Das Oktoberfestlegende als politisches Kampfmittel gegen Patrioten?

Ein wichtiges Buch:

Karl Heinz Hoffmann – Die Oktoberfestlegende, Gezielte Verdächtigungen als politisches Kampfmittel im „demokratischen Rechtsstaat“

Bis heute sind die Urheber des Oktoberfestanschlags vom 26. September 1980 unbekannt. Dennoch wird durch interessierte Kreise seit Jahren hartnäckig als Hintermann immer wieder Karl Heinz Hoffmann, Begründer der gleichnamigen Wehrsportgruppe, genannt.

Nun bricht Hoffmann sein Schweigen und macht glaubhaft, daß der politische Wille zur Aufklärung der Tat von Anfang an gefehlt haben muß. Darüber hinaus sehen sich national eingestellte Deutsche mit der haltlosen Unterstellung belastet, ein Anschlag auf zufällig anwesende Volksfestbesucher entspräche ihrem politischen Aktionismus. Da auch in der gegenwärtigen NSU-Debatte viele Ungereimtheiten auftauchen, lohnt eine Auseinandersetzung mit der politisch-psychologischen Arbeitsweise staatlicher Organe am Beispiel des Oktoberfestanschlages.

Bezug: http://www.buchdienst-kaden.de/pd-340149227.htm?categoryId=5

Karl Heinz Hoffmann:

Nun, nachdem ich mich mit der kritischen Bearbeitung der Oktoberfestlegende öffentlich zu Wort melde, wird man sagen, na ja, er will sich halt rechtfertigen. Und damit sagt der Volksmund endlich etwas Richtiges. Natürlich will ich mich von dem künstlich erzeugten Verdacht befreien. Das ist gar keine Frage und es ist mein gutes Recht. Und ich möchte auch dem geschändeten Ansehen der ehemaligen deutschen WSG entgegen wirken und nicht zuletzt auch die ungerechtfertigte Belastung der ‚Deutschen Rechten‘, die ohne Schuld von ihren Gegnern mit einbezogen wird, obsolet werden lassen.

http://karl-heinz-hoffmann.com/oktoberfestattentat.html

Weitere Infos: http://oktoberfest.arbeitskreis-n.su/

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12 Gedanken zu “Das Oktoberfestlegende als politisches Kampfmittel gegen Patrioten?

  1. Manuel Ochsenreiter hat als Chefredakteur der „patriotischen“ Zeitschrift „Zuerst“ den mehrseitigen „Zuerst“-Artikel „Bestellter Terror? – Hat der „braune Terror“ ganz andere Hintergründe?“ (Ausg. Jan. 2012) zu verantworten.

    Darin wird Karl-Heinz Hoffmann als „dubioser Geisterfahrer“ bezeichnet, mit dem Nazi Martin Wiese auf eine Stufe gestellt; seine einstige „Wehrsportgruppe Hoffmann“ als „ominöse Truppe“ betitelt und mit Gladio und Geheimdiensten in Verbindung gebracht.

    Obendrein wird sich darüber mokiert, daß Karl-Heinz Hoffmann sich seit ein paar Jahren bemüht, u.a. mithilfe eines Buches, Auflärung in punkto „Oktoberfestattentat“ zu bringen:

    Und Wehrsport-Hoffmann durfte in diesem Jahr gar ein Buch im parteieigenen (Anm.: NPD) Deutsche-Stimme-Verlag veröffentlichen (…)

    (…) Immerhin zeigt die neue (NPD-)Führung Zähne gegen dubiose Geisterfahrer: Nach einem aktuellen Beschluß des NPD-Bundesvorstands dürfen Karl-Heinz Hoffmann und Martin Wiese, der wegen eines geplanen Anschlags au das jüdische Zentrum in München zu sieben Jahren Haft verurteilt worden war, nicht mehr als Redner zu Parteiveranstaltungen eingeladen werden.

    So lieferte insbesondere die WSG Hoffmann genau die Bilder aus Deutschland, die international gebraucht wurden. Es ist kein Wunder, daß der in Nürnberg geborene, aber zum Teil in der DDR aufgewachsene Hoffmann immer wieder im Zusammenhang mit Geheimdiensten auftaucht, sich frei in Richtung arabischer Raum bewegen konnte, um dort in Ausbildungslagern mitzumischen, und – inzuwischen ergraut – ausgerechnet jetzt wieder aus der Kiste springt, wo ein NPD-Verbot droht. Da rundet es das Bild nur ab, wenn er sich aktuell auch an Diskussionen im Internet beteiligt und dort als Scharfmacher gegen den neuen NPD-Vorsitzenden Holger Apfel auffällt.

    So läßt NPD-Freund Ochsenreiter hetzen, streut Gerüchte, verleumdet. Und lügt wenn er behauptet, daß die „Hepp-Kexel-Gruppe“ ein Ableger der WSG Hoffmann bzw. dessen Libanon-„Ableger“ gewesen sei – offenbar mit der Absicht, Karl-Heinz Hoffmann damit zu belasten:

    Aus der Wehrsportgruppe Hoffmann bzw. ihrem Ableger im Libanon ging auch die „Terrorzelle“ um Odfried Hepp und Walter Kexel hervor … Zuvor hatte sich Hepp dem DDR-Ministerium für Staatssicherheit angedient, er lieferte Informationen und wurde im Gegenzug später bei seiner Flucht unterstützt.

  2. Aktuelles von Karl-Heinz Hoffmann:

    „DIE UNBEKANNTE HAND“

    „Ulrich Chaussy, der sich mit der Tat (Oktoberfestattentat) beschäftigt, zieht in diesem Artikel Bilanz. Für ihn steht fest, der Fall ist noch nicht gelöst.“
    (Zitiert nach: Zeit-online)

    Diese Feststellung ist richtig, aber auch so ziemlich das Einzige von alledem, was er sonst noch zur Sache von sich gibt.

    Niemand wird der Lösung des Falles auch nur einen Schritt näherkommen, wenn er ohne zu zweifeln von der Täterschaft Gundolf Köhlers ausgeht.

    Chaussy schreibt: „Er (Köhler) war 1977 und 1979 in der Kartei der WSG erfasst. Nach einer Notiz von Hoffmann hat er an zwei Übungen teilgenommen.“

    Dass Köhler als damals 16-jähriger an zwei Geländeübungen teilgenommen hat, ist nie bestritten worden, aber daraus eine Mitgliedschaft über die Jahre hinweg bis zum Jahre 1979 abzuleiten, ist ungerechtfertigt.

    Natürlich habe ich zahlreiche Adressen der unterschiedlichsten Art aufbewahrt, aber eine „WSG-Kartei“ hat es nie gegeben. Das WSG-Geschehen wurde damals, mit Ausnahme von Propagandaaktionen niemals dokumentiert.

    Das in der WSG-Zeitung „Kommando“ enthaltene Foto eines WSG-Mannes, welches als Beweis für die angebliche WSG-Mitgliedschaft Köhlers immer wieder herhalten muss, zeigt nicht den eher kleinwüchsigen Köhler, sondern den deutlich fast zwei Meter großen Förster aus Hessen.

