Das „finstere Mittelalter“?

Bauerntanz (Pieter Brueghel, 16. Jahrhundert)

Bauerntanz (Pieter Brueghel, 16. Jahrhundert)

Weit verbreitet ist der Glaube an das finstere, dunkle Zeitalter vom 6. bis zum 15. Jahrhundert, welches angeblich in unserem Lande herrschte, dem sog. Mittelalter.

Jedoch, was sind die Fakten? Muß man zwischen einer finsteren und goldenen Periode des Mittelalters unterscheiden? Dazu zitiere ich aus einigen Beiträgen:

Das gar nicht finstere Mittelalter

Aber war das Mittelalter so, wie „Klein Fritzchen“ es sich vorstellt? Beulenpest, Dreck, Hexenverfolgung und dumpfes Glauben an kirchliche Dogmen statt eigenständiges Denken? Oft wird das „finstere Mittelalter“ mit kirchlicher Gläubigkeit gleichgesetzt – oder umgekehrt. „Du glaubst noch? Lebst Du noch im Mittelalter?“, ist ein gern vorgebrachter Angriff von Atheisten. Das Mittelalter sei eine „düstere Epoche“ gewesen, sagte die Autorin der „Päpstin“, Donna Cross im Interview mit der „Welt“. Denn: „98 Prozent der Menschen waren Analphabeten.“

Wie finster aber war, danach beurteilt, dann die griechische Antike? Der Film „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen“ zeigte jüngst: Klöster waren zur damaligen Zeit die eigentlichen Keimzellen von Wissenschaft, Forschung und Lehre. Der Glaube war eine starke Motivation zum Forschen und zum Helfen der Menschen. Augustinus, Thomas von Aquin, Hieronymus, Anselm von Canterbury oder Erasmus von Rotterdam, alle großen Philosophen jener Zeit waren fast immer auch gläubige Theologen. (…)

„Das Mittelalter war keineswegs so finster, wie es oftmals dargestellt wird“, betonen immer wieder Historiker, wie zum Beispiel der Romanist Thomas Städtler von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Und auch die Berliner Historikerin Karin Schneider-Ferber entlarvt in ihrem neuen Buch „Alles Mythos!: 20 populäre Irrtümer über das Mittelalter“, dass die Zeit zwischen 500 und 1500 alles andere als „dunkel“ war.

Im Juli verabschiedete die Republik Irland einen Gotteslästerungsparagraphen, der blasphemische oder antireligiöse Veröffentlichungen unter Geldstrafe stellt. Chef-Atheist Richard Dawkins sprach daraufhin von einer „Rückkehr ins Mittelalter“. Sicher gab es schlimme Auswüchse von religiösen Irrlehren, Hexenverfolgungen und Krankheiten im Mittelalter. Aber wenn es um Glauben geht, sollte sich vielleicht jeder überlegen, was er über Christsein und ein angeblich so finsteres Mittelalter als Argument anführt.

Quelle u. vollst. Artikel: http://www.pro-medienmagazin.de/film/detailansicht/aktuell/das-gar-nicht-finstere-mittelalter-84191/

Irrtümer über das Mittelalter

Das Mittelalter hat keinen besonders guten Ruf. Oftmals wird es sogar mit dem Prädikat „finster“ versehen; assoziiert wird es gerne mit Schmutz, Armut und Rittern. Doch woher kommt das? Wer hat es überhaupt zum „Mittel“alter erklärt, also einer Periode, die zwei andere – vermeintlich bessere – verbindet. Geprägt wurde der Begriff von denen, die sich an Abgrenzung zu dieser Epoche in der so genannten „Neuzeit“ wiederzufinden glaubten, also die Antike-Begeisterten Humanisten der Renaissance. In ihrer Verklärung ihrer eigenen Zeit, in deren aufstrebenden Handelsrepubliken sie vorher nicht gekannten Freiheitsduft zu atmen meinten, wollten sie sich von der als geistig eng empfundenen vorhergehenden Epoche des „Mittelalters“ abheben. Dies ist ihnen gelungen; bis heute sehen wir eine lichte Neuzeit anbrechen, wenn wir an die Renaissance denken, die die Zeit enger Burgen und düsterer Klöster ablöst, in denen Bauern ausgebeutet im Schweiße ihres Angesichts auf den Äckern schufteten und Hexen auf Marktplätzen verbrannt werden. (…)

Das Leben eines mittelalterlichen Bauern erscheint in der gewöhnlichen Rezeption als eines voller Mühsal und Entbehrungen. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang steht der Bauer auf dem Feld im Schweiße seines Angesichts und muss doch den Hauptteil seines Erwerbs beim Grundherrn abgeben. An diesem Bild ist einiges Wahres, aber eben doch nicht alles. Das Schicksal eines Arbeiters in der Hochzeit der Industrialisierung war sicherlich um einiges härter als das des mittelalterlichen Bauern. Denn tatsächlich war die Arbeit des Bauern hart. In den Hochphasen der Arbeit, das heißt bei Aussaat und Ernte, arbeitete die Familie tatsächlich von Sonnenaufgang bis -untergang. Während die Aussaat reifte und keine andere zu pflanzen war, gab es auch sonst genug zu tun – Ausbesserungen, Heimarbeit, etc.

