Martin Sellner: Wer sich distanziert verliert?

Martin Sellner

Gestern hat Martin Sellner, Obmann Identitäre Bewegung Wien und Sezession-Autor folgenden Gastbeitrag auf Kontrakultur veröffentlicht. Da ich seinen Ausführungen zustimme, möchte ich zur Verbreitung seines Beitrages beitragen:

Wer sich distanziert verliert?

15 Minuten vor dem Beginn unserer Demo brachten zwei Ordner einen älteren Herrn zu mir. Ich war gerade im Gespräch mit dem Einsatzleiter der Polizei, doch hier war eine dringende Entscheidung gefragt. Die Person sah einem Mann ähnlich, vor dem wir im Vorfeld gewarnt wurden. Als Leiter eines „Ein-Mann Kreisverbands“ der Partei „Die Rechte“, mische er sich immer wieder gezielt in patriotische Aufmärsche.

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Johannes Stockmeier: Die guten Söhne der vaterlosen Gesellschaft – Erinnerungen an die Anfänge der westdeutschen Neonazi-Bewegung

Johannes Stockmeier, 2012

Johannes Stockmeier, 2012

Himmel schien, ein blauer,
Friede kehrte ein –
Deutschland, meine Trauer,
Du, mein Fröhlichsein.

Johannes R. Becher

Ein geflügeltes Wort innerhalb der extremen Linken der Bundesrepublik der 1970er Jahre lautete, Entweder Du bist ein Teil des Problems oder Du bist ein Teil der Lösung. Diese Parole, bekannt geworden durch Holger Meins, hat damals einige Menschen in den Terrorismus getrieben. Das war nicht die Lösung, das war ein blutiger Irrtum. Weiterlesen

ZDF-Interview mit dem Ex-Nazi Axel Reitz

axel-reitz

In der Mitte: Axel Reitz als Neonazi-Spottgestalt

Durch Zufall habe ich mitbekommen, daß Axel Reitz in einem Interview mit dem ZDF zu seinem „Ausstieg aus der Neonazi-Szene“ Rede und Antwort steht.

Da ich aus dieser ausschied als er sich anschickt, seine zweifelhafte Laufbahn dort zu beginnen, also 1997, ist er mir aus meiner eigenen Zeit dort nicht bekannt.

Aber bereits durch sein äußeres Auftreten als lächerliche, psychisch gestört anmutende Neonazi-Karikatur hätte ich und mein Umfeld mit ihm nichts zu tun haben wollen.

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Stefan Rochow: Gesucht – Geirrt – Gefunden. Ein NPD-Funktionär findet zu Christus

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Im Frühjahr 2013 erschien die Autobiographie von Stefan Rochow

Stefan Rochow

Gesucht – Geirrt – Gefunden
Ein NPD-Funktionär findet zu Christus 1

Kommentar zum Buch

Stephan Rochow definierte sich in der JN/NPD als „Nationalisten“ in deutlicher Distanz zum Nationalsozialismus, den er damals als „Katastrophe“ und rückwärtsgewandten „Wahnsinn“ betrachtete.

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Dieter Stein: Die NPD ist ein politischer Gegner, der jedem positiven nationalen Ansatz schadet

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NPD-Chef Udo Voigt demonstriert für den „Sänger“ der Neonazi-Band „Landser“

Dieter Stein, Chefredakteur der „Jungen Freiheit“, erklärt den Unterschied zwischen Patrioten und Neo-Nazis:

Gibt es Moral und Ethik in der Politik? So sehr in der Realpolitik früher oder später jede politische Partei vom Virus der Korruption befallen und von der Machtpolitik bestimmt wird – Weiterlesen

20. Juli 1944: Patrioten gegen Hitler

StauffenbergWolfgang Venohr schreibt in seinem Buch „Patrioten gegen Hitler – Der Weg zum 20. Juli 1944“:

Die Männer des 20. Juli 1944 nahmen das Odium des Verrats auf sich – aus Vaterlandsliebe. Einer ihrer Besten, der 36jährige Oberst von Stauffenberg, beschrieb ihre Motivation am 21. Mai 1944 mit den Worten: „Es geht um Deutschland. Und um sonst nichts.“

Bei den Männern des 20. Juli 1944 handelte es sich um ein national-revolutionär-konservatives Bündnis für Deutschland. Dazu heißt es bei Venohr:

Was bislang übersehen oder verschwiegen wurde: Die Patrioten des deutschen Widerstandes führten einen Zweifrontenkampf.

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Deutsche Kommunisten – vor Hitler geflohen, von Stalin ermordet

Stalins Herrschaft wies in ihren Mitteln und Methoden viele Ähnlichkeiten mit der des Nazifaschismus auf, weshalb die Totalitarismustheorie so verkehrt nicht ist, wenn man auf die angewandten Mittel und Methoden und die realen Auswirkungen für viele als Feinde deklarierte Menschen abhebt.

So hat Stalin dieselbe Politik zur tatsächlichen oder vermeintlichen Machtsicherung- und Ausdehnung betrieben wie Hitler, plante und führte skrupellos Vertreibungen ganzer Völker durch und das Blut ungezählter Opfer klebt an seinen Fingern und den seiner Schergen.

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