    Der stereotyp, nimmermüde vorgebrachte Hinweis auf die angebliche Mitgliedschaft Gundolf Köhlers in der WSG soll vor allem darüber hinwegtäuschen, dass der zum Massenmörder gestempelte Köhler nicht nur bei der Bundeswehr war, sondern sich längere Zeit für die Partei „DIE GRÜNEN“ engagiert hatte. Und dieses Engagement für die „GRÜNEN“ fällt genau in die Zeit seiner intellektuellen Entwicklung und Reife in den Jahren 1979 und 1980.

    Damit will ich natürlich nicht sagen, dass die Nähe zu den politischen Ansichten der Grünen der geistige Nährboden für eine Entwicklung zum Attentäter gewesen sein könnte. Ich will damit nur sagen, dass Köhler aller Wahrscheinlichkeit nach die ihm gewaltsam zugeordnete Tat nicht begangen hat.

    Die Ermittlungsbehörden haben die Vermutung in die Welt gesetzt, Köhler müsse das Attentat allein und aus persönlicher seelischer Bedrängnis verübt haben. Die Beweisführung dafür sind sie der Öffentlichkeit schuldig geblieben. Deshalb konnten die Verfasser des Abschlussberichtes zu den Ermittlungen des Oktoberfestattentates auch nicht umhin, in der, bezüglich der WSG-Mitglieder erlassenen Einstellungsverfügung zu bemerken:

    „Das Verfahren wird eingestellt, da sich ein Verdacht nicht begründen lässt und im Übrigen mangels Täterermittlung.“

    Die letzten beiden Worte kennzeichnen das Ermittlungsergebnis.
    Es konnte kein Täter ermittelt werden.

    Der Verdacht gegen Gundolf Köhler wurde bewusst in den Raum gestellt. Allem Anschein nach, um von der einzigen erfolgversprechenden Spur abzulenken. So richtet sich der Verdacht weiterhin gegen Köhler, aber es ist eben nur ein Verdacht und kein Beweis.

    Solange die Bemühungen um Aufklärung des Verbrechens mit der Vorstellung verknüpft werden, Gundolf Köhler müsse auf jeden Fall der Täter sein, wird man in der Sache keinen Schritt weiter kommen.

    Die umfangreichen Befragungen im „rechten Lager“ sind so ergiebig wie ein ausgefischter Karpfenweiher. Sie können keine Erkenntnisse bringen.

    Erst wenn die Erkenntnis dämmert, dass der friedfertige, nicht braun, sondern grün angehauchte Junge aus Donaueschingen Opfer und nicht Täter gewesen ist, kann der Weg in die richtige Ermittlungsrichtung gelenkt werden.

    Den Apologeten der Antifa, Chaussy, Heymann, Dietrich, Aust, Andrea Röpke, Kerstin Ködiz, um nur einige zu nennen, käme es sicher nicht gelegen, wenn das Oktoberfestattentat tatsächlich aufgeklärt werden könnte.

    Für die staatstragenden politischen Instanzen der Bundesrepublik wäre es, nach meiner Einschätzung, eine Katastrophe.

    27.09.2012
    Karl-Heinz Hoffmann

    Quelle: http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

    Weitere Infos:

    http://prenzlauerberger.wordpress.com/2010/06/02/die-wehrsportgruppe-hoffmann-und-das-oktoberfest-attentat/

    http://prenzlauerberger.wordpress.com/2010/06/02/die-wehrsportgruppe-hoffmann-und-das-oktoberfestattentat-2/

    http://de.metapedia.org/wiki/Karl-Heinz_Hoffmann

  3. Die „junge Welt“ (jW) vom 13. April widmet sich u.a. dem Oktoberfestattentat …

    »Mein Vater hat Münchner Bombe mitgebaut«

    Gespräch mit Andreas Kramer …

    jW: (…) Das Uelzener Lager wurde bei den Ermittlungen nach dem Bombenanschlag auf das Münchner Oktoberfest entdeckt, bei dem im Jahr zuvor 13 Menschen getötet und über 200 teils schwer verletzt wurden. Festgenommen wurde der rechtsextreme Forstbeamte Heinz Lemke – der wurde aber erhängt in seiner Zelle gefunden, bevor ihn die Staatsanwaltschaft vernehmen konnte. War er auch bei Gladio?

    Andreas Kramer: Mein Vater hatte ihn angeworben, als Forstbeamter erregte er ja keinen Verdacht, wenn er die Waldbestände durchging. Er war einer dieser »nützlichen Idioten«, wie mein Vater später die Männer etikettierte, die er in Luxemburg angeworben hatte. Lemke hatte den Auftrag, das Lager zu überwachen und auch wohl die Waffen zu warten, so weit es nötig war. Die Polizei hat immerhin automatische Waffen gefunden, 14000 Schuß Muni­tion, 50 Panzerfäuste, 156 kg Sprengstoff, 230 Sprengkörper und 258 Handgranaten. Er sollte wohl auch kontrollieren, ob Feuchtigkeit eindringt – bestimmte Sprengstoffe dürfen nicht naß werden.

    jW: Was wissen Sie über den Tod von Lemke? Kurz zuvor hatte er noch angekündigt, er wolle über die Hintermänner auspacken.

    Andreas Kramer: Mein Vater erzählte mir lediglich, daß zwei seiner Leute – BND-Agenten – Lemke im Gefängnis aufgesucht hätten. Ich vermute mal, daß sie ihm nahegelegt haben, sich selbst umzubringen, sonst würden sie es tun. Ich vermute, daß es wohl auf letzteres hinauslief.

    Im Zusammenhang mit dem Oktoberfest-Attentat ist ein zweiter Zeuge auf mysteriöse Weise umgekommen. Der hatte den Anschlag gesehen, wollte auch aussagen. Ich vermute, daß er bewußt ausgeschaltet wurde – (…)

    jW: Zurück zum Oktoberfestanschlag. Was hatte Ihr Vater damit zu tun?

    Andreas Kramer: Er hat die Bombe mitgebaut. Zusammen mit anderen NATO-Offizieren hat er Komponenten aus verschiedenen Einrichtungen besorgt: Die Zünder kamen aus dem Lager Uelzen, aus England wurde ein ausrangierter Feuerlöscher aus den 50er Jahren beschafft, der mit Sprengstoff und Nägeln gefüllt wurde. Um keinen Verdacht zu erregen, sollte alles irgendwie selbstgebastelt aussehen. Und rein zufällig fand wenige Tage nach dem Attentat die Bundestagswahl statt: Der CSU-Politiker Franz Josef Strauß wollte Kanzler werden. Noch Fragen?

    jW: Gundolf Köhler, der Attentäter, kam selbst ums Leben, als die Bombe explodierte. Er hatte Kontakt zur »Wehrsportgruppe Hoffmann«, gegen die dann auch ermittelt wurde. Was hatte dieser Verein damit zu tun?

