Positives Denken – vom Esoterik-Glaubenssatz zum selbstverordneten Gleitmittel

Früher haben die „Herrschaften“ ihre Knechte mit Gewalt zur Fronarbeit getrieben. Dann kam die Abhängigmachung vom Geld, die Lohnsklaverei.

In Deutschland – insbesondere seinem evangelisch-preußischem Teil -, folgte die Kreierung einer „Arbeitsmoral“, die Arbeit als Wert an sich predigte.

Seit ein paar Jahrzehnten hat überdies das „Positive Denken“ um sich gegriffen: Kolonnen von „Motivationstrainern“ sollen etwas suggerieren, was man eigentlich gar nicht will, weil gegen die Natur des Menschen und jede Vernunft gerichtet.

Das Ziel: Entfremdete Arbeit, Ausbeutung und Unterdrückung soll als sinnstiftend angesehen werden, das Hamsterrad als Karriereleiter. Anstelle der Kette ist die Selbstantreiberei getreten.

Am Ende stehen ausgebrannte Hektiker, die zu keiner menschlichen Regung mehr fähig sind: Burnout!

Wenn „Deutsche Arbeitsmoral“, Drogen, „Positives Denken“ und Korrumpierung nicht mehr greift, steht oft der Freitod, um sich einem absurden wie zerstörerischen Wahnsystem zu entziehen.

Barbara Ehrenreich hat zu diesem Thema ein empfehlenswertes Buch geschrieben: „Smile or Die. Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt“. Dazu habe ich eine Besprechung gefunden, aus der ich einige interessante Stellen zitiere:

Positives Denken als Schmiermittel der Unterwerfung

Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland war das Buch „Secret- Das Geheimnis“ aus der Schmiede der Positiv-Denker-Industrie ein regelrechter Verkaufshit. Seit vielen Jahren finden Bücher über das >positive Denken< einen reißenden Absatz, obwohl schon vor über zehn Jahren der Psychologe Günter Scheich feststellte: „Positives Denken macht krank“ (1997). Er hielt in einer späteren Veröffentlichung außerdem gegenüber der Manie des positiven Denkens fest: „Ärgern ist gesund“ (2002).

(…) Man kann davon ausgehen, dass die Attraktivität des positiven Denkens in Deutschland vor allem durch die marktradikale Wirtschafts- und Sozialpolitik verursacht wird. Die wirtschaftsliberale Reorganisation und Umwälzung der Gesellschaft im Namen von Deregulierung, Privatisierung und >mehr Eigenverantwortung< benötigt für die darunter leidenden Seelen das positive Denken als ein herrschaftssicherndes Schmiermittel.

(…) Das positive Denken wird schließlich als eine vermeintliche Universalmethode zur Lösung seelischer und sozialer Probleme und körperlicher Erkrankungen angepriesen, mehr noch, es soll zu einem andauernden Glück und Reichtum führen. Bei diesen Versprechungen ist es kein Wunder, wenn das >positive Denken< ein besonders erfolgreicher Geschäftszweig (Bücher, Kalender, CDs, DVDs) der Lebenshilfe-und Bewusstseinsindustrie geworden ist. In den USA kaufen schon „Millionen“ (!) diese Produkte. Besonders empfänglich sind Menschen, die an einer schweren Krankheit leiden, Arbeitslose und diejenigen, deren Arbeitsplatz gefährdet ist.“

Aber auch die finanziell besser gestellten Einkommensgruppen und Unternehmen greifen auf das positive Denken in Gestalt von Motivationstrainern, Coachs und Therapeuten zurück, die dem Führungspersonal dann die Vorzüge des >positiven Denkens< beibringen, um so die Rendite der Unternehmen zu steigern (vgl. für Deutschland: Schüle 1998).

Angesichts dieses Markterfolges des >positiven Denkens< ist es verständlich, wenn auf diesen fahrenden Zug auch die Politik aufspringt. So beruhen die Hartz->Reformen< des Arbeitsmarktes nicht nur auf einer neoliberalen Ideologie, sondern ebenfalls auf dem >positiven Denken<:

Die Erwerbslosen als sich beständig positiv motivierende und perfektionierende Bewerbungs- und Selbstvermarktungsunternehmen übernehmen >Eigenverantwortung<, in dem sie nicht mehr die schlechten Umstände bzw. den Mangel an entsprechenden Arbeitsplatzangeboten für ihre eigene Lage verantwortlich machen, sondern in dem sie ab sofort die >große Chance< ergreifen, jede Arbeit zu jeder Bedingung anzunehmen.

