Detlef Nolde

April 27, 2008

Wohin die Diffamierung von Erwerbslosen führt

Gespeichert unter: DIE LINKE — Schlagworte: , — Detlef Nolde @ 7:20

Quelle des nachfolgenden Artikels: http://die-linke.de/

Ein neuer Rassismus

Wohin die Diffamierung von Erwerbslosen führt


von Katja Kipping, Vizechefin der LINKEN und sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag - 25. April 2008


Sollen wir oder sollen wir nicht? Wenn ja, zu welchen Bedingungen? Diese Fragen werden gegenwärtig im Zuge einer Crossover-Diskussion erörtert. Ich möchte diesen Impuls aufgreifen und für die Sozialpolitik beleuchten. Ernsthaftes Nachdenken über eine Linksregierung setzt unter anderem voraus, dass es innerhalb der SPD zu einem Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik kommt. Dazu gehört nicht nur eine Erhöhung der sozialen Leistungen, sondern ein grundlegender Wechsel der Philosophie im Umgang mit Erwerbslosen.

Zum Geist der Agenda-Reformen gehört eine Propaganda, die Erwerbslose als Schmarotzer stigmatisiert. Es ist ein bekanntes Muster: Um den Boden für Sozialabbau vorzubereiten, wird eine Anti-Faulenzer-Debatte angestoßen. Ex-Kanzler Gerhard Schröder glänzte einst mit der Aussage, es dürfe kein Recht auf Faulheit geben. Inzwischen bedienen SPD-Abgeordnete diese Argumentation etwas geschickter: Nicht mehr grobschlächtige Diffamierung ist angesagt, sondern Beschäftigte und Erwerbslose werden nun subtil gegeneinander ausgespielt.

Wann immer wir noch so kleine Verbesserungen vorschlagen, führen Sozialdemokraten Menschen an, die wenig verdienen und mit ihren Steuern die Erwerbslosen finanzieren. Dabei erwecken sie den Eindruck, die Sozialleistungsbeziehenden seien schuld an der schlechten materiellen Situation von Geringverdienenden. Das Gegenteil ist der Fall: Je prekärer die Situation von Erwerbslosen ist, um so eher sind die Beschäftigten zu Zugeständnissen bereit. Das Problem liegt nicht in der Alimentierung von Armen durch das allgemeine Steueraufkommen, sondern darin, dass die Beschäftigten vor allem den Reichtum der Reichen und die Managerabfindungen erarbeiten müssen.

Es ist ein perfider Trick der herrschenden Klasse, diejenigen, die fast nichts haben, gegen diejenigen auszuspielen, die noch weniger haben. Auch die SPD hat sich in ihren Versuchen, Beschäftigte gegen Erwerbslose auszuspielen, dieser Propaganda der Ausgrenzung verschrieben. Diese hat in dreifacher Hinsicht fatale Folgen: Erstens führt sie dazu, dass Erwerbslose, die schon unter Armut leiden, noch die Last aufgebürdet bekommen, unter dem Generalverdacht des Schmarotzertums zu stehen. Zweitens treibt die Diffamierung in der Praxis der Jobcenter schlimme Blüten. So bekommt, um nur ein Beispiel zu nennen, eine hochschwangere Frau plötzlich die Kosten der Unterkunft gekürzt, nur weil sie einer sich in Not befindenden Freundin ihr Wohnzimmersofa zur Verfügung stellte. Drittens betreibt, wer die Ausgrenzung von Erwerbslosen bedient, ein Spiel mit dem Feuer. Eine Studie des Soziologen Wilhelm Heitmeyer hat gezeigt, dass es eine wachsende Abscheu gegenüber Menschen gibt, die als “nutzlos” beziehungsweise als “Versager” gelten. Es existiert ein erhebliches Maß an Abwertung gegenüber Langzeiterwerbslosen und Obdachlosen.

So entsteht ein neuer Rassismus - der Nützlichkeitsrassismus. Zunehmende Übergriffe auf Wohnungslose sind die erste Folge davon. Erreicht die feindselige Einstellung gegenüber einer Menschengruppe eine gewisse Intensität, dann wird es gefährlich. Vor allem in Verbindung mit Abstiegsängsten entsteht eine explosive Mischung. Jede abwertende Äußerung in Talkshows oder Bundestagsdebatten über Erwerbslose verfestigt diesen Nützlichkeitsrassismus.

Die neue Linkspartei ist dem Erbe der Bewegungen gegen die Hartz-Gesetze verpflichtet. Sich auf eine Koalition einzulassen, ohne dass ein grundlegender Wechsel weg von der Politik der Schikanen gegenüber Erwerbslosen garantiert ist, hieße, dieses Erbe zu verraten.

April 25, 2008

Was ist Wahrheit?

Gespeichert unter: SPIRITUALITÄT, WAS IST WAHRHEIT? — Schlagworte: , — Detlef Nolde @ 3:49

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“Ihr sucht die Wahrheit! Was ist Wahrheit? Was Ihr heute noch als Wahrheit fühlt, werdet Ihr morgen schon als Irrtümer erkennen, um in den Irrtümern dann später wieder Wahrheitskörner zu entdecken! Denn auch die Offenbarungen verändern ihre Formen. So geht es für Euch fort mit unentwegtem Suchen, doch in dem Wechsel werdet Ihr gereift!
Die Wahrheit aber bleibt sich immer gleich, sie wechselt nicht; denn sie ist ewig! Und da sie ewig ist, wird sie mit irdischen Sinnen, die nur Formenwechsel kennen, nie rein und wirklich zu erfassen sein!
Deshalb werdet geistig! Frei von allen irdischen Gedanken, und Ihr habt die Wahrheit, werdet in der Wahrheit sein, um Euch, von ihrem reinen Lichte dauernd überstrahlt, darin zu baden; denn sie umgibt Euch ganz. Ihr schwimmt darin, sobald Ihr geistig werdet.”

ABD-RU-SHIN, Im Lichte der Wahrheit

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Weitere Informationen zur Gralsbotschaft: www.gral.de

April 19, 2008

Christliche Spiritualität

Gespeichert unter: SPIRITUALITÄT, SPIRITUELLE CHRISTEN — Schlagworte: , , — Detlef Nolde @ 11:33

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachfolgender Text entnommen aus: www.christlich-spirituelle-bewegung.de

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Zu den Grundsätzen und Grundanliegen des Vereins gehört die Verbreitung sowie Verinnerlichung des Gott – Vater – Prinzips. Dabei steht die Auseinandersetzung mit diesem Grundsatz ebenso im Mittelpunkt wie die Anerkennung Jesu Christi als Führer und Meister, sowie das Wirken des Heiligen Geistes als alles belebende, beseelende und heilende Kraft.