    Andreas Kramer: Mein Vater hatte Köhler und andere angesprochen. Auch den Chef der Truppe, Karl-Heinz Hoffmann selbst. Der wollte aber nichts mit der NATO zu tun haben und hätte sicher einen Riesenärger bereitet, wenn er das herausbekommen hätte. Die Anwerbungsgespräche liefen, wie mein Vater mir stolz erzählte, etwa so: Ihr wollt sicher mal richtig Krieg spielen. Wir alten Kameraden haben da so unsere Verbindungen, wir können euch helfen …

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz war übrigens dicht an Köhler dran. Er und andere wurden im Rahmen der Operation »Wandervogel« noch 22 Stunden vor dem Attentat massiv observiert.

    Und dann kam die Staatssicherheit der DDR ins Spiel: Agenten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) haben sich einfach an das Operationsteam des Verfassungsschutzes, das Köhler beschattete, drangehängt, wie aus den später ausgewerteten Akten hervorging. Sie haben die Spur bis zu einer Garage in Donaueschingen verfolgt, wo offenbar die Bombe gebaut wurde.

    Mein Vater war damals übrigens mehrmals in Donaueschingen. Er hat die Komponenten, die er brauchte, unter Mitwirkung des niederländischen Militärgeheimdienstes I & O zusammengestellt.

    jW: Wie bitte? Ein niederländischer Geheimdienst?

    Andreas Kramer: Die I & O hatte ihr Hauptquartier in Wassenaar bei Den Haag. Die US-Navy hatte damals im Marinestützpunkt Den Helder ein riesiges Sprengstoffdepot, aus dem sich die westlichen Geheimdienste unter der Hand bedienen konnten, ohne daß das in den Bestandslisten vermerkt wurde.

    jW: Wissen Sie, welche Sprengstoffe benutzt wurden bei dem Oktoberfest-Attentat?

    Andreas Kramer: Es war ein Mix verschiedener Sprengstoffe. Von vornherein wurde darauf geachtet, die Bombe so zu konstruieren, daß sie hundertprozentig funktionierte, aber nach der Detonation keine Rückschlüsse darauf zuließ, daß Experten ihre Hand im Spiel hatten. Es mußte also mehr oder weniger laienhaft aussehen.

    Flüchtige Sprengstoffe schieden für diese Bombe natürlich aus. Mein Vater – der ja ausgebildeter Sprengmeister war – experimentierte mit neuen Verbindungen, er wollte einen Sprengstoff einführen, der nicht so leicht nachweisbar ist. Das Material für die Bombe wurde mit Privatwagen aus den Niederlanden gebracht, u. a. auch auf einer Urlaubsreise meiner Familie – unser damaliges Kennzeichen war BN-AE 500. Das sagte mir mein Vater aber erst, nachdem die Bombe in München hochgegangen war. Nicht zu fassen!

    jW: Hat es Ihren Vater denn völlig kalt gelassen, daß so viele Menschen ums Leben kamen oder schwer verletzt wurden?

    Andreas Kramer: Sicherlich nicht, er sagte, er habe das so nicht gewollt. Als ihm langsam bewußt wurde, was er da angerichtet hatte, zog er sich in sein Zimmer zurück und wollte zwei Tage lang mit niemandem sprechen. Wahrscheinlich war es auch ein Schock für ihn, wenn er sich im Spiegel betrachtete und sagen mußte: Da steht ein gewissenloser Mörder.

    jW: War von vornherein einkalkuliert, daß Köhler dabei über die Klinge springt?

    Die Bombe war meines Wissens so vorbereitet, daß der Attentäter mit in die Luft fliegt.

    (…) Die französischen Dienste haben sich damals übrigens nicht an »Gladio/Stay-behind«-Aktivitäten in anderen Ländern beteiligt, wohl aber solche Aktionen im eigenen Land durchgezogen. Dazu gehörte der Anschlag, der 1986 in Paris auf die Galeries Lafayette verübt wurde – dazu bekannte sich dann eine als links auftretende Gruppe namens »Action directe«. Dabei gab es 14 Tote, schlimme Sache.

    (…) De Maizière – Generalinspekteur der Bundeswehr von 1966 bis 1972 – war mehrere Male bei uns zu Besuch. Nach dem Attentat auf das Oktoberfest in München ließ er sich allerdings nicht mehr blicken.

    jW: Sie haben vor dem Luxemburger Gericht ausgesagt, Ihr Vater sei auch an dem Attentat 1980 auf den Bahnhof von Bologna beteiligt gewesen, bei dem 85 Menschen ums Leben kamen. Was wissen Sie darüber?

    Andreas Kramer: Mein Vater arbeitete eng mit Agenten des italienischen Militärgeheimdienstes ­SIFAR bis 1977 und ab 1977 mit der ­SISMI zusammen. Er war bestens über die Anschlagsvorbereitungen in Bologna informiert. (…)

    jW: Wenn Ihre Berichte stimmen – müssen Sie nicht damit rechnen, auch irgendwann gewaltsam aus dem Verkehr gezogen zu werden?

    Andreas Kramer: Wenn mir etwas zustoßen sollte, wäre doch klar, von welcher Seite das kam. Die Sicherheitsbehörden sollten eher daran denken, mich zu schützen. Und noch besser wäre es, wenn energisch und ohne Ansehen der Person aufgrund meiner Aussage auch in Deutschland ermittelt werden würde.

    Quelle und vollständiges Interview: http://www.jungewelt.de/2013/04-13/003.php

    Karl-Heinz Hoffmann kommentiert die Aussagen Kramers folgendermaßen:

    (…) Ich kann die näheren Umstände – weder zu Kexels, noch zu Lembkes Tod nicht bewerten. Ich kann keine Vermutungen anstellen, weil mir beide Personen nicht bekannt waren. Möglich ist alles. Nur eines nicht, nämlich die Vorstellung, Lemke könnte Verbindungen zur WSG gehabt haben. Dass dies nicht der Fall war, ist das Einzige, was ich in diesem Zusammenhang definitiv sicher weiß.

    Das ist von den Ermittlungsbehörden auch niemals behauptet worden. Die Verbindung von Lemke zur WSG ist eine journalistische Erfindung. Hätte es auch nur die Spur einer Verdachtsbegründung gegeben, dann hätte ich ganz sicher von den Ermittlern dazu befragt werden müssen.

    (…) Ich kann den Wahrheitsgehalt der Kramer‘schen Erzählungen nicht einschätzen, aber es ist nicht zu übersehen, dass sie sich inhaltlich mit meiner von Anfang an gehegten Verdachtstheorie hinsichtlich der Oktoberfest-Ereignisse vom 26. September 1980 durchaus decken. In einem Punkt jedoch können die Kramer-Aussagen der Verifizierung durch logisches Überdenken nicht stand halten.

    Die seinerzeit vom Spiegel entwickelte Theorie, der Oktoberfestanschlag sei inszeniert worden, um Franz Josef Strauß „an die Macht zu bomben“ ist nicht vernünftig nachvollziehbar.