Hierzu passend stellt B. Ehrenreich den apologetischen Inhalt des positiven Denkens für die marktradikal gewordene Gesellschaft heraus, wenn sie ausführt: Das positive Denken „eignet“ sich „gut als Rechtfertigung für die brutalen Züge der Marktwirtschaft. Wenn der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg Optimismus ist, und wenn man sich eine optimistische Haltung durch die Methode des positiven Denkens aneignen kann, gibt es fürs Scheitern keine Entschuldigung mehr. (…)

(…) Infolgedessen werden die positiv Denkenden die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht mehr hinterfragen, sondern als unveränderliche und unbeeinflussbare Begebenheiten voraussetzen, den man sich nicht nur optimistisch zu unterwerfen, sondern an den man sich erfolgreich zu bewähren hat, in dem man das >positive Denken< unbeirrt praktiziert. Sollte trotz der Anwendung des positiven Denkens der Einzelne nur Misserfolge zustande bringen, dann liegt es niemals am positiven Denken, sondern daran, dass der Verlierer es nicht intensiv angewendet hat. Für die Betroffenen heißt es daher: Wenn der Erfolg ausbleibt, so müsst ihr die Dosis des positiven Denkens weiter erhöhen. Positives Denken hat sich damit gegen jegliche Kritik immunisiert.

Positives Denken führt deswegen nicht nur zu einer neuen, zwanghaften wie realitätsverzerrenden Innerlichkeit und zur sektenhaften Weltentfremdung, sondern vor allem zur Entpolitisierung, Entsolidarisierung der Menschen und deshalb zu einer Verschärfung des inzwischen allgegenwärtigen kapitalistischen Konkurrenzprinzips auf der einen und zu einer Naturalisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse, die nun als unveränderlich gelten, auf der anderen Seite. Kritik, Revolten, Widerstand, politische und solidarische Gegenwehr gegenüber den eingerichteten Verhältnissen sind damit hinfällig und antiquiert. Politische Alternativen gibt es nicht mehr.

Begreift man jedoch – wie dies im positiven Denken geschieht – sein privates und berufliches Leben nur noch als ein sich auf dem Markt zu bewährendes Selbst-Unternehmen, führt dies in letzter Konsequenz dazu, dass „man das ganze Leben unter dem Gesichtspunkt einer Bilanz sieht, als ob es sich um ein Unternehmen handelte, das Konkurs machen kann. Viele Selbstmorde werden durch das Gefühl verursacht, dass >das Leben ein Fehlschlag war<, und es sich nicht lohnt weiterzuleben. Man begeht Selbstmord, genau wie ein Geschäftsmann seinen Bankrott erklärt, wenn die Verluste größer sind als der Gewinn und wenn er keine Möglichkeit mehr sieht, die Verluste auszugleichen“ (Fromm 2009, 133)

Positives Denken ist deswegen zu einer riskanten Sinnprothese nicht nur für Menschen geworden, die an diesen verrückt gewordenen kapitalistischen Verhältnissen leiden und deshalb nach einer einfachen Adaptions- und Lösungshilfe suchen, sondern auch für die politisch Erschöpften und Resignierten, die keine Möglichkeit mehr sehen, dass eine grundlegende und rasche Änderung in Politik und Gesellschaft machbar ist. Soweit lässt sich festhalten, dass das positive Denken nicht nur krank macht, sondern einen wichtigen Beitrag zur Legitimation und Zementierung des neoliberalen Status quo leistet. Folge: Je mehr positives Denken von den Menschen praktiziert und propagiert wird, desto ungehemmter und rücksichtsloser kann sich der Kapitalismus gebärden. Damit verschlechtert sich die soziale Lebens- und Arbeitssituation weiter. Die Flucht der verzweifelten und verunsicherten Menschen in die anti-politische Sphäre des positiven Denkens erweist sich so als ein gefährlicher Pyrrhussieg für die weitere gesellschaftliche Entwicklung.

Das positive Denken mit seinem Glücks- und Heilsversprechen ist inzwischen zu einer allgegenwärtig anzutreffenden Norm geworden, deshalb gerät immer mehr in Vergessenheit, dass ein „lebendiger und empfindender Mensch (!) gar nicht umhin (kann), oftmals in seinem Leben traurig und bekümmert zu sein.