Ein weiteres Anliegen des Vereins ist die Entwicklung eines intensiveren und brüderlichen Umgangs der Menschen in der Gemeinschaft wie auch der Menschen innerhalb unserer Gesellschaft miteinander.

Wir setzen uns ein für die Verbreitung der christlichen Auffassung von der Unsterblichkeit der Seele und besonders deren Deutung in einer für die heutigen Menschen besonders gut verständlichen Form, Art und Weise.

Dies gilt auch für die Auseinandersetzung mit dem Gedanken der Gemeinschaft aller geistigen Wesen und den Aufgaben der Engel.

Ein weiteres Element ist die Verbreitung der Erkenntnis, des Glaubens und der Gewissheit an den Fortschritt und die Weiterentwicklung der Seelen sowie die Entwicklung der Eigenverantwortung eines jeden Individuums innerhalb der Gesellschaft zum Zweck der Stärkung des Individuums wie auch der Gesellschaft.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Thema der Kompensation, Vergeltung und Gnade für vergangene Taten. Wir betrachten diesen so wichtigen, und für viele Menschen schwierigen Aspekt, ausgehend von Gleichnissen und Texten aus der Bibel.

Weitere Informationen:

www.christlich-spirituelle-bewegung.de + www.paulmeek.de + www.paulmeek.de/csb/home.htm

April 15, 2008

Urchristen sind Tier- und Naturschützer

Gespeichert unter: SPIRITUALITÄT, UNIVERSELLES LEBEN — Schlagworte: , — Detlef Nolde @ 7:45

 

 

 

 

 

Nachfolgender Artikel entnommen aus: www.denk-mit.info (Denk Mit, 26. Sept. 07)

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Seit dem Wiederaufleben des Urchristentums Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist der Schutz von Tieren und Natur, die Achtung gegenüber dem Leben in allen Bereichen, ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens der Urchristen im Universellen Leben.

Die Tierliebe der Urchristen hat eine lange Tradition: Jesus von Nazareth, seine Jünger und die ersten Christen in den Urgemeinden lebten vegetarisch.

Die verheimlichte Tierliebe Jesu

Jesus kam auch für die Tiere. Das wurde schon bei seiner Geburt im Stall zu Bethlehem deutlich. Er setzte sich in seinem Leben praktisch für die Tiere ein. In der Bibel ist noch überliefert, wie er die Händler von Opfertieren mit der Peitsche aus dem Tempel trieb. Doch vieles von dem, was Jesus von Nazareth lehrte, blieb in apokryphen Schriften verborgen und wurde nicht in die Schriftensammlung der Bibel aufgenommen. Im »Evangelium Jesu«, einem apokryphen Bericht über das Leben Jesu, ist zu lesen: »Wahrlich, Ich sage euch, darum Bin Ich in die Welt gekommen, dass Ich abschaffe alle Blutopfer und das Essen des Fleisches der Tiere und Vögel, die von Menschen geschlachtet werden.«

Als Hieronymus vor ca. 1600 Jahren die erste umfassende lateinische Bibelübersetzung im Auftrag des Papstes erstellte, stand er unter dem großem Druck der entstehenden römischen Machtkirche und der politischen Kräfte. Dass Hieronymus um die Tierliebe Jesu wusste, belegt seine Aussage: »Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt, aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft… Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.« [Hieronymus, 331-420, Adversus Jovinianum I,18]

Die Tierliebe der ersten Christen

Die Kirchenväter oder Kirchenschriftsteller kannten noch die Quellen und frühesten Handschriften und zitierten aus ihnen. Daraus kann man Erkenntnisse erhalten zur Ernährung der ersten Christen:

»Die Christen enthielten sich jeder Fleischnahrung« schrieb im 1. Jahrhundert der römische Schriftsteller Pilinius in einem Brief an Trajan (Ep. Lib. X. 96).

Johannes Chrysostomus (354-407 n.Chr) berichtet über eine Gruppe von Urchristen: »Keine Ströme von Blut fließen bei ihnen; kein Fleisch wird geschlachtet und zerhackt … Bei ihnen riecht man nicht den schrecklichen Dunst des Fleischmahles … Wünschen sie ein üppiges Mahl, so besteht ihre Schwelgerei aus Früchten…« (Homil. 69)

Als das Christentum in das römische Reich und in das Zentrum Rom vordrang, passte man sich an, denn in den gehobenen Schichten des römischen Reiches aß man selbstverständlich Fleisch.

Ende des Urchristentums durch die Römische Kirche

Kaiser Konstantin (285-337 n.Chr.) begünstigte die christliche Kirche, gab ihr Religionsfreiheit und machte diese Lehre schließlich im Jahre 324 de facto zur Staatsreligion. Die Kirche verehrt ihn wie einen Heiligen. Konstantin stand aber bezüglich Machtbesessenheit, Herrschsucht und Grausamkeit seinen Vorgängern in nichts nach. Urchristen, die ihren pazifistischen Idealen treu bleiben wollten, wurden nun, unter Androhung der Folter, gezwungen, für den Kaiser in den Krieg zu ziehen. Es heißt, wer kein Fleisch essen wollte, dem ließ Kaiser Konstantin flüssiges Blei in den Hals schütten. Bereits auf der Synode von Ancyra (314 n.Chr.) erging ein Berufsverbot für vegetarisch lebende Priester und Diakone - sie galten fortan als »Irrlehrer«.

Das ursprüngliche Christentum wurde hiermit nahezu ausgelöscht. Nun mussten auch die Evangelien dem Zeitgeist »angepasst« werden. Dafür wurden so genannte »Correctores« eingesetzt. »Seither ist die Geschichte des Christentums eine Geschichte der Unterdrückung und des Tötens; sie hat mit dem Schöpfungsgedanken und der Botschaft Jesu wenig gemeinsam.« [Dr. Francois Binkert: Vegetarismus: woher und wohin? ebi-forum 31, 1998]

Die Schuld der Kirche am Tierleid

Von der ursprünglichen Lehre des Jesus von Nazareth, die in den ersten Jahrhunderten bei den Urchristen noch bekannt war und gelebt wurde, hat sich die Kirche nicht nur meilenweit entfernt - die institutionalisierten Kirchen liefern bis heute die Rechtfertigung für Ausbeutung, Quälerei und massenhafte Abschlachtung der Tiere! Im katholischen Katechismus wird bis heute erklärt, man dürfe Tieren »nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt« (Nr. 2418). Und: »Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt, den er nach seinem Bilde geschaffen hat. Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen… Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind sittlich zulässig…«

Papst Ratzinger predigte als junger Theologieprofessor einst seinen Studenten, dass dem Reh oder Hasen gar nichts Besseres passieren könne, »als auf dem Teller des Menschen zu landen«. So und nicht anders erfülle »das Tier seine von Gott zugeteilte Bestimmung«. (Kurier, 8.9.2007)

Wen wundert es, dass immer mehr Vegetarier und Tierschützer aus der Kirche austreten?

