Holger Apfel: Irrtum NPD

Vor ein paar Tagen habe ich das Buch „Irrtum NPD“ gelesen. Autor ist Holger Apfel, der ehemalige Bundesvorsitzende der NPD.

Darin will er uns weismachen, daß er beinahe zwei Jahrzehnte versucht hat, gemeinsam mit Neonazis eine vom Neonazismus befreite Partei zu basteln. Wie absurd ein solches Unterfangen ist, hätte einem mutmaßlich intelligenten Menschen wie Holger Apfel auffallen müssen.

Wie glaubwürdig ist es also, wenn er hier von einem „Irrtum“ spricht? Will er sich mit diesem Buch als ewigen Antifaschisten gerieren, um seine Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten? Gar sich als jemand darstellen, Weiterlesen

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Daniel Becker: Die Abgrenzung vom Neonazismus ist richtig und nötig

Gastbeitrag von Daniel Becker:

Brauner Narrensaum

Abgrenzung ist richtig, Abgrenzung ist nötig

Es gibt immer wieder Patrioten, die selber nicht zum sog. Nationalen Widerstand (also: NPD, Kameradschaften o.ä.) gehören, ihm nichtmal nahe stehen, aber dennoch der Meinung sind, man solle sich vom rechtsextremen Rand nicht abgrenzen, sondern mit ihm – offen oder verdeckt – zusammen arbeiten oder zumindest deren Anwesenheit bei Demonstrationen akzeptieren. Widerspricht man diesem Standpunkt, kommt ein beißreflexartiger Ausruf „Keine Distanzieritis, nur gemeinsam sind wir stark“ Weiterlesen

Martin Sellner: Wer sich vom Neonazismus distanziert verliert?

Martin Sellner

Gestern hat Martin Sellner, Obmann Identitäre Bewegung Wien und Sezession-Autor folgenden Gastbeitrag auf Kontrakultur veröffentlicht. Da ich seinen Ausführungen zustimme, möchte ich zur Verbreitung seines Beitrages beitragen:

Wer sich distanziert verliert?

15 Minuten vor dem Beginn unserer Demo brachten zwei Ordner einen älteren Herrn zu mir. Ich war gerade im Gespräch mit dem Einsatzleiter der Polizei, doch hier war eine dringende Entscheidung gefragt. Die Person sah einem Mann ähnlich, vor dem wir im Vorfeld gewarnt wurden. Als Leiter eines „Ein-Mann Kreisverbands“ der Partei „Die Rechte“, mische er sich immer wieder gezielt in patriotische Aufmärsche.

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ZDF-Interview mit dem Ex-Nazi Axel Reitz

axel-reitz

In der Mitte: Axel Reitz als Neonazi-Spottgestalt

Durch Zufall habe ich mitbekommen, daß Axel Reitz in einem Interview mit dem ZDF zu seinem „Ausstieg aus der Neonazi-Szene“ Rede und Antwort steht.

Da ich aus dieser ausschied als er sich anschickt, seine zweifelhafte Laufbahn dort zu beginnen, also 1997, ist er mir aus meiner eigenen Nazi-Zeit nicht bekannt.

Er gehörte zum „Kühnen-Flügel“ (dem nicht wenige Homosexuelle angehörten z. B. Bela E. Althans und Thomas Brehl) in der Tradition des schwulen SA-Führers Ernst Röhm.

Sein Umdenken setzte seinen eigenen Angaben gemäß im Rahmen eines langfristigen Prozeßes ein. Die Inhaftierung März 2012 war der Punkt, an dem er nicht mehr wollte, was dazu führte, daß er einen Schlußstrich gezogen hat.

Zu seinen neuen Freunden zählt Reitz nun Rainer Fromm, der nicht nur über die Neonazi-Szene berichtet, sondern jedwede patriotische Regung im Lande mit der Nazi-Keule angeht, um sie zur Freude der Obrigkeit zu diskreditieren.