Hieran sind nicht nur die vielen unnötigen Leiden schuld, die auf die Unvollkommenheit unserer gesellschaftlichen Einrichtungen zurückzuführen sind, sondern es liegt im Wesen der menschlichen Existenz begründet, dass es unmöglich ist, dass wir nicht mit mannigfachem Schmerz und Kummer auf das Leben reagieren. Da wir lebendige Wesen sind, müssen wir uns voll Trauer darüber klar sein, dass zwischen dem, was wir erreichen möchten, und dem, was wir in unserem kurzen, mühsamen Leben erreichen können, eine tiefe Kluft besteht. Da der Tod uns vor die unvermeidliche Tatsache stellt, dass entweder wir vor denen, die wir lieben, sterben werden oder sie vor uns- da wir täglich um uns herum unvermeidliches wie auch vermeidbares und überflüssiges Leiden mit ansehen müssen -, wie können wir es da vermeiden, Kummer und Traurigkeit darüber zu empfinden?“ (Fromm 2009, 173)

Positives Denken als Unterwerfungsmittel

Für die heutige Machtelite, die ihre neoliberale Politik durchsetzen und absichern will, ist es lohnend, wenn sie ihren Herrschaftsunterworfenen das positive Denken aufzwingt, in dem sie es fördert und finanziert: „In den Händen der Arbeitgeber“ ist das positive Denken „zu einem Mittel sozialer Kontrolle am Arbeitsplatz geworden, zum Ansporn, immer höhere Leistungen zu bringen. Mit der >Motivation< als Peitsche wurde positives Denken zum Kennzeichen des fügsamen Angestellten schlechthin“ (Ehrenreich 2010, 117). So sind in den USA die großen Unternehmen zu den wichtigsten Kunden der Motivationsprodukte des positiven Denkens geworden, sie kaufen „Tausende von Büchern“, um „sie kostenlos an ihre Angestellten zu verteilen.

Und sie verfügen über das nötige Geld für Motivationstrainer, die in der Regel fünfstellige Summen und mehr für einen Auftritt verlangen.“ (ebd., 116) Seit den achtziger Jahren, wie Ehrenreich ausführt, bangt die einst stabile Mittelschicht in den USA immer mehr um ihre Zukunft (Ausweitung des Niedriglohnsektors, befristete Arbeitsplätze, Personalabbau durch Unternehmensumstrukturierungen, wachsende Arbeitslosigkeit, sinkende Löhne etc.), da aber die Unternehmen weiterhin auf loyale, qualifizierte und leistungsbereite Mitarbeiter aus der Mittelschicht zurückgreifen wollten, setzten diese auf die massive Verbreitung des positiven Denkens: „Positiv denken- das große Geschenk der Unternehmenswelt an ihre entlassenen Mitarbeiter und die ausgebrannten Beschäftigten“. (ebd., 135)

(…) Das positive Denken ist nicht nur zu einem weltweiten „Werkzeug der Unterdrückung“ (ebd., 231) geworden, dass die Menschen zur beständigen „Wartungsarbeit am Ich“ (ebd., 233) zwingt, sondern beflügelte auch den Finanzsektor, weshalb die dortigen Akteure nicht nur an Selbstüberschätzung, sondern auch einen weitgehenden Realitäts- und Urteilsverlust erlitten (ebd. 210ff.) (…)

Auch den folgenden Artikel empfehle ich, in Gänze sich zu Gemüte zu führen … ein Auszug:

Positives Denken – vom Esoterik-Glaubenssatz zum selbstverordneten GleitmittelIn einer Welt, die immer mehr an ihren Widersprüchen zugrunde geht, in der der Schein längst mehr zählt als alles andere, ist Positives Denken das wirksamste Mittel zur Anpassung. Früher wurden Sklaven brachial zur Arbeit gezwungen, heute ist jeder sein eigener Sklaventreiber – ganz positiv eingepeitscht. In den letzten 25 Jahren hat es die Esoterik-Bewegung vorgebetet: mittels völlig verquerer Denkkapriolen die unmenschlichen Verhältnisse schön zu phantasieren. Heute sind diese intellektuellen Mucken längst Allgemeingut. Die Fetische, die Zauberwörter lauten: Positives Denken, Yin und Yang, ganzheitlich und spirituell, die sogar in der Wirtschaft Hochkonjunktur haben. Beim Positiven Denken geht es aber nicht etwa um etwas Positives, also etwas Schönes, Angenehmes, Menschenwürdiges. Nein, es dient dazu, den gesellschaftlichen Wahnsinn, also das Negative, positiv zu sehen! Das Wort “positiv” heißt ja affirmativ, bejahend.