Die Tierliebe der Urchristen von heute

In unzähligen Büchern, Radiosendungen und Broschüren gibt Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes der Jetzt-Zeit, den Tieren eine Stimme. Sie zeigt das unermessliche Leid auf, das wir Menschen den Tieren zufügen. Auch deckt sie die Hintergründe unserer tierfeindlichen Gesellschaft auf und erklärt, wie wir Menschen einen Zugang zum wahren Wesen der Tiere und der ganzen Schöpfung finden - und damit auch zu unserem eigenen Leben.

Die Broschüre »Tiere klagen - der Prophet klagt an!«, die in 12 Sprachen übersetzt und in einer Auflage von fast einer halben Million Exemplaren weltweit verbreitet ist, hat ein enormes Echo aus allen Teilen der Erde ausgelöst: Viele Menschen wurden nach der Lektüre von heute auf morgen Vegetarier. Und es wurde überall auf der Welt eine mächtige Bewegung für die Rechte der Tiere losgetreten: Sie findet ihren Ausdruck sowohl in Plakataktionen, Radio- und Fernsehsendungen und Demonstrationen als auch in Projekten, in denen Tieren aktiv das Leben gerettet und Lebensraum für sie geschaffen wird.

Friedfertiger Landbau

Von Anfang an redeten die Urchristen von heute nicht nur über Tierschutz, sondern sie setzten Zeichen. In landwirtschaftlichen Betrieben werden seit über 20 jahren die Böden »friedfertig« bewirtschaftet: Die Bodenorganismen werden weder durch Pestizide, Fungizide oder andere Chemikalien noch mit Mist und Gülle malträtiert. Tiere sind die Freunde der Menschen; kein Tier wird geschlachtet oder sein Kadaver gegessen. Für die urchristlichen Landwirte ist es selbstverständlich: »Wir sind Tier- und Naturschützer, keine Mörder und Räuber der Natur!«

Als Tierschützer sind Urchristen Vegetarier. Deshalb ist es selbstverständlich, dass bei ihnen ausschließlich vegan-vegetarische Lebensmittel zu finden sind und auch produziert werden. Was auf den Feldern und in den Obstgärten und Gewächshäusern des Friedfertigen Landbaus wächst, wird werterhaltend aufbereitet, zu vielerlei guten Broten, Backwaren, Nudeln und Feinkostprodukten verarbeitet und an die Kunden weitergegeben.

Gabriele-Stiftung:

Wiedergutmachung an Natur und Tieren

Die Urchristen von heute sind überzeugt, dass die Tiere unsere Hilfe brauchen. Bei all dem, was Tieren weltweit jeden Tag angetan wird, sind sie auf Menschen angewiesen, die nicht nur vom Tierschutz reden, sondern wirklich etwas für sie tun.

Mit der Gründung der Gabriele-Stiftung wurde mit Hilfe vieler Tier- und Naturfreunde aus aller Welt eine Wiedergutmachung an den Tieren eingeleitet. Ein Gnadenland für Tiere ist entstanden, wo dem Tod geweihte Tiere eine Heimat finden und ein Leben in Würde leben können. Und es wurden in den letzten Jahren Lebensräume für Tiere geschaffen: Stein- und Feuchtbiotope wurden angelegt, Hecken und Bauminseln errichtet. Unzählige Arten von kleinen und großen Tieren haben sich hier angesiedelt.

Mit diesem Pilotprojekt eines friedvollen Umgangs mit der Natur und den Tieren beweisen Urchristen, dass es auch anders geht - und sie setzen einen Gegenpol zu den natur- und tierfeindlichen Verhaltensweisen mächtiger Interessengruppen, vor allem der konventionellen Landwirtschaft und der Jagd.

Infos unter:

Gabriele-Stiftung
Max-Braun-Str. 2
97828 Marktheidenfeld

Tel.: 09391 / 504 427

www.gabriele-stiftung.de  

Sender Neu Jerusalem:

Weltweit TV- und Radio-Sendungen

Die Sendungen der Urchristen im Universellen Leben werden über Radio und Fernsehen in alle Welt gesendet, sowohl über private Stationen, als auch über große staatliche Sender. So erfahren die Fernsehzuschauer weltweit vom Aufbau des Friedenslandes in unserer Zeit. Sie erfahren, was Urchristentum in der Praxis bedeutet und wie sich der urchristliche Strom in unserer Zeit erneut seinen Weg bahnt.

Kostenloses Programmheft und DVDs bestellen:

Sender Neu Jerusalem
Radio Santec GmbH
Marienstr. 1, 97070 Würzburg Tel.: O931/3903-190, Fax: -195

e-mail: info@neu-jerusalem.de

www.neu-jerusalem.de  

Broschüre »Urchristen im Universellen Leben sind Tier- und Naturschützer«, kostenlos zu beziehen bei:

Verlag Das Wort
Max-Braun-Str. 2
97828 Marktheidenfeld

Tel. 09391/504135

www.universellesleben.org

April 14, 2008

Detlef Nolde - Biographischer Abriß

Gespeichert unter: DETLEF NOLDE, NAZI-AUSSTEIGER — Schlagworte: , — Detlef Nolde @ 7:36

                 Vor allem sei eins: dir selbst treu.” Polonius in Shakespeares Hamlet

Geboren bin ich am 28. 12. 1969, aufgewachsen in Berlin-Johannisthal, einem Ortsteil des Bezirkes Treptow der damaligen Hauptstadt der DDR, Berlin. Bis 1986 besuchte ich die zehnklassige allgemeinbildende Polytechnische Oberschule (POS). Von 1986 bis 88 absolvierte ich eine Zimmerer-Lehre. Dort war ich FDJ-Sekretär des Lehrkollektivs, ohne allerdings aktiv oder überzeugt vom realexistierenden Sozialismus zu sein. Schon frühzeitig wurde ich mit Äußerungen meines Großvaters, die im Widerspruch zu dem standen, was ich in der Schule erzählt bekommen habe, konfrontiert. Das war für mich der äußere Anlaß, seine wenigen Bücher aus der Nazi-Zeit zu lesen (ebenso die zur Thematik passenden aus der örtlichen Leihbibliothek), mich infolge immer mehr mit dem sog. “Nationalsozialismus” zu identifizieren.

Diese Ideologie gab mir Halt, einen Lebensinhalt - so dachte ich zumindest, so daß sich ab 1987 mein Wunsch verfestigte, mich der “Bewegung” in Westberlin oder der BRD anzuschließen. Medienberichte über “Nazis in der BRD” verstärkten in mir den Wunsch, nach Abschluß der Lehre mich daran zu machen, die DDR schleunigst zu verlassen …

Der zu dieser Zeit in der DDR zahlenmäßig starken rechten Skinheadbewegung stand ich skeptisch bis ablehnend gegenüber, da diese nicht meinem mittlerweile Gestalt angenommenen Bild entsprach, welches sich am “Dritten Reich” orientierte. So war ich auch zwiegespalten bis ablehnend, was den Überfall auf die Zionskirche betraf, wo Besucher eines Konzertes von Naziskins überfallen wurden. Zumal sich unter den Besuchern ein Arbeitskollege und Freund von mir befand, der mir nächsten Tag darüber berichtete.