    Wenn jemand das Attentat mit dem Ziel, linke Gruppen damit zu belasten, damit die Strauß-Partei daraus politisch Honig saugen könne, organisiert hätte, dann wäre nicht Gundolf Köhler als Medium ausgesucht worden. Und zwar deswegen nicht, weil klar war, dass Köhler im NADIS-Computer als politisch Rechtsstehender mit Kontakten zur WSG gespeichert war, sodass der erste Verdacht sofort auf die WSG fallen musste. Das war voraussehbar.

    Hätte man Strauß mit dem Oktoberfestverbrechen stützen wollen, dann wäre eine Person mit Kontakten zu linken Kreisen als Medium ausgesucht worden. Denn dann wären sofort linke Kreise in Verdacht geraten.

    Das Attentat war geeignet, mich aus dem Verkehr zu ziehen, unsere Zusammenarbeit mit den Palästinensern zu torpedieren und die „deutsche Rechte“ aller Sparten in den Augen der Bevölkerung politisch inakzeptabel und unwählbar zu machen. Und dieses Ziel ist erreicht worden.

    Wenn es uns wirklich nur um die Wahrheit geht und nicht um billige Rechtfertigungspolemik, dann dürfen wir diesen Mangel an der Glaubwürdigkeit Kramers nicht übergehen.

    (…) Andreas Kramer beantwortet die Frage nach einer möglichen Verbindung seines Vaters zur „Wehrsportgruppe“ im Allgemeinen und hinsichtlich meiner Person im Besonderen mit der aufschlussreichen Bemerkung:

    „Mein Vater hatte Gundolf Köhler angesprochen. Auch den Chef der Truppe Karl-Heinz Hoffmann selbst. Der wollte nichts mit der Nato zu tun haben und hätte sicher einen Riesenärger bereite, wenn er das herausbekommen hätte.“

    (…) Wichtig scheint mir aber die Bemerkung zu sein, dass mit einem „Riesenärger“ zu rechnen gewesen wäre, wenn ich von Attentatsplänen erfahren hätte. Diese Einschätzung war vollkommen richtig. Natürlich hätte ich sofort bei der Polizei Anzeige erstattet, wie jeder normale Bürger.

    Mit einem derartigen Ansinnen bei mir vorzusprechen, hätte zwangsläufig ein Fiasko für die Geheimdienste werden müssen. Dass ich mit der NATO nichts zu tun haben wollte, musste ja schon deshalb klar sein, weil ich den Dienst in der Bundeswehr aus Gewissensgründen verweigert habe. Da müsste ein Geheimdienstagent schon sehr dämlich gewesen sein, wenn er ausgerechnet von mir Unterstützung für die grundsätzlichen Belange der NATO, oder gar für ein Sprengstoffverbrechen erwartet hätte.

    Ebenso war meine Abneigung gegen jede Spielart demokratischer Ordnungen mindestens schon seit 1974 in sämtlichen Geheimdienstetagen bekannt. (Siehe Verfassungsschutzberichte) Die gelegentlich kolportierte Vermutung, ich hätte Franz Josef Strauß „an die Macht bomben“ wollen, muss daher jedem vernünftigen Menschen als sinnentleert erscheinen.

    Nach meiner Überzeugung war das Oktoberfestattentat auf jeden Fall ein geheimdienstliches Machwerk und Gundolf Köhler nicht der Täter sondern das Opfer. Aus diesen Schilderungen wird auch deutlich, dass die WSG niemals im Sinne von etwaigen „Gladio“ Unternehmungen engagiert gewesen ist. Das Einzige worauf ich mit ruhigem Gewissen schwören kann ist die Sicherheit, dass die WSG nicht das Geringste mit dem Oktoberfestattentat zu tun hatte.

    Aus: http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

    Letzteres hat nun auch Kramer mit seinen Aussagen bestätigt. Und es liegt die Vermutung nahe, hätte er nicht die völlig sinnlose Begründung für das Oktoberfestattentat gebracht, ihn die antideutsche „junge Welt“ auch keinen Raum gegeben hätte.

    Passend dazu empfielt die „junge Welt“ im Anschluß an dieses Interview das Buch von Daniele Ganser, »NATO- Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung«. Kein Wunder, wärmt dieser doch abermals die völlig abstruse und auch im Kramer-Interview widerlegte Behauptung auf, die Wehrsportgruppe Hoffmann resp. Karl-Heinz Hoffmann selbst habe etwas mit dem Oktoberfestattentat zu tun gehabt.

    Karl-Heinz Hoffmann zu diesem Buch:

    Der Schweizer Autor Daniele Ganser hat uns ein spannendes Buch offeriert, aber spannend ist nicht gleich zu setzen mit sachgerecht, korrekt. (…) Ich mache ihm ganz konkret den Vorwurf, unzulängliche Quellen verwendet zu haben, ohne auch nur den Versuch unternommen zu haben, sie auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.

    Zum Beispiel übernimmt Ganser laut Quellenverzeichnis Nr. 61 auf Seite 322 seines Buches eine wahrheitswidrige, frei erfundene Behauptung, aus: Mecklenburg: Gladio, S. 82

    „Bereits einen Tag nach dem Terroranschlag (Oktoberfest) hatte die Polizei, die dieses Versteck untersuchte, Informationen erhalten, dass Lembke die Rechtsextremisten versorgt hatte. «Herr Lembke zeigte uns verschiedene Sprengstoffarten Zünder Lunten und militärischen Sprengstoff», verriet Raymund Hörnle, ein Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann der Polizei bei seiner Vernehmung.“

    Ich kann nicht beurteilen, ob es eine Zeugenaussage mit dem oben zitierten Inhalt von einem Raymund Hörnle gibt oder nicht, weil ich die Akten nicht kenne. Doch wenn es sie gibt, dann ist sie falsch.
    Mir war damals weder Lembke noch Hörnle bekannt.

    Ich weiß nicht, ob eine Person namens Hörnle gegenüber der Polizei tatsächlich behauptet hat, Mitglied der WSG gewesen zu sein. Es ist auf jeden Fall falsch. Vermutlich gibt es die Aussage in dieser Form nicht, denn sonst hätten die Ermittlungsbehörden ja zwangsläufig zu dem Komplex Lemke und Waffenlager Fragen an mich richten müssen. Das war aber nicht der Fall.

    Die Ermittlungsbehörden hatten offenbar deutliche Beweise dafür, dass keine Zusammenhänge zwischen mir, der WSG und Lembke bestanden.

