ZDF-Interview mit dem Ex-Nazi Axel Reitz

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In der Mitte: Axel Reitz als Neonazi-Spottgestalt

Durch Zufall habe ich mitbekommen, daß Axel Reitz in einem Interview mit dem ZDF zu seinem „Ausstieg aus der Neonazi-Szene“ Rede und Antwort steht.

Da ich aus dieser ausschied als er sich anschickt, seine zweifelhafte Laufbahn dort zu beginnen, also 1997, ist er mir aus meiner eigenen Zeit dort nicht bekannt.

Aber bereits durch sein äußeres Auftreten als lächerliche, psychisch gestört anmutende Neonazi-Karikatur hätte ich und mein Umfeld mit ihm nichts zu tun haben wollen.

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Kortschagin: Klassenanalyse und Faschismusbegriff

Gastbeitrag von „Kortschagin“:

Was der NS unter „Volksgemeinschaft“ verstand, ist hinlänglich bekannt. Es ging um die Vertuschung der Klassengegensätze im Interesse des Kapitals. Die Bezeichnung „nationalsozialistisch“ war reine Demagogie und von Hitler lediglich wegen ihrer positiven Bedeutung für die damaligen Massen gewählt. Er dachte nie daran, einen „nationalen Sozialismus“ zu verwirklichen. Zwischen Begriff und Praxis des NS kann kein Widerspruch bestehen, da dieser Begriff von vorneherein nur Propagandazwecken diente und keinerlei politischen Inhalt hatte. Nationalsozialismus ist nichts weiter als ein Tarnbegriff für Faschismus. Der NS verfolgte das Ziel, im Auftrag der Bourgeoisie die Errichtung einer sozialistischen Gesellschaftsordnung in Deutschland zu verhindern.

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Kortschagin: Der „linke Flügel“ der NSDAP

Zur Diskussion – Ein Gastbeitrag von „Kortschagin“:

Der „linke Flügel“ der NSDAP

Kein prominenter Naziführer hat sich bei aller sozialistischen Demagogie jemals vom kapitalistischen Eigentumsprinzip entfernt oder die kapitalistische Wirtschaftsordnung an sich in Frage gestellt. Die Strassers wollten höchstens einen Teil der Arbeiter durch Siedlungsförderung und Ausgabe von Belegschaftsaktien zu kapitalistischen Kleineigentümern werden lassen.

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