Zu dieser Zeit wurde ich desöfteren von staatlichen Organen, offiziell der Volkspolizei, zur “Klärung eines Sachverhalts” vorgeladen. Etwa Herbst 1988 erhielt ich das Verbot, große Veranstaltungen in Berlin zu besuchen, es folgten allein durchgeführte Flugblatt- bzw. Zettelverteilaktionen, u. a. zum “Führergeburtstag” 1989.

Zur zweiten Musterung Anfang 89 erklärte ich, sowohl Wehr- als auch Wehrersatzdienst zu verweigern. Das mit der Legende, ich wäre Pazifist. Hatte ich doch in diesem Jahr vor, aus der DDR zu flüchten, wo mir 18 Monate bei der NVA in die Quere gekommen wären. Für den Fall meiner Verhaftung nahm ich Kontakt zur Umweltbibliothek in der Berliner Zionskirchstraße auf, hinterließ dort eine Kopie meiner Erklärung zur Verweigerung. Im Ernstfall hätte man mir dort einen entsprechenden Rechtsanwalt vermittelt. In den dortigen Kellerräumen besuchte ich auch eine Aufführung von Freya Klier und Stefan Krawczyk, bevor sie beide nach “Drüben” gingen …

Es kam wegen meiner Totalverweigerung nicht zur Verhaftung. Später hörte ich, daß es bereits zu viele gab. Ich bereitete meine Flucht vor, besorgte mir Flugtickets nach Ungarn (nachdem ich die Möglichkeit, die Berliner Mauer zu überwinden begraben, in diesem Kontext ein Strafgeld wg. “Verletzung des Grenzgebietes” zu bezahlen hatte), wollte dort über Sopron (Ödenburg) flüchten. So sollten es auch später viele tun, nur, ich kam nicht mehr dazu, da ich am 17. Juni 1989, wir “feierten” den “Tag der deutschen Einheit”, verhaftet wurde.

Der Grund: Ein Bekannter von mir wurde von einem Polizisten festgehalten, ich wollte ihn befreien und schlug deshalb, Alkohol war mit im Spiel, auf den Uniformierten ein. Verletzungen trug dieser nicht davon. Einige Zeit später wurde ich wiedererkannt. Ich kam in die U-Haftanstalt in die Keibelstraße und wurde im Herbst zu 6 Monaten Freiheitstrafe wegen “Widerstand gegen die Staatsgewalt” und “Rowdytum” verurteilt.

Am 14. Dezember 1989 wurde ich entlassen. Da noch nicht völlig klar war, wie sich die Sache deutschlandpolitisch entwickeln würde, entschloss ich mich, im Februar des Folgejahres offiziell nach Westberlin überzusiedeln. Ich wohnte dann ein paar Monate im Wedding, wo ich bereits mit der NPD und DVU, via Telefonbuch, Kontakt aufnahm. Meine Polit-Karriere konnte beginnen, wie ich mir das in der DDR immer vorgestellt hatte. Ich ging zurück nach Ostberlin, 1992 bezog ich meine erste eigene feste Wohnung in Baumschulenweg, nachdem unsere Besetzung eines Hauses in Johannisthal beendet wurde.

Meine erste Demonstration fand am 1. Mai 1990 in Leipzig statt, wo es Flaschen und Steine von linken Gegendemonstranten hagelte, die Polizei war uns ebensowenig wohlgesonnen, jagte uns durch die Straßen. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits Mitglied der “Mitteldeutschen Nationaldemokraten” (MND), da die NPD offiziell noch nicht in agieren durfte. Mit der JN/NPD hielten wir in diesem Jahr eine Veranstaltung in Spandau ab, um Rudolf Heß zu gedenken, anstatt nach Wunsiedel zu fahren.

Nach der “Wiedervereinigung” wurde ich dann NPD-Kreisvorsitzender für Ost-Berlin und nahm auch regelmäßig an den Landesvorstandssitzungen teil, JN-Mitglied war ich ebenfalls. Meine ”nationalsozialistische” Ausrichtung stieß allerdings - wie mir parteiintern zugetragen wurde - in der NPD-Bundeszentrale auf immer weniger Gegenliebe, was heute freilich ganz anders wäre.

1990 fanden einige Fahrten, Veranstaltungs- und Demonstrationsbesuche statt. So im Juni nach Eisenach zum Burschenschaftstreffen, im August nach Görlitz (mit provokativen Grenzübertritt), JN-Schulung in Sulingen, Demonstration vor der russischen Botschaft in Berlin (”Freiheit für Litauen - Nationalismus ist Fortschritt”) und als Ordner bei der DVU-Großkundgebung in Passau, wo ich auch im Folgejahr - letztmalig - vertreten war.

1991 dann erstmalige Teilnahme am Rudolf-Heß-Marsch in Bayreuth, dem 1992 Rudolstadt folgen sollte, hier bereits mit der FAP, an deren 1. Mai Demo in Berlin 1993 ich teilnehme. Ende 1991 fahre ich mit der Berliner “Nationalistischen Front/NF” zu einer Vortragswoche nach Österreich, veranstaltet von der “Deutschen Kulturgemeinschaft”. Zum “Heldengedenkmarsch” 1990 in Halbe bin ich im NPD/JN-”Block” dabei, ein Jahr darauf am selben Ort in der Kolonne der “NF”.

Ende 1991 bin ich aus der JN, dann auch der NPD ausgetreten (genauere Daten sind mir nicht mehr erinnerlich), weil ich als “Nationalsozialist” in dieser Partei nicht mehr wirken wollte und konnte. Ich hatte bereits enge Kontakte zur “Wiking Jugend”, der “Nationalistischen Front” und weiteren Organisationen und Einzelpersonen, gründete die “Kameradschaft Johannisthal”. In der “Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei” (FAP) fand ich 92/93 eine Partei, die mit meinen Vorstellungen vollends konform ging. So wurde ich dort Mitglied, kurz darauf Vorstitzender des Kreisverbandes Treptow.

In der FAP gab es ein “reges Vereinsleben”, wie es in einem VS-Bericht (siehe unten) heißt, aber auch aktive politische Tätigkeit weit über Berlin hinaus. Ob “Propagandafahrten” nach Cottbus, an die Ostsee, Besuch der Hamburger Kameraden, mehr als einmal Besuche bei “Müllers” in Mainz (der dortigen Zentrale der HNG) usw. usf. Relativ eng waren auch die Kontakte zu den “Vandalen”, aus derem Kreis später die Band “Landser” sich entwickeln sollte. Die Berliner FAP - wie teilweise auch “reichsweit” - trat meist SA-mäßig uniformiert auf - mit Armbinde, Schulterriemen, Gaudreieck, Braunhemd, schwarze Krawatte, teilweise kamen noch die entsprechenden Mützen dazu.