    Daniele Ganser hätte seine Informationen verifizieren müssen. Er hat das nicht getan. Diese Unterlassung disqualifiziert ihn als Historiker. Es ist durchaus legitim, auch einen Verdacht zu äußern, wenn man glaubt dafür Anhaltspunkte zu haben, doch dann muss man ihn auch als Verdacht deklarieren. Aber es ist unzulässig, einen Verdacht wie eine erwiesene Tatsachenbehauptung darzubieten.
    Auf Seite 321 seines Buches schreibt Daniele Ganser:

    „Der Bombenanschlag von München ist das größte terroristische Bombenmassaker in Deutschlands Geschichte nach dem Krieg.“ … … „Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass deutsche Rechtsextremisten diese Schreckenstat verübt hatten. Die Spur führte zu Neonazi-Gruppen, unter denen auch die Wehrsportgruppe Hoffmann war. Gundolf Köhler, ein 21-jähriger Rechtsextremist und Mitglied der Wehrsportgruppe hatte nach den polizeilichen Ermittlungen die Münchner Bombe gelegt.“

    Richtig ist lediglich, dass es tatsächlich eine wohl inszenierte Indizienkette gab, die auf mich und die WSG abzielen sollte, doch diese künstlich angelegte Spur war kaum länger als 24 Stunden heiß. Danach, nämlich am Vormittag den 27. September war die Spur kalt geworden. Sie war entwertet, weil sich die wesentlichen, von den Drahtziehern des Verbrechens einkalkulierten Rahmenumstände aus reiner Zufälligkeit geändert hatten. (Siehe dazu mein Buch: DIE OKTOBERFESTLEGENDE)

    Daniele Ganser musste zu dem Zeitpunkt, als er sein Buch schrieb, wissen, dass der von den Diensten eingebrachte Tatverdacht gegen die WSG und meine Person schon nach 24 Stunden obsolet geworden war. Warum hat er trotzdem an den Verdächtigungen festgehalten und sie wie erwiesene Tatsachen präsentiert? Er konnte auch dem Abschlussbericht des GBA und der Verfügung zur Einstellung des Verfahrens entnehmen, dass die Ermittlungsbehörden abschließend keinen Verdacht gegen mich oder die anderen mit verdächtigten ehemaligen WSG-Mitglieder begründen konnten. Ist das Bösartigkeit? Politisch motivierte rücksichtslose Zweckpropaganda? Oder ist es einfach nur Unvermögen?

    Mag ein noch so anspruchsvoller Titel mit dem Hinweis auf ein spannendes Thema auch anfänglich zum Lesen anregen, wenn man die ersten gravierenden Falschberichte erkannt hat, mag man den Rest gar nicht mehr lesen.

    Ich kann die von Ganser bearbeite Gesamtmaterie nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Es ist mir auch nicht der Mühe wert. Ich kann seine Sachbearbeitung einfach nicht mehr ernst nehmen. Historiker haben gegenüber der Nachwelt eine besondere Verantwortung.

    Wer zeitgeschichtliche Begebenheiten schildern will, sollte sich der Wahrheit verpflichtet fühlen und er sollte sein Handwerk beherrschen. Will oder kann er das nicht, dann soll er erbauliche Geschichten zur Unterhaltung schreiben, aber sich nicht an der Geschichtsschreibung vergehen.

    Seit Neuestem arbeitet der nach meiner bisherigen Einschätzung unabhängige, scharfsinnige Compact-Redakteur Jürgen Elsässer mit Daniele Ganser zusammen. Ich kann ihm nur dringend empfehlen, sämtliche Quellenangaben, die Ganser beisteuert, Punkt für Punkt einer genauen sachlich korrekten Nachprüfung zu unterziehen.

    Manches klingt auf Anhieb so schön einleuchtend, ist aber dennoch falsch. Die Wahrheit hingegen wird oft beiseitegeschoben, weil sie so unglaublich ist.

    Die Vorstellung, deutsche Behörden könnten schuldhaft in Mordtaten verwickelt sein, erscheint dem braven Normalbürger als unglaubwürdig. Und doch müssen wir davon ausgehen, dass es die Wahrheit ist.

    Quelle u. vollständiger Beitrag: http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

  4. Kritische Anmerkungen zu den Aussagen Elsässers im Video:

    Aus der Kramer-Aussage geht hervor, daß der Sprengstoff von Lembke stammte und von Gladio/Stay-behind/Nato-Connection initiiert wurde. Allerdings lieferte Lembke keine Waffen für das Oktoberfest, wie Jürgen Elsässer wissentlich falsch behauptet, weil da nur eine Bombe zündete und keine Waffen eingesetzt wurden.

    Was für Spielchen spielt Elsässer?

    Warum beteiligt er sich – wie alle anderen „Aufklärer“- am Verschweigen der Sensationsnachricht aus Luxemburg, so wie das auch sämtliche BRD-Leitmedien tun?

    Dabei geht es nicht um die Wahrheit von Kramers Aussage, sondern um das Totschweigen. Der gemeine Compact-Leser staunt, woher „Kai Vosssässer“ das alles weiss, was er so in Compact ausbreitet. Das Allerbeste aber ist: Wo ohne diese „Ermittlungsgruppe“ recherchiert wird, da geht es total in die Hose. Beispiele: Laborantin des Wattestäbchen-Phantoms (statt Verpackerin), und die Gladio-Recherche generell.

    Fakt ist auch, wie hier schon Mehrere richtig beobachtet haben, daß Jürgen Elsässer den durch und durch unklaren Fall der „NSU“ einzig auf Machenschaften des VS bzw. von beteiligten VS-Ämtern zurückführt. Auch das ist wahrscheinlich eine Ablenkung, denn ein Fall solcher „Grössenordnung“ (Türken tot, eine Polizistin tot, Sprengstoffanschläge, Banküberfälle) kann nicht nur unter der Regie des VS und ohne Beteiligung anderer Dienste, er kann v.a. nicht ohne das Wissen höchster Regierungsstellen abgewickelt werden. An diesen Punkten hört dann bei Elsässer die Kritikfähigkeit seltsamerweise auf.

    Elsässer hält die Ermordung der angeblichen Kronzeugin Zschäpe im Gewahrsam der Justiz für absolut möglich, ja sogar für wahrscheinlich (falls sie nicht aussagt) u. unterstellt BRD-Organen ganz offen (s. Video) ihre Beteiligung an der Liquidierung Zschäpes, sei es gewollt oder fahrlässig.

    Seine Unterstellung steht aber in völligem Kontrast zu seiner übervorsichtigen Behandlung des NSU-Falles, bei dem – wie gesagt – Regierungsstellen nicht weiter vorkommen.

    Man stelle sich mal vor, jemand anderer würde öffentlich eine solche Prognose wie Elsässer abgeben – der würde am nächsten oder übernächsten Tag von der Polizei abgeholt u. mit einem Verfahren überzogen, das kaum mit einer Geldstrafe enden würde.

    Nicht so Elsässer, er sagt es, weil er sich sicher sein kann, daß ihm daraufhin nichts passiert. Er sagt es, weil er es sagen darf – Elsässer hat vom System die Erlaubnis derartiges zu äussern und zwar vermutlich wiederum zur Ablenkung. Diesmal lenkt er das Interesse des Publikums auf sich selbst >> der mutige Publizist Elsässer.

    Diese mutmassliche Rolle Elsässers als eines Systemprotagonisten ergibt sich im Zusammenhang mit seinen zuletzt veröffentlichten Artikeln.

    Dort werden die eigenen Leser und Anhänger ganz offensichtlich auf Systempolitik konditioniert, jegliches Abdriften in systemkritische (BRD,- EU,- USrael kritische) Positionen soll in ungefährliche Bahnen kanalisiert werden. Jüngstes Beispiel ist Elässers Eintreten für Oskar Lafontaine. Diesen altbewährten Systemsozi erhebt Elsässer tatsächlich in den Rang eines neuen deutschen Hoffnungsträgers.