Jedoch kannte der mittelalterliche Kalender eine geradezu unglaubliche Zahl kirchlicher Feiertage. In Hochzeiten war fast jeder dritte Tag im Schnitt ein Feiertag, an dem aus religiösen Gründen nicht oder nur wenig gearbeitet wurde. Da die kirchlichen Feierlichkeiten große Ereignisse waren, war entsprechend viel „Unterhaltungsprogramm“ mit diesen Feiertagen verbunden. Zwar war das Leben als mittelalterlicher Leibeigener zweifellos hart, jedoch sehr wahrscheinlich dem eines Arbeiters im Manchester-Kapitalismus vorzuziehen, der deutlich mehr und zudem unter schlechteren Bedingungen abzuleistende Arbeit hatte.

Einer der größten und ärgerlichsten Irrtümer über das Mittelalter betrifft die Hexenverbrennungen. Hartknäckig hält sich die Ansicht, dass diese eine Erscheinung des ach so finsteren Mittelalters waren. Das aber ist falsch; im Mittelalter gab es weder Hexenverbrennungen noch Hexenprozesse. Die Kirche ging aktiv gegen die Idee vor, dass es so etwas wie Hexen überhaupt gebe. Erst 1484 veröffentlichte Papst Innozenz der VIII. die so genannte „Hexenbulle“, die die Existenz von Hexerei offiziell bestätigte und die Zurechtweisung, Inhaftierung und Bestrafung von Hexen erlaubte, jedoch nicht deren Verbrennung. Innerkirchlich hatte diese Bulle jedoch nur wenig Bedeutung; die Kirche der damaligen Zeit sah in der auf emsige Lobbyarbeit Heinrich Institoris‘ zurück, dem Autor des 1486 erschienen Hexenhammer.

Dieser Hexenhammer, der bis ins 17. Jahrhundert hinein in diversen Auflagen erschien, war gewissermaßen der Startschuss für die beginnenden Hexenverfolgungen, die vorerst jeodch kein besonderes Ausmaß annahmen, sondern in die Verfolgung von Häretikern wie den Albigensern und später den Protestanten einfloss. Die wirkliche epidemische Hexenverfolgung begann erst deutlich später; in Deutschland erreicht sie ihren Höhepunkt im 17. und 18. Jahrhundert, also in der vielgerühmten Zeit der Aufklärung. Auch das Gerücht, dass die Kirche hinter den Hexenverfolgungen stand, lässt sich nicht halten. Hexenverbrennungen waren eine Sache der weltlichen Justiz; zwar gingen sie häufig auf kirchliche Ermittlungen zurück, jedoch waren die eigentlichen Prozesse und Hinrichtungen Sache der säkularen Gewalt. Die Hexenverfolgungen bekamen auch nur allzuschnell eine denunziatorisch-opportunistische Komponente, da man sich auf diese Art Konkurrenten vom Leib halten bzw. an ihren Besitz gelangen konnte. Auch der sexuell-voyeuristische Aspekt darf nicht unterschätzt werden, denn in den Befragungen und Prozessen wurde in einer Detailtreue auf den Koitus mit dem Teufel eingegangen, die das lüsterne Element seitens des Publikums kaum verdeckt und die in den detaillierten Geständnissen der Angeklagten befriedigt wurde, die so eine Abkürzung der painlichen Befragung erhofften. Mit dem Mittelalter hat dieser Wahn allerdings nichts zu tun; er wäre dort wohl auch auf Unverständnis gestoßen.