Ideologisch war sie, wie ich, “führertreu” auf original-”nationalsozialistischem” Kurs, weshalb der “Röhm-Kühnen-Flügel” ebenso abgelehnt wurde wie die “Nationalistische Front”, die für uns “Kommunisten im nationalrevolutionären Gewandt” waren. Gegner waren ebenso die “Nationaldemokröten” von der NPD und die FAP-Abspaltung “Nationale Offensive” (NO), deren Veranstaltungen wir gezielt besuchten, um sie zu “sprengen”, unter den anwesenden Anhängern und Interessenten für unsere Partei zu werben.

Kurz vor dem Verbot dieser Partei im Februar 1995 wurde auf meine Idee hin mit ein paar Dutzend Leuten in Treptow, die teilweise nicht Mitglied der FAP werden wollten, die “Kameradschaft Treptow” (KT) gegründet. Im Zuge dessen arbeitete ich eng mit dem Verein “Die Nationalen” zusammen, wurde freier Mitarbeiter der  “Berlin-Brandenburger Zeitung” (BBZ). Mitte 1996 gab ich die Führung der “KT” ab, worauf diese im Verlauf des Folgejahres zerfallen sollte. Meine Gründung der “Kameradschaft Köpenick” währte nicht lange. Nachdem ich meinem “Stellvertreter” beschied, weiterzumachen, sollte auch dieses Projekt einschlafen.

Ich widmete mich der Anti-Antifa-Tätigkeit, sammelte Daten politischer Gegner, hatte Kontakte zu anderen Anti-Antifa-Gruppen in Deutschland und darüber hinaus. Im Jahr 1996 war es, daß sich in mir etwas bemerkbar machte, was für mich völlig neu war. Es waren unbestimmte Zweifel, das Gefühl, daß das Feuer für die Sache, was nun beinahe zehn Jahre loderte, erloschen war. Ich sah keinen Sinn mehr darin, weiterzumachen.

So gab ich die Leitung der Anti-Antifa-Berlin wieder ab (an O. Schweigert, der sie vorher innehatte), um erst einmal ohne jede Funktion zu sein. Ich machte mir auch keine tiefergehenden Gedanken deswegen, war nicht in der Lage, mich bewußt damit auseinanderzusetzen. So desillusioniert war ich bereits, daß ich Ende 1996 den Gedanken faßte, aus der Bewegung auszusteigen. Nach außen jedoch, da gehörte ich noch dazu …

In der “Bewegung” hatte ich Funktionen ausgefüllt, wo ich das angestrebt habe, kandidierte zweimal zu Wahlen, erst für die NPD, dann im Herbst 95 für die Nationalen, konnte meine Ideologie verbreiten, hatte ebenso einflußreiche Kameraden - gehörte zu den wenigen Kadern der Nazi-Szene in Berlin. Sicherlich würde ich heute irgendwo da sitzen, wo meine ehemaligen Kameraden sich befinden, in der BVV von Treptow-Köpenick und einer entsprechenden Funktion in der NPD.

Am Abend des 16. April 1997 war ich zu einem Polterabend von jemanden eingeladen, der einst nach dem Vorbild meiner “Kameradschaft Treptow” seine “Kameradschaft Beußelkiez” aufzog, nachdem ich ihn 1995 in die “Bewegung” eingeführt hatte. Ich trank leider sehr schnell und viel an diesem Abend, an politischen Diskussionen mit Kameraden hatte ich längst kein Interesse mehr, so daß ich am Ende in dem fremden Auto, daß L. Schillok, der den gleichen Heimweg hatte, einstieg und einschlief, wie dieser mir später berichtete. Dort drinnen stritt er sich mit irgendjemanden, wie später ermittelt wurde. Als er am S-Bhf. Adlershof ausstieg, folgten ihm zwei “Kameraden”, schubsten und schlugen ihn.

Ich wurde wach, stieg aus und sah das. Um ihm zu helfen nahm ich, Müde und vom Alkohohl noch angegangen, wie im Affekt mein CS-Gas und sprühte damit in die Richtung der beiden, die meinen Kameraden, das war L. Schillok damals für mich, angriffen. Wer diese beiden Angreifer waren, nahm nich nicht war, ebenso nicht, was danach geschah. Laut zweier Zeugen soll ich Abseits gestanden haben, ich erinnere mich nur, das meine Augen schmerzten, vermutlich hatte ich selbst Gas abbekommen. Während dieser kurzen Zeitspanne müssen die Attacken auf Schillok wohl weitergegangen sein, was dazu führte, daß er beide abgestochen, getötet hat. Er rannte daraufhin weg und versteckte sich. Ich lief normalen Schrittes nach Hause, weil ich dafür ja keinen Grund sah. An unterschiedlichen Orten wurden wir beide kurz darauf verhaftet.

Kurz, ich war wieder, wie 1989, in U-Haft. Nur, diesmal nicht zurecht, sondern unschuldig. Ja, ich hielt es anfangs noch für einen Bluff der Vernehmer, die mir sagten, daß zwei Menschen erstochen worden sein, weil ich das ja nicht gesehen hatte. Nach und nach realisierte ich jedoch meine Situation, die schlimmer nicht sein konnte. Hätte ich die Tat des Schillok beobachtet und wäre noch halbwegs in der Lage gewesen, nüchterne Schlüsse zu ziehen, wäre ich nie und nimmer vom Tatort weg, sondern dort verblieben. So jedoch wurde mein Nachhauseweg ein “Fluchtweg”, ich war kein Zeuge, sondern Beschuldigter und später Angeklagter.

Unmittelbar nach meiner “Zuführung” erfolgte ein etliche Stunden dauerndes Verhör, welches ich, übermüdet und mit Restalkohol im Blut, über mich ergehen lassen mußte. Am Ende war ich nicht mehr vernehmungsfähig, unterschrieb teilweise ungelesen Blätter mit Aussagen, die ich nicht getätigt oder aus dem Kontext gerissen wurden, was ich vor dem Haftrichter klarstellte. Meine erste bzw. Grundaussage jedoch, daß Schillok angegriffen wurde und ich ihm mit meinem Abwehrspray-Einsatz helfen wollte, blieb jedoch immer dieselbe, worauf ich ich später vor Gericht auch explizit hinwies.