    Es ist nicht davon auszugehen, daß von Elsässer irgendeine systemkritische Volksaufklärung zu den Fragen unserer Zeit erfolgt – auch nicht in Fragen, die den NSU-Komplex oder die Rolle der Geheimdienste überhaupt betrifft.

  5. Es gibt noch ein Elsässer-Video:

    Für Normalos sind die Informationen von Elsässer im Video, aber auch im COMPACT SPEZIAL NSU sicher ein Einstieg in den Komplex.

    Für Interessierte sind sie eine Katastrophe, denn die Interpretation ist sehr einseitig: Der Verfassungsschutz ist schuld, und die (von 1996 an) nachgewiesene Verstrickung von BKA und LKAs wird gar nicht erwähnt.

    Auch in diesem Video, welches vor Fehlern nur so strotzt:

    1. ab Min 3:40 „Zschäpe habe schon Mitte der 90er Jahre begonnen, für den Verfassungsschutz zu arbeiten“
    – ein alter Hut, stand im SPIEGEL: 18 Kameraden verpfiff sie nach einem KKK-Feuer, sie schrieb die Namen auf die Fotos. Bei der Polizei tat sie das. Beim Staatsschutz.

    Was mir missfällt: Zschäpe arbeitete für den Staatsschutz der Polizei damals, bei Elsässer ist immer vom Verfassungsschutz die Rede. Immer und überall. BKA und LKA kommen da nicht vor. Die Realität ist aber eine andere: Die arbeiteten alle zusammen. Von Anfang an.

    2. ab Min 4:30 „Ein weiterer Liebhaber, Thomas Starke, der auch die 1,1 kg TNT brachte und ein Spitzel war“
    Es waren 1.392 Gramm, oder auch in den Medien 1,4 kg TNT, aber geschenkt.

    Was mir missfällt: Es fehlt die Info, dass diese 1392 Gramm niemals gewogen wurden und die Asservate im Milligramm und Grammbereich schon Ende 1998 vernichtet wurden. Das war kein TNT. Das war Verarsche.

    3. ab Minute 4:50 „Thomas Starke war VP 562 des Berliner Landesamtes für Verfassungsschutz“
    Eben nicht! Er war V-Mann des LKA Berlin.

    Bei Elsässer ist immer alles „Verfassungsschutz“, wichtig für den NSU-Komplex ist aber gerade die einvernehmliche Vertuschung von Schlapphüten UND Polizeibehörden. Lässt man die weg, erkennt man auch nicht den TIEFEN STAAT.

    Der grösste Brüller ist allerdings die Erklärung zum Wattestäbchen-Phantom:

    Zitat aus COMPACT SPEZIAL:

    Bevor vom Nationalsozialistischen Untergrund die Rede war, suchte die Polizei jahrelang nach dem «Phantom» als wichtigstem Verdächtigen: Dessen DNA-Spuren waren nicht nur am Tatort in Heilbronn, sondern bei vielen anderen Delikten quer durch Europa lokalisiert worden. Erst Ende März 2009 wurde nachgewiesen, dass die verräterische DNA-Spur von einer Laborantin stammte, die Wattebäuschen aus den verschiedenen Straftaten verunreinigt hatte. Das soll jetzt also wieder passiert sein…

    Nö. Keine Laborantin. Die offizielle Legende ist diese: Es war eine Verpackerin beim Hersteller der Wattestäbchen.

    Zwei verschiedene „Recherchewege“ hätten diesen ständigen Compact-Fehler verhindern können:

    1. Nachschauen bei Wikipedia (geschätzter Zeitaufwand: 2 Minuten)
    2. Nachdenken: Wenn das Phantom „über ganz Europa auftrat“, warum war immer dieselbe Laborantin schuld? Wie geht das? geschätzter Zeitaufwand: Unendlich (zumindest bei Voss/Elsässer)

    Ein Gutteil von NSU SPEZIAL befasste sich (April 2013) mit GLADIO. Dort fantasiert man das Folgende zusammen:

    Waffen- und Sprengstofflager der Geheimarmee wurden gemäß den Aussagen der rechtsextremen Terroristen der Wehrsportgruppe Hoffmann für den Bombenanschlag auf dem Oktoberfest 1980 in München verwendet; 13 Menschen kamen an jenem September ums Leben, 213 wurden verwundet, viele davon schwer.

    Blödsinn. Heinz Lembke hatte keinen Kontakt zu WSG-Hoffmann, wohl aber zu den „Deutschen Aktionsgruppen“ um Manfred Roeder.

    Spiegel 1982:

    Aufgrund seiner handwerklichen Fertigkeiten wurde Hörnle zum Bombenbastler. Sibylle Vorderbrügge räumt ein, in den meisten Fällen die Objekte ausgesucht und vor den Attentaten die Örtlichkeiten ausgekundschaftet zu haben.

    Und sie hat auch – noch nach dem Tod der Vietnamesen, der sie doch angeblich depressiv stimmte – mit Hörnle und Roeder den rechtsradikalen Forstwirtschaftsmeister Heinz Lembke in der Lüneburger Heide aufgesucht, um Sprengstoff für weitere Anschläge zu beschaffen; Lembke hatte, wie ein Jahr später entdeckt wurde, unterirdische Depots mit Waffen und Munition angelegt.

    Compact weiter:

    Bereits einen Tag nach dem Terroranschlag hatte die Polizei Informationen bekommen, dass ein Forstaufseher aus der Lüneburger Heide, der bekennende Rechtsextremist Heinz Lembke, Waffen an seine Gesinnungsgenossen geliefert hatte. «Herr Lembke zeigte uns verschiedene Sprengstoffarten, Zünder, Lunten, Plastiksprengstoff und militärischen Sprengstoff», verriet Raymund Hörnle, ein Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann, bei seiner Vernehmung.

    Schwachsinn hoch 3!

    1. sass Hörnle schon seit 8.9.1980 in Haft wegen Bombenanschlägen, auf Vietnamesen in Hamburg etc pp.
    2. war Hörnle kein Mitglied der WSG Hoffmann, sondern gehörte zu den Deutschen Aktionsgruppen.
    3. war die WSG Hoffmann seit Januar 1980 aufgelöst, BMI Gerhart Baum hatte sie verboten.

    Man muss sich sehr wundern, wie grottenschlecht die Recherche bei COMPACT ist. Nicht nur bei diesem Thema.

    Ob COMPACT oder BRIGITTE über den Prozess berichtet, (Brigitte wurde ausgelost, COMPACT nicht), egal. Vollkommen egal.

    Nichts ist so schlecht recherchiert wie COMPACT, Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander.

  6. Ganser und Elsässer phantasieren von Gladio-Verstrickungen zu bzw. mit deutschen „Rechtsextremisten“.

    Ebenso der NPD-Nahe „Publizist“ Jürgen Schwab, der unter „Sache des Volkes“ firmiert und Hoffmann interviewte.

    Danach fühlte sich Schwab bemüßigt, Hoffmann als „naiv“ zu bezeichnen und mokiert, daß dieser versucht „zu beweisen, daß er kein Nazi“ sei.