(…) Positives Denken, Visualisierung – wie immer es genannt werden will – mag durchaus seine Berechtigung haben. Zum Beispiel, um seine Gesundheit zu verbessern oder sie wiederzuerlangen. In der Arbeitswelt und im Umgang mit Arbeitslosigkeit haben solche Psychotechniken aber nur die Funktion, selbst die offensichtlichsten gesellschaftlichen Verrücktheiten zum Privatproblem umzufunktionieren und für deren Bewältigung jeden Einzelnen verantwortlich zu machen. (…)

Psychologisch betrachtet, ist Positives Denken verordnete Einübung in Regression und infantilen Größenwahn. Ein klinisches Symptom ist zum Sozialisationsziel aufgestiegen.

Aus einer Buchbesprechung:

Hokuspokus und das Gesetz der Anziehung

Motivationstrainer und Erfolgscoaches glauben zu wissen, dass nur unsere innere pessimistische Einstellung daran Schuld sei, dass beruflicher Erfolg, Gesundheit oder Lebensglück uns bisher nicht in dem Maße zuteil wurde, wie es uns laut ihren Formeln zustehe. Sie glauben an das „Gesetz der Anziehung“, das seit Rhonda Byrnes medial aufgebauschtem Bestseller „The Secret – Das Geheimnis“ wieder einmal auf stärkere Beachtung gestoßen ist. Dahinter steckt nichts weiter als die Formel, dass Positives auch Positives anziehe und umgekehrt.

(…) Dabei will Barbara Ehrenreichs Buch, darauf weist die Autorin deutlich hin, keine Streitschrift für resignierende Pessimisten aus Überzeugung sein, sondern ein Plädoyer für die Rückkehr des gesunden Menschenverstandes – ein durchdachtes, verantwortungsvolles Handeln, gestützt auf einer weitgehend realistischen Sicht der Dinge. (…)

Guter Beitrag, ein Auszug:

AUSWEITUNG DER COACHINGZONE

Wir streben nach Glück und tun fast alles dafür – sogar positiv denken. Leider geht dabei das Wichtigste flöten: die Vernunft. Ein Plädoyer gegen Wirklichkeitsverweigerer.

(…) Die meisten Menschen aber verfolgen ihre Ziele auf direktem Weg, nach einem Konzept, das vernunftbegabte Menschen nur den Kopf schütteln lässt: Diese Menschen schauen jeden Morgen in ihrem Schlafzimmer sofort nach dem Aufwachen auf Fotos von Häusern, Autos oder einem Menschen. Und es sind nicht ihre eigenen Häuser, Autos, Partner. Sie schauen auf diese Fotos, wünschen sich den Gegenstand oder den Menschen und glauben, diesen Wunsch realisieren zu können – wenn sie denn stark genug wünschen. Wer jetzt denkt, diese Menschen gebe es nicht, weil doch so blöd niemand sein könne, sollte Barbara Ehrenreichs Buch „Smile or die. Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt“ lesen. Der US-Amerikanerin zeigt auf brillante Art, wie einfältig und gleichzeitig effektiv noch die dümmsten Ideologien im Kapitalismus sein können.(…) Die Zeit des magischen Denkens ist geprägt von Motivationstrainern. Sie motivieren Pharmavertreter, die dann bei meinem Hausarzt mit einem vollen Koffer in der Tür stehen, zu optimalen Verkaufszahlen. Sie norden Versicherungsvertreter und Anlageberater ein, die sich bei mir melden und ein tolles Produkt verkaufen wollen. (…)

(…) Ehrenreich kämpft in ihrem Buch, sie kämpft für die Aufklärung, die „uns immer wieder zu entgleiten droht“, sie kämpft für die Erkenntnis, „dass sich die Welt nach ihren eigenen inneren Algorithmen von Ursache und Wirkung, Zufall und Wahrscheinlichkeit – und ohne Rückscht auf unsere Gefühle – entwickelt„. (…)

Interviews mit Barbara Ehrenreich:
http://www.zmag.de/artikel/interview-ueber-barbara-ehrenreich-neues-buch
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/interview-positives-denken-macht-uns-alle-dumm/1907594.html

Motivationstraining, die Diktatur der Optimisten – Begegnungen mit den Predigern der Erschöpfungslehre:
http://www.zeit.de/2001/25/Die_Diktatur_der_Optimisten

Themenverwandte Blogbeiträge:
https://detlefnolde.wordpress.com/2010/02/14/arbeits-und-wertkritik/
https://detlefnolde.wordpress.com/2011/01/23/opportunistische-deutsche-gewerkschaften/

Advertisements

Ein Gedanke zu “Positives Denken – vom Esoterik-Glaubenssatz zum selbstverordneten Gleitmittel

  1. Dem ist nichts hinzuzufügen. Klasse Artikel, den wirklich jeder verinnerlichen sollte. Die Flut an Eso-Müll ist ohnehin kaum noch zu ertragen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s