Zuletzt soll die Annahme entkräftet werden, dass das Mittelalter ein gewaltiger Rückschritt gegenüber der Antike sei, ohne reges Geistesleben, in dem die Kirche alles Nachdenken rigide zur Sicherung des Herrschaftsanspruchs unterdrückt hatte. Das Gegenteil ist der Fall. Der Verlust von Wissen gegenüber der Antike war den Verwerfungen der Völkerwanderungszeit und den Eruptionen geschuldet, die der Untergang eines Weltreiches wie des römischen zwangsläufig mit sich bringt. Man kann mit Fug und Recht annehmen, dass dieser Verlust ohne die Kirche noch deutlich größer ausgefallen wäre. Dazu kommt, dass der dabei oftmals gezogene Vergleich zwischen dem antiken Rom oder Athen und dem mittelalterlichen Regensburg ein äußerst kruder ist: zur Zeit der Blüte der römischen Hochkultur war Deutschland ein von germanischen Stammeskriegern dünn besiedeltes Land, dessen Bewohner in dunklen Hütten lebten und düsteren Gottheiten opferten. Das Geistesleben des Mittelalters war verglichen mit der germanischen Ära ein Leuchtturm.

Es waren die Klöster, die die Kunst des Lesens und Schreibens über die Jahrhunderte zwischen dem Fall des römischen Reichs und dem Aufstieg des fränkischen Reichs retteten und zahlreiche Bücher und Schriftstücke archivierten. Ohne die Kirche hätten die Humanisten der Renaissance die Werke Aristoteles‘ und Platons nie lesen und deren Zeit als leuchtenden Gegenentwurf zu der des Mittelalters malen können. Es war die Kirche, die im Mittelalter aktiver Förderer von Kunst und Wissenschaft gleichermaßen war. Sie förderte Kopernikus ebenso wie Galilei und war in der Lage, deren sachliche Fehler zu erkennen und zu diskutieren. Erst als sich Galilei aktiv zu profilieren versuchte, indem er – in einer falschen Sachfrage! – aggressiv gegen den Klerus Stellung bezog, wurde die Sache politisch, und je mehr sich die Humanisten von der Kirche abzugrenzen versuchten und ihr ihr bisheriges Bildungsmonopol entrissen, desto mehr entwickelte sich die Kirche zu einem Hort der Reaktion, in dem die Wissenschaften keinen Platz mehr fanden. Aber auch das war eine Entwicklung der Neuzeit, nicht des Mittelalters.

Quelle u. vollständiger Artikel: http://geschichts-blog.blogspot.de/2010/08/vier-irrtumer-uber-das-mittelalter.html

„Goldenes Mittelalter“ als Zukunftsvision?

Unter dem „Goldenen Mittelalter“ versteht man eine zinsfreie Zeit zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert. Ganze 300 Jahre lebten die Menschen ohne Geldsorgen und Arbeitsdruck. Dies funktionierte nach einem Prinzip des gebührenpflichtigen Geldumtauschs, wobei der Geldbesitzer zweimal jährlich sein Geld dieser Prozedur unter-werfen sollte. Um diese Gebühren zu sparen, konnte das Geld zinsfrei verliehen werden (nur der momentane Besitzer hatte die Gebührenpflicht), wobei auch der Leihende davon profitierte, da ihm so die Zinsen erlassen wurden. Da es durch die Gebührenpflicht langsam „lästig“ wurde, Geld zu besitzen, kam es zu weitläufigen Investitionen. Das führte zu einem großen Aufschwung im Handwerk und Kunst. So kam es in dieser Zeit zum Bau vieler Kathedralen und Entwicklung der Gotik. Die Bauten entstanden oft aus freiwilligen Spenden der Bürger, die es sich leisten konnten, da allgemeiner „Wohlstand“ herrschte. Auch die meisten Städte wurden in dieser Zeit gegründet. Um 1450, als das Zinsgeld wieder eingeführt wurde, beginnt das sog. „Finstere Mittelalter“. (…) Das goldene Mittelalter wurde abgelöst und durch machtsüchtige Kaufleute zog das finstere Mittelalter auf.

(…) Von einer Ausbeutung der Arbeitskraft und Leistungsdruck, wie oft behauptet, kann im goldenen Mittelalter gar keine Rede sein. Dabei lebte der Mensch damals nicht um zu arbeiten, sondern er arbeitete um zu leben. Wie gewaltig dieser wirtschaftliche Aufschwung gewesen sein muss, zeigt die Entwicklung der Städte in Deutschland.Um 1300 wurde ein Höhepunkt der Städteneugründungen, als Maß für die wirtschaftliche Entwicklung, erreicht, welcher in der ganzen Geschichte vor und nach dieser Zeit nie mehr erreicht wurde. In der Zeit von 1150-1450 wurden die großen Dome und Kathedralen in Europa gebaut. Finanziert durch freiwillige Spenden der Bürger. Allein schon hieraus wird deutlich, wie zuversichtlich die Menschen damals gewesen sein mussten. Wer spendet schon für ein Jahrhundertprojekt, wenn er schon morgen nicht weiß, ob er noch leben wird.