Leider wurde erst ca. 24 Stunden nach meiner Verhaftung eine Blutalkoholprobe bei mir entnommen. Ob das absichtlich geschah - immerhin eine völlig unübliche Praxis - wie mein damaliger Rechtsanwalt vermutete, um mich dann aufgrund der Aussagen von Polizisten als “kaum betrunken” und somit voll schuldfähig einstufen zu können, sei dahingestellt. Immerhin bestätigten übereinstimmend alle Teilnehmer der Verlobungsfeier meine Volltrunkenheit, wozu die Erklärung von L. Schillok paßt, daß ich im Auto geschlafen, mich nicht an einem Streitgespräch oder ähnlichem beteiligt habe. Letztendlich wurde ein “Mittelwert” veranschlagt, was der Anklagevertretung sicherlich entgegenkam.

Mir jedoch ging es jedoch um meine Schuldlosigkeit an sich, nicht der Schuldfähigkeit.

Meine Anklageschrift lautete wie die des Schillok auf “gemeinschaftlichen Doppelmord”, behauptend, daß zwischen meiner Nothilfehandlung für den angegriffenen Schillok und seiner Exzesstat (er plädierte auf Notwehr) ein Zusammenhang bestand dergestalt, daß ich die beiden späteren Opfer erst “kampfunfähig” gemacht habe, damit sie besser abgestochen werden können. Das war zwar unsinnig, unbewiesen und lebensfremd, mußte später fallengelassen werden, doch zu diesem Zeitpunkt sehr real in seiner Bedrohlichkeit für mich, für etliche Jahre unschuldig eingesperrt zu sein.

In Haft jedenfalls, mit diesem Vorwurf, voller Ungewißheit, konnte ich endgültig den Entschluß fassen, aus der “Bewegung” auszusteigen. Ich hatte nun Zeit genug, konnte nicht mehr verdrängen, vor dem, was beachtet und bearbeitet werden wollte, davonlaufen. U. Müller, Vorsitzende der “Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e. V.” (HNG) - wo ich einige Jahre Mitglied war - die mich anschrieb und unterstützen wollte, antwortete ich am 13. Mai 1997, daß ich aus der Szene aussteige und auch keinen Kontakt mehr wünsche.

Zehn Jahre Eigendefinition, Identifikation und Aktivität als “Nationalsozialist” waren damit von mir beendet, die “Bewegung” davon in Kenntnis gesetzt worden!

“Treue entschuldigt nicht alles: Dem Ärgsten treu zu sein, wäre schlimmer, als sich von ihm loszusagen.” Aristoteles

Ich hätte, wie angedeutet, wäre ich in U-Haft nicht endgültig ausgestiegen, selbstverständlich in der Szene verbleiben und weiterarbeiten können. Schnell klang die Trauer um die beiden in der “Bewegung” gänzlich unbekannten, zudem mit zweifelhaften Ruf ausgestatteten Opfer ab. Zudem verbreitete sich die Erkenntnis, insbesondere durch meinen Rechtsanwalt Dr. Eisenecker und die Veröffentlichungen Ch. Wendts (siehe unten einsehbare Dokumente), daß ich mit der Tat des Schillok nichts zu tun hatte. Dieser selbst wird bis zum heutigen Tag von der HNG (-> HNG-Gefangenenliste ) und dem NPD-Funktionär W. Nahrath betreut und betreibt in Haft weiter politische Arbeit. Seine Straftat führte also nicht dazu, daß er “gezwungenermaßen” aus der braunen Bewegung ausscheiden hätte müssen, daran als Nazi “gescheitert” wäre. Noch viel weniger war bzw. wäre das bei mir der Fall gewesen.

“Es handelt sich um ein simples und ungeheures Lebensproblem, das der Treue. An dem Verlorenem festhalten, ewig beharren, bis an den Tod - oder aber leben, weitergehen, hinwegkommen, sich verwandeln, und dennoch nicht zum gedächtnislosen Tier herabsinken.” Hugo von Hofmannsthal

Ich wurde im November 1997 schließlich verurteilt zu zweieinhalb Jahren Freiheitsentzug wegen gefährlicher Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei. Mein Gassprühen wurde nicht als Nothilfe angesehen, da auch geleugnet wurde, daß Schillok angegriffen wurde. Aus einem Angriff wurde kurzerhand eine Schlägerei. Auch wurde mir unterstellt, daß ich eines der Opfer festgehalten hätte, was tatsächlich deren Freundin gemacht hatte, um ihn vor weiteren tätlichen Angriffen auf L. Schillok abzuhalten. Das kam während der Verhandlungen alles zur Sprache, wurde jedoch nicht gewürdigt (siehe unten lesbare Schreiben meines damaligen Rechtsanwalts).

In der Begründung des gegen mich ergangenen Urteils heißt es:

“Eine Beteiligung an den vom Angeklagten Schillok begangenen Tötungshandlungen in Form von Mittäterschaft oder Beihilfe kommt bei Nolde nicht in Betracht. Nach den getroffenen Feststellungen konnte Nolde weder mit dem Einsatz des Messers durch Schillok rechnen noch sind Anhaltspunkte dafür vorhanden, dass er dies gebilligt hätte. Der Angeklagte Nolde hat verschuldet an einer körperlichen Auseinandersetzung teilgenommen, ohne das die Tötungshandlungen des Schillok von Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Angeklagten Nolde umfasst war.”

Ich war jedoch froh, daß ich nicht eine noch höhere Strafe zu Unrecht bekommen hatte und auch vom Vorwurf der Beihilfe oder Mittäterschaft, sei es nur fahrlässig, in Bezug auf die Totschlagshandlungen des Schillok freigesprochen wurde, auch von Seiten der Staatsanwaltschaft. Am wichtigsten jedoch: In der U-Haft bin ich mir erst so richtig über viele Dinge klar geworden, was mein bisheriges Leben betraf. Deshalb denke ich, war dieses Zeit für mich außerordentlich sinnvoll. Sie war sehr schlimm, aber dadurch auch heilsam.

L. Schillok gab vor Gericht zu, die beiden Angreifer erstochen zu haben, wofür es Zeugen, ein paar Bekannte der Opfer, gegeben hatte, indem er auf strafrechlich nicht relevante Notwehrüberschreitung, also Freispruch plädierte. Das Gericht kam jedoch, wie erwähnt, zu einer anderen Würdigung, weil sie den Angriff auf ihn ignorierte und daraus eine Handgreiflichkeit (”Schlägerei”) untereinander machte.

Worte des Bedauerns mir gegenüber, weil er mich durch seine Tat in diese Situation gebracht hat, oder gar eine Anfrage, wie es sich mit den Kosten verhalte, die “gesamtschuldnerisch” allesamt mir aufgehalst wurden, kamen bis zum heutigen Tage nicht.