    Als „Gegenbeleg“ unterstellt er Hoffmann einen Kontakt zu Gerhard Frey, den er nach „Antifa“-Manier als „Nazi-Devotionalienhändler“ in die braune Ecke stellt.

    Offenbar stört Schwab der Umstand, daß Hoffmann sich sowohl vom Neonazismus inhaltlich wie praktisch nachvollziehbar – also glaubwürdig – abgrenzt.

    Und zwar deshalb, wer Schwab das nicht tut, aber selbiges gelegentlich behauptet.

    Aufmerksamkeitstäter Schwab betitelt Hoffmann als „extremen Selbstdarsteller“ und „eitlen Gockel“ und fordert ihn auf, „Stellung zu beziehen“:

    Kramer junior versichert, über die BND-Aktivitäten seines 2012 verstorbenen Vaters gut informiert gewesen zu sein. Demzufolge habe Kramer senior im Vorfeld des Münchner Oktoberfestanschlags versucht unter anderen auch Karl-Heinz Hoffmann für die NATO-Stay-Behind-Strategien anzuwerben. Dieser habe allerdings die Anwerbung abgelehnt, weil er sich nicht von der NATO habe einspannen lassen wollen.

    Andreas Kramers Bericht klingt für mich glaubwürdig. Hoffmann ist somit in dieser Angelegenheit von einem möglichen Verdacht weitgehend entlastet. Allerdings hätte er bislang zur zeitgeschichtlichen Aufklärung der „Stay Behind“-Strategien der NATO mehr beitragen können, hätte er in den letzten Jahren den damaligen Anwerbeversuch des BND öffentlich gemacht. Aber Hoffmann hat immer noch die Möglichkeit zu dem gescheiterten Anwerbeversuch, sollte er 1980 stattgefunden haben, Stellung zu beziehen. Quelle

    Dabei „übersieht“ Schwab, daß Kramer betonte, daß Hoffmann nichts davon mitbekommen sollte, von einem NATO-Agenten (oder BND) angesprochen zu werden, weshalb man unter „alte Kameraden“ firmierte:

    Mein Vater hatte Köhler und andere angesprochen. Auch den Chef der Truppe, Karl-Heinz Hoffmann selbst. Der wollte aber nichts mit der NATO zu tun haben und hätte sicher einen Riesenärger bereitet, wenn er das herausbekommen hätte. Die Anwerbungsgespräche liefen, wie mein Vater mir stolz erzählte, etwa so: Ihr wollt sicher mal richtig Krieg spielen. Wir alten Kameraden haben da so unsere Verbindungen, wir können euch helfen … Quelle

    Zur Unterstellung Schwabs entgegnete Karl-Heinz Hoffmann:

    Der politisch rechts stehende Jürgen Schwab spricht in der Internetplattform „Sache des Volkes“ in seinem Kommentar zum Interview unter Bezugnahme auf die jüngsten Kramer-Enthüllungen von „einer weitgehenden Entlastung“, lässt aber gleichzeitig erneut Verdachtsmomente anklingen. Konnte oder wollte er meine Interview-Antworten nicht richtig interpretieren?

    Er meint, ich hätte ja immer noch die Möglichkeit, zu einem gescheiterten Anwerbeversuch des BND Stellung zu nehmen. Habe ich nicht klipp und klar erklärt, dass es 1980 keinen solchen Anwerbeversuch durch den BND gegeben hat? Der Umstand, dass ich Mitte der siebziger Jahre erfolglos von zwei Beamten des Verfassungsschutzes ohne konkret zu werden, angesprochen worden war, ist nicht so ohne weiteres als Anbahnungsversuch des BND zu werten. Wie soll ich Stellung nehmen, zu einer Begebenheit, die nur in den Gehirnen der ewigen „Mutmaser“ aber nicht in der Realität stattgefunden hat? Und was bringt Herrn Schwab zu der Überlegung, ich könnte einen Beitrag zur Aufklärung der „Stay-Behind-Strategien“ der NATO leisten? Soll ich mich an der allgemeinen Wichtigtuerei, sowohl von links als auch von rechts, beteiligen, indem ich über etwas rede, wovon ich keine Kenntnis habe? Quelle

    Schwab hat also sowohl die Aussagen Kramers als auch Hoffmanns nicht verstanden. Oder er tut nur so.

    Karl-Heinz Hoffmann über das von Ganser, Elsässer und Schwab verbreitete Gladio-Theater:

    Das „Gladio“-Phantom

    Daniele Ganser hat dem Phänomen der angeblich NATO gesteuerten „Geheimarmeen“ ein dickes Buch gewidmet. Auf 441 Seiten hat er fleißig zusammengetragen, was er zu diesem Thema finden konnte. Gefunden hat er eine Vielzahl von Quellen, die auf das Vorhandensein von sogenannten „Stay-behind“-Gruppen hinweisen, deren Aktivitäten er in elf europäischen Ländern vermutet und die er unter dem Begriff „Gladio“ zusammenfasst.

    Doch das Quellenmaterial ist streckenweise nur unscharf formuliert und hat oft nur den Wert unbewiesener Vermutungen.

    (…) Ich will gerne einräumen, dass es in Italien, wo auch der Begriff „Gladio“ entstanden sein mag, tatsächlich staatlich gelenkte Terrorgruppen außerhalb der regulären Organe gegeben hat oder vielleicht auch noch gibt, auf die der Begriff „Gladio“, wie er im Sinne Gansers verstanden wird, anwendbar ist.

    Diese Einschätzung wird durch die Bemerkungen des ehemaligen Mossad-agenten Victor Ostrovsky gestärkt. Er schildert in seinem Buch „Geheimakte Mossad“ die Benutzung italienischer „Gladiogruppen“ für israelische Zwecke. Auch was Ganser über „Stay-behind“-Gruppen in Belgien, Luxemburg und der Türkei schreibt, erscheint nach vollziehbar und wird im Wesentlichen ebenfalls von Ostrovsky bestätigt.

    Soweit Daniele Ganser jedoch auf deutsche Verhältnisse abhebt, kann ich ihm nicht folgen.

    Von der NATO organisierte, finanzierte und bewaffnete Gladio-Truppen außerhalb der regulären Streitkräfte und dann noch aus rechtsextremen, nationalsozialistischen Kreisen rekrutiert, sind nichts weiter als ein Phantasieprodukt.

    Wenn wir im Zusammenhang mit Terroranschlägen von irregulären „Stay behind Gruppen“ reden, die NATO-Kreisen zugerechnet werden sollen, dann bewegen wir uns ohnehin auf vernebeltem Gebiet. Erst wenn NATO mit BND, CIA und Mossad übersetzt wird, kommen wir der Sache näher.

    Von Victor Ostrovsky wissen wir, dass BND-Agenten den Mord an Uwe Barschel im Zusammenspiel mit dem Mossad organisiert haben. Es ist naheliegend, dass wir es nicht mit einem Einzelfall zu tun haben.

