimmen. Und Überarbeitung? Darf nicht einfach wahr sein, daß politische Gründe dahinterstecken?

      • @Stephan Haube

        Die Aussage sieht nicht nach „viel zu tun“ aus, vielmehr nach „lassen sie mich in Ruhe“. Eine ‚Redaktion‘ sollte sich dedizierter verhalten. Auf jeden Fall traue ich COMPACT nun nicht mehr und kann auch nicht empfehlen, das zu tun… Elsässer ist nicht zu trauen, zumal er ja auch keine Stellung bezieht – für mich ist alles klar.

        @Detlef Nolde

        …scheint mir auch so. Harzheim hätte besser gar nichts gesagt, denn sowas…

        • @jcgloor, das sehe ich genauso. Andererseits liegen ja unmißverständliche Aussagen von JE zu diesem zentralen Thema vor und es liegt da nahe, daß er seinen Mitarbeiterstab entsprechend auswählt. Aber gut, daß Du das noch einmal herausgestellt hast.

          • Verweise auf Beitrag felixaustria03 v. 29. Oktober 2012 hier auf diesem Blog!

            Seid ihr (Nolde, jcgloor u. evtl. noch andere) jetzt endlich auch auf den „Trichter“ gekommen?

            Elsässer hat sich „gebessert“, keine Frage, aber im Grunde ist er bei seinem Leisten geblieben, Nuancen-Änderungen sind für uns belanglos!

            Es geht nur mit vollständigem Bruch mit den Jahrhundertbetrügern, sie haben uns von Anfang an belogen, also vom 23. Mai 1949 an mit der angeblichen „Staatsgründung“, mit der von den Siegern aufgezwungenen Geschichtsfälschung mittels Umerziehung, ihr Jahrhundertverbrechen dauert bis heute an und soll nach dem Willen der verbrecherischen, rechtsbrechenden Kamarilla noch „ewig“ andauern; nein, ohne das Lügengespinst vollständig einzureißen gibt es keine Besserung!

          • @Detlef Nolde

            …auf jeden Fall war ich total überrascht, dass dort solche ‚Umgangsformen‘ gepflegt werden. Nun weiss ich Bescheid und werde das entsprechend ‚im Auge‘ behalten; Man lernt nie aus…

  10. @Nonkonformer

    Der eine kommt früher, der andere später und manch einer offenbar gar nicht „auf den Trichter”. Insbesondere für letztere habe ich irgendwann diesen Beitrag eingestellt, um auf die Kontinuität des Prozionismus bei Jürgen Elsässer hinzuweisen, wobei es notwendig war erst einmal Nachhilfe darüber zu geben, was Zionismus und damit Prozionismus überhaupt bedeutet. Meine Grüße gehen an dieser Stelle an Stephan Haube.

    Das heißt aber nicht, daß es nicht nachwievor Positionen gibt die er in den letzten Jahren (im Zuge seiner punktuellen Abkehr von sektiererischen, konkret antideutschen resp. volksfernen wie -feindlichen Ansichten) begonnen hat zu vertreten, wo ich mit ihm konform gehe, was vor drei Jahren ja ein Grund gewesen ist, mich seiner „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“ anzuschließen. Es geht also nicht um einen Totalverriß.

    Philosemit und Zionist Jürgen Elsässer hat seine Klageschrift gegen Jutta Dittfurt wie folgt begründet:

    „Der Kläger (Elsässer) trägt vor, er sei kein Antisemit, … Er habe zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise etwas Judenfeindliches geäußert, die jüdische Religion angegriffen oder sich über die Gesamtheit der sich als Juden bezeichnenden Menschen abwertend geäußert. ER HABE SICH FÜR DAS GEDENKEN AN DEN HOLOCAUST UND GEGEN DESSEN LEUGNUNG EINGESETZT.“

    http://www.compact-online.de/urteil-elsaesser-vs-ditfurth/

  11. Habe mir den Artikel mal durchgelesen und finde es schon etwas komisch, dass Putin antideutsch sein soll. Weil anhand dieses Video erklärt ein russischer Abgeordneter das die Masseneinwanderung von den USA inszeniert werden

    • Die Faktenlage bzgl. Putins Deutschenenfeindlichkeit ist tatsächlich etwas dürftig, andererseits habe ich noch nie gehört, daß er die millionenfache Vertreibung und Massenmord an den Deutschen in Osteuropa und Ostdeutschland als das bezeichnet, was es war: ein Völkermord. Oder die Rückgabe des geraubten Nord-Ostpreußens vorantreibt. Ganz im Gegenteil, für ihn ist alles legitim. Passend dazu seine Aussage, daß er sich „dem jüdischen Volk und dem Staat Israel eng verbunden“ fühlt, wie in diesem Beitrag belegt. Und die „Masseneinwanderung“ in die BRD ist nicht „von den USA inszeniert“, sondern lag und liegt einzig und allein in der Verantwortung der BRD-Regierung, die damit die Wünsche der kapitalistischen Wirtschaft exekutiert, wozu ich die Artikel Gedanken zur Siedlungspolitik und Die Wirtschaft befielt – Merkel folgt empfehle.

      • Ok hab mir alle Beiträge durchgelesen. Hab es aber vorher schon gewusst, nur leider vergessen weil ich mich zu wenig damit befasst habe, danke Detlef

        LG

        Tobias Radtke

  12. Natürlich hat sich Andreas Rieger von Elsässer getrennt wegen dessen Schulterschluss mit Pegida. Aus seiner Sicht auch verständlich. Elsässers Egozentrik macht auch vor den sog. Islamkritikern nicht mehr halt.

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