Ich lernte ihn, der von Westberlin nach Köpenick zog, Anfang 1995 kennen und versuchte ihn politisch zu reaktivieren (er war ebenfalls FAP-Mitglied), was jedoch nur für ein paar politische Veranstaltungen und gesellige Abende reichte. Zu meiner Hochzeit 1996 war er als Gast eingeladen. Daß er einmal zwei Menschen abstechen könnte, damit hätte ich nie gerechnet, es nicht für möglich gehalten.

Habe ich in U-Haft begonnen, mich endlich einmal mit mir selbst zu beschäftigen, dann hat mich diese Zeit bis heute nicht losgelassen. Zu stark waren die Erlebnisse die ich hatte, auch die Hoffnung, die ich in Zeiten größter Hoffnungslosigkeit schöpfte, durch den Glauben an ein gütiges Schicksal. “Not lernt beten” wurde bei mir Realität. Die RTL-Sendung “Mysteris” mit dem britischen Medium Paul Meek als Gast, war dabei ein einschneidendes, beeindruckendes Erlebnis.

Ich fragte: Sollte ich jetzt, wo ich innerlich frei geworden bin, jahrelang unschuldig im Gefängnis verbringen, draußen meine Familie, meine Kinder allein? Und, an einem Tag im Sommer 97, als ich in meiner Zell saß, alles düster aussah, kam mir der Tag in den Sinn, wann ich entlassen werde, ohne natürlich anzunehmen, daß das wahr werden würde. Ich trug ihn unwillkürlich in meinen Kalender ein. Dann traf das Unerwartete ein: An genau diesem Tag, am 19. November 1997 war mein offizieller Entlassungstag aus der U-Haft. Eine Woche später war die Urteilsverkündung, nach der mich ein Reporter auf dem Gerichtsflur fragte, was ich davon halte, worauf ich antwortete, daß es sich um ein Unrechtsurteil handelt, ich Revision einlegen werde.

Im August nächsten Jahres trat ich den Rest meiner Freiheitsstrafe an, und zwar bis Dezember 1999. Das restliche Jahr wurde für vier Jahre auf Bewährung ausgesetzt. Insgesamt verbrachte ich also knapp zwei Jahre unschuldig in Haft und hatte weit über 25000 Euro Kosten (Gerichts- u. Anwaltskosten, Forderungen der Gegenseite) zu tragen, die ich natürlich noch nicht abtragen konnte, die also als Schulden auf meiner Familie lasten.

Rechtsanwalt Dr. Hans G. Eisenecker, bis zu seinem Tod bekanntlich hochrangiges NPD-Mitglied, hat von meinem Ausstieg aus der Nazi-Szene sicherlich Kenntnis erhalten. Ich wiederum habe keine Veranlassung gesehen, in laufenden straf- und zivilrechtlichen Verfahren meinen Anwalt zu wechseln, zumal es sich nicht um ein politisches handelte. Hätte er irgendwann meine Vertretung aus politischen Gründen abgegeben, hätte ich das nachvollziehen können. Gerechnet habe ich damit, passiert ist es nicht. Politische Gespräche haben wir nie geführt.

Nach meinem Ausstieg aus dem neonazistischen Milieu waren Jahre nötig, um diese Zeit, die braune Ideologie allgemein, aufzuarbeiten, mir ein neues Welt- und Menschenbild anzueignen. Ein Prozeß, der bis in die jüngste Zeit anhielt und sicherlich nicht frei war von neuerlichen Irrwegen, Fehlern und Ansichten. Was jedoch blieb, beständig war, das war meine ablehnende Haltung gegenüber dem Rassismus, dem Nazismus allgemein. 

Der Kontakt zu Burkhard Schröder (burks.de), der mich in seinem 2002 erschienenen Buch “Aussteiger - Wege aus der rechten Szene” mit drei anderen Nazi-Aussteigern zusammen vorstellte, ebenso in seinem Beitrag zum Buch “In einem reichen Land” (”Eine deutsche Karriere - Auf- und Ausstieg des Detlef Nolde”) soll an dieser Stelle erwähnt werden. Eine letztendlich ebenso positive Rolle spielte auch Markus Sebastian Rabanus, mit dessen “Initative Dialog” (inidia.de) ich vor sieben Jahren zusammenarbeitete. Zwischenzeitliche, durch Mißverständnisse und eigene Fehler hervorgerufene Differenzen, konnten mittlerweile ausgeräumt werden.

“Er hält aus Trotz an einer Sache fest, die ihm durchsichtig geworden ist, - er nennt es aber “Treue”.” Friedrich Nietzsche

Wenn ich auch falsche, d. h. destruktive Reden und Handlungen, im privaten wie politischen, bereue und meine Lehren daraus gezogen habe, wie das jeder Mensch tun sollte, so waren meine zehn Jahre als Nazi, davon knapp sieben Jahre (seit der “Wende”) tatsächlich aktiv, keine verlorenen, eine Herangehensweise, die ich seit Jahren bereits hinter mir gelassen habe. Denn alles, was wir erleben, dient unserer geistigen Entwicklung, hat seinen tieferen Sinn.

Einmal ganz abgesehen davon, daß diese Zeit nicht nur mit Politik gefüllt war. Meine Frau lernte ich bereits 1992 kennen, unsere Söhne sind 14, 12, und 4 Jahre alt, also vom Gymnasium bis zum Kindergarten. Geheiratet haben wir im September 1996, weshalb ich im Februar desselben Jahres den Familiennamen meines Vater annahm (aus Detlef Cholewa wurde Detlef Nolde, damit der väterliche Name weitergetragen wird. Letztlich können meine Kinder aus den Erlebnissen, Einblicken und Aktivitäten lernen, die meine Biographie beinhaltet bis zum heutigen Tag …

Jüngst habe ich beim Aufruf für das Verbot der NPD unterschrieben. Es ist falsch, Nazis zu verharmlosen, sie als normale politische Kraft anzusehen. Trotz einer gewissen, vor über drei Jahren begonnenen “Re-Politisierung” innerhalb des linken politischen Spektrums, bin ich in keiner Organisation Mitglied geworden.

November 2007 - Nazis im “Weltnetz”:

“Dass Nolde als Abtrünniger am Tag X an die Wand gestellt wird, ist klar.” http://de.altermedia.info

“Nolde, du kannst uns mit Deinem Antirassismus und Antifaschismus nicht erreichen, bemühe dich nicht. Mit Scheringer-Nachfolgern wie Dir werden wir schon noch fertig.” http://de.altermedia.info

“Detlef ist seit 10 Jahren ein Verräter an unserer rassisch-völkischen Weltanschauung, der NS-Bewegung. Dieser bekennende internationale Sozialist, Antifaschist, Antirassist und Weltbürger gehört geächtet und bekämpft. Jeglicher Dialog mit ihm ist Wasser auf die Mühlen seiner antifaschistischen Hetztätigkeit.” http://de.altermedia.info

“Der Nolde wollte nie zu uns zurückkehren. Hätte er es versucht, wäre ihm das nicht gut bekommen. Wir stehen übrigens nach wie vor zu unserem Kameraden Lutz Schillok, der in Haft nicht wie Volksschädling Nolde die Fahne verlassen hat.” http://de.altermedia.info

Folgende Bilddokumente, insbesondere meiner damaligen Kameradschaften, der BBZ usw., dienen logischerweise nicht der Verherrlichung, sondern der Aufklärung über die nationale und soziale Demagogie der Nazis sowie der Dokumentation meiner persönlichen Verstrickung in diese Thematik. Ebenso der detaillierten Aufklärung der Geschehnisse im April 1997, weil ich gerade darauf immer wieder angesprochen werde.