    Wenn BND, MAD oder deren innerhalb des militärischen NATO-Betriebes geheim wirkende Seilschaften Terrorakte planen, durchführen oder zur Planung oder Durchführung Beihilfe leisten, dann geschieht es immer im gewussten und gewollten Zusammenhang mit den ausländischen Geheimdiensten, in deren Sold die Seilschaften stehen.

    Alleingänge auf europäisch nationaler Ebene sind nicht vorstellbar.

    Deutsche Gladio-Truppen nach den Beurteilungskriterien Daniele Gansers – das bedeutet in erster Linie rekrutiert aus rechtsextremistischen Kreisen – existieren auf deutschem Boden ganz sicher nicht.

    (…) Bewaffnete rechtsextremistische Untergrundarmeen oder auch nur Kleingruppen sind das Letzte was sich CIA und Mossad wünschen könnten. (…)

    Fazit: Das von Daniele Ganser entworfene Gespenst deutscher „Stay-behind“-Organisationen mit ideologisch rechtslastigem Personal hat keinerlei Bezug zur Realität.

    Dass man gelegentlich auch noch die von 1973 bis zum 30. Januar 1980 in Deutschland aktive WSG verdächtigt, fremden Mächten zu Diensten gewesen zu sein, ist die Spitze der Absurdität. Aber es liest sich einfach zu gut, als dass man darauf verzichten könnte.

    Quelle u. vollständiger Artikel

  7. Wolfgang Eggert meint im Forum von Jürgen Elsässer, dass das Oktoberfestattentat ein „Versuch der Nato“ war, „Strauss ins Kanzleramt zu hieven“. Die Bombe sollte seiner Meinung nach „entweder gar nicht oder unter falscher nämlich roter Flagge explodieren“. Die Stasi hätte dann mit „ihren Leuten in der WSG und vor Ort das Attentat übersteuert und die passende Visitenkarte (Köhlers Pass) auf die Toten draufgelegt“, womit „Strauss erledigt“ war und durch seine „Mitwisserschaft erpresst werden“ konnte, weshalb er den „Milliardenkredit für Erich“ einfädelte.

    Belege für diese Behauptung bleibt Wolfgang Eggert leider schuldig. Etwa, wie denn der angebliche Plan der NATO umgesetzt werden sollte konkret und wie die Stasi dann letztendlich alles abändern konnte, um am Ende nicht Strauss zu nutzen, sondern zu schaden bzw. ihn mit seiner wiederum unbelegten Mitwisserschaft erpressen zu können.

    Denn hätte laut Nato die Oktoberfestbombe Strauss nützen sollen, dann wäre irgendwo ein Linksextremer tot gefunden worden und nicht Gundolf Köhler, der im NADIS als WSG Hoffmann-Mitglied gespeichert war. Es braucht keine grosse Geistesleistung um zu erkennen, dass ein “Rechter als Bombenleger” Strauss als Kanzler verhindern sollte. Die Stasi hatte damit rein gar nichts zu tun. Das sind zwar nette Geschichten, die Tobias von Heymann da als Buch konstruiert hat, aber Fakten sind was Anderes.

    • Zum Streitgespräch:

      Das muß man sich mal vorstellen, da erläutert Karl-Heinz Hoffmann was jedem Denkenden klar ist, daß kein Patriot und auch kein Nazi aus eigenem nationalen Anspruch heraus ein Interesse daran haben kann, mit einer Bombe feiernde Deutsche auf dem Oktoberfest in München zu ermorden und ein Jürgen Elsässer läßt die Kernfrage nach dem Tatmotiv außer Acht und zieht in typischer Antifa-Manier aus dem Gespräch das Hoffmann mit diesem Ganser geführt hat das völlig abwegige Fazit, daß eine „andere Neonazi-Gruppe“ für das Oktoberfestattentat „verdächtig“ sei, obwohl dafür kein einziges Indiz existiert und Hoffmann nichts dergleichen von sich gegeben hat – Elsässer in seiner Anbiederung an den antideutschen Linkssektierer Konstantin Wecker:

      Am Ende des Gesprächs bleibt das Resümé, dass vermutlich eine andere Neonazi-Gruppe mit Geheimdiensthintergrund der Bluttat viel eher verdächtig ist als die Wehrsportgruppe (WSG) Hoffmann. Ist das nicht eine hochinteressante neue Spur? Ist das nicht die Aufgabe von aufklärerischem Journalismus? Wo ist da eine Verharmlosung des Neofaschismus?

      http://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/04/25/konstantin-wecker-sprechen-sie-auf-der-montagsdemonstration/

      Irgendetwas muß laut Elsässer halt haften bleiben von der Lüge, „Neofaschisten“ hätten etwas mit dem Oktoberfestattentat zu tun, um am Ende alle Patrioten zu diffamieren. Dabei hat Hoffmann nicht nur in seinem Buch „Verrat und Treue“ umrissen, wo die wahren Tatverdächtigen zu suchen sind. Aber in „Israel“ und seinen hiesigen Geheimdienst-Hiwis soll laut Elsässer wohl nicht weiter nachgeforscht werden, dann doch lieber eine ominöse neue Neonazi-Spur legen und Gladio-Legenden kultivieren – dazu Karl-Heinz Hoffmann:

      Die Antifa und die Medienjournalisten sind sich in Punkto Wiederaufnahme der Ermittlungen zum Oktoberfestattentat einig – aber nur wenn sich die Ermittlungen gegen Hoffmann, oder wenigstens gegen Rechte richten. Denn nur das könnte für sie von politischem Nutzen sein. An der Ermittlung der tatsächlichen Täter ist niemand interessiert.

      http://karl-heinz-hoffmann.com/oktoberfestattentat.html

      Hoffmann zu dem von Elsässer hofierten „linken Geheimdienstexperten“ Ganser:

      Daniele Gansers Buch „NATO Geheimarmeen in Europa“ ist der Ausgangspunkt und die Rechtfertigung der seitdem ins Kraut schießenden Verdächtigungen gegen die ehemalige Wehrsportgruppe Hoffmann. Dr. Daniele Ganser hatte sich kürzlich zu einem Gespräch mit mir bereit erklärt. Das Gespräch fand unter der Moderation von Jürgen Elsässer in Basel statt. Dabei musste Daniele Ganser alle in seinem Buch angeführten Positionen, soweit sie die WSG-Hoffmann betrafen, aufgeben. In einer E Mail drückte er mir sein Bedauern aus. Wörtlich: „Es tut mir leid dass ich von anderen abgeschrieben habe.“ Er hat sich aber geweigert an der Richtigstellung seiner Fehleinschätzungen aktiv mitzuarbeiten, indem er mich wissen ließ, er habe keine Zeit.

      http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

      Erst – als „Historiker“ und „Experte“ wohlgemerkt – von anderen abschreiben ohne jegliche Überprüfung und damit Dritte diffamieren und dann „keine Zeit“ für eine öffentliche Richtigstellung haben! Nur gut, daß Hoffmann daraus die Konsequenz gezogen hat, die Doktorarbeit des Ganser über angebliche „NATO Geheimarmeen in Europa“ offiziell überprüfen, sich das nicht gefallen zu lassen.

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