Immerhin wurde in dieser Zeit die größte Zahl von Kulturdenkmälern im abendländischen Raum begründet. Dabei muss auch beachtet werden, dass die Einwohnerzahl von Deutschland damals viel geringer war als heute und es trotzdem durch ein optimales Wirtschaftssystem möglich war, große Leistungen zu erbringen. Wie zuversichtlich die Menschen damals sein mussten, zeigt die Tatsache, dass die begonnenen Bauten viele Jahrzehnte oder Jahrhunderte zur Fertigstellung benötigten. Das Beispiel zeigt, dass es Konjunktureinbrüche oder Wirtschaftskrisen gar nicht gegeben hat, da sonst solche Großprojekte nicht möglich gewesen wären. Die Stadt Ulm begann beispielsweise im Jahr 1377 damit, einen Münster zu bauen, der die doppelte Einwohnerzahl von damals 10.000 Leuten fassen konnte. Interessant ist auch der Lebenswandel damals. So berichtete eine Schrift: “Das gewöhnliche Volk hat selten bei der Mittags- oder Abendmahlzeit weniger als 4 Gerichte, zur Sommerszeit überdies noch morgens als Frühstück Klöße mit in Butter gebackenen Eiern und Käse; obendrein nehmen sie außer dem Mittagsmahl noch des Nachmittags das Vesperbrot sowie zum Nachtessen Käse, Brot und Milch.” Die Vorstellung vom armseligen Hungergericht entspricht also keineswegs der Tatsache. Genauso sind Bauernhochzeiten überliefert, in denen eine Woche lang Überfluss herrschte. Der allgemeine Reichtum zeigte sich auch an der Kleidung, so trugen die Bauern Silberknöpfe und die Kleidung war insgesamt sehr farbenfroh.

Es gab Berichte, nach denen es kaum eine Gaststätte in Deutschland gab, in welcher man nicht aus Silbertellern zu essen bekam. Auch eine Ausbeutung über Bodenrente wurde oftmals dadurch verhindert, indem die festen Kosten der Stadtverteidigung auf den Grundbesitz umgelegt wurden. So verfügte Worms, dass jeder Bodeneigentümer “Wachtgeld” zu entrichten habe.

Die Situation änderte sich, als auf Druck von machtsüchtigen Kaufleuten hin, schrittweise Geld eingeführt wurde, welches nicht mehr verrufen wurde. Mit der schrittweisen Einführung des “Ewigen Pfennigs” verschob sich damit die Vermögensverteilung innerhalb weniger Jahrzehnte so drastisch, dass die gotischen Bauten aus Geldmangel in ganz Mitteleuropa nicht mehr fertiggestellt werden konnten.

Überall in Europa wurden die Dome mehr als 300 Jahre nicht weitergebaut und erst im letzten Jahrhundert vollendet. Die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung verschlechterte sich so stark, dass es Anfang des 16. Jahrhunderts zu blutigen Bauernkriegen kam. Die Zünfte waren nicht mehr für jeden frei, für die meisten war der Weg in die Selbständigkeit versperrt, es entstand eine neue Schicht der abhängigen Lohnarbeiter. Gleichzeitig wurden neue Entdeckungen und Erfindungen unterdrückt. So wurde beispielsweise der Vorläufer des mechanischen Webstuhls 1586 von der Zunft verboten und der Erfinder ermordet. Da sich die Menschen die schnelle wirtschaftliche Verschlechterung nicht erklären konnten, kam es zu Hexenverbrennungen, die ab 1484 zunehmend veranstaltet wurden. Das Augsburg der Fugger gehörte mit zu den ersten Plätzen, an denen die Münzverrufung auf 4 Jahre hinausgeschoben wurde. Geld wurde dann nur noch hochverzinst verliehen. Beispielsweise brachte eine Anlage von 900 Gulden nach 6 Jahren 30.000 Gulden Zinsertrag. Bei den dem Bauern auferlegten Geldabgaben musste er im Falle von Säumigkeit Zinsen zahlen, und zwar nach dem sogenannten “Rutscherzins” für jeden Tag des Verzuges den verdoppelten Zinssatz.

Nach vollständiger Einführung des Dickpfennigs (beidseitig geprägtes schweres Geld) konnten die Fugger sich zwischen 1480 und 1560 zu einer der mächtigsten Familien der damaligen Welt aufschwingen. Das finstere Mittelalter zog herauf. (…)

Quelle u. vollständiger Text: http://www.mittelalter-gewandung.net/Wochenbote/Wochenbote_Das_Goldene_Mittelalter.htm

Weitere Informationen:

Populäre Mythen, Missverständnisse und historische Streitpunkte: https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalter

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