Johannes Stockmeier: Die guten Söhne der vaterlosen Gesellschaft – Erinnerungen an die Anfänge der westdeutschen Neonazi-Bewegung

Johannes Stockmeier, 2012

Johannes Stockmeier, 2012

Himmel schien, ein blauer,
Friede kehrte ein –
Deutschland, meine Trauer,
Du, mein Fröhlichsein.

Johannes R. Becher

Ein geflügeltes Wort innerhalb der extremen Linken der Bundesrepublik der 1970er Jahre lautete, Entweder Du bist ein Teil des Problems oder Du bist ein Teil der Lösung. Diese Parole, bekannt geworden durch Holger Meins, hat damals einige Menschen in den Terrorismus getrieben. Das war nicht die Lösung, das war ein blutiger Irrtum. Weiterlesen

ZDF-Interview mit dem Ex-Nazi Axel Reitz

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In der Mitte: Axel Reitz als Neonazi-Spottgestalt

Durch Zufall habe ich mitbekommen, daß Axel Reitz in einem Interview mit dem ZDF zu seinem „Ausstieg aus der Neonazi-Szene“ Rede und Antwort steht.

Da ich aus dieser ausschied als er sich anschickt, seine zweifelhafte Laufbahn dort zu beginnen, also 1997, ist er mir aus meiner eigenen Zeit dort nicht bekannt.

Aber bereits durch sein äußeres Auftreten als lächerliche, psychisch gestört anmutende Neonazi-Karikatur hätte ich und mein Umfeld mit ihm nichts zu tun haben wollen.

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Odfried Hepp: Vaterland und Mutterleib – Von lebensgefährlicher Indoktrination zur eigenen Erkenntnis

Odfried Herbert Hepp

Odfried Herbert Hepp

Nachdem Odfried Hepp auf meinen Beitrag Der Rebell – Odfried Hepp: Neonazi, Terrorist, Aussteiger aufmerksam geworden war und sich mit mir in Verbindung gesetzt hat, stehen wir in Kontakt.

Es folgt ein Vortrag von ihm (dort die DVDs), den er am 28. 11. 2009 anlässlich der V. Bielefelder Ideenwerkstatt gehalten hat – mit seiner Genehmigung/auf seinem Wunsch hier als Gastbeitrag eingestellt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Wahrheit und der Menschlichkeit! Weiterlesen

Ex-Nazi Udo Hempel: Die Piraten sollten auch Menschen wie mir eine neue politische Heimat bieten

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Udo Hempel, 2016

Mit Udo Hempel kam ich Mitte der neunziger Jahre kurzzeitig in Kontakt, da auch er als Neonazi aktiv war . Gut sechs Jahre nach meinem Ausstieg (1997) zog er nach. Fünf Jahre später wurde er Mitglied der Piratenpartei. Nachdem seine politische Vergangenheit bekannt wurde, brach das übliche hysterische Theater los.

Im Zuge dessen bin ich auf ihn aufmerksam geworden und wir haben uns kurz ausgetauscht. Der „Freitag“ hat ein Interview mit ihm geführt, daraus zitiert:

 

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Nick W. Greger: Verschenkte Jahre, Jugend im Nazi-Hass

Buchtipp:

Nick W. Greger: „Verschenkte Jahre – Eine Jugend im Nazi-Hass“, ISBN 3-8334-3809-6, Paperback, 12,00 EUR, –> Bezug

Daraus zitiert (S. 134):

Da mag sich einer noch so dagegen wehren, es bleibt ein Fakt, dass zwischen der ganzen Rassenidiotie und der Realität, nämlich den Geschichten, die das Leben schreibt, ein Unterschied wie Tag und Nacht besteht. Der eine wusste dies natürlich schon immer, der andere wiederum wird es niemals wahrhaben wollen, aber ich für meinen Teil bin jedenfalls glücklich, dass ich diese Erfahrung machen konnte.

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