ZDF-Interview mit dem Ex-Nazi Axel Reitz

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In der Mitte: Axel Reitz als Neonazi-Spottgestalt

Durch Zufall habe ich mitbekommen, daß Axel Reitz in einem Interview mit dem ZDF zu seinem „Ausstieg aus der Neonazi-Szene“ Rede und Antwort steht.

Da ich aus dieser ausschied als er sich anschickt, seine zweifelhafte Laufbahn dort zu beginnen, also 1997, ist er mir aus meiner eigenen Nazi-Zeit nicht bekannt.

Er gehörte zum „Kühnen-Flügel“ (dem nicht wenige Homosexuelle angehörten z. B. Bela E. Althans und Thomas Brehl) in der Tradition des schwulen SA-Führers Ernst Röhm.

Sein Umdenken setzte seinen eigenen Angaben gemäß im Rahmen eines langfristigen Prozeßes ein. Die Inhaftierung März 2012 war der Punkt, an dem er nicht mehr wollte, was dazu führte, daß er einen Schlußstrich gezogen hat.

Zu seinen neuen Freunden zählt Reitz nun Rainer Fromm, der nicht nur über die Neonazi-Szene berichtet, sondern jedwede patriotische Regung im Lande mit der Nazi-Keule angeht, um sie zur Freude der Obrigkeit zu diskreditieren.

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Kay Diesner: „Ich will mit der Nazi-Scheiße nichts mehr zu tun haben“

1997 - Kay Diesner zu seiner Zeit als Neonazi

1997 – Kay Diesner zu seiner Zeit als Neonazi

Odfried Hepp, Stefan Jahnel, Stefan Michael Bahr, Norbert Weidner, Nick Greger und meine Wenigkeit sind Leute, die aus der Nazi-Szene nicht zuletzt aus politischen Gründen ausgestiegen sind und offen dazu stehen.

Nun ist – erfreulicherweise – auch Kay Diesner zu dieser Gruppe hinzugestoßen. Weiterlesen

Odfried Hepp: Vaterland und Mutterleib – Von lebensgefährlicher Indoktrination zur eigenen Erkenntnis

Odfried Herbert Hepp

Odfried Herbert Hepp

Nachdem Odfried Hepp auf meinen Beitrag Der Rebell – Odfried Hepp: Neonazi, Terrorist, Aussteiger aufmerksam geworden war und sich mit mir in Verbindung gesetzt hat, stehen wir in Kontakt.

Es folgt ein Vortrag von ihm (dort die DVDs), den er am 28. 11. 2009 anlässlich der V. Bielefelder Ideenwerkstatt gehalten hat – mit seiner Genehmigung/auf seinem Wunsch hier als Gastbeitrag eingestellt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Wahrheit und der Menschlichkeit! Weiterlesen

Ex-Nazi Udo Hempel: Die Piraten sollten auch Menschen wie mir eine neue politische Heimat bieten

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Udo Hempel, 2016

Mit Udo Hempel kam ich Mitte der neunziger Jahre kurzzeitig in Kontakt, da auch er als Neonazi aktiv war . Gut sechs Jahre nach meinem Ausstieg (1997) zog er nach. Fünf Jahre später wurde er Mitglied der Piratenpartei. Nachdem seine politische Vergangenheit bekannt wurde, brach das übliche hysterische Theater los.

Im Zuge dessen bin ich auf ihn aufmerksam geworden und wir haben uns kurz ausgetauscht. Der „Freitag“ hat ein Interview mit ihm geführt, daraus zitiert:

 

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Nick W. Greger: Verschenkte Jahre, Jugend im Nazi-Hass

Buchtipp:

Nick W. Greger: „Verschenkte Jahre – Eine Jugend im Nazi-Hass“, ISBN 3-8334-3809-6, Paperback, 12,00 EUR, –> Bezug

Daraus zitiert (S. 134):

Da mag sich einer noch so dagegen wehren, es bleibt ein Fakt, dass zwischen der ganzen Rassenidiotie und der Realität, nämlich den Geschichten, die das Leben schreibt, ein Unterschied wie Tag und Nacht besteht. Der eine wusste dies natürlich schon immer, der andere wiederum wird es niemals wahrhaben wollen, aber ich für meinen Teil bin jedenfalls glücklich, dass ich diese Erfahrung machen konnte.

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Stefan Michael Bar: Fluchtpunkt Neonazi – Eine Jugend zwischen Rebellion, Hakenkreuz und Knast

„Die Treue zur Torheit ist eine zusätzliche Torheit. Für das Denken bedeutet Treue nicht, sich der Veränderung seiner Ideen zu verweigern. Treue bedeutet, die Ideen nicht ohne gute und triftige Gründe zu verändern und – da man sie nicht andauernd überprüfen kann – das für wahr zu halten – bis zu einer erneuten Überprüfung –, was einmal klar und deutlich als wahr befunden wurde. Folglich weder Dogmatismus noch Unkonstanz.“ (Hans Buchheim, Treue – zwischen Vertrauen und Starrsinn)

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