Die auf den Info-Blattern und Aufklebern der Kameradschaften Treptow und Köpenick (die von Anfang 1995 bis Ende 1996 verbreitet wurden) lesbare alte Postfachadresse ist schon lange nicht mehr die meine. Also “Kameraden”, keine Fanpost oder Briefbomben schicken, selbst die Postfiliale ist längst geschlossen.

Beiträge zu ehemaligen Rechtsextremisten: Richard Scheringer, Stefan Jahnel, Nick W. Greger, Jan Zobel, Stefan Michael Bar, Christine Hewicker, Odfried Hepp, Tanja Privenau u. Gabriel Landgraf. Diskussionen zum Thema “Nazi-Ausstieg” an dieser Stelle.

Um die Abbildungen auf lesbare Größe zu bringen, ein- bzw. zweimal draufklicken.

Fragen, Hinweise, Kontakt: * detlefnolde@web.de *

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1985 + Anfang 1987:

Detlef Nolde Anfang 1985  +  Detlef Nolde Anfang 1987  Detlef Nolde März 1987

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Zimmererlehrbrigade 1988, als FDJ-Sekretär mit SA-Koppelschloß

Zimmererlehrbrigade 1988  Detlef Nolde in Zimmererlehrbrigade 1988

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Haft 1989 - wg. “Widerstand gegen die Staatsgewalt” und “Rowdytum”:

Haft89/1 Haft89/2

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Mit dabei -

NPD/JN-Aktionen 1990 - Juni und August in Eisenach und Görlitz + vor der Botschaft der UdSSR:

Eisenach  JN-Aktion1990Eisenach + Detlef Nolde 1990 vor der SU-Botschaft (Fünfter von links, mit JN-Fahne)

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Rudolf-Heß-Marsch 1991 Bayreuth u. 1992 Rudolstadt:

 Hess-Marsch91  Hess-Marsch92

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Im Bock der “Nationalistischen Front” beim “Heldengedenkmarsch” in Halbe 1991:

Detlef Nolde im NF-Block 1991 in Halbe (zweiter von vorn)

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Ende 1991 mit der “Nationalistischen Front” (NF) während einer Vortragswoche der “Deutschen Kulturgemeinschaft” in der Steiermark:

Detlef Nolde Ende 1991 in Österreich  Detlef Nolde Ende 1991 in der Steiermark (links im Bild; rechts Andreas Pohl (”Pole”), später Chef der “NF”)

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1. Mai 1993 - FAP-Demo in Berlin-Lichtenberg + Deckblatt FAP-Zeitung 1993: 

FAPverboten (rechts am Transparent) + FAP-Demo2 (vor der Fahne mit den Flugblättern in der Hand)

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März 1995 - Kranzniederlegung der “Kameradschaft Treptow” am “Heldengedenktag” auf dem Friedhof in Berlin-Grünau:

März 1995 - “Heldengedenktag” in Berlin-Grünau   März 1995 - “Heldengedenktag” in Berlin-Grünau.b

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Faltblätter + Aufkleber der Kameradschaften Treptow und Köpenick:

KT KK  + Anti-Antifa-Treptow KK-Aufkleber2 KK-Aufkleber4 KK-Aufkleber8

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Hauptstadt-Beobachter Mitte 1995 + “Völkische Blätter” vs. JN:

Beobachter Mitte1995 Hauptstadt-BeobachterInhalt + Völkische Blätter1 Völkische Blätter2

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Mit Frank Schwerdt verfaßt - Rundschreiben 1/96 + Michael Dräger vermutlich V-Mann:

Reaktion von Schwerdt und Nolde1 Reaktion von Schwerdt und Nolde2 Reaktion von Schwerdt und Nolde3 + Dräger

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Rundschreiben 2 (”A. Sennlaub = Pseud. von D. Nolde + “junge Welt” vom März 97 greift auf:

Nolde-Rundbrief96 + jungeWeltMärz97

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Hetze in der Berlin-Brandenburger (BBZ), Nr. 17, Juni/Juli 1995 + Antifa vs. BBZ:

BBZNr.17Juni/Juli1995 + BBZ

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Werbung für die “Kameradschaft Köpenick” in der BBZ-Ausgabe Nr. 23, August 1996:

Werbung in der BBZ

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Zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 1995 + “JRE” gegen “KT” (im Südosten Berlins plakatiert):

Antifa-Flugblatt zur Wahl95 Wahlen + JRE vs. KT

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Diverse Zeitungsausschnitte:

Antifa1 Antifa2 Antifa3 Antifa4 Antifa5 Antifa6 Antifa7 Antifa8 Antifa9 Antifa10 Antifa11 Antifa12 BZ

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Mit Frank Schwerdt, dem heutigen NPD-Bundesgeschäftsführer + “Bildung eines bewaffneten Haufens” 1994:

Nolde und Schwerdt Nolde und Schwerdt2 + Antifa14 Haufen

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Verfassungsschutzberichte zu den Jahren 1995/96:

VS-Bericht1995/1 VS-Bericht1995/2 + VS-Bericht für 1996/1 VS-Bericht für 1996/2 VS-Bericht für 1996/3 VS-Bericht für 1996/4 KK im VS-Bericht für 1996

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Der Spiegel berichtet Ende 1997:

Spiegel1 Spiegel2

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Berichte zur Exzesstat des Lutz Schillok im April 1997:

Prozeß5 Prozeß6 Schillok7 Schillok1 Schillok2

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Rechtsanwalt Dr. Hans Günter Eisenecker am 12. 11. 1997 an das Landgericht Berlin, 29. Große Strafkammer:

 Eisenecker12.11.97(S.1) Eisenecker12.11.97(S.2) Eisenecker12.11.97(S.3) Eisenecker12.11.97(S.4) Eisenecker12.11.97(S.5)

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Christian Wendt am 8. und 20. 11. 1997:

 Prozeß1 Wendt2

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Rechtsanwalt Dr. Hans Günter Eiseneckerm 28. 02. 1998 an das Landgericht Berlin - Revisionsbegründung:

 Eisenecker28.2.98(S.1) Eisenecker28.2.98(S.2) Eisenecker30.7.98(S.3) Eisenecker30.7.98